Kunst aus Rost und Blattgold: Verena Kürsteiner stellt in St. Gallen ihre Werke aus

Die Herisauer Künstlerin Verena Kürsteiner stellt bis Ende Juni im Empfangsbereich der Maschinenfabrik L. Kellenberger ihre Kunst aus.

Elisabeth Fitze
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Verena Kürsteiner vor ihrem Bild «Seealpsee».

Verena Kürsteiner vor ihrem Bild «Seealpsee».

Elisabeth Fitze

Neue Bilder schmücken derzeit den Empfangsbereich der Maschinenfabrik L. Kellenberger an der Heiligkreuzstrasse 28: Verena Kürsteiner stellt dort eine Auswahl ihrer Werke aus den vergangenen Jahren aus.

Die Herisauer Künstlerin, die ursprünglich aus St.Gallen stammt, behandelt in ihren Bildern insbesondere die Thematik «Heimatgefühl». Dieses findet sie persönlich im Appenzellerland. Vor allem das Brauchtum hat es der 58-Jährigen angetan. Auf vielen ihrer Werke sind Sennen zu sehen.

Von Abfallprodukten zu Blattgold

Verena Kürsteiner ist sehr probierfreudig und versucht sich an verschiedenen Sujets, Techniken und Stilen. Sie malt gerne Porträts, aber auch abstrakte Werke. Eine ihrer speziellen Techniken ist die Verwendung von Abfallprodukten aus der Metallindustrie. Diese lässt sie auf der Leinwand rosten, wo sie Farbe abgeben. Sie sagt: 

«Meine Bilder sind deswegen sogar nachhaltig.»

Auch echtes Blattgold integriert sie in ihre Bilder.

Die Maschinenfabrik L. Kellenberger stellt seit 2015 laufend Werke von regionalen Künstlern aus. Da die Firma auch internationale Kunden hat, ist es für die Künstlerinnen und Künstler nicht nur eine nationale, sondern auch eine internationale Plattform. Die Ausstellung von Verena Kürsteiner ist bis Ende Juni zu sehen.

Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr.