Leserbriefe zu den Wahlen in die St.Galler Stadtregierung

Am 27. September bewerben sich fürs St.Galler Stadtpräsidium mit Maria Pappa (SP) und Markus Buschor (parteilos) zwei bisherige Stadtratsmitglieder und mit Mathias Gabathuler (FDP) ein Neuer. In den Stadtrat wollen acht Kandidierende: Neben Pappa, Buschor und Gabathuler die Bisherigen Peter Jans (SP) und Sonja Lüthi (GLP) sowie neu Trudy Cozzio (CVP), Karin Winter-Dubs (SVP) und Markus Müller (parteilos).

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Wer übernimmt im St.Galler Rathaus Anfang 2021 das Büro von Stadtpräsident Thoms Scheitlin?

Wer übernimmt im St.Galler Rathaus Anfang 2021 das Büro von Stadtpräsident Thoms Scheitlin?

Bild: Lisa Jenny

Erstklassige Orchester brauchen Teamplayer

Thomas Brunner, Nationalrat GLP, St.Gallen - Logischerweise hat derzeit der Kampf um die Nachfolge von Thomas Scheitlin als Stadtpräsident medialen Unterhaltungswert. Dabei sollte nicht vergessen gehen, dass unser Stadtrat als Gremium funktionieren muss und aktuell weniger im Rampenlicht stehende Mitglieder bemerkenswert gute Arbeit geleistet haben. Sowohl Peter Jans als auch Sonja Lüthi ist zu wünschen, dass sie sich nach Wiederwahl bereits im ersten Urnengang wieder voll ihren Kernaufgaben widmen können.

Zwar mag lösungsorientierte Sachpolitik weniger schlagzeilenträchtig sein als zum Beispiel Pädagogen, Kinderfest- oder herbstliche Weiere-Fans zu provozieren. Verlässliches und manchmal halt unspektakuläres Engagement ist aber genau das, was wir an unseren Stadträtinnen und Stadträten schätzen. Meine Stimmen haben Peter Jans und Sonja Lüthi bereits erhalten.

Jene, deren Wahlzettel noch nicht unterwegs sein sollte, seien dazu aufgerufen, doch die letzte Woche vor den Urnengängen noch zur Ausübung ihrer Rechte zu nutzen. Eine funktionierende Demokratie lebt von unser aller Beteiligung: Sich eine fundierte Meinung zu bilden mag manchmal mühsam scheinen, doch es lohnt sich ganz bestimmt!

Seine Wahl wäre eine Katastrophe

Alfred Mallepell, St.Gallen - Als Architekt führt der parteilose Markus Buschor nicht - wie ursprünglich angedacht - das Bau-, sondern seit nunmehr acht Jahren das städtische Schulwesen. Seinen bisherigen Leistungsausweis nur aufgrund der Medienberichterstattung zu beurteilen, greift wohl zu kurz, sagt aber doch einiges über seinen Umgang mit dem Lehrpersonal, mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie mit dem übergeordneten kantonalen Bildungsdepartement aus.
So erinnern wir uns zum Beispiel an den endlosen Knatsch im Schulhaus Buchental, die ungerechtfertigte Entlassung von zwei Lehrern, die den Steuerzahler 300’000 Franken kostet, die gemäss Umfragen grosse allgemeine Unzufriedenheit der Lehrerschaft, das rücksichtslose Übergehen von Quartierinteressen in den Fällen Sömmerliwiese und Schulhaus Tschudiwies, die voreilige Abschaffung der Halbnoten als einzige St.Galler Gemeinde, der Verlust der Anerkennung als Talentschulstandort, die öffentliche Kritik an den vom Kanton verfügten Coronamassnahmen und last but not least die Absage des Kinderfestes 2021. Vor vier Jahren wollte Markus Buschor die frei werdende Direktion Planung und Bau nicht übernehmen; heute dagegen ist er bereit fürs Stadtpräsidium!

Der ideale Stadtpräsident trägt einen Hut

Andrea Martina Graf, St.Gallen - Braucht die Stadt einen Jäger? Und zwar einen, der miliärisch gestählt, führungserfahren smart urban rockt? Braucht die Stadt unbedingt eine Frau als Stadtpräsidentin? Ich wähle kein Geschlecht. Die Stadt braucht eine unabhängige Persönlichkeit ohne ideologische Scheuklappen, unabhängig von Wirtschaftsverbänden und Parteiengerangel. Einen Träumer und Visionär. Fähig zu unkonventionellem Denken, für frische Ideen, grad auch angesichts der komplexen Herausforderungen für unsere Stadt. Es muss ein Visionär sein, der auch tatkräftig umsetzt. Ein Stapi muss von Kultur angefressen sein.

Die Stadt braucht Markus Buschor als Stapi. Weil er nicht nur Macher ist, sondern auch Denker, Nachdenker... Er denkt rückwärts, vorwärts, schräg, quer und übers Stadthägli hinaus; es gibt tatsächlich noch eine Welt jenseits von Kinderfest und Wurst. Und er ist auch fähig zum Innehalten, Nichtstun… Weil Markus Buschor nicht nur von Umweltschutz redet, sondern auch selbst möglichst umweltschonend handelt, als Fussgänger Velofahrer ÖV-Passagier, Konsument von Öko-Produkten. Weil er bezüglich Frauenquote mit gutem Beispiel vorangeht: Seine Familie ist bikulturell bunt mit Frauenquote 80 Prozent.

Prioritär für Markus Buschor sind Umwelt und Bildung, eine Wirtschaft, die sich den ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen stellt. Seine Vision für eine klimaneutrale Stadt: statt Parkplätze für all meine Autos, Grünparks für alle! Wirksame Massnahmen sind jetzt erforderlich. Zu lange hat man sogenannt eigenverantwortlich wursteln lassen. Offensichtlich ist die Wirtschaft mit Eigenverantwortung überfordert, ihre Anstrengungen genügen nicht und die Zeit drängt!

Die Vision von Markus Buschor für die Schule: eine kindgerechte statt wirtschaftsorientierte Schule, geprägt vom Geiste Montessoris, wer mit Freude lernt und lehrt, bringt auch bessere Leistung. Die Stadt der Zukunft eine Velo- und Fussgängerstadt, lebewesenfreundlich, multikulturell. Die Stadt der Zukunft eine Kulturstadt. Hat der Stapi einen Hut, geht's der Stadt gut: Markus Buschor, der ideale Stapi.

Eine Brückenbauerin für den Stadtrat

Daniel Geiger, St.Gallen - Ich kenne Karin Winter-Dubs seit vielen Jahren und wähle sie aus Überzeugung für den Stadtrat, weil sie gute politische Fähigkeiten einsetzen kann. Als Fraktionspräsidentin zeigte sie häufig, dass sie keine sture Politikerin ist, sondern es versteht, immer wieder Kompromisse einzubringen. Die Suche von Kompromissen in der Politik ist angesichts der vielen grundlegenden Meinungsverschiedenheiten in vielen politischen Fragen immer wichtiger. So bemüht sich Karin Winter-Dubs seit Jahren um vertretbare Lösungen für die Entwicklung der Wirtschaft und insbesondere des städtischen Gewerbes sowie des Verkehrs, Bereiche die im Interesse der Stadt ganz wesentlich sind. Dabei vergisst sie aber die sozialen Ziele der städtischen Politik nicht. Sie hat kürzlich während drei Monaten in sozialen Institutionen in der Ostschweiz gearbeitet und dabei viele Einsichten für eine gute Sozialpolitik der Stadt gewonnen und mit eigenen Augen gesehen, wie die Wahrheit aussieht. Im Pparlament hat Karin Winter-Dubs gezeigt, dass sie sich in vielen Gebieten der städtischen Politik engagiert einsetzt, dabei ehrlich und sachlich bleibt und sich um Gerechtigkeit bemüht.

Einen wählen, der selber denkt

Jost Hochuli, St.Gallen - Wir sollten die Chance ergreifen und als Stadtrat sowie Stadtpräsidenten eine Persönlichkeit wählen, die unabhängig von einer Partei selber denkt und nicht von einem Politbüro denken lässt. Wir sollten Markus Buschor wählen.

Menschenfreund und Kommunikator

Manfred Nährer, St.Gallen - Am 27. September stellt sich FDP-Kandidat Mathias Gabathuler zur Wahl fürs Stadtpräsidium und den Stadtrat. Als langjähriger Rektor einer Mittelschule und Mitglied diverser (bildungs-)politischer Gremien verfügt er über einen grossen Rucksack an Verwaltungs- und Führungserfahrung. Er ist ein Menschenfreund und hervorragender Kommunikator. Gabathuler gibt sich nicht nur bürgernah, er ist es. Er zeigt sich stets an seinem Gegenüber interessiert - seien es Schülerinnen oder Schüler oder Mitbürger auf seinen häufigen Gabi-Mobil-Touren. Die Offenheit gegenüber anderen Meinungen ist enorm wichtig; ich erwarte sie auch vom künftigen Stadtpräsidenten oder der künftigen Stadtpräsidentin. Darum empfehle ich Mathias Gabathuler als Stadtpräsidenten und Stadtrat.

Starke und gereifte Persönlichkeit

Robert Guggenbühl, St.Gallen - Mit Mathias Gabathuler haben wir die grosse Chance wieder einen Stadtpräsidenten mit Format zu wählen. Mit seiner liberalen Grundhaltung steht er für eine aufstrebende und moderne Stadt. Sie soll attraktives Wohnen und Arbeiten in der City und den Quartieren ermöglichen. Als Umweltfreisinniger wird er sich auch für die Bewältigung unserer grossen Umweltprobleme mit der beängstigenden Klimaerwärmung und den ungebremsten Verlusten bei der Biodiversität stark machen. St. Gallen braucht bei den anfallenden vielschichtigen Aufgaben eine starke gereifte Persönlichkeit wie Mathias Gabathuler für die Entwicklung einer lebenswerten Zukunft in unserer Stadt.

Die Stadt endlich vorwärts bringen

Tobias Treichler, St.Gallen - Die Stadtpräsidiums- und Stadtratswahlen der Stadt St.Gallen stehen kurz bevor. Mathias Gabathuler zeigt wie kein anderer Kandidat und keine andere Kandidatin, dass er in den Stadtrat und als Stadtpräsident gewählt werden will. Es gibt kaum einen Tag, an welchem er nicht direkt vor Ort das Gespräch mit den St.Galler Bürgerinnen und Bürgern sucht. Egal ob Jung oder Alt, Mathias Gabathuler hat für alle Anliegen ein offenes Ohr. Er kennt deshalb nicht nur die Stadt, sondern auch die Bewohnerinnen und Bewohner. Als führungserfahrener und unverbrauchter Macher wird es Mathias Gabathuler gelingen, frischen Wind nach St.Gallen zu bringen und unsere Stadt endlich vorwärts zu bringen. Deshalb ist Mathias Gabathuler die richtige Wahl für den Stadtrat und das Stadtpräsidium.

Politische Einöde im Stadtrat

«Die politischen Vierlinge», Ausgabe vom 16. September

Roman Claudio Bühler, Stadtparlamentarier FDP, St.Gallen - Wenig erstaunt hat mich die Berichterstattung über die bisherigen Stadträte im «St.Galler Tagblatt» vom Mittwoch. Darin wird dargestellt, wie sich doch die bisherigen Stadträtinnen und Stadträte im Smartspider gleichen. Die Berichterstattung sollte jeden demokratischen Wähler aufrütteln. Genau das ist in der politischen Landschaft doch ungewollt. Unser Land ist immer schon mit der Vielfalt an Meinungen und den daraus entstehenden demokratischen Entscheiden weitergekommen. Eine solche Gleichheit wie gesehen, ist eine politische Einöde.

Und das ist genau das, was wir hier in St.Gallen erfahren. Wenn ich sehe wie statisch und kaum in der Öffentlichkeit präsent die bisherigen Stadträte sich der Wiederwahl sicher glauben, komme ich zum Schluss, dass unbedingt ein frischer Kandidat in die Stadtregierung gewählt werden muss. Es ist beeindruckend, wie sich der Stadtrats- und Stadtpräsidentenkandidat der FDP ins Zeug legt. Täglich ist er beim Volk und sucht das Gespräch mit den Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgallern. Er zeigt sich jederzeit bereit, Anliegen aus der Bevölkerung aufzunehmen. Er hat garantiert das Rüstzeug und die unverbrauchte Kraft die St.Gallen braucht, um wieder bessere Zeiten zu erleben.

Ich wähle klar den besten Kandidaten in die Stadtregierung: Matthias Gabathuler, ein Kreuz beim Stadtrat und ein Kreuz beim Stadtpräsidenten. So wie es hoffentlich viele tun werden, die hier leben und arbeiten, denen die Stadt St.Gallen am Herz liegt.

Kritik keine Überraschung: Wer führt eckt an

«Eine dreiste Kandidatur», Leserbrief Sergio Spadini

Diego Gähler, St.Gallen - Seit acht Jahren führt Stadtrat Markus Buschor als politischer Verantwortlicher die städtische Volksschule. In dieser Zeit hat die Schule wichtige Schritte in Richtung einer Schule gemacht, die uneingeschränkt den Kindern dient und sich deren Potenziale annimmt. Sie hat sich zu einer geleiteten Schule entwickelt, in der Führungsverantwortung auf allen Ebenen wahrgenommen und unkorrektes Verhalten angesprochen wird, sei es gegenüber Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften oder Vorgesetzten. Mit der Oberstufenvereinbarung zwischen der Stadt und der Flade wird endlich allen Schülerinnen und Schülern der diskriminierungsfreie Übertritt an eine städtische Oberstufe ermöglicht.

Es überrascht allerdings nicht, dass ein Stadtrat der führt, bei denjenigen auf wenig Gegenliebe stösst, die keine Führung gewohnt sind oder akzeptieren und sich als Ehemalige aus der Ferne jetzt im Leserbrief entsprechend vernehmen lassen. Und das in einer Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht. Der erwähnte Leserbrief ist in dieser Form und mit diesen Unterstellungen, eines ehemalig Schulleiters unwürdig. Genau dieser Leserbrief zeigt in aller Deutlichkeit, dass es starke Führungspersönlichkeiten braucht, die sinnfällige Entscheide durchsetzen, auch wenn nicht jeder der Betroffenen gleicher Meinung ist.

Der Stadtpräsident muss ein Brückenbauer sein

Stefan Keller, Stadtparlamentarier FDP, St.Gallen - Bald wählt die Bevölkerung der Stadt St.Gallen ein neues Stadtpräsidium und einen neuen Stadtrat. Mit Mathias Gabathuler als Stadtpräsident können die Weichen für die Zukunft von St.Gallen neu gestellt werden. Mathias Gabathuler ist mit politischen Prozessen, Menschenführung und Verwaltung vertraut und dazu bereit, sich auf neue und innovative Ideen einzulassen. Die breite Unterstützung durch verschiedenste Organisationen wie Nacht-Gallen, Gewerbe Stadt St.Gallen, Kantonaler Mittelschullehrerinnen- und Mittelschullehrer-Verband St.Gallen, WISG, Mieterinnen- und Mieterverband Ostschweiz, St.Galler Offiziere oder auch IG Kultur Ost zeigt, dass Mathias Gabathuler Brücken bauen kann und für viele wählbar ist. Er kann unsere Stadt ziel- und praxisorientiert voranbringen.

An ihren Taten sollt ihr sie messen

Margrit Bötschi, St.Gallen - Im richtigen Moment zu sagen, was die Leute hören wollen, mag in einem Wahlkampf hilfreich sein. Klüger ist es, Kandidierende an ihren Taten zu messen. Maria Pappa macht, was sie sagt. Dank ihrem Einsatz, und nachdem sie Leute aus dem Quartier nach ihren Bedürfnissen und Ideen befragt hat, ist die stillgelegte Schulhausanlage Tschudiwies zu einem lebendigen, multikulturellen Begegnungsort für alle Generationen geworden. Genauso tragen andere Projekte, wie die Umgestaltung des Burgweierareals und die Vorlage zur Neugestaltung von Marktplatz und Bohl, ihre Handschrift. Wählen wir eine Frau mit engagierter Ausstrahlung als erste Stadtpräsidentin unserer Stadt.

Werte der gesamten Bevölkerung vertreten

Yvonne Brunner-Hänni, St.Gallen - Als ehemalige Mitinhaberin eines KMU-Betriebs in der Stadt und als berufstätige Mutter bin ich davon überzeugt, dass wir einen initiativen und führungserfahrenen Stadtpräsidenten und Stadtrat brauchen, dem die Werte der gesamten Bevölkerung von Stadt und Region sowie unserer Wirtschaft am Herzen liegen. Nebst linksgrünen Vertretern müssen unbedingt auch liberale Führungsfiguren in den Stadtrat gewählt werden, und zwar solche, die mit Engagement und Einsatz auch das fördern, was letztlich die finanzielle Grundlage unserer Stadt ausmachen – Industrie, Gewerbe, Gastronomie und Tourismus. Nur wenn dieses Zusammenspiel in Zukunft besser funktioniert, können wir uns das leisten, was im Moment alles angedacht und gefordert wird.

Ich habe mich jahrelang aktiv für die Frauenförderung in unserer Region eingesetzt, darum bin ich davon überzeugt, dass beide Geschlechter im Stadtrat angemessen vertreten sein müssen. Bei Mathias Gabathuler bin ich mir sicher, dass er dank seiner bisherigen Tätigkeit, seinem Elan, seiner Erfahrung und seinem Einsatz für die Gleichstellung im Bildungsbereich genau der richtige Stadtpräsident ist. Und diese Funktion ist so wichtig, dass nur Wissen und Engagement, und nicht politische Herkunft zählen. Deshalb wähle ich mit Überzeugung Mathias Gabathuler.

Eine dreiste Kandidatur

Sergio Spadini, ehemaliger Schulleiter Schulhaus Bürgli, Waldstatt - Markus Buschor bewirbt sich fürs Stadtpräsidium von St.Gallen. Ich finde es sehr dreist von ihm, dass er sich so etwas überhaupt zutraut. Eigentlich hatte ich erwartet, dass er das Amt als Stadtrat niederlegen und andern fähigeren Leuten das Zepter überlassen würde. Er hat in den vergangenen zwei Amtsperioden immer wieder gezeigt, dass er keine Führungsqualitäten und keine pädagogischen Kenntnisse hat, um eine gute Schule zu führen, wie sie die Stadt St.Gallen über Jahrzehnte hatte. Er hat Oberstufen zusammengelegt, Schülerinnen und Schüler anonymisiert, Leistungsstufen abgeschafft und Disziplinlosigkeit zugelassen. In seiner Ära wurde Lehrkräften unrechtmässig gekündigt, was den Steuerzahler über 300‘000 Franken gekostet hat. Ich als Stimmbürger und Wähler würde eine Person mit einem solchen Leistungsausweis nicht wieder wählen.

Es ist Zeit für eine wahrhaftige Stadtpräsidentin

Ulrike Brülisauer, Engelmedium/Stadtführerin, St.Gallen - Am kommenden 27. September sollten wir eine ehrliche und vertrauensvolle Frau ins Stadtpräsidium wählen, welche die Menschheit liebt. Eine, die keine laute, aufdringliche Werbung macht, um gesehen zu werden, auch weil sie keine Macht haben will. Ihr geht es darum, für alle etwas in die Gemeinschaft zu geben. Wählen wir eine wahrhaftige Stadtpräsidentin, der man vertrauen kann!

Das Velo wird immer noch unterschätzt

Clemens Lüthi, St.Gallen - «Wenn wir es uns leisten können, sollen die Velowege ausgebaut werden», sagt Stadtpräsidiumskandidat Mathias Gabathuler von der FDP laut Tagblatt. Ehrlicher hat noch niemand den Stellenwert des Velos in St.Gallen auf den Punkt gebracht. Dabei könnte Velofahren durchaus Spass machen. St.Galler Verantwortliche aus Politik und Verwaltung sollten es einmal versuchen. Als Einstieg würde ich ihnen aber vorsichtshalber Winterthur empfehlen. Die Stadt St.Gallen ist nichts für Anfänger.

Hier erfüllen die Velofahrer immer noch die Funktion als Verkehrsberuhiger, indem sie sich an neuralgischen Stellen in die Autokolonnen einzureihen haben. Und dass sie dabei einen schönen Anteil der Abgase einatmen, ist ein erwünschter Nebeneffekt. Verringern sie doch damit den CO2-Ausstoss in die Atmosphäre. Wenn das nicht ein gelungener Beitrag zur Erreichung der Klimaziele ist!

«Sankt Velostadt» als visionäre Überschrift in der neuesten sympathischen Werbekampagne in St. Gallen? Schön wär’s. Die eingangs zitierte Aussage eines Kandidaten fürs Stadtpräsidium lässt einen höchstens ausrufen: «Sancta Simplicitas!» Darum ist Markus Buschor die richtige Wahl.

Zaudern bringt St.Gallen nicht weiter

Remo Daguati, Stadtparlamentarier FDP, St.Gallen - Stadtrat Peter Jans ruft in einem Gastkommentar bei «Tagblatt online» dazu auf, die Stadt nicht schlecht zu reden. Haupttreiber der Standortqualität einer Stadt ist die Erschliessungsgüte. Statt sich mit seiner Stadtratskollegin gegen das S-Bahn-Fiasko zu stemmen, vertröstet Stadtrat Peter Jans auf Lösungen nach 2035. Er flutet die Stadt mit Busangeboten, die kaum Anschlüsse an S-Bahn und Fernverkehr bieten, dafür Kreuzungen und Marktplatz verstopfen.

Fahrzeiten in umliegende Zentren sind wie in den 1970er-Jahren. Die Verwaltung wächst, Dienstleister verlassen uns, die Steuerkraft erodiert, da obere Einkommen wegziehen. Forderungen nach Transferzahlungen vom «Speckgürtel» – ein Ausdruck, mit dem man umliegende Gemeinden ständig vor den Kopf stösst – heilen den Umstand nicht, dass im Stadtrat teure Infrastrukturprojekte kaum hinterfragt werden. Das lässt sich nicht schönreden.

Ja: Wir haben Kultur, es ist grün, die Gesprächskultur blendend. Das sind aber keine Differenzierungsmerkmale für einen Standort. Die zentrale Frage bleibt: Wie werden wir wieder das urbane Zentrum der Ostschweiz? Primär müssen wir unsere Erreichbarkeit radikal beschleunigen, gerade beim öffentlichen Verkehr. Da wäre Stadtrat Peter Jans eine Schlüsselfigur. Wer nur den Status Quo verteidigt und zaudert, bringt St.Gallen nicht weiter.

Mit ihm wäre das Chaos perfekt

Daniel Roduner, St.Gallen - «Ich bin bereit», schreibt Markus Buschor in seinem Flyer, den ich gerade im Briefkasten liegen hatte. Na dann ist ja gut. Wenn er bereit ist. Bereit wofür? Für noch mehr Chaos in seiner Schuldirektion? Bereit für noch mehr Chaos als Stadtpräsident? Bereit für die Abwahl? Um es einmal milde zu schreiben: Seine Leistungen als Stadtrat in der Schuldirektion sind ungenügend bis schlecht. Note 2,5 (Halbnote!).

Man denke an den Fall Schulhaus Tschudiwies (Schliessung trotz Petition mit 1200 Unterschriften, die Markus Buschor ignorierte). Man denke an die Lehrerentlassungen (Buchental und Rotmonten), die den Steuerzahler 300'000 Franken gekostet haben. Man denke an den Neubau auf der Sömmerliwiese, der ihm mit einer Volksabstimmung abgelehnt wurde. Es gibt noch zig andre Geschichten. Toll. Und das Kinderfest will er auch nicht auf 2022 verschieben, sondern gleich bis 2024. Das ist also gerade der richtige Zeitpunkt auch Markus Buschor nicht mehr zu wählen.

Sie lebt die Werte, die ihre Partei vertritt

Marco Tedaldi, St.Gallen - Sonja Lüthi hat sich während der letzten knapp drei Jahre als zuverlässige, kompetente und fleissige Stadträtin erwiesen. Sie ist eine moderne Frau, die die Werte lebt, welche sie und ihre Partei vertreten: Als Mutter von zwei kleinen Kindern ist sie mit dem Velo in der Stadt präsent und setzt sie sich ein für eine sichere, soziale, grüne Stadt, für Chancengleichheit und für das lokale Gewerbe. Diese authentische Frau gehört weiterhin in den St.Galler Stadtrat.

Leidenschaft und Mut in uns allen wecken

Gallus Hufenus, Stadtparlamentarier SP, St.Gallen - Eine Gesellschaft braucht drei Generationen, um ein Trauma zu überwinden. In St.Gallen war dies letztmals der Niedergang der Textilbranche vor 100 Jahren. Darum ist es jetzt dringend an der Zeit, Leidenschaft und Mut in uns gegenseitig zu wecken. Um ureigene Stadtgeschichte weiterzuschreiben. Dies war mein Wunsch am Ende meines Präsidialjahres 2018 im Stadtparlament.

Der Wunsch wurde bis jetzt überhaupt nicht erfüllt. Im Gegenteil: St.Gallen ist die erste grössere Schweizer Stadt, die Sparmassnahmen infolge Corona präsentiert und konzeptlos signalisiert, man schaffe «die Bewältigung der Krise schon alleine». Dabei katapultiert man sich ins provinzielle Abseits.

Darum: Es braucht jetzt eine Stadtpräsidentin, deren Freude uns ansteckt und inspiriert. Eine authentische Frau mit viel Energie, engagiert und ehrlich, die auf die Menschen zugeht und ihre Ziele kennt. St. Gallen braucht Begeisterung. Maria Pappa ist meine Kandidatin, die in uns diese Passionen wecken und zum Erblühen bringen kann. St. Gallen ist schön, aber auch spröd. Jetzt wäre es für mich an der Zeit für mehr «città di cuore». Grazie Maria!

Er hat die nötigen Qualitäten

Karl Schimke, Stadtparlamentarier FDP, St.Gallen - Unsere neue Stadtpräsidentin oder unser neuer Stadtpräsident muss verschiedene Qualitäten mit sich bringen, um die vielfältigen Aufgaben dieses Postens zu meistern. Innerhalb der Verwaltung braucht es Führungsqualität, Sachverstand, gute Kommunikation und Empathie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die städtische Bevölkerung braucht einen begeisternden Sympathieträger, der auch in schwierigen Zeiten klar und verständlich kommunizieren kann. Letztlich benötigt unsere neue Stadtpräsidentin, unser neuer Stadtpräsident eine schnelle Auffassungsgabe und eine ansteckende Begeisterung für unsere Region, um den Metropolitanraum St.Gallen in den verschiedenen nationalen Gremien zu vertreten. All diese Qualitäten bringt Mathias Gabathuler mit sich, weshalb ich ihn sowohl für den Stadtrat wie auch das Stadtpräsidium überzeugt wähle.

Wenig Spenden

Raffaele Ferdinando Schacher, Rorschach - Die SP-Kandidaten erhalten «wenig» Spenden. Weniger ist besser als nichts, und etwas mehr als nebulös.

St.Gallen schreibt Geschichte

Hans Fässler, St.Gallen - Seit dem Spätmittelalter kennt die Stadt St.Gallen das Amt eines Bürgermeisters. Seit 1354, also seit 666 Jahren, wird unsere Heimatstadt von Männern regiert. Am 27. September haben wir Gelegenheit, Geschichte zu schreiben, indem wir Maria Pappa zur Stadt-Mamma, zur Stadtpräsidentin wählen. Sie will es und sie kann es. Als Frau mit süditalienischen und Schweizer Wurzeln ist sie eine Kandidatin des 21. Jahrhunderts - im Gegensatz zu ihren männlichen Konkurrenten.

Kaffee trinken: Taten zählen, nicht schöne Worte

Martin Manser, St.Gallen - Eine Frage des konkreten Tuns und nicht der schönen Worte: Wenn ich wählen kann zwischen einem Kandidaten fürs Präsidium der Stadt, der in einer internationalen Kafeekette verkehrt, und einer, die das in einem örtlich-verwurzelten Lokal tut, wer ist dann eher wählbar für die Stadt und bringt sie weiter?

Ein vernetzter Macher

Nadia Garobbio-Campi, Kandidatin Stadtparlament FDP, St.Gallen - Bei den Wahlen in Stadtrat und Stadtpräsidium unterstütze ich den Kandidaten der FDP, Mathias Gabathuler. Dies aus den folgenden Gründen: Es gilt, die urbane, freiheitliche und bürgernahe Politik der letzten 14 Jahre weiterzuführen. Mit seinen Erfahrungen als Führungspersönlichkeit und seinem breiten Netzwerk in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ist Gabathuler der geeignete Mann, um die Stadt in der aktuell schwierigen Situation zu lenken. Er hat sich oft als führungsstarker und besonnener Macher bewiesen. Heute führt er als Rektor einer kantonalen Mittelschule 90 Angestellte sowie 550 Schülerinnen und Schüler. Diese Tätigkeit setzt ein hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfähigkeit und Führungsstärke voraus. Deshalb ist Mathias Gabathuler mein Stadtpräsident und Stadtrat.

Noch etwas grün hinter den Ohren?

Hansueli Baumgartner, St.Gallen - Stadtpräsident Thomas Scheitlin tritt zurück. Im Stadtrat wird ein Sitz frei. Neben den vier Bisherigen bewirbt sich eine ganze Reihe von Kandidatinnen und Kandidaten um das Amt. Wir haben die Wahl, das ist gut. Ob sich eine neue Kandidatin, ein neuer Kandidat für ein Exekutivamt eignet, ist im voraus schwierig zu beurteilen. Einfacher ist es bei den Bisherigen: Wir schauen, was sie bisher geleistet haben. Und da fällt auf, dass Markus Buschor, Chef der Schulen, sich einen eklatanten Fehltritt
geleistet hat, welcher die Stadt einige hunderttausend Franken gekostet hat. Er hat missliebige Lehrer entlassen lassen und sich dabei nicht an die geltenden Regeln gehalten. Warum die Grünen unter diesen Umständen seine Kandidatur fürs Stadtpräsidium unterstützen, ist schwer zu verstehen. Das ist jemand wohl noch etwas grün hinter den Ohren.

Die zuverlässige, gradlinige Stadträtin

Andrin Monstein, St.Gallen - Seit knapp drei Jahren im Amt hat Sonja Lüthi bereits grosse Projekte verwirklicht: die Sanierung der Feuerwehrdepots, die Liberalisierung im Bewilligungswesen und den Fortschritt der Digitalisierung bei der Stadtpolizei. Während ihrer Amtszeit wurde zudem die Zivilschutzorganisation St.Gallen-Bodensee mit 16 Gemeinden gegründet, die Kesb ist zur selbständigen Dienststelle geworden und bei der Sozialhilfe wurde in den Ausbau der Arbeitsintegration investiert. Die Revision des Partizipationsreglements als Grundlage für eine städtische Partizipationskultur stand auf dem Programm und die neue Spitex-Einheitsorganisation wurde gegründet. Speziell in Anbetracht ihrer bisher kurzen Amtszeit ist dieser Leistungsausweis beeindruckend. Nachhaltiges Handeln bedeutet ökonomische, ökologische und soziale Aspekte zu berücksichtigen - dafür wird sich Sonja Lüthi auch in den kommenden vier Jahren aus Überzeugung engagieren und unsere geliebte Stadt vorwärts bringen. Ich wähle daher Sonja Lüthi in den Stadtrat.

Lippenbekenntnisse statt Taten

Markus Weissert, St.Gallen - In Interviews, auf Flyern und Plakaten setzt der Stadtrat auf Klimaschutz mit Baumschutz und der Schaffung von Grünräumen. Den Tatbeweis bleibt die Stadtregierung aber schuldig. So wird das Projekt «Areal Bach» abgelehnt, die naturnahe Umgestaltung des Spelterini-Platzes wird seit Jahren verschleppt und für den Erhalt des Begegnungsortes Wiesli im Museumsquartier hat er kein Musikgehör. In der Coronapandemie findet die breite Stadtbevölkerung Ruhe, Entspannung und Erholung in Grünflächen, Pärken und Wäldern. Der Stadtrat müsste hier Verantwortung übernehmen und für die Lebensqualität und die Gesundheit antizyklisch vorausschauend investieren, statt kurzsichtig zu sparen.

Coronakrise und Fachkompetenz

Pietro Vernazza-Steinbeck, St.Gallen - Die Coronakrise gefährdet die Existenz vieler Menschen und stürzt andere unnötigerweise in schwere Angstzustände. In solchen Situationen ist es besonders wichtig, dass die Politik das vorhandene Wissen aktiv in die Entscheidungsprozesse einfliessen lässt. Nur so können Entscheidungen zum Wohle der Gesellschaft entstehen. Leider stellen wir fest, dass viele Politikerinnen und Politiker bei Entscheidungen zu Corona-Fragen, die Fachkompetenz von uns Ärzten bei dieser Epidemie nicht in Anspruch nehmen.

Es gibt löbliche Ausnahmen. Eine davon ist Sonja Lüthi. Als Stadträtin hat sie sich seit Beginn der Coronapandemie regelmässig mit uns in Verbindung gesetzt und sich laufend über neue Erkenntnisse informiert. Wir brauchen Politiker, welche die Zusammenarbeit mit Wissenschaftern als wichtige Grundlage zur Vertiefung ihrer Dossierkenntnis nutzen. Sonja Lüthi ist eine solche Ausnahmepolitikerin. Gerade in Coronazeiten – aber auch danach - sind Politikerinnen wie Sonja Lüthi gefragt, welche Entscheide nicht auf Meinungen, sondern auf Fakten und Erkenntnisse abstützen sowie Massnahmen massvoll und vernünftig beschliessen.

Engagiert für die Stadt

Silvana Backes-Nauser, St.Gallen - Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für alles Soziale, die Sicherheit, für Schulen und Bildung, den Sport, für eine lebenswerte Stadt und die Stadtfinanzen. Karin Winter-Dubs gehört nicht nur ins Stadtparlament, sondern auch in den Stadtrat, denn sie vertritt die Stadtbewohner, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit.

Charismatisch und führungserfahren

Isabel Schorer, Kantonsrätin FDP, St.Gallen - Am 27. September ist Wahl- und Abstimmungssonntag. FDP-Kandidat Mathias Gabathuler stellt sich fürs Stadtpräsidium und den Stadtrat zur Verfügung. Gabathuler steht für erfrischende, bürgerliche Politik. Als Umweltfreisinniger weiss er um die Wichtigkeit, umweltpolitische Anliegen und die Wirtschaft in eine gesunde Balance zu bringen und nachhaltige Politik zu gestalten. Seine Eignung für das Amt steht aufgrund seiner Führungserfahrung und den fachlichen Fähigkeiten ausser Frage. Auch charakterlich kann ich das Gleiche von ihm behaupten. Mathias Gabathuler steht mit beiden Füssen auf dem Boden, ist eloquent, engagiert und ein hervorragender Kommunikator. Diese Eigenschaften erwarte ich im Stadtpräsidium.

Eine ungute bürgerliche Allianz

«Eine lauwarme Kampfansage», Tagblatt vom 13.8.2020

Patrick Roth, alt Stadtparlamentarier CVP, St.Gallen - Der Schweizer Historiker Peter Dürrenmatt hat schon in den 1970er-Jahren darüber geklagt, dass sich niemand mehr aufrichtig als rechts stehend bezeichne. Weil das unattraktiv ist, will man lieber «bürgerlich» sein. Die SVP sieht sich seit eh und je als die allerbürgerlichste Kraft, obschon ihre verachtende Intoleranz keinesfalls eine bürgerliche Eigenschaft ist.

Nun haben sich die CVP, die FDP sowie die SVP für die St.Galler Stadtratswahlen zu einer «historischen bürgerlichen Allianz» (Zitat) vereint. Ob sich die Wahlchancen des politisch wenig erfahrenen FDP-Quereinsteigers Mathias Gabathuler, welcher nicht bloss Stadtrat, sondern gleich Stadtpräsident werden will, mit diesem Schulterschluss der Parteien erhöhen? Im Falle einer Wahl würde die SVP ihn und seine Partei wohl stets an die ausschlaggebende Wahlhilfe erinnern!

Gut haben wir in dieser Ausgangslage erstens vier bisherige Mitglieder des Stadtrates, die sich mit beachtlichem Leistungsausweis erneut zur Wahl stellen. Zweitens haben wir mit dem parteiunabhängigen Stadtrat Markus Buschor den einzigen Kandidaten fürs Stadtpräsidium, welcher die Lücke zwischen rechts und links füllen kann. Wer sich also zwischen dem Rechtsbündnis und den linksgrünen Parteien einen ausgleichenden «Stadtpräsidenten der Mitte» wünscht, dem fällt die Wahl seit der Bekanntgabe dieser rechten Allianz leicht.

Ökologisch und nachhaltig in die Zukunft

Oskar Seger, Stadtparlamentarier FDP, St.Gallen - In knapp vier Wochen bestellen die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen ein neues Stadtpräsidium und einen neuen Stadtrat. St.Gallen muss in Zukunft so gestaltet werden, dass wirtschaftliche und ökologische Aspekte nicht gegeneinander ausgespielt werden. Als Teil des Ökosystems müssen wir der Umwelt Sorge tragen. Indem die Umweltpolitik innovativ und weitsichtig, aber auch wirtschafts- und gesellschaftsverträglich, ausgerichtet wird, kann die Stadt nachhaltig wachsen. Diese Zukunftsstrategie traue ich FDP-Kandidat Mathias Gabathuler zu. Als Umweltfreisinniger verfügt er über das Gespür für umweltpolitische Anliegen und kennt die Schnittmenge mit der Wirtschaft. Ich bin überzeugt, dass Mathias Gabathuler die Stadt für alle lebenswert gestalten kann.

Ü60 in den Stadtrat

Susanne Gmünder Braun, alt Stadtparlamentarierin CVP, St.Gallen - Der Altersdurchschnitt im St.Galler Stadtrat ist derzeit relativ tief: Mit einer Ausnahme sind die verbleibenden Stadträte jünger als 60 Jahre. Der Stadtrat plant zwar für die Stadt der Zukunft, gleichzeitig stellt er aber sicher, dass sich im Hier und Jetzt alle Altersgruppen wohl fühlen, also auch die «Älteren». Gerade diese haben spezielle Bedürfnisse und Erwartungen an ihren Lebensraum. Trudy Cozzio verfügt über viel Lebenserfahrung, kennt die Anliegen der älteren St.Gallerinnen und St.Galler sehr genau und ist bereit, sich im Stadtrat für die Generation Ü60 einzusetzen. Gleichzeitig begegnet sie – als aktive Lehrerin und Heilpädagogin – täglich den Anliegen von Kindern und Eltern. Trudy Cozzio ist deshalb die geeignete Kandidatin, um die Anliegen aller Generationen zu vertreten. Aus diesem Grund ist sie für mich die ideale Ergänzung für den Stadtrat.

Die Stadt voran bringen

Corina Saxer, St.Gallen – Am 27. September kandidiert der Freisinnige Mathias Gabathuler für das Amt des Stadtpräsidenten und für den Stadtrat. St.Gallen ist eingebettet in eine ländliche Region und braucht deshalb ein starkes, urbanes Selbstvertrauen. Die Qualitäten, über die die Stadt zweifellos verfügt, müssen gestärkt werden. Deshalb muss ein Ruck durch sie gehen. Mathias Gabathuler ist die richtige Person, um der Stadt neue Impulse zu geben. Gabathuler hat schon oft bewiesen, dass er Projekte planen und umsetzen kann. Er ist ein besonnener Macher, stets fördernd, fordernd und vorausschauend. Diese Eigenschaften erwarte ich von einem künftigen Stadtpräsidenten oder einer künftigen Stadtpräsidentin.

Mit Herz und Erfahrung

Hans Peter Etter, St.Gallen - Ich freue mich sehr, dass sich unsere langjährige Nachbarin Trudy Cozzio entschlossen hat, für die CVP zu den Stadtratswahlen anzutreten. Wir waren mit Trudy in all den Jahren oft beisammen und haben viel gemeinsam erlebt. So haben wir auch zueinander ein grosses Vertrauensverhältnis aufgebaut. Zusammen mit ihrem leider sehr früh verstorbenen Ehemann, Nino Cozzio, hat sie sich von Anfang an für eine lebenswerte Stadt und vor allem für eine Innenstadt stark gemacht, in der das Leben nur so pulsiert. Unsere herrliche Stadt St. Gallen lag und liegt ihr immer am Herzen.

Aber auch über viele andere Themen konnte man mit Trudy diskutieren. Gerechtigkeit, Freiheit und Toleranz liegen ihr besonders am Herzen. Und immer verteidigte sie ihre Positionen mit viel Fachwissen, aber auch mit viel Herz und Charme. Auf Grund ihrer Erfahrung im Gemeinderat und als schulische Heilpädagogin ist sie prädestiniert für die Tätigkeit als Stadträtin. Wir wünschen Trudy viel Erfolg im Wahlkampf und sind überzeugt, dass sie, auch getragen durch die bürgerlichen Politik der CVP, eine Bereicherung für den Stadtrat ist.

Eine Empfehlung von einem Vorgänger

Peter Schorer, alt Stadtrat FDP, St.Gallen - Stadtrat und Stadtpräsidium sind Führungsaufgaben. Matthias Gabathuler weiss als ehemaliger Kompaniekommandant der Gebirgstruppen und insbesondere auch seit 2010 als Rektor der Kantonsschule am Brühl, wie man führt. Ich kenne ihn seit Jahren. Er verfolgt Ziele umsichtig und hartnäckig – das hat er als Alpinist gelernt. Er ist ein echter Liberaler - ihm sind eine blühende Wirtschaft als Grundlage unseres Wohlstandes ebenso wichtig wie die grossen Gesellschaftsfragen unserer Zeit. Sein Engagement für Natur und Umwelt ist ihm deshalb ebenso ernst wie jenes für die Weiterentwicklung des Bildungs- und Arbeitsstandortes St. Gallen. Meine Empfehlung: Wählen wir am 27. September Matthias Gabathuler in den Stadtrat und zum Stadtpräsidenten!

Für eine überlegte bürgerliche Stimme im Stadtrat

Andrea und Andres Büsser, St.Gallen - Trudy Cozzio hat eine klare Haltung. Sie steht auch für bürgerlichen Anliegen ein, die im aktuellen Stadtrat keine vernehmbar überlegte Stimme mehr haben. Sie ist aber ebenso offen für soziale und ökologische Anliegen. Sie versteht die berechtigten Anliegen jener vielen Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner, die sich aktuell politisch nicht erkennbar vertreten fühlen.

Trudy Cozzio hat langjährige parlamentarische Erfahrung. Sie weiss, dass in einem Exekutivamt politische Führung gefragt ist, nicht Selbstdarstellung oder Selbstverwirklichung. Als sehr erfahrene Heilpädagogin kennt sie die Schule mit den Bedürfnissen von Lehrerschaft und Schülerschaft sehr genau. Das wäre wertvoll für den Stadtrat, dem derzeit dieser Erfahrungsschatz spürbar gut tun würde. Bildung ist ein hohes Gut und der Erhalt ihrer Qualität eine besonders wichtige Aufgabe für die Stadt St.Gallen.

Trudy Cozzio weiss aber auch, dass, wozu und wann sie aus der Verwaltung Expertise beiziehen müsste, bevor sie sich öffentlich äussert. Das ist nicht persönliche Inkompetenz, sondern kompetentes Selbstverständnis. Auch damit könnte sie gelegentlich ein gutes Vorbild sein. Trudy Cozzio ist authentisch und integer. Sie geht auf die Menschen zu. Wir kennen sie schon lange als sehr gute Nachbarin und empfehlen sie überzeugt zur Wahl in den Stadtrat.

Vorausschauend und innovativ

Werner Kühne, Stadtparlamentarier FDP, St.Gallen – In weniger als vier Wochen finden die Präsidiums- und die Stadtratswahlen in St.Gallen statt. Von bürgerlicher Seite kandidiert Mathias Gabathuler von der FDP für beide Ämter. Gabathuler überzeugt durch sein vorausschauendes und innovatives Denken. Er versteht es, mit der Zeit zu gehen, und hat aus diesem Grund die Digitalisierung an seiner Mittelschule stets vorangetrieben. Aus dieser Massnahme ging in kürzester Zeit das Projekt «Informatikmittelschule» hervor. Es zeigt sich: Mathias Gabathuler ist ein Macher, welcher stets vorausschauend handelt und nicht nur dann, wenn es zu spät ist. Auch die Stadt St.Gallen braucht in der aktuellen Situation einen Macher, welcher die Herausforderungen anpackt. Jemand, der neugierig und unverbraucht ist.

Kompetent und erfahren - nicht nur in Schulfragen

Veronica Hälg-Büchi, alt Stadtparlamentarierin CVP, St.Gallen - Ich sass zehn Jahre lang im Stadtparlament. Eine meiner Kolleginnen in der Fraktion war Trudy Cozzio. Bei Fragen und Themen, die die Schule betrafen, habe ich jeweils ihre Meinung eingeholt, und sie hat mich immer fundiert beraten. Kein Wunder, war und ist Trudy Cozzio seit Jahren in den Schulen der Stadt St.Gallen tätig, zuerst als Lehrerin, dann - nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung - als Heilpädagogin. Als Mutter von zwei Kindern lernte sie das Schulsystem zusätzlich aus dem Blickwinkel der Eltern kennen.

Selbstverständlich befasst sich die städtische Politik nicht nur mit der Schule und deren Belangen, sondern auch mit vielen anderen Themen. Trudy Cozzio hat sich in den Jahren als Stadtparlamentarierin und Fraktionspräsidentin einer der grössten Fraktionen im Stadtparlament in viele andere Bereiche einarbeiten müssen. Sie tat dies gewissenhaft und gründlich, so dass sie auch in den anderen Fragen, die eine Stadt betreffen, eine gut fundierte Gesprächspartnerin war.

Ich wähle Trudy Cozzio aus Überzeugung in den Stadtrat. Sie wird eine Stadträtin, die keinerlei Einarbeitungszeit benötigt. Die nötigen Kenntnisse und Erfahrung bringt sie schon aus den langen Jahren als Berufsfrau und als Politikerin mit. Sie wird vom ersten Tag an ihre Direktion sachgerecht leiten können. Sachverstand, aber auch Verständnis für die Personen, die in städtischen Betrieben arbeiten und leben, sind bei Trudy Cozzio vorhanden und dies ist - nicht nur in der Schule, sondern in allen anderen Bereichen - enorm wichtig.

Für eine starke Zentrumsstadt

Christian Gremli, Abtwil - Mathias Gabathuler ist in der Lage, die strategische Ausrichtung der Stadt positiv zu beeinflussen, mit neuen Gedanken anzureichern und voranzutreiben. Dank Ausbildung und vielfältiger Führungserfahrung kann er Ideen, Strategien und Projekte gut vermitteln. Gabathuler denkt bürgerlich. Das ist beim eher linkslastigen Stadtrat als Ausgleich dringend notwendig. Er verfügt über ein klares Wertesystem und einen weiten Horizont. Als begeisterter Besucher der Stadt hoffe ich auf eine sichtbare Entwicklung, auf moderne Konzepte und da und dort auch den Test einer modernen, urbanen Idee. Das macht die Stadt attraktiv und regt zu Besuch und Konsumation an. Mathias Gabathuler kann das leisten!

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