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Kultur und Kunst zum Kaffee: Im April eröffnet in der Stadt St.Gallen ein wandelbares Café

Der ökumenische Verein Wirk Raum Kirche eröffnet im April die «Werkstatt». Ein Raum an der Magnihalden 9, der kleineren kulturellen Veranstaltungen Platz bieten wird.
Jonas Manser
Verantwortliche Magdalena Lampart in der künftigen «Werkstatt». (Bild: Thomas Hary)

Verantwortliche Magdalena Lampart in der künftigen «Werkstatt». (Bild: Thomas Hary)

Die Wände der «Werkstatt» werden gerade neu gestrichen. Die Decke des Raumes an der Magnihalden 9 ist zwar hoch, aber mehr als 30 stehende Personen finden darin nicht Platz. Im April startet das neue Projekt «d’Werkstatt» des Vereins Wirk Raum Kirche: ein Raum für Begegnung, Kunst und Kultur.

Schulklassen, Vereine, Kunstschaffende und Engagierte können den Raum für ein bis sechs Monate für sich nutzen. Während dieser Zeit übernehmen sie auch den Betrieb des Lokals. Was sie ausstellen, was sie vorführen, wie sie dekorieren: All das ist ihnen überlassen. «Es wird ein Raum, in dem man ausprobieren, werken und Neues schaffen kann. Und die Besucher sehen dann das Resultat», sagt die Verantwortliche Magdalena Lampart.

Einzig der Kiosk ist fix

«D’Werkstatt» soll offen und flexibel sein und somit einem ständigen Wechsel unterliegen. «Einzig der Café-Kiosk von 9 bis 11 Uhr für die Gewerbliche Berufsschule ist fix.» Freiwillige des ökumenischen Vereins Wirk Raum Kirche und die Bewohner der künftigen Stattkloster-WG, die ebenfalls im gleichen Gebäude haust, werden den Kiosk führen.

«Die Inhalte der jeweiligen Betreiber stehen jedoch im Vordergrund. Es ist kein reiner Gastrobetrieb», sagt Lampart. Die Rückmeldungen aus dem Quartier seien bisher sehr positiv. Das Interesse an kleineren, kulturellen Anlässen sei klar vorhanden. «Es wird wohl auch Zeiten geben, in denen der Raum nicht besetzt sein wird.» Es sei ein Experiment und der Erfolg werde abhängig von den Ausstellern sein.

Das Motto des Vereins Wirk Raum Kirche laute: «Mutige Wege gehen, um Neues auszuprobieren». Dabei ist keine bestimmte Zielgruppe angesprochen. «Es sind alle eingeladen, sich für die eigenen Projekte bei uns zu melden», sagt Lampart.

Crowdfunding-Aktion für den Kücheneinbau

«Die einzige Grenze ist der Raum selbst.» Zudem gebe es noch den Gewölbekeller des Hauses, der etwa für Konzerte genutzt werden könne. Es laufen bereits Gespräche mit möglichen Betreibern. Dazu zählt der Verein «Kulturkosmonauten». Er möchte mit «Safranblau», ein ökumenisches Projekt für junge Erwachsene der Stadt St.Gallen, einen Zehn-Tage-Workshop anbieten, auf den eine öffentliche Vorführung folgt. Ausserdem habe sich ein Musiker gemeldet, der gerne ein Unplugged-Gitarrenkonzert organisieren würde, sagt Lampart.

Seit Anfang Dezember läuft eine Crowdfunding-Aktion für das Projekt «d’Werkstatt». 33333 Franken werden gesammelt für Kücheneinbau, Küchengeräte und Mobiliar. In einer letzten Etappe das Geld für eine Kaffeemaschine und das Budget für ein Kulturprogramm.

Unabhängig davon, ob der Richtwert erreicht wird oder nicht: Die «Werkstatt» werde im April auf jeden Fall eröffnet, sagt Magdalena Lampart. «Doch wer Interesse hat, das Projekt zu unterstützen, soll dies gerne über das Crowdfunding tun.»

www.stattkloster.ch

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