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Die Suche nach einem Kurator für das Landwirtschaftsmuseum Ruggisberg ist schwierig

Guido Sieber, Kustos des Regionalen Landwirtschaftsmuseums Ruggisberg, hört auf. Die Suche nach einem Nachfolger blieb bislang erfolglos.
Elena Fasoli
Guido Sieber war fünf Jahre lang Kustos des Landwirtschaftsmuseums Ruggisberg. (Bild: Adrian Lemmenmeier)

Guido Sieber war fünf Jahre lang Kustos des Landwirtschaftsmuseums Ruggisberg. (Bild: Adrian Lemmenmeier)

Fünf Jahre lang war Guido Sieber Kustos des Regionalen Landwirtschaftsmuseums Ruggisberg. Nun möchte er das Amt an einen Nachfolger abgeben. «Die ehrenamtliche Tätigkeit gibt viel zu tun», sagt der Pensionär. Er möchte wieder mehr Zeit für andere Dinge haben.

«Mein Vorgänger Edwin Germann hat alles selber gemacht.» Da Sieber für den zweimal jährlich stattfindenden Tag der offenen Tür jeweils wochenlang im Einsatz gewesen sei, habe er die Aufgaben aufgeteilt. Zwei Helfer habe er dafür an Bord geholt. Dennoch habe er viele Dinge erledigt, die nicht unbedingt Aufgabe eines Kustos’ sind. «Die Arbeit könnte in Zukunft noch mehr aufgeteilt werden.» So sei es einfacher, das Museum weiterzuführen, sollte jemand aufhören.

Nachfolger muss nicht handwerklich begabt sein

Die Findungskommission, bestehend aus Mitgliedern der Museumskommission, hat noch keinen Nachfolger gefunden. «Für Freiwilligenarbeit muss man die Leute begeistern können», sagt Sieber. Jemanden zu finden, sei schwierig. Er sei jedoch davon überzeugt, dass es viele geeignete Kandidaten gebe. «Er oder sie muss nicht zwingend handwerklich begabt sein.» Die Begeisterung für die Arbeit sei das Wichtigste. Sieber würde seinen Nachfolger anfangs begleiten und Tipps geben, sollte dieser Hilfe benötigen. «Solange kein neuer Kustos gefunden wurde, werde ich mit den freiwilligen Helfern das Museum weiterführen.» Er werde jedoch keinen Tag der offenen Tür mehr organisieren. «Der neue Chef wird entscheiden, ob er diese Veranstaltung so weiterführt oder ob er andere Ideen hat.»

Das Landwirtschaftsmuseum Ruggisberg ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinden Häggenschwil, Berg, Egnach, Gaiserwald, Muolen, Roggwil, Steinach, Waldkirch und Wittenbach. Es stellt landwirtschaftliche Geräte und Maschinen sowie Alltagsgegenstände der letzten zweihundert Jahre aus.

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