Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Kulturreihe in den Fabrikhallen der Feldmühle finden Anklang beim Rorschacher Publikum

Über 2500 Besucher haben die Veranstaltungsreihe besucht, das ist mehr als sich die Organisatoren erhofft haben. Deshalb planen sie eine Fortsetzung.
Sina Walser
Der Filmabend «Siamo italiani» lockte am Kulturfestival in der Feldmühle viele Besucher an. Bild: Ramona Riedener

Der Filmabend «Siamo italiani» lockte am Kulturfestival in der Feldmühle viele Besucher an. Bild: Ramona Riedener

Ein Essen der Macher des ersten Rorschacher Kochbuchs, das demnächst erscheinen wird, bildete den Abschluss des über einen Monat andauernde Kulturfestivals in der Feldmühle Rorschach. Mit Veranstaltungen, welche die Geschichte von Rorschach mit Musik, Wort, Film, Tanz und Spiel verbinden, lockte der Event fast doppelt so viele Besucher als erwartet an. «Rückblickend war das Festival ein reiner Erfolg», sagt Richard Lehner, einer der beiden Organisatoren der Veranstaltung. «Der Mut zu einem Kulturanlass in dieser Grösse wurde mehr als belohnt.»

Während sechs Wochen gab es in den Arbeitshallen der ehemaligen Textilfabrik Feldmühle ein Programm mit Filmabenden, einer Stadtführung oder Konzerten. Nicht alle Anlässe stiessen auf gleich viel Anklang, doch insgesamt besuchten über 2500 Personen die Hallen der Feldmühle. Gemäss Veranstalter war es auch nicht das Ziel, dass jede Veranstaltung gleich beliebt sein soll. Den Organisatoren war es wichtiger, mit den Räumlichkeiten zu spielen und aufzuzeigen, wie man eine Arbeitshalle auch anders gestalten kann. Zusätzlich wollten sie auch jeden Raum individuell nutzen und planten so Anlässe in verschiedenen Grössen. Am meisten Besucher hatte der sardische Markt Anfang September mit rund 800 Besuchenden.

Viele Besucher haben eine emotionale Bindung

«Für mich war der Filmabend Siamo italiani definitiv am emotionalsten», sagt Richard Lehner. Mehrere Generationen und zahlreiche ehemalige italienische Arbeiter liefen in Tränen über den roten Teppich und waren gerührt, nicht in Arbeits- sondern in Abendkleidung in die Räume der Feldmühle zu laufen.

Allgemein seien unter den Besuchenden sehr viele ehemalige Arbeiter gewesen, die nun ihren Kindern oder Enkelkindern begeistert zeigten, wo oder an welcher Maschine sie früher immer arbeiten mussten. Die Maschinen wurden bis ins kleinste Detail erklärt und alte Anekdoten wurden erzählt. Lehner sagt:

«Ich fand es total schön, wie viele Generationen dort waren und was erzählt wurde.»

Neues Kulturfestival ist bereits in Planung

Die Organisatoren haben bereits eine neue Idee, um Kultur in die Feldmühle zu bringen. Um was es sich genau handeln wird, kann Richard Lehner noch nicht verraten. Im November finden Gespräche mit der Eigentümerin statt. Es handle sich aber nicht um eine Kopie des vergangenen Festivals. Die Verbindung zwischen Geschichte und Kultur bliebe aber bestehen. «Wir werden den Anlass dem Raum entsprechend entwickeln und gestalten», sagt Lehner.

Die Überbauung des Feldmühleareals wird innerhalb der nächsten fünf Jahre starten. Dessen Planung ist bereits im Gang. Während der Zeit davor wolle man die Feldmühle noch für möglichst viele kulturelle Anlässe nutzen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.