Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 11. bis 24. Oktober 2019

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Donnerstag, 24. Oktober - 18:55 Uhr

Auch in St.Gallen demonstrieren Kurdinnen und Kurden gegen türkische Militäraktion in Nordsyrien

Am Donnerstagabend haben auch im St.Galler Stadtzentrum Kurdinnen und Kurden gegen die türkische Militäraktion in Nordsyrien protestiert. Auf einem mitgeführten Transparent und in Sprechchören forderten sie, dass der türkische Präsident Erdogan für die Kriegsverbrechen in den Kurdengebieten, in Rojava, verurteilt werden müsse. An der Kundgebung nahmen nach ersten Schätzungen zwischen 100 und 150 Personen teil. (Bild: Sandro Büchler - 24. Oktober 2019)

Am Donnerstagabend haben auch im St.Galler Stadtzentrum Kurdinnen und Kurden gegen die türkische Militäraktion in Nordsyrien protestiert. Auf einem mitgeführten Transparent und in Sprechchören forderten sie, dass der türkische Präsident Erdogan für die Kriegsverbrechen in den Kurdengebieten, in Rojava, verurteilt werden müsse. An der Kundgebung nahmen nach ersten Schätzungen zwischen 100 und 150 Personen teil. (Bild: Sandro Büchler - 24. Oktober 2019)

Donnerstag, 24. Oktober - 18:00 Uhr

Lesung und Diskussion über jüdische Identität: Lebensgeschichten von 14- bis 88-Jährigen

(pd/mha) Shelley Kästner liest am Freitag, 20 Uhr, im Kult-Bau an der Konkordiastrasse 27 aus «Jewish Roulette». Für das Buch hat Kästner 21 Jüdinnen und Juden interviewt. Thema ist die Frage, was es bedeutet jüdisch zu sein. Nach der Lesung diskutiert Kästner mit den Gästen über jüdische Identität.

Die typisch jüdische Identität gibt es nicht. Es gibt im Gegenteil unzählige Abstufungen davon, wie man jüdisch sein kann. Shelley Kästners Interviewbuch »Jewish Roulette« zeigt die vielseitigen Facetten der ererbten, angenommenen oder verloren gegangenen Zugehörigkeit zum Judentum und spannt den Bogen vom jüdischen Erzbischof bis zum atheistischen Orthodoxen.

Der letztjährige Erfolgsfilm «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» (Szenenbild) hat in der Schweiz in den vergangenen Monaten eine Diskussion über jüdische Identität und Antisemitismus ausgelöst. (Bild: PD)

Der letztjährige Erfolgsfilm «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» (Szenenbild) hat in der Schweiz in den vergangenen Monaten eine Diskussion über jüdische Identität und Antisemitismus ausgelöst. (Bild: PD)

Kästners Gesprächspartnern pflegen ein liberal religiöses, ein traditionelles oder ein säkular kulturelles Judentum. Einige von ihnen sind in traditionsreichen jüdischen Familien aufgewachsen, andere sind vom Judentum zum Christentum oder umgekehrt konvertiert, wieder andere haben erst spät erfahren, dass sie überhaupt jüdisch sind. Einige leben überhaupt keinen Glauben. In »Jewish Roulette« wird eine grosse Bandbreite von Lebensgeschichten von 14- bis 88-Jährigen präsentiert.

Donnerstag, 24. Oktober - 17:17 Uhr

Zurück zum Tram: Eine Idee gibt zu reden

(pd/vre) Die IG ÖV Ostschweiz lädt am kommenden Samstag im VBSG-Depot an der Steinachstrasse 42 zur Diskussion ein. Thema ist die Idee, in der Stadt St.Gallen zum Tram zurückzukehren. Der öffentliche Anlass startet um 8.30 Uhr mit Kaffee und Gipfeli. Um 9 Uhr startet eine Führung durch das Busdepot.

Illustration wie die Rorschacher Strasse im Grossacker mit einer Tramlinie aussehen könnte. (Illustration: Stadt St.Gallen - 31. Dezember 2012)

Illustration wie die Rorschacher Strasse im Grossacker mit einer Tramlinie aussehen könnte. (Illustration: Stadt St.Gallen - 31. Dezember 2012)

Um 10.30 Uhr beginnt der politische Teil des Anlasses. Stadtrat Peter Jans referiert gemäss Mitteilung unter dem Titel «Von der Trambahn zum Tram?» Anschliessend folgt eine Podiumsdiskussionmit Jans FDP-Kantonsrätin Isabel Schorer, alt Stadtrat Fredy Brunner, FDP-Stadtparlamentarier Remo Daguati und Rolf Geiger von der Regio AR-St.Gallen-Bodensee. Moderiert wird die Diskussion von IGÖV-Vizepräsident Felix Gemperle.

Depotführung, Vortrag und Diskussion sind öffentlich. Wer sich dafür interessiert, kann sich dafür bei heinz.surber@igoev.ch anmelden.

Donnerstag, 24. Oktober - 16:44 Uhr

Drei Kantone lancieren ein Förderprogramm für Textilkultur und Design

(pd/vre) In der Ostschweiz ist ein neues, kantonsübergreifendes Förderprogramm lanciert worden. Es nennt sich «Textile und Design Alliance» (kurz TaDA). Sein Ziel ist, «die Ostschweizer Textilkultur zu fördern sowie die regionale Identität durch kreative Impulse aus Kunst, Kultur und Design zu unterstützen». Die «Textile und Design Alliance» ist ein Programm der Kantone Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen und Thurgau in Kooperation mit Ostschweizer Textilunternehmen.

Marianne Burki, neue Leiterin des kantonsübergreifenden Förderprogramms «Textile und Design Alliance». (Bild: PD)

Marianne Burki, neue Leiterin des kantonsübergreifenden Förderprogramms «Textile und Design Alliance». (Bild: PD)

Für die Leitung des Programms übernimmt gemäss Mitteilung vom Donnerstag die Kunsthistorikerin Marianne Burki. Sie ist ehemalige Leiterin des «Kunsthaus Langenthal» und noch bis Ende dieses Jahres Leiterin der Abteilung «Visuelle Künste» der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Sie übernimmt die Programmleitung für die vierjährige Projektphase am 1. Januar 2020. Das Förderprogramm wird seinen Geschäftssitz im Textilmuseum St.Gallen haben.

Donnerstag, 24. Oktober - 16:12 Uhr

«Nichts gestohlen»: Was die Einbrecher im Schulhaus Hof in Winkeln wollten, bleibt unklar

(sab) Wieso bricht jemand in ein Schulhaus ein? Diese Frage stellten sich viele, als die Kantonspolizei St.Gallen vor drei Wochen mitteilt, dass Unbekannte in die Primarschule Hof in Winkeln eingebrochen sind. Der oder die Täter schlugen mehrere Fenster ein, wuchteten die Tür zu einem Schulzimmer auf und hinterliessen einen Sachschaden von rund 6000 Franken. Erst der Abwart bemerkte, dass Einbrecher im Schulhaus an der Sturzeneggstrasse gewütet hatten.

Beim Primarschulhaus Hof in Winkeln schlugen die Täter zu. (Bild: Jil Lohse - 30. Juni 2017)

Beim Primarschulhaus Hof in Winkeln schlugen die Täter zu. (Bild: Jil Lohse - 30. Juni 2017)

Der Einbruch geschah anfangs der Herbstferien. Infolge Ferienabwesenheit der Lehrpersonen konnte Kapo-Sprecher Hanspeter Krüsi unmittelbar nach dem Einbruch keine Angaben machen, ob und was gestohlen wurde. Jetzt ist klar: «Die Einbrecher sind ohne Deliktgut geflüchtet», sagt Florian Schneider von der Kantonspolizei St.Gallen.

Wieso die Unbekannten eingebrochen sind, darüber könne er nur spekulieren. «Womöglich waren sie auf der Suche nach Bargeld oder einem Kässeli.» Computer und Laptops seien keine weggekommen. «Hehlerware lässt sich aufgrund von Seriennummern zurückverfolgen und kann deshalb kaum verkauft werden», sagt Schneider. Die Polizei hat noch keine Spur von den Tätern.

Donnerstag, 24. Oktober - 16:08 Uhr

Radio FM1 sendet von der Fürstenlandstrasse aus: Technische Ausstattung komplett erneuert

(vre) «CH Media» legt seine Standorte in der Stadt St.Gallen zusammen: Radio FM1, das Onlineportal FM1Today und das Lokalfernsehen TVO zügeln von der Bionstrasse in Winkeln an die Fürstenlandstrasse 122 in Bruggen. Hier ist schon seit 1967 die Redaktion des «St.Galler Tagblatt» untergebracht. Hier werden auch die Inhalte von «Tagblatt-Online» und seit April 2018 jene des «Tagblatt»-Lokalteils für die Stadt St.Gallen produziert.

Eines der beiden nigelnagelneuen Studios von Radio FM1 an der Fürstenlandstrasse 122. (Bild: Sacha Gamper – 23. Oktober 2019)

Eines der beiden nigelnagelneuen Studios von Radio FM1 an der Fürstenlandstrasse 122. (Bild: Sacha Gamper – 23. Oktober 2019)

In den vergangenen Monaten wurden im Gebäude an der Fürstenlandstrasse 122 auf zwei Stockwerken Studios und Grossraumbüros für Radio und Fernsehen eingebaut. Die Technik wurde dabei vollständig erneuert. Jetzt werden die neuen Räume bezogen. Seit Mittwoch produzieren Radio FM1 und das Onlineportal FM1Today an der Fürstenlandstrasse 122. Die Macherinnen und Macher von TVO befinden sich immer noch an der Bionstrasse; sie zügeln am 11. November mit Sack und Pack stadteinwärts.

Radio FM1 ist der meistgehörte Schweizer Privatsender zwischen Zürich und Vorarlberg, vom Bodensee bis zum Caumasee. Er erreicht vor allem die Zielgruppe zwischen 20 und 45 Jahren. FM1 will sich durch viel Musik, unterhaltende Inhalte und hörernahe Aktionen von der Konkurrenz abheben. Das Radio positioniert sich mit dem Slogan «FM1 – Der beste Musikmix». Über das Radioprogramm hinaus betreibt es das regionale Online-Newsportal FM1Today. Dieses publiziert News-, Service- und Unterhaltungsbeiträge.

Donnerstag, 24. Oktober - 16:04 Uhr

«Blade Runner» im Kinok: Wie human können Maschinen und wie inhuman Menschen sein?

(vre) Darauf dürften etliche Filmfans gewartet haben: Am kommenden Dienstag, 19.30 Uhr, zeigt das Kinok in der Lokremise den Streifen «Blade Runner» von Ridley Scott. Die Verfilmung von Philip K. Dicks Roman «Do Androids Dream of Electric Sheep?» ist einer der grössten Science-Fiction-Kultklassiker der Filmgeschichte. Mit seinem düsteren, gigantischen Dekor und der von Dauerregen geprägten Szenerie hatte der Film in den 1980er-Jahren stilprägende Wirkung.

Das Motiv des Original-Kinoplakats zu «Blade Runner» aus dem Jahr 1982. (Bild: PD)

Das Motiv des Original-Kinoplakats zu «Blade Runner» aus dem Jahr 1982. (Bild: PD)

Am Dienstagabend im Kinok führt der Bonner Philosoph Martin Booms in den Film ein. Nach dessen Vorführung diskutiert er mit dem Publikum über die Frage, wie human Maschinen und wie inhuman Menschen sein können. Bei Interesse am Film empfiehlt sich eine schnellstmögliche Reservation im Internet: Der Run auf die Tickets ist nämlich bereits relativ gross.

Die Geschichte des Streifens an sich ist simpel: Der Ex-Cop Deckard gehört der Spezialeinheit der «Blade Runner» an, die darauf spezialisiert ist, künstliche Menschen zu eliminieren. Fünf dieser Replikanten ist es gelungen, auf die Erde zu flüchten. Sie wollen ihren Schöpfer Tyrell aufsuchen, um ihre genetisch festgelegte Lebensdauer von vier Jahren zu verlängern. Deckard erhält den Auftrag, sie zu erledigen, bevor sie zur Bedrohung werden.

Was Ridley Scott, auf dessen Konto auch der Originalfilm Alien geht, daraus machte, fasziniert noch heute durch die Kraft, mit der futuristische Kulisse, Krimihandlung, philosophische Reflexion und die grossartige Filmmusik von Vangelis zu einer melancholisch-kühnen Elegie verschmelzen. «Blade Runner» ist für viele Kritiker das schmutzig-graue Gegenbild zu den schönen Bildern von Stanley Kubricks «2001: A Space Odyssey».

Donnerstag, 24. Oktober - 15:35 Uhr

Das St.Galler Stadtzentrum von oben

Momentaufnahmen. «Tagblatt»-Fotograf Michel Canonica fotografierte am Donnerstag mit der Drohne das St.Galler Stadtzentrum. Im Bild oben von St.Mangen in Blickrichtung St.Laurenzen und Kathedrale fällt der Trichter der Marktgasse auf. Das Bild unten zeigt sehr schön die Geometrie von Marktplatz und Bohl.

Momentaufnahmen. «Tagblatt»-Fotograf Michel Canonica fotografierte am Donnerstag mit der Drohne das St.Galler Stadtzentrum. Im Bild oben von St.Mangen in Blickrichtung St.Laurenzen und Kathedrale fällt der Trichter der Marktgasse auf. Das Bild unten zeigt sehr schön die Geometrie von Marktplatz und Bohl.

Donnerstag, 24. Oktober - 15:11 Uhr

Neue Leitung für den Fotografie-Lehrgang an der Schule für Gestaltung in St.Gallen

(SK/vre) Wechsel in der Leitung des Studiengangs «HF Fotografie» an der Schule für Gestaltung in St.Gallen: Die Nachfolge von Jürg Thalmann treten im Februar 2020 Désirée Good und Christian Schnur an. Thalmann hatte die Leitung des Lehrgangs während neun Jahren inne. Good bringt als Fotografin zwölf Jahre Berufserfahrung mit. Ihre Schwerpunkte liegen in der Porträt-, Reportage- und Architektur-Fotografie. Schnur hat 20 Jahre Berufserfahrung als Fotograf. Seine Schwerpunkte sind Porträt- und Corporate-Fotografie.

Christian Schnur und Desirée Good bilden die neue Co-Leitung des Fotografie-Lehrgangs an der Schule für Gestaltung in St.Gallen. (Bild: PD - 23. Oktober 2019)

Christian Schnur und Desirée Good bilden die neue Co-Leitung des Fotografie-Lehrgangs an der Schule für Gestaltung in St.Gallen. (Bild: PD - 23. Oktober 2019)

Das Aufgabengebiet des neuen Leitungsduos erstreckt sich von der Betreuung des Lehrgangs und der Studierenden bis hin zur Weiterentwicklung des Studiengangs. Letzteres vor allem mit Blick auf die grossen Veränderungen im Berufsalltag der Fotografen. Grossen Wert legen Good und Schnur gemäss Mitteilung auf das Einbinden von Gastdozenten aus der Praxis und die Förderung der individuellen Bildsprache der Studentinnen und Studenten.

Donnerstag, 24. Oktober - 14:11 Uhr

Kritische Fragen zur Versiegelung von Strassen: Strebelstrasse in Rotmonten soll gesplittet bleiben

(vre) Das Tiefbauamt der Stadt St.Gallen will einen Teil der Strebelstrasse in Rotmonten asphaltieren. Das entsprechende Projekt ist bereits öffentlich aufgelegen. Nach den ellenlangen Diskussionen im Stadtparlament über die Art und Weise der Pflästerung der Metzgergasse stösst das SP-Politikerin Doris Königer sauer auf: In einer Einfachen Anfrage stellt sie dem Stadtrat kritische Fragen zur Versiegelung von Nebenstrasse «im grünen Ring».

Die Strebelstrasse führt - grösstenteils durch Wiesen und Wald - aus Rotmonten zur Hätterenstrasse kurz vor der Stadtgrenze zu Wittenbach. (Illustration: Stadt St.Gallen)

Die Strebelstrasse führt - grösstenteils durch Wiesen und Wald - aus Rotmonten zur Hätterenstrasse kurz vor der Stadtgrenze zu Wittenbach. (Illustration: Stadt St.Gallen)

Sie hinterfragt den Plan der Tiefbauer und fordert, dass geprüft wird, ob die Strebelstrasse auf Stadtgebiet gesplittet bleiben kann oder wenigstens nur teilweise asphaltiert wird. Der Stadtrat soll auch prüfen, ob es möglich ist, weitere Strassen ausserhalb der Altstadt «unversiegelt und dadurch wasserspeichernd» zu erstellen. Zudem soll der Stadtrat darüber Auskunft geben, ob es in Zusammenarbeit mit Quartier- oder Anwohnervereinen möglich wäre, sukzessive neue Strassenabschnitte zu entsiegeln.

Die Pflästerung der Metzgergasse hatte in der ersten Jahreshälfte für lange und kontroverse Diskussionen im Stadtparlament ausgelöst. Die Frage war, ob die Pflastersteine eingemörtelt (gebundene Bauweise) oder nur in ein Sandbett gelegt (ungebundene Bauweise) werden sollten. Um Verzögerungen zu vermeiden hatte eine Mehrheit des Parlaments der vom Gewerbe in der Gasse gewünschten gebundenen Bauweise zugestimmt.

Die Art und Weise der Pflästerung der Metzgergasse hat in der ersten Jahreshälfte politische Diskussionen ausgelöst. Jetzt schiebt SP-Stadtparlamentarierin Doris Königer eine Einfache Anfrage zum Thema Versiegelung von Strassen am Beispiel der Strebelstrasse in Rotmonten nach. (Symbolbild: Ralph Ribi - 15. April 2011)

Die Art und Weise der Pflästerung der Metzgergasse hat in der ersten Jahreshälfte politische Diskussionen ausgelöst. Jetzt schiebt SP-Stadtparlamentarierin Doris Königer eine Einfache Anfrage zum Thema Versiegelung von Strassen am Beispiel der Strebelstrasse in Rotmonten nach. (Symbolbild: Ralph Ribi - 15. April 2011)

Nachteil der gebundenen Bauweise ist, dass eine wasserdichte Oberfläche entsteht, Regenwasser also nicht versickert, sondern oberirdisch abgeführt werden muss. Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaprobleme hatte sich der Stadtrat unterstützt von Grünen, Grünliberalen und vielen Mitgliedern der SP/Juso/PFG-Fraktion für die ungebundene Pflästerung eingesetzt. Die knappe Mehrheit hatte dann aber der Versiegelung der Gasse den Vorzug gegeben.

Donnerstag, 24. Oktober - 10:27 Uhr

Dachdecker kontrollieren das Dach des Klosters

(sab) Heute Morgen waren Arbeiter mit Helmen auf dem Dach der Stiftsbibliothek zu sehen. Mit Seilen gesichert, kletterten sie Stück für Stück auf dem abschüssigen Dach voran. Dabei handelt es sich um Routinearbeiten, weiss Richard Hofmann, Leiter Unterhalt der Dachdeckerfirma Merz+Egger AG. «Das Dach des Doms wird jedes Jahr im Herbst kontrolliert.»

Mit einer Hebebühne vor dem Eingang der Stiftsbibliothek wurden zwei Arbeiter auf das Dach gehoben. (Bilder: Sandro Büchler)Mit einer Hebebühne vor dem Eingang der Stiftsbibliothek wurden zwei Arbeiter auf das Dach gehoben. (Bilder: Sandro Büchler)
Mit Seilen gesichert bewegen sich die zwei Dachdecker auf der Stiftsbibliothek. Mit Seilen gesichert bewegen sich die zwei Dachdecker auf der Stiftsbibliothek.
Die Dachdecker bei der Stiftsbibliothek, rechts im Hintergrund ist das Gallusrelief zu sehen.Die Dachdecker bei der Stiftsbibliothek, rechts im Hintergrund ist das Gallusrelief zu sehen.
Das ganze Kloster.Das ganze Kloster.
4 Bilder

Dachdecker auf der Stiftsbibliothek

Man reinige die Dachrinnen, ersetze defekte Ziegel und kontrolliere jeden Quadratmeter des riesigen Dachs. «So dass es nicht hineinregnet.» Auch von innen her werde der Zustand des Dachs jeweils kontrolliert. Die Arbeiten dauern laut Hofmann mehrere Tage. Im Frühling kontrollieren Arbeiter das Dach dann erneut. «Denn Schnee und Eis können den Ziegeln in den Wintermonaten zusetzen.»

Donnerstag, 24. Oktober - 8:30 Uhr

St.Gallen als Wirtschaftsstandort weiter entwickeln: Welche Massnahmen sind nötig?

(pd/vre) Am Mittwoch, 30. Oktober, führt Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) ein öffentliches Standortforum durch. Präsentiert und diskutiert wird dort eine Studie zur Entwicklung der Agglomeration St.Gallen als Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort. Das Papier wurde vom regionalen Wirtschaftsverband zusammen mit den städtischen Hauseigentümern und dem Gewerbe in Auftrag gegeben. Erstellt hat sie das Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics AG aus Basel.

Hat die Agglomeration St.Gallen als Standort für Wirtschaft und für Arbeitsplätze Zukunft? Und was für Massnahmen sind dafür nötig? Diese letztlich hochpolitischen Fragen werden am 30. Oktober am öffentlichen Standortforum von Wirtschaft Region St.Gallen im Hotel Walhalla diskutiert. (Bild: PD)

Hat die Agglomeration St.Gallen als Standort für Wirtschaft und für Arbeitsplätze Zukunft? Und was für Massnahmen sind dafür nötig? Diese letztlich hochpolitischen Fragen werden am 30. Oktober am öffentlichen Standortforum von Wirtschaft Region St.Gallen im Hotel Walhalla diskutiert. (Bild: PD)

Am Standortforum vom kommenden Mittwoch werden zuerst die Resultate der Studie präsentiert. Danach steht eine Podiumsdiskussion auf dem Programm: Studienautor Marc Bros de Puechredon, Priska Ziegler von Wirtschaft Region St.Gallen-Bodensee, der St.Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin und WISG-Präsident David Ganz diskutieren dabei unter Leitung des ehemaligen «Tagblatt»-Chefredaktors und Kommunikationsberaters Philipp Landmark.

Das Standortforum findet am 30. Oktober, 17.30 Uhr, im Hotel Walhalla statt. Der Anlass ist öffentlich. Gäste sind dazu herzlich willkommen. Anmelden kann man sich auf der WISG-Homepage.

Donnerstag, 24. Oktober - 8:08 Uhr

Goldener Herbst: Nochmals viel Sonne am Wochenende

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte von Schloss Dottenwil in Richtung von Wittenbach und der Appenzeller Hügel. Am Samstag und Sonntag gibt es nochmals ausgiebig Gelegenheit, solche Bilder zu schiessen: Am Samstag und Sonntag soll, sobald sich der Morgennebel aufgelöst hat, die Sonne vom blauen Himmel scheinen.

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte von Schloss Dottenwil in Richtung von Wittenbach und der Appenzeller Hügel. Am Samstag und Sonntag gibt es nochmals ausgiebig Gelegenheit, solche Bilder zu schiessen: Am Samstag und Sonntag soll, sobald sich der Morgennebel aufgelöst hat, die Sonne vom blauen Himmel scheinen.

Mittwoch, 23. Oktober - 19:15 Uhr

Die grösste Müllhalde der Welt für Elektroschrott: Premiere von «Welcome to Sodom» im Kinok

(pd/vre) «Sodom», so nennen die Menschen im westafrikanischen Ghana die weltgrösste Müllhalde für Elektroschrott. Die Deponie Agbogbloshie zählt zu den giftigsten Gebieten der Erde. Rund 6000 Frauen, Männer und Kinder leben und arbeiten hier. Der Dokumentarfilm «Welcome to Sodom» der österreichischen Regisseure Christian Krönes und Florian Weigensamer porträtiert eine Reihe eindrücklicher Menschen, die sich in dieser Umgebung eingerichtet haben.

Die Arbeits- und Lebensumstände auf der Elektroschrott-Deponie Agbogbloshie sind Gegenstand des Dokumentarfilms «Welcome to Sodom». St.Galler Premiere hat der Streifen am Freitag in der Lokremise. (Bild: PD)

Die Arbeits- und Lebensumstände auf der Elektroschrott-Deponie Agbogbloshie sind Gegenstand des Dokumentarfilms «Welcome to Sodom». St.Galler Premiere hat der Streifen am Freitag in der Lokremise. (Bild: PD)

Die Premiere des Streifens findet diesen Freitag, 18.30 Uhr, im Kinok in der Lokremise statt. Mit von der Partie ist dort Maria Malin von der Hilfsorganisation «Chance for Children». Sie kennt die Deponie Agbogbloshie alias «Sodom» aus eigener Anschauung und berichtet von den Lebensumständen der dort arbeitenden und lebenden Menschen. Das Gespräch führt der Historiker Matthias Fässler.

Mittwoch, 23. Oktober - 18:59 Uhr

Malaktion zum Zweiten: Die Baustellenwand an der Schmiedgasse wird am Samstag fertig gestaltet

(pd/vre) Derzeit wird an der Multergasse das alte ABM-Gebäude saniert. Auch auf der Rückseite des Hauses steht an der Schmiedgasse eine hohe Baustellenwand. Sie wird auf Einladung des Malateliers Bea Baumgartner in einer zweiteiligen Aktion von Passantinnen und Passanten bemalt. Aus vielen kleinen Flächen von 50 auf 50 Zentimeter soll ein grosses Mosaikbild und ein Farbtupfer in der Altstadt entstehen.

Malaktion an der Schmiedgasse am vergangenen Wochenende. Am kommenden Samstag geht's weiter. (Bild: PD/Bea Baumgartner - 19. Oktober 2019)

Malaktion an der Schmiedgasse am vergangenen Wochenende. Am kommenden Samstag geht's weiter. (Bild: PD/Bea Baumgartner - 19. Oktober 2019)

Der erste Teil der Malaktion vom vergangenen Wochenende war gemäss Mitteilung ein Erfolg. Am Samstagmorgen hätten sich viele vom Regen nicht einschüchtern lassen und zum Pinsel gegriffen. Am kommenden Samstag nun soll der Rest der Quadrate bemalt werden. Dazu lädt Bea Baumgartner wieder die ganze Bevölkerung ein. Gemalt wird an der Schmiedgasse 15 von 9 bis 17 Uhr. Infos und Anmeldung beim Malatelier Bea Baumgartner unter Telefon 076'543'83'55 oder im Internet.

Mittwoch, 23. Oktober - 18:10 Uhr

Ein Blick hinter die Kulissen der Talentschule tun: Info-Abend für Eltern und Kinder

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen führt seit 2006 eine Talentschule. Was mit der Sparte Sport begann, hat sich unterdessen gemeinsam mit den Sparten Musik und Gestaltung zu einer Institution mit über 100 Schülerinnen und Schüler entwickelt. In der Talentschule werden gestalterisch, musikalisch oder sportlich besonders begabte Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler gefördert.

Blick in eine Zeichnungsklasse der Talentschule Gestaltung, die neu im Bürgli-Schulhaus untergebracht ist. (Bild: Hanspeter Schiess - 20. August 2019)

Blick in eine Zeichnungsklasse der Talentschule Gestaltung, die neu im Bürgli-Schulhaus untergebracht ist. (Bild: Hanspeter Schiess - 20. August 2019)

Am kommenden Montag, 19 Uhr, findet im Oberstufenschulhaus Blumenau am Unteren Brühl 3 ein Informationsabend über die Talentschule statt. Eltern und Kinder können sich dabei unverbindlich über das Angebot der Talentschule informieren und auch Fragen dazu stellen.

Details zur Talentschule der Stadt St.Gallen.

Mittwoch, 23. Oktober - 18:00 Uhr

Vesper in St.Laurenzen - mit Musik der Derwische und Texten von Khalil Gibran

(pd/vre) Die Laurenzen-Vesper vom Freitag, 18 Uhr, steht ganz im Zeichen einer einzigartigen musikalischen Sammlung aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Im kleinasiatischen Raum wurden damals uralte Gesänge und Melodien der Derwische gesammelt und für Klavier umgeschrieben. Das Urtümliche dieser Musik mit ihrer typischen Melancholie und den flexiblen Rhythmen spricht heute wie damals faszinierend zum Hörer. Dazu werden Texte libanesisch-amerikanischen Malers, Philosophen und Dichters Khalil Gibran gelesen.

Derwisch oder Sufi bezeichnet den Angehörigen einer muslimischen asketisch-religiösen Ordensgemeinschaft. Bekannt sind vor allem die türkischen Derwische, die sich durch drehende Bewegungen zu typischer Musik in Ekstase tanzen (Bild). Musik der Derwische - umgeschrieben fürs Klavier - ist am Freitagabend in der Kirche St.Laurenzen zu hören. (Bild: Kerim Okten/EPA - Konya, 17. Dezember 2003)

Derwisch oder Sufi bezeichnet den Angehörigen einer muslimischen asketisch-religiösen Ordensgemeinschaft. Bekannt sind vor allem die türkischen Derwische, die sich durch drehende Bewegungen zu typischer Musik in Ekstase tanzen (Bild). Musik der Derwische - umgeschrieben fürs Klavier - ist am Freitagabend in der Kirche St.Laurenzen zu hören. (Bild: Kerim Okten/EPA - Konya, 17. Dezember 2003)

Die Laurenzen-Vesper ist ein regelmässiger Wochenabschluss zum «Ankommen, Nachdenken und Weitergehen». Die Veranstaltung dauert jeweils dreissig bis vierzig Minuten und bietet ein Programm mit Musik und Poesie. Der Eintritt dazu ist gratis. Diesen Freitag sitzt Bernhard Ruchti am Klavier und Hansruedi Felix liest die Texte.

Mittwoch, 23. Oktober - 17:13 Uhr

Drei Olma-Hallen voller Oldtimer

(pd/vre) Bereits zum 15. Mal treffen sich am kommenden Sonntag, 9 bis 17 Uhr, alle, die sich für alte Fahrzeuge interessieren, an der Oldtimermesse auf dem St.Galler Olma-Areal. Erwartet werden dazu wie in den Vorjahren über 5500 Besucherinnen und Besucher. Organisiert wird der Anlass wiederum von Renate und Peter Hürlimann aus Freidorf TG.

Am Sonntag sind im Olma-Areal wieder alte und uralte Autos zu bewundern. Viele Eigentümer präsentieren sich zu dieser Gelegenheit in zeitgenössischer, zum Fahrzeug passender Kleidung. (Bild: Yannick Gysin - 22. November 2017)

Am Sonntag sind im Olma-Areal wieder alte und uralte Autos zu bewundern. Viele Eigentümer präsentieren sich zu dieser Gelegenheit in zeitgenössischer, zum Fahrzeug passender Kleidung. (Bild: Yannick Gysin - 22. November 2017)

In drei Hallen präsentieren sich auch diesmal mehr als 100 Händler aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Sie haben Ersatzteile, Literatur, Werkzeug, Oldtimer-Bekleidung bis zu kompletten Fahrzeugen im Angebot. Im Freigelände sind zudem liebevoll renovierte Oldtimer zu bestaunen. Darunter sind Fahrzeuge von Besuchern, die damit zur Veranstaltung gefahren sind.

Zur Homepage der Oldtimermesse St.Gallen.

Mittwoch, 23. Oktober - 16:45 Uhr

Herrenloser Wegweiser am Gaiserbahnhof: Wo bitte geht's zum Olma-Bus

Der Wegweiser zu den Olma-Bussen stand am Mittwochmittag, drei Tage nach Messeschluss, immer noch zwischen Haupt- und Gaiserbahnhof. (Leserbild: Roger Tinner - 22. Oktober 2019)

Der Wegweiser zu den Olma-Bussen stand am Mittwochmittag, drei Tage nach Messeschluss, immer noch zwischen Haupt- und Gaiserbahnhof. (Leserbild: Roger Tinner - 22. Oktober 2019)

(vre) Er wirkt etwas verloren, der orange-weiss-grüne Wegweiser zwischen Haupt- und Gaiserbahnhof. Bis Sonntag zeigte er jenen, die aus der westlichen Bahnhofunterführung kamen, die Richtung an, in die sie zum Olma-Bus gehen mussten. Nun die Olma ist vorbei und der Wegweiser steht immer noch. Aber wie hat ein Spassvogel auf Facebook festgestellt: «Sooo schöne Hinweistafeln darf man ruhig etwas länger stehen lassen, finde ich.» Wo er recht hat, hat er recht. Vor der Offa im Frühling 2020 müsste man dann einfach den Schriftzug anpassen.

Inzwischen gibt's auch eine sachliche Erklärung dafür, dass die VBSG-Hinweistafeln zur Olma teilweise immer noch stehen. Der Rückbau der Olma-Signalisation werde diesen Donnerstag und Freitag erfolgen. Aufgrund anderer dringender Arbeiten sei das nicht früher möglich, heisst es im St.Galler Stadtmelder auf die entsprechende Frage hin.

Mittwoch, 23. Oktober - 16:11 Uhr

Eine App gegen das Ladensterben: Projekt der Fachhochschule soll Innenstädte beleben helfen

(pd/vre) In vielen Schweizer Innenstädten kämpft der Detailhandel ums Überleben. Ein Projekt der Fachhochschule (FHS) St.Gallen zusammen mit der Renuo AG, der Stadt St.Gallen, Pro City und über 30 Betrieben der St.Galler Innenstadt soll ihnen dabei helfen. Mit Text- und Bildnachrichten informiert der neue «City Messenger» einfach und schnell über Einkaufs- und Unterhaltungsangebote in St.Gallen. Er ist ein direkter Kommunikationskanal zwischen Bevölkerung und Gewerbe.

Mit dem City Messenger den Überblick über Einkaufs- und Unterhaltungsangebote in der Stadt St.Gallen behalten. (Bild: PD)

Mit dem City Messenger den Überblick über Einkaufs- und Unterhaltungsangebote in der Stadt St.Gallen behalten. (Bild: PD)

Der «City Messenger» kann ab sofort genutzt werden. Er ist als App im App- und Play-Store oder im Internet zum Download verfügbar. Auf der Internetseite kann man derzeit auch an einem Gewinnspiel teilnehmen. Das Projekt wird mitfinanziert durch die Innosuisse. Das Interesse daran sei gross, heisst es in einer Mitteilung der FHS. Dies nicht nur bei einheimischen Gewerbebetrieben, sondern auch in anderen Städten.

Mittwoch, 23. Oktober - 15:44 Uhr

Premiere der Weihnachtsshow «Merry Christmas» am 22. November: Gala für Heilpädagogische Schule

(pd/vre) «Merry Christmas» gastiert in diesem Jahr vom 22. November bis 1. Dezember in Teufen. Neu sind gemäss Mitteilung dabei bei der Ostschweizer Weihnachtsshow nicht nur das Programm und der Schauplatz im «Zeughaus», sondern auch die St.Galler Kantonalbank als Hauptpartner. Charity-Partner ist neu die Heilpädagogische Schule St.Gallen. Ihre Weihnachtsaktion wird an der Show vorgestellt.

Die Vertikaltuch-Akrobatin Rahel Rüegg tritt ebenfalls an der Weihnachtsshow Merry Christmas auf. (Bild: PD)

Die Vertikaltuch-Akrobatin Rahel Rüegg tritt ebenfalls an der Weihnachtsshow Merry Christmas auf. (Bild: PD)

Hinter der Ostschweizer Weihnachtsshow steht Beat Antenen. Er hat das Projekt vor 15 Jahren lanciert. Er präsentiert «im zauberhaften Adventsprogramm» auch in diesem Jahr Showacts und Solisten: Mit dabei sind unter anderem die junge Sopranistin Ava Rahel Indermaur, Hackbrett-Künstler Samuel Broger oder Rahel Rüegg, Vertikaltuch-Akrobatin und Gewinnerin des Prix-Walo. Zum Wortteil gehören Winter-, Advents- und Weihnachtstraditionen .

Hinter Merry Christmas steht der ehemalige Fernsehmann Beat Antenen. (Bild: PD)

Hinter Merry Christmas steht der ehemalige Fernsehmann Beat Antenen. (Bild: PD)

Die Premiere von «Merry Christmas» am 22. November ist bereits ausverkauft. Tickets für die weiteren Vorstellungen am 24. November (17.30 Uhr) und am 29. November (18.30 Uhr) sowie am 1. Dezember (17.30 Uhr) gibt's ab sofort im Internet. Türöffnung und Welcome-Drink jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Mittwoch, 23. Oktober - 12:04 Uhr

Rücktritt nach fünf Jahren im Parlament: Zsolt Ferenc Takàcs geht

(mha) Der grünliberale Zsolt Ferenc Takàcs tritt per sofort aus dem Stadtparlament zurück, wie er auf Facebook bekannt gibt. Der 57-Jährige politisierte ursprünglich für die SVP. 2012 hatte er für diese kandidiert und konnte 2014 für den ehemaligen Autopartei- und dann SVP-Stadtparlamentarier Michael Keller nachrücken.

Aus der SVP-Fraktion trat Takàcs 2016 im Streit aus. Er politisierte erst als Parteiloser, bevor er von der SP/Juso/PFG-Fraktion aufgenommen wurde. Im Herbst 2016 kandidierte Takàcs für die Grünliberalen und schaffte die Wiederwahl. Die Partei holte damals mit fünf Sitzen zum ersten Mal in ihrer Geschichte Fraktionsstärke.

Mittwoch, 23. Oktober - 11:53 Uhr

27-Jähriger stiehlt Auto und fährt dann mit diesem die Gleise der Appenzellerbahnen entlang.

(stapo/mha) Ein betrunkener Mann hat am Mittwochmorgen, kurz vor 4 Uhr, ein Auto gestohlen. Das Fahrzeug sei unverschlossen gewesen, schreibt die Stadtpolizei St.Gallen. Zudem habe der 27-Jährige den Schlüssel gefunden, so dass er losfahren konnte. Aus unerklärlichen Gründen sei der Mann auf die Gleise beim Gaiserbahnhof und diese entlang gefahren.

Der 27-Jährige fuhr mit dem weissen VW die Gleise der Appenzellerbahnen entlang. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Der 27-Jährige fuhr mit dem weissen VW die Gleise der Appenzellerbahnen entlang. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Nach ungefähr hundert Metern versuchte er das Schotterbett bei einem Bahnübergang zu verlassen. Dabei blieb das Auto jedoch in einer Absperrung hängen.

Nachdem er die Gleise verlassen wollte, blieb der Mann mit dem Auto in einer Abschrankung hangen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Nachdem er die Gleise verlassen wollte, blieb der Mann mit dem Auto in einer Abschrankung hangen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Nun rückte die Polizei an. Als der 27-Jährige das bemerkte, flüchtete er zu Fuss . Nach einer kurzen Verfolgung konnte die Polizei den Mann anhalten und festnehmen. Da der Verdacht bestand, dass der Mann das Auto betrunken gelenkt hatte, wurde ein Atemlufttest durchgeführt. Dieser ergab 1,2 Promille. Zudem stellte sich gemäss Mitteilung heraus, dass der Lenker keinen Führerschein besitzt. Am Fahrzeug sowie an den Gleisen entstand mässiger Sachschaden.

Mittwoch, 23. Oktober - 10:50 Uhr

Houseworks X Party im Ivy Club

(pd/mha) Nach Basel, Zürich und Bern kommt DJ Antoine am Freitag nach St.Gallen, bevor es weiter geht nach Deutschland. Der Sissacher gastiert im Ivy Club mit seiner Houseworks X Party. Türöffnung ist um 22 Uhr. Tickets gibt es für 25 Franken.

DJ Antoine hat im Frühling das Studioalbum «2019 Megamix» veröffentlicht. (Bild: PD)

DJ Antoine hat im Frühling das Studioalbum «2019 Megamix» veröffentlicht. (Bild: PD)

Im «Ivy Club» feiern immer wieder bekannte Gäste. So war schon Rapper Sido zu Gast oder Jeremy Meeks, bekannt als heissester «Verbrecher der Welt».

Dienstag, 22. Oktober - 22:33 Uhr

Zwei Stadtpolitiker in den Nationalrat gewählt: Gehen Ryser und Brunner jetzt im Stadtparlament?

(vre) Zwei Mitglieder des St.Galler Stadtparlaments sind am Sonntag neu in den Nationalrat gewählt worden: Franziska Ryser für die Grünen und Thomas Brunner für die Grünliberalen. Treten sie damit vor Ende der laufenden Amtszeit 2017 bis 2020 aus der städtischen Legislative zurück?

Die grüne Neo-Nationalrätin Franziska Ryser analysiert zusammen mit GLP-Kandidat Pietro Vernazza am Sonntag im Pfalzkeller eingehende Wahlresultate. (Bild: Ralph Ribi - 20. Oktober 2019)

Die grüne Neo-Nationalrätin Franziska Ryser analysiert zusammen mit GLP-Kandidat Pietro Vernazza am Sonntag im Pfalzkeller eingehende Wahlresultate. (Bild: Ralph Ribi - 20. Oktober 2019)

Für Franziska Ryser ist der Fall klar: Sie wird aus dem Stadtparlament zurücktreten, um sich «mit der nötigen Sorgfalt auf das Nationalratsmandat konzentrieren zu können». Den genauen Zeitpunkt dafür will sie in den nächsten Tagen zusammen mit den Jungen Grünen festlegen, auf deren Liste sie im Herbst 2016 ins Stadtparlament gewählt wurde. Von dieser Liste wird auch jemand mit dem Abgang von Ryser in die Fraktion von Grünen und Jungen Grünen im Waaghaus nachrutschen.

Völlig offen ist bei Thomas Brunner, wie es mit dem Mandat im Stadtparlament weitergehen soll. Anders als Franziska Ryser, der schon im Vorfeld der Wahlen gute Chancen attestiert worden waren, war die Wahl für den Grünliberalen nach eigener Aussage «eine komplette Überraschung». Gedanken über einen allfälligen Rücktritt aus dem Stadtparlament habe er sich daher noch keine machen können.

Der grünliberale Neo-Nationalrat Thomas Brunner mit GLP-Kantonalpräsidentin Nadine Niederhauser. (Bild: Ralph Ribi - 20. Oktober 2019)

Der grünliberale Neo-Nationalrat Thomas Brunner mit GLP-Kantonalpräsidentin Nadine Niederhauser. (Bild: Ralph Ribi - 20. Oktober 2019)

Er werde jetzt zusammen mit seiner Partei in Ruhe anschauen, was die beste Lösung sei, sagt Brunner im Gespräch. Eine Rolle werde dabei sicher auch die Frage nach dem Aufbau einer Nachfolge im Waaghaus spielen. Auch wenn er «sicher nicht bis 90 im Waaghaus sitzen» wolle, könne er sich vorstellen, die beiden Mandate einige Zeit parallel zu führen. Von seiner derzeitigen beruflichen Situation her sei das jedenfalls möglich, sagt Thomas Brunner.

Dienstag, 22. Oktober - 21:33 Uhr

Theaterkurs für Kinder: Zehn- bis Zwölfjährige erarbeiten an einem Wochenende ein Theaterstück

(pd/vre) Das Theater St.Gallen lädt am 2./3. November Zehn- bis Zwölfjährige zum Theaterspielen ein. In professioneller Begleitung durch Schauspielerin Diana Dengler und Regisseurin Susanne Schemschies können die jungen Theaterfans spielerisch Theaterluft schnuppern.

Schauspielerin Diana Dengler begleitet am 2. und 3. November die Kinder im Theaterkurs des Theaters St.Gallen. (Bild: PD)

Schauspielerin Diana Dengler begleitet am 2. und 3. November die Kinder im Theaterkurs des Theaters St.Gallen. (Bild: PD)

Ausgehend von einer Geschichte nähern sich die Kinder gemäss Kursausschreibung dem Rollenspiel und erwecken die Geschichte in zwei Halbtagen selbst zum Leben. Zum Abschluss des Wochenendkurses gibt es eine Werkschau für Familie und Freunde.

Der Kurs findet auf der Probebühne des Theaters in St.Gallen-Lachen statt. Der Kurs findet am Samstag, 2. November, 14.30 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 3. November, 11 bis 14.30 Uhr, statt. Anmeldungen sind zu richten an g.besio@theatersg.ch oder 071'242'05'25. Details zum Kurs finden sich auf der Homepage des Theaters.

Dienstag, 22. Oktober - 21:22 Uhr

Namen & Notizen: Ralph Bleuer zeigt den Vogel

(ren/vre) «Wir zeigen Ihnen den Vogel.» Mit diesen Worten wendet sich Ralph Bleuer, Präsident von Pro City und Geschäftsführer von Markwalder, an die Stadtbevölkerung. Er unterstellt damit aber niemandem, nicht recht bei Verstand zu sein. Ganz im Gegenteil: Er will den Kundinnen und Kunden in seinen Markwalder-Filialen in St.Gallen und Teufen tatsächlich seinen neuen Vogel zeigen. Genauer gesagt handelt es sich um einen Specht. Dieser ziert neuerdings das Logo des 120-jährigen Unternehmens.

Ralph Bleuer, Pro-Stadt-Präsident und Markwalder-Geschäftsführer. (Bild: Michel Canonica - 14. September 2018)

Ralph Bleuer, Pro-Stadt-Präsident und Markwalder-Geschäftsführer. (Bild: Michel Canonica - 14. September 2018)

Pünktlich zum 25-Jahr-Jubiläum der Filiale in Teufen am Samstag wird der Vogel die Papeterie erstmals zieren. Beim dazugehörigen Relaunch-Brunch gebe es auch etwas für «Schluckspechte», heisst es in der Einladung. Neben Gipfeli und Kaffee steht Prosecco bereit. Doch Bleuer belässt es nicht beim neuen Logo. Er will das Unternehmen mit einem frischen Aussehen, einem erweiterten Sortiment und «Nice to have»-Produkten in die Zukunft führen. Wie heisst es doch so schön? Nicht schlecht, Herr Specht.

Dienstag, 22. Oktober - 21:15 Uhr

Namen & Notizen: Auf den Spuren der Mafia

(dag) Er selbst ist so etwas wie der «Godfather» der städtischen DJ-Szene. Jetzt macht sich Johnny Lopez auf die Spuren der Corleones: Während der Herbst die Ostschweiz dieser Tage in Nebelfetzen hüllt, ist Johnny Lopez in sonnigere Gefilde gereist. Die St.Galler DJ-Legende verbringt derzeit seine Ferien auf Sizilien.

Die St.Galler DJ-Legende Johnny Lopez. (Bild: Peter Hummel - 12. Dezember 2018)

Die St.Galler DJ-Legende Johnny Lopez. (Bild: Peter Hummel - 12. Dezember 2018)

Da liess er es sich nicht natürlich nehmen, die beiden beschaulichen und pittoresken Städtchen Savoca und Forza d’Agrò zu besuchen. Dort drehte Francis Ford Coppola seine weltberühmte Filmtrilogie «Der Pate». Den Bildern nach zu schliessen, die Lopez’ Partnerin auf Facebook teilte, scheint es dem Paar auf mafiöser Mission bestens gefallen zu haben. Und wer weiss, vielleicht lässt sich Lopez auch musikalisch von der Reise nach Sizilien inspirieren und baut künftig die berühmte Filmmelodie in seine DJ-Sets ein.

Dienstag, 22. Oktober - 16:05 Uhr

Guter Baufortschritt: Eine Wochenendsperre an der Bahnlinie zwischen Goldach und Rorschach entfällt

(pd/vre) Eigentlich hätte die Bahnlinie zwischen Goldach und Rorschach auch vom 29. November bis 3. Dezember wegen Bauarbeiten gesperrt sein sollen. Dafür hätten die SBB Ersatzbusse eingesetzt. Diese ursprünglich geplante Wochenendsperre ist nun aber nicht nötig und entfällt. Dies dank dem guten Fortschritt der Bauarbeiten. Am kommenden Wochenende ist die Linie aber wie geplant nochmals gesperrt.

Die Arbeiten für den Doppelspurausbau zwischen Goldach und Rorschach kommen aufgrund des guten Wetters so rasch voran, dass dafür nur zwei Wochenendsperren nötig sind. Auf eine dritte Ende November, Anfang Dezember kann verzichtet werden. (Bild: Rudolf Hirtl - 24. Mai 2019)

Die Arbeiten für den Doppelspurausbau zwischen Goldach und Rorschach kommen aufgrund des guten Wetters so rasch voran, dass dafür nur zwei Wochenendsperren nötig sind. Auf eine dritte Ende November, Anfang Dezember kann verzichtet werden. (Bild: Rudolf Hirtl - 24. Mai 2019)

Für den Doppelspurausbau wurden ursprünglich drei Wochenendsperren geplant: vom 24. bis 27. Mai, vom 25. bis 28. Oktober, vom 29. November bis 2. Dezember. Der letzte Termin entfällt nun. Am kommenden Wochenende ist die SBB-Linie aber von Freitag, 21.40 Uhr, bis Montag, 4.59 Uhr, nochmals gesperrt. Damit fallen sämtliche Züge zwischen Goldach und Rorschach aus. Stattdessen verkehren Bahnersatzbusse (betroffene Linien: IR13, S2, S3 und S4). Der Eurocity nach München wird umgeleitet und hält nicht in St.Gallen.

Mit dem Doppelspurausbau zwischen Goldach und Rorschach Stadt entschärfen die SBB Kapazitätsengpässe auf der Strecke von St.Gallen nach St.Margrethen. Gleichzeitig wird damit gemäss Mitteilung der Bahn die Ostschweiz an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland angeschlossen. Weiter bauen die SBB den Bahnhof Rorschach Stadt barrierefrei aus. Die Arbeiten dauern von 2019 bis 2021 und kosten rund 40 Millionen Franken.

Informationen zum Bahnausbau bei Rorschach gibt's im Internet.

Dienstag, 22. Oktober - 13:57 Uhr

Kuh Fränzi ist beliebt: Olma-Plakat stösst gesamtschweizerisch auf reges Interesse

(vre) Das diesjährige Olma-Plakat zeigt eine Kuh mit Blumenkrone vor schwarzem Hintergrund. Dieses Motiv ist nicht nur bei vielen Messebesucherinnen und Messebesuchern gut angekommen, es gingen bei der Olma dafür auch zwischen 500 und 600 Bestellungen von Privatpersonen aus der ganzen Schweiz ein. Das meldet das Regionaljournal Ostschweiz von Radio SRF.

Gemäss Katrin Meyerhans von der Olma war das Interesse am Plakat in diesem Jahr aussergewöhnlich gross. Beim Messebüro seien Bestellungen dafür aus der ganzen Schweiz eingegangen. Etliche dieser Besteller gaben an, sich das Plakat in die gute Stube oder ins Büro hängen zu wollen.

Die (Horn-)Kuh auf dem Olma-Plakat gehört zur alten Rasse des Grauviehs, heisst Fränzi und lebt auf einem Bio-Hof im bündnerischen Paspels. Beim blumigen Kopfschmuck, den sie trägt, haben sich die Grafiker von einem Brauch im Sarganserland inspirieren lassen. Die sogenannten «Schäppel» werden den Kühen für die Alpabfahrt auf den Kopf gebunden.

Das diesjährige Olma-Plakat ist weiterhin erhältlich. Bestellen kann man es bei den Olma-Messen in St.Gallen (olma@olma-messen.ch). Es kostet im Grossformat F4 bei Abholung im Olma-Büro 25 Franken und bei Zustellung mit der Post 35 Franken.

Montag, 21. Oktober - 16:31 Uhr

Martin Leuthold entwirft Seidenfoulards nach Motiven von Circus-Knie-Kostümen

(pd/vre) Das Textilmuseum St.Gallen zeigt noch bis 19. Januar 2020 die Ausstellung «Mode Circus Knie». Sie präsentiert Kostüme aus der 100-jährigen Geschichte des Schweizer Nationalzirkus. Jetzt gibt's im Shop des Textilmuseums dazu auch noch die passenden textilen Erinnerungsstücke: Martin Leuthold hat gemäss Mitteilung eine Serie sehr spezieller Seidenfoulards geschaffen.

Das Seidenfoulard «Vollmond» nimmt Motive von Kostümen aus der Geschichte des Circus Knie auf. (Bild: PD)

Das Seidenfoulard «Vollmond» nimmt Motive von Kostümen aus der Geschichte des Circus Knie auf. (Bild: PD)

Bei seinen Entwürfen liess sich der Ausstellungsmacher und Textildesigner von den Zirkuskostümen inspirieren. Entstanden seien dadurch drei Tücher und zwei Schals mit fantasievollen Mustern und prächtigen Dekors, schreibt das Museum. Die Foulards sind ab sofort in unterschiedlichen Grössen und Seidenqualitäten erhältlich. Die Preise dafür schwanken zwischen 170 und 280 Franken.

Die Details zu den Seidenfoulards nach Motiven von Knie-Kostümen.

Montag, 21. Oktober - 15:29 Uhr

Häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Vortrag über Brustkrebs am Kantonsspital

(pd/vre) Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede achte Frau wird in ihrem Leben mit dieser Diagnose konfrontiert. Das Kantonsspital St.Gallen greift damit also ein Thema auf, das viele interessieren müsste. Der Vortrag «Individualisierte Brustchirurgie am Kantonsspital St.Gallen» findet morgen Dienstag, 19.30 Uhr, im zentralen Hörsaal im Haus 21 statt. Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt gratis.

Die Früherkennung ist für den Heilungserfolg bei Brustkrebs wichtig. Im Frühstadium der Krankheit sind die Heilungschancen gut. Darum raten Ärztinnen und Ärzte auch zu regelmässigen Kontrollen. (Bild: PD)

Die Früherkennung ist für den Heilungserfolg bei Brustkrebs wichtig. Im Frühstadium der Krankheit sind die Heilungschancen gut. Darum raten Ärztinnen und Ärzte auch zu regelmässigen Kontrollen. (Bild: PD)

Früh erkannt sind die Heilungsaussichten von Brustkrebs sehr gut. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen neben der Operation Strahlen-, Chemo- und Antikörper- sowie die antihormonelle Therapie. Die komplexe Behandlung von Brustkrebs wird heute in modernen Brustzentren für jede Patientin und ihre Krebserkrankung durch ein Team von Fachleuten individuell geplant.

Das Team der leitenden Ärztinnen am Brustzentrum des Kantonsspitals St.Gallen stellt am Dienstagabend die aktuellsten Behandlungsoptionen vor. Erläutert wird die Möglichkeit des Zusammenspiels von medikamentöser und chirurgischer Therapie zur Erzielung optimaler Heilungschancen mit bestmöglichen kosmetischen Ergebnissen. Eine Betroffene spricht zudem über die Begleitung von Patientinnen durch eine Breast Care Nurse bei Abklärung, Therapie und Nachbetreuung von Brustkrebs.

Montag, 21. Oktober - 15:11 Uhr

Weckruf: Frauenstreik-Komitee erinnert an Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau

(alm/vre) Gut vier Monate nach dem Frauenstreiktag vom 14. Juni wird in St.Gallen erneut auf noch nicht erfüllte Gleichstellungsanliegen hingewiesen. Heute Vormittag organisierte das Komitee einen sogenannten Weckruf in der Marktgasse. Zwei Dutzend Frauen versammelten sich um 11 Uhr in der Marktgasse, legten sich auf bereitgestellte Liegestühle und machten mit einem Pfeifkonzert auf sich aufmerksam.

Pfeifkonzert am Weckruf der Frauen vom Montagmittag im St.Galler Stadtzentrum. (Bilder: Alexa Maier - 21. Oktober 2019)

Pfeifkonzert am Weckruf der Frauen vom Montagmittag im St.Galler Stadtzentrum. (Bilder: Alexa Maier - 21. Oktober 2019)

Und darum geht's: Laut dem Bundesamt für Statistik verdienen Frauen durchschnittlich rund 20 Prozent weniger als Männer. Rechnet man das mit einem Durchschnittslohn auf die Jahresarbeitszeit hoch, arbeiten Frauen im Vergleich zu ihren Kollegen 71,5 Tage im Jahr gratis. Ab heute erhalten sie statistisch gesehen also keinen Lohn mehr für ihre Arbeit. Daher legten die Teilnehmerinnen am Weckruf heute Mittag «die Füsse hoch».

Symbolisch die Füsse hochgelegt, um gegen die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau zu protestieren: Weckruf der Frauen am Montag in der Marktgasse.

Symbolisch die Füsse hochgelegt, um gegen die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau zu protestieren: Weckruf der Frauen am Montag in der Marktgasse.

Beim Anlass wurden neben der Lohndifferenz zwischen Mann und Frau auch Themen wie die Unterzahl der Frauen in der Politik oder die ungleich verteilte Zuständigkeit für die Hausarbeit angesprochen.

Zum Internet-Auftritt des St.Galler Frauenstreiks.

Montag, 21. Oktober - 14:33 Uhr

St.Galler Umweltfreisinnige freuen sich über ihre am Sonntag neu gewählte Nationalrätin

(pd/vre) Die Umweltfreisinnigen (UFS) sind ganz offensichtlich zufrieden mit dem Resultat der St.Galler Nationalratswahlen. Zum einen haben sie gemäss Mitteilung von der Stimmenzahl her «deutlich zugelegt». Zum anderen wurde die Umweltfreisinnige Susanne Vincenz-Stauffacher (Abtwil) am Sonntag neu in den Nationalrat gewählt. Mit dem Resultat hätten die UFS einen Beitrag zur Verteidigung des zweiten St.Galler FDP-Sitzes in der grossen Kammer in Bern geleistet.

Die neu gewählte FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher (Abtwil) am Sonntag im kantonalen Wahlzentrum im Pfalzkeller. Vincenz-Stauffacher ist Mitglieder der Umweltfreisinnigen St.Gallen (UFS). (Bild: Benjamin Manser - 20. Oktober)

Die neu gewählte FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher (Abtwil) am Sonntag im kantonalen Wahlzentrum im Pfalzkeller. Vincenz-Stauffacher ist Mitglieder der Umweltfreisinnigen St.Gallen (UFS). (Bild: Benjamin Manser - 20. Oktober)

Die Umweltfreisinnigen sind gemäss Mitteilung «eine St.Galler Spezialität». Sie setzen sich seit mehr als 25 Jahren «für eine nachhaltige und realistische Umweltpolitik» ein. Dabei politisieren sie als eigenständige Organisation unter dem Dach der FDP. Zu ihren Themen gehören Umwelt, Verkehr, Raumplanung und Energie. Zu den Nationalratswahlen sind die Umweltfreisinnigen mit einer eigenen Liste angetreten. Susanne Vincenz-Stauffacher kandidierte allerdings auf der FDP-Hauptliste.

Montag, 21. Oktober - 14:04 Uhr

Rosskastanien haben Hochsaison: Der Föhn beschert Kindern auf der Kreuzbleiche eine Rekordernte

(vre) Wer am Montagmorgen über die Kreuzbleiche spaziert ist, durfte feststellen, dass nicht nur die Ess-, sondern auch die Rosskastanien wieder Hochsaison haben. Der Föhn in der Nacht auf Montag hat viele der Früchte von den Bäumen purzeln lassen. Das dürfte vor allem kleinere Kinder Frauen, die die braun-glänzenden Früchte gerne zum Spielen einsammeln.

Die Kastanien am West- und Nordrand der Kreuzbleiche verfärben sich langsam gelb. Und...

Die Kastanien am West- und Nordrand der Kreuzbleiche verfärben sich langsam gelb. Und...

Die Rosskastanie ist bei uns ein weit verbreiteter Parkbaum. Zudem war er früher zur Begrünung von Biergärten beliebt. Der Baum stammt vom Balkan. Dort kommt er in den Mittelgebirgen Griechenlands, Albaniens, Nordmazedoniens und Bulgariens vor. Im restlichen Europa wurde die Rosskastanie ab 1576 von Konstantinopel (heute Istanbul) aus eingeführt.

...streuen derzeit auch ihre Früchte grosszügig auf die Rasenflächen am Rand der westlichen Innenstadt. (Bilder: Reto Voneschen - 16. Oktober 2019)

...streuen derzeit auch ihre Früchte grosszügig auf die Rasenflächen am Rand der westlichen Innenstadt. (Bilder: Reto Voneschen - 16. Oktober 2019)

Montag, 21. Oktober - 13:44 Uhr

Erfolgsstück «Der Trafikant» kehrt am Mittwoch als Reprise in die Kellerbühne zurück

(pd/vre) Aufgrund der grossen Nachfrage beim ersten Gastspiel zeigt die Kellerbühne am Mittwoch, 20 Uhr, nochmals das Erfolgsstück «Der Trafikant» mit Hanspeter Müller-Drossaart. In einer Art One-Man-Show übernimmt dieser nicht nur die Rolle des Erzählers, sondern schlüpft auch in die unterschiedlichen Figuren. Kritiker sind sich einige, dass Müller-Drossaart sich spielfreudig präsentiert, die Figuren äusserst pointiert inszeniert und so zeigt, warum er einst dem Ensemble des Wiener Burgtheaters angehört hat.

Hanspeter Müller-Drossaart in Der Trafikant, dem Erfolgsstück von Robert Seethaler. Es ist nochmals als Reprise am Mittwoch in der Kellerbühne zu sehen. (Bild: PD)

Hanspeter Müller-Drossaart in Der Trafikant, dem Erfolgsstück von Robert Seethaler. Es ist nochmals als Reprise am Mittwoch in der Kellerbühne zu sehen. (Bild: PD)

Das Stück von Robert Seethaler ist ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit auch in dunklen Zeiten. Die Geschichte handelt von Franz Huchel, der in den 1930er-Jahren nach Wien zum Trafikanten (Kioskbetreiber) Otto Trsnjek kommt. Bei ihm lernt er die Liebe und Sigmund Freud, aber auch die Rassen-Ideologie der Nazis kennen. All das passiert inmitten politischer Ka­tastrophen. Im März 1938 erfolgt der «Anschluss» Österreichs ans Deutsche Reich. Und nichts ist wie vorher; Franz muss schnell erwach­sen werden.

Zu den Details der Aufführung in der Kellerbühne.

Sonntag, 20. Oktober - 17:00 Uhr

Zwei aus der Stadt erobern für das grüne St.Gallen Nationalratssitze: Ryser und Brunner gewählt

(vre) Das ist die Überraschung der Nationalratswahlen aus Sicht der Stadt St.Gallen: Franziska Ryser (Grüne) und Thomas Brunner (Grünliberale) schaffen den Sprung nach Bern. Beide politisieren derzeit im St.Galler Stadtparlament. Ryser setzte sich nicht ganz unerwartet bei den Grünen gegen alt Nationalrätin Yvonne Gilli durch. Brunner liess auf seiner Liste völlig überraschend auch den bekannten und im Wahlkampf markant in Erscheinung getretenen Präventivmediziner Pietro Vernazza hinter sich.

Franziska Ryser (Grüne) und Thomas Brunner (Grünliberale): Beide leben und politisieren in der Stadt St.Gallen. Beide wurden am Sonntag neu in den Nationalrat gewählt. (Bildkombi: Archiv St.Galler Tagblatt)

Franziska Ryser (Grüne) und Thomas Brunner (Grünliberale): Beide leben und politisieren in der Stadt St.Gallen. Beide wurden am Sonntag neu in den Nationalrat gewählt. (Bildkombi: Archiv St.Galler Tagblatt)

Neu aus der Region St.Gallen den Sprung in den Nationalrat geschafft hat Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP, Abtwil). Ihre Wahlchancen waren schon vor dem Urnengang von Politik-Beobachtern als sehr gut bezeichnet worden. Und sie setzte sich am Sonntag auf ihrer Liste tatsächlich gegen Hauptkonkurrentin Karin Weigelt durch. Wie erwartet im Nationalratsamt bestätigt wurden Nicolo Paganini (CVP, Abtwil) und Claudia Friedl (SP, St.Gallen).

Zu den Gesamtresultaten der St.Galler Nationalratswahlen.

Sonntag, 20. Oktober - 15:49 Uhr

Gegen 360'000 Personen kamen an die diesjährige Olma nach St.Gallen: Organisatoren sehr zufrieden

Gedränge in den Degustationshallen der diesjährigen Olma. (Bild: Hanspeter Schiess - 12. Oktober 2019)

Gedränge in den Degustationshallen der diesjährigen Olma. (Bild: Hanspeter Schiess - 12. Oktober 2019)

(pd/vre) An die diesjährige Olma kamen gegen 360'000 Besucherinnen und Besucher. Das sind rund zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Organisatoren zeigten sich am Sonntagnachmittag mit dieser Zahl wie auch mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. Die 77. Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung werde den Veranstaltern der Sonder- und Produkteschauen, den Ausstellern, dem Organisationskomitee des Ehrengastes wie der Messeleitung «in sehr guter Erinnerung bleiben». Die Grossveranstaltung sei reibungslos und durchwegs positiv abgelaufen. Die Publikumszahlen lägen über den Erwartungen.

Sonntag, 20. Oktober - 15.26 Uhr

Ständeratswahl: In der Stadt liegt Paul Rechsteiner vorne, starkes Resultat für Franziska Ryser

Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Ständeratswahlen in der Stadt St.Gallen

Paul Rechsteiner vor Beni Würth
Kandidat Stimmenzahl
1. Paul Rechsteiner (SP, bisher) 13'110
2. Beni Würth (CVP, bisher) 8'451
3. Franziska Ryser (Grüne) 7'106
4. Roland Rino Büchel (SVP) 3'433
5. Marcel Dobler (FDP) 3'288
6. Pietro Vernazza (GLP) 2'704
7. Norbert Feldmann (BDP) 359
Vereinzelte Stimmen 368
Stimmbeteiligung: 47,1 Prozent

Zum kantonalen Gesamtresultat der Ständeratswahlen.

Sonntag, 20. Oktober - 15:05

Wahlzentrum im Pfalzkeller ist seit Mittag geöffnet: Gespanntes Warten auf die Resultate

Wie schneidet der Lieblingskandidat ab? Politik-Interessierte verfolgen derzeit im Pfalzkeller in St.Gallen die National- und Ständeratswahlen live. (Bild: Benjamin Manser - 20. Oktober 2019)

Wie schneidet der Lieblingskandidat ab? Politik-Interessierte verfolgen derzeit im Pfalzkeller in St.Gallen die National- und Ständeratswahlen live. (Bild: Benjamin Manser - 20. Oktober 2019)

(vre) Das Wahlzentrum des Kantons St.Gallen im Pfalzkeller ist seit Mittag geöffnet. Hier werden laufend die Resultate der National- und Ständeratswahlen aus den Gemeinden auf Grossbildschirmen publiziert und addiert. So kann man verfolgen, wie sich langsam das Gesamtresultat bildet.

Im Pfalzkeller kann man aber auch den Journalistinnen und Journalisten unter anderem von Radio und Fernsehen bei der Produktion ihrer Sendungen zuschauen. Und nicht zuletzt trifft man hier Kandidierende, Polit-Fachleute und Parteiverantwortliche, mit denen man ins Gespräch kommen kann. Die St.Galler Schlussresultate der National- und Ständeratswahlen sollen im Pfalzkeller zwischen 15.30 und 16.30 Uhr verkündet werden.

Zu den St.Galler Gesamtresultaten der National- und Ständratswahlen.

Sonntag, 20. Oktober - 14:57 Uhr

Ausgehtipp für Kurzentschlossene: Wohnzimmerkonzert im Bahnhof Bruggen

(sab/vre) Am Sonntagabend gastiert der dänische Musiker Lasse Matthiessen im Bahnhof Bruggen. Dieser wurde in den vergangenen Jahren zu einem kleinen Konzertlokal umgebaut wurde. Laut den Veranstaltern, dem Kollektiv Bahnhof Bruggen, findet das sonntägliche Wohnzimmerkonzert im frisch renovierten Eingangsbereich des Bahnhofs statt.

Der dänische Musiker Lasse Matthiessen. (Bild: PD/Michael Bomke)

Der dänische Musiker Lasse Matthiessen. (Bild: PD/Michael Bomke)

Die Stimme von Lasse Matthiessen ist enorm vielseitig: Brüchig, behutsam und etwas verschlafen wirkt sie, bevor sie im nächsten Moment beschwörend, ungestüm hervorbricht und effektvoll instrumental wird. Dem Dänen gelingt es einen beeindruckend weiten Klangraum zwischen Kammerfolk und cineastischem Rock zu zaubern.

Das Konzert im Bahnhof Bruggen an der Stationsstrasse 22 findet heute Sonntag, 20 Uhr statt. Türöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist gratis, es wird eine Kollekte eingesammelt. Zusätzliche Informationen dazu finden sich im Internet.

Samstag, 19. Oktober - 22:22 Uhr

SC Brühl verliert gegen Yverdon Sports mit 2:4 - Eine bittere Niederlage nach einer 2:0-Führung

(pd/vre) Trotz einer ausgezeichneten Leistung in der ersten Halbzeit und einer 2:0-Führung mussten die Brühler gegen den Tabellenführer Yverdon zum dritten Mal hintereinander als Verlierer vom Platz. In der ersten Halbzeit kamen die Zuschauer am Samstag nicht aus dem Staunen heraus: Nicht Yverdon, sondern der SC Brühl spielte wie der Tabellenführer auf. Mit ihren schnellen Kontern erspielten die Kronen sich viele Chancen.

Nico Abegglen (links) schoss am Samstag in Yverdon für den SC Brühl zwei Tore. Für den Sieg reichte das nicht. (Bild: Michel Canonica - 7. August 2019

Nico Abegglen (links) schoss am Samstag in Yverdon für den SC Brühl zwei Tore. Für den Sieg reichte das nicht. (Bild: Michel Canonica - 7. August 2019

Dieser Auftakt hatte gemäss Matchbericht von Henri Seitter einen einzigen kleinen Makel: Die 2:0-Führung durch Tore von Nico Abegglen waren eine zu schlechte Ausbeute des begeisternden Spiels. Als dann die Romands nach einem Notbremsefoul in der 30. Minute dezimiert weiterspielen musste, dachte niemand mehr an eine Wende, dermassen dominant spielte Brühl auf.

Doch die zweite Halbzeit zeigte dann, warum Yverdon noch ungeschlagen die Tabelle anführt. Innert zwei Minuten schafften die Romands aus dem Nichts heraus den 2:2-Ausgleich. Und mit der dritten Chance des Spiel schafften sie nur wenig später gar die 3:2-Führung; das nennt sich gemäss Henri Seitter Effizienz und macht ein Spitzenteam aus.

Brühl versuchte in der Folge alles, um noch ein hochverdientes Unentschieden zu erreichen. Doch die eingewechselten Riedle und Shala scheiterten beide am ausgezeichneten Torhüter. Das vierte Tor für Yverdon in der Nachspielzeit war eigentlich bedeutungslos. Die Brühler kassierten damit aber trotz gutem Spiel eine der bittersten Niederlagen in ihrer jüngeren Geschichte.

Samstag, 19. Oktober - 11:46 Uhr

An der Olma 2020 gibt es keine Garderobe mehr

Andrin Fröhlich

Andrin Fröhlich

(red) Seit 2015 betreiben Dario Hefti, Marc Scheiwiller und Andrin Fröhlich an der Olma eine Garderobe. In diesen vier Jahren sei es gelungen, das Geschäft stetig ausbauen, die Zahl der Stammkunden habe sich steig vergrössert.

Dario Hefti

Dario Hefti

Jetzt teilen sie mit, dass es nächstes Jahr keine Garderobe mehr gibt an der Olma: «Da der langjährige Vermieter unseres Standplatzes die Zusammenarbeit mit uns beenden möchte und wir keinen alternativen, geeigneten Standplatz finden konnten, sind wir gezwungen, während der Olma 2020 auf einen Betrieb der Garderobe zu verzichten. Wir bedauern dies sehr.»

Freitag, 18. Oktober - 18:49 Uhr

Sanierung der Schutzengelkapelle ist abgeschlossen: Nach Originalplänen rekonstruiert

(pd/lw) Nach rund einem halben Jahr ist die Schutzengel­kapelle fertig saniert. Aus diesem Anlass findet am nächsten Donnerstag, 12.05 Uhr, ein Gottesdienst zur Einweihung statt. Erstellt wurde die einstige Kinderkapelle 1843 bis 1846 im klassizistischen Stil. Die letzte Innenrenovation erfolgte 2003. Die Fenster wurden letztmals 1971 ersetzt. Eine Aussenrenovation der Schutzengelkapelle war daher dringend notwendig. Die Kosten beliefen sich auf rund 750'000 Franken.

Die Schutzengelkapelle wurde aufgefrischt. (Bild: Michel Canonica - 30. November 2018)

Die Schutzengelkapelle wurde aufgefrischt. (Bild: Michel Canonica - 30. November 2018)

Die jetzige Sanierung betraf vor allem die Fassade. Abplatzungen, offene Fugen oder Verfärbungen waren mit blossem Auge zu sehen. Auch die drei westseitigen obergeschossigen Fenster hatten gemäss Mitteilung ihren Zenit erreicht: Es bildete sich Kondensat in den Zwischenräumen der Gläser.

Auch die Fassadengestaltung entsprach nicht mehr dem architektonischen Entwurf des Architekten Felix Wilhelm Kubly (1802-1872), wie es im Projektbeschrieb heisst. Deshalb falle die Fassade gegenüber den Nachbarbauten ab. Auf Wunsch der Denkmalpflege sollte der Klosterhof in einem möglichst originalen und authentischen Zustand gebracht werden. Im Zug der Renovation wurde deshalb auch das Giebeldreieck mit Stuckaturen nach Originalplänen rekonstruiert.

Freitag, 18. Oktober - 17:44 Uhr

St.Gallen tritt am Sonntag gegen Servette an: Kann der FCSG an die frühere Erfolgsserie anknüpfen?

(pl) Nach der Länderspielpause gastiert der FC St.Gallen am Sonntag bei Aufsteiger Servette. Trainer Peter Zeidler muss auf Jérémy Guillemenot verzichten. Der Genfer ist gegen seinen Jugendverein nach der vierten gelben Karte gesperrt. Coach Zeidler liess an der Medienkonferenz vom Freitag noch offen, wer den Romand ersetzen wird. Weiterhin fehlen die verletzten Musah Nuhu und Nicolas Lüchinger.

Aus der letzten Begegnung mit Servette ging der FC St.Gallen Ende September zu Hause mit 3:1 erfolgreich hervor. Im Bild Alain Wiss (St.Gallen) gegen Boris Cespedes (Servette). (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus - 21. September 2019)

Aus der letzten Begegnung mit Servette ging der FC St.Gallen Ende September zu Hause mit 3:1 erfolgreich hervor. Im Bild Alain Wiss (St.Gallen) gegen Boris Cespedes (Servette). (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus - 21. September 2019)

Die Ostschweizer sind seit fünf Meisterschaftspartien ohne Niederlage. Dank dieser Serie kletterten sie zuletzt bis auf den dritten Tabellenrang. Am 21. September besiegte St.Gallen Servette zu Hause mit 3:1, danach folgte die stärkste Phase mit den Erfolgen in Sitten, gegen Thun und dem 0:0 gegen Basel. «Es war wichtig, dass wir ein wenig durchatmen konnten», sagt Trainer Zeidler. «Und nun müssen wir diese Mentalität, die wir vor der Pause hatten, wieder hinbekommen.»

Freitag, 18. Oktober - 17:20 Uhr

Unihockey: Kommen die vier besten Männer- und U19-Teams im Oktober 2020 nach St.Gallen?

(pd/vre) Die IG Unihockey St. Gallen-Appenzell bewirbt sich für die Austragung der «Euro Floorball Tour» (EFT) vom 18. bis 20. Oktober 2020 in St.Gallen und Herisau. Beim Turnier treffen die vier besten Männer- und U19-Teams der Welt aufeinander: Sie kommen aus Schweden, Finnland, Tschechien und der Schweiz. Hauptaufgabe der lokalen Organisatoren ist es, Helfer fürs Turnier zu stellen.

Die Kandidatur wird gemäss Mitteilung vom Freitag von der Stadt St.Gallen und den Olma-Messen unterstützt. Das Turnier würde während der nächsten Olma stattfinden, was die Verantwortlichen als Trumpf gegenüber anderen Kandidaturen ansehen: «Damit können wir ein einzigartiges Rahmenprogramm bieten: Das internationale Publikum würde hautnah ein Stück Kultur erleben.»

In den vergangenen Jahren fanden in St.Gallen verschiedene internationale Unihockey-Turniere statt. Darunter war 2018 die U19-Weltmeisterschaft der Frauen. Im Bild eine Szene des Spiels Schweiz gegen Slowakei. (Bild: Benjamin Manser - 2. Mai 2018)

In den vergangenen Jahren fanden in St.Gallen verschiedene internationale Unihockey-Turniere statt. Darunter war 2018 die U19-Weltmeisterschaft der Frauen. Im Bild eine Szene des Spiels Schweiz gegen Slowakei. (Bild: Benjamin Manser - 2. Mai 2018)

Zur IG Unihockey St.Gallen-Appenzell gehören unter Federführung des UHC Waldkirch-St.Gallen acht Vereine, nämlich UH Appenzell, der UHC Herisau, der TSV Fortitudo Gossau Unihockey, der UHC Speicher Bears, die Mörschwil Dragons, der UHC Flying Penguins Niederwil und der UHC Jonschwil Vipers.

Der Zentralvorstand von Swiss Unihockey entscheidet bis spätestens Ende November, wo die EFT 2020 austragen wird. Das Präsidium des lokalen Organisationskomitees würde im Falle eines Zuschlags Thomas Grob übernehmen. Durchführungsorte wären das Athletik-Zentrum St.Gallen und das Sportzentrum Herisau.

Freitag, 18. Oktober - 17:00 Uhr

Vermissten St.Galler in unwegsamem Gelände bei Eggersriet entdeckt und mit Helikopter geborgen

(stapo/vre) Der 50-jährige Mann, den die Stadtpolizei zusammen mit den Kantonspolizeien St.Gallen und Appenzell-Ausserrhoden seit Mittwoch gesucht hatte, ist am Freitagnachmittag bei Eggersriet gefunden worden. Er musste durch die Rettungsflugwacht aus unwegsamem Gelände geborgen und ins Spital geflogen werden. Der Mann war gemäss Polizeimeldung ansprechbar, aber verletzt.

Eine am Mittwoch verbreitete Vermisstmeldung ist damit hinfällig. Auf den Zeugenaufruf hin waren rund 20 Hinweise eingegangen. Zeugen wollten den Vermissten an verschiedenen Orten der Schweiz gesehen haben. Es gab zudem mehrere Hinweise und Meldungen, dass er sich in Eggersriet aufgehalten hatte. Nach verschiedenen Abklärungen und Suchaktionen wurde der Vermisste mit Hilfe eines Helikopters ausfindig gemacht.

Was genau passiert ist, sei noch unklar und werde jetzt abgeklärt, teilt die Stadtpolizei St.Gallen am frühen Freitagabend mit. Sie dankt gleichzeitig allen Zeuginnen und Zeugen für ihre Mitwirkung bei der Suche.

Freitag, 18. Oktober - 15:10 Uhr

Klimajugend demonstriert am Multertor: Scharfe Kritik an den Grossbanken UBS und CS

(mha/mlb) Seit Ende 2018 gehen in St.Gallen regelmässig Schülerinnen und Schüler, aber auch ältere Personen auf die Strasse, um für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel zu protestieren. Am Freitag - unmittelbar vor den nationalen Wahlen - hat in St.Gallen ein weiterer Klimastreik stattgefunden.

Um 13.30 Uhr versammelten sich etwa 40 Personen auf dem Gallusplatz. Sie zogen zur UBS-Filiale am Multertor. Dort wurde der Eingang blockiert. Geplant sei, die «klimafeindliche» Bank bis zum Ladenschluss mit friedlichen und kreativen Mitteln blockieren, schrieb das Klimakollektiv Ostschweiz im Laufe des Nachmittags in einer Mitteilung.

Die Klimastreikenden demonstrierten am Freitag am Multertor zwischen UBS und Credit Suisse. (Bilder: PD - 18. Oktober 2019)

Die Klimastreikenden demonstrierten am Freitag am Multertor zwischen UBS und Credit Suisse. (Bilder: PD - 18. Oktober 2019)

Die Aktion fand statt, «um gegen die Investitionen der UBS und deren klimaschädliche Geschäfte zu protestieren». Credit Suisse und UBS hätten zwischen 2016 und 2018 die Klimaerwärmung mit rund 83,3 Milliarden US-Dollar vorangetrieben. Sie hätten in dieser Zeit damit Projekte und Unternehmungen im Bereich «Fossile Brennstoffe» finanzierten. Insgesamt nahmen an der Kundgebung nach Angaben der Stadtpolizei zwischen 250 und 300 Personen teil.

Sitzend blockierte ein Teil der Demonstrantinnen und Demonstranten den Eingang zur UBS-Filiale.

Sitzend blockierte ein Teil der Demonstrantinnen und Demonstranten den Eingang zur UBS-Filiale.

Freitag, 18. Oktober - 12:38 Uhr

34-jähriger Deutscher stiehlt einen Zmittag: Wegen nicht bezahlter Bussen verhaftet

(mha/stapo) Die Stadtpolizei hat am Donnerstag einen Mann verhaftet: Der 34-jährige Deutsche stahl am Mittag in einem Laden Lebensmittel. Dabei wurde er vom Personal beobachtet, das ihn festhielt und die Polizei rief.

Bei der Kontrolle der Personalien, stellten die Polizisten fest, dass der Deutsche zur Verhaftung wegen nichtbezahlter Bussen ausgeschrieben ist. Weil der Mann diese Bussen von mehreren Tausend Franken nicht begleichen konnte, wurde er gemäss Mitteilung verhaftet. Wegen des Diebstahls hat die Kantonspolizei St.Gallen zusätzliche Abklärungen eingeleitet.

Freitag, 18. Oktober - 12:33 Uhr

Töff übersehen, Fahrer am Bein verletzt

Die Unfallstelle auf dem Verkehrsknoten Kornhaus-, David-, Teufener- und Gartenstrasse sowie Wassergasse. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. Oktober 2019)

Die Unfallstelle auf dem Verkehrsknoten Kornhaus-, David-, Teufener- und Gartenstrasse sowie Wassergasse. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. Oktober 2019)

(stapo/mha) Am Donnerstagnachmittag ist es hinter dem Neumarkt zu einem Verkehrsunfall gekommen. Kurz nach 16 Uhr bog ein 21-jähriger Töfffahrer von der Kornhaus- auf die Teufener Strasse ab. Gleichzeitig fuhr eine 27-jährige Autofahrerin von der Davidstrasse her auf die Teufener Strasse. Dabei übersah sie Töff. Dadurch kam es zu einem heftigen Zusammenstoss. Der Mann stürzte und verletzte sich unbestimmt am Bein, schreibt die Stadtpolizei in einer Mitteilung. Die Sanität brachte ihn ins Spital. Beide Fahrzeuge mussten abtransportiert werden.

Freitag, 18. Oktober - 12:25 Uhr

Schwierige Aufgabe: SC Brühl trifft im Paul-Grüninger Stadion auf Leader Yverdon

(fm/mha) Am Samstag, 16 Uhr, spielt der SC Brühl zu Hause gegen Yverdon Sport FC, den derzeitigen Tabellenführer der Promotion-League. Damit wartet eine schwere Aufgabe auf die Kronen, die in den letzten zwei Spielen mit hohen Niederlagen vom Platz gingen und ihren sportlichen Höhenflug für den Moment beendet sehen.

Yverdon dagegen ist unangefochtener Tabellenführer und hat nicht weniger als 30 Punkte aus den bisherigen zwölf Spielen geholt, dabei aber noch nie verloren, sondern dreimal unentschieden gespielt. Dass das letzte Unentschieden im letzten Spiel gegen den eher harmlosen FC Bavois zustande kam, mag die Waadtländer noch zusätzlich motivieren, jetzt gegen Brühl wieder eine Top-Leistung zu zeigen.

Der SC Brühl hat vergangenen Samstag gegen den Stade Nyonnais haushoch verloren. (Bild: SC Brühl - 12. Oktober 2019)

Der SC Brühl hat vergangenen Samstag gegen den Stade Nyonnais haushoch verloren. (Bild: SC Brühl - 12. Oktober 2019)

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Yverdon Sport nach höheren Weihen strebt und den Aufstieg in die Challenge-League sucht. Auch gilt Yverdon als Liga-Krösus, der es sich auch schon einmal leisten konnte, einen Ex-Nationalspieler namens Djibril Cissé auf seine alten Tage zu beschäftigen. Auch der Marktwert der aktuellen Mannschaft ist laut Branchenkennern der höchste der gesamten Promotion League. Bleibt noch zu erwähnen, dass bei Yverdon schon Trainergrössen wie ein Bernard Challandes oder ein Lucien Favre arbeiteten.

Etwas anders ist die aktuelle Befindlichkeit des SC Brühl. Nachdem eine unerwartete Erfolgswelle nach dem Saisonstart den Club auf den zweiten Tabellenrang trug, gab es in den letzten zwei Spielen hohe Niederlagen und den Abstieg auf den fünften Rang. Dass nun der unangefochtene Tabellenführer Yverdon Sport nach St.Gallen kommt, lässt Brühls Trainer aber nicht vor Ehrfurcht erstarren. Im Gegenteil: «Ich freue mich immer auf die besten Gegner. Dort musst du beweisen, dass du das Maximum aus einer Mannschaft rausholen kannst.»

Freitag, 18. Oktober - 10:36 Uhr

Junge Flüchtlinge standen auf dem Rollbrett: Abwechslung bieten, Integration fördern

(vre) Eine nicht ganz alltägliche Gruppe stand diese Woche auf der Skateranlage am Rand der St.Galler Kreuzbleiche auf dem Rollbrett. Der Skate-, Snowboard- und Streetwear-Shop Dodaah bot einer Gruppe jugendlicher Asylbewerber aus dem Thurgau eine Einführung ins Skaten. Die Kursteilnehmer sind in Frauenfeld untergebracht und werden dort von der Peregrina-Stiftung betreut.

Braucht am Anfang Überwindung: Ein jugendlicher Flüchtling fährt mit Unterstützung von Wolfi Wanner eine Rampe hinunter. (Bilder: Reto Voneschen - 15. Oktober 2019)

Braucht am Anfang Überwindung: Ein jugendlicher Flüchtling fährt mit Unterstützung von Wolfi Wanner eine Rampe hinunter. (Bilder: Reto Voneschen - 15. Oktober 2019)

Bei Wolfi Wanner, seit 38 Jahren Skatboarder und heute bei «Dodaah» verantwortlich fürs Kursprogramm, lernte am Dienstagnachmittag ein halbes Dutzend junger Leute mit Flüchtlingshintergrund auf dem Rollbrett das Gleichgewicht zu halten, zu fahren und erste einfache Tricks zu zeigen. Mit dem allerersten Kurs für Asylbewerber in St.Gallen wolle man den minderjährigen und unbegleitet in die Schweiz gelangten Flüchtlingen eine Abwechslung bieten, aber auch einen Beitrag zu ihrer Integration leisten.

Geschicklichkeitsübung: Auf dem Rollbrett fahrend den Frisbee fangen und wieder zurückwerfen.

Geschicklichkeitsübung: Auf dem Rollbrett fahrend den Frisbee fangen und wieder zurückwerfen.

Die Idee zur Aktion in St.Gallen sei bei einem ähnlichen Anlass für die Behindertenorganisation «Valida» entstanden, sagt Wanner. Er bietet im Rahmen der «Dodaah Shred Clinic Saint City» am Mittwoch regelmässig Skatekurse für Kinder und Jugendliche an. Unter anderem ist auch ein Kurs für Mädchen im Programm. Und einmal im Monat führt Wanner Ü25-Interessierte in die Geheimnisse des Rollbretts ein.

Donnerstag, 17. Oktober - 17:33 Uhr

Besucher können in der Smarthalle Gegenstände reparieren - unter Anleitung

(pd/mha) Am Samstag findet der zweite Schweizer Reparaturtag statt. Aus diesem Anlass können in der Smarthalle an der Neugasse 30 Besucherinnen und Besucher von 10 bis 14 Uhr kaputte Gegenstände reparieren. Dies unter Anleitung von Profis. Geflickt werden gemäss Mitteilung Textilien und elektrische, mechanische sowie elektronische Geräte, inklusive Computern und Laptops. Aber auch Spielzeug kann mitgebracht werden. Werkzeug steht zur Benutzung bereit, gängige Ersatzteile können vor Ort gekauft werden.

Die Smarthalle befindet sich dort, wo früher das Schuhgeschäft Walder war. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Die Smarthalle befindet sich dort, wo früher das Schuhgeschäft Walder war. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Am Reparaturtag wird schweizweit geflickt. Eine Liste der teilnehmenden Repair Cafés ist unter www.repair-cafe.ch aufgeschaltet. Ziel ist es gemäss Mitteilung, etwas gegen Ressourcenverschleiss und Abfallberge zu unternehmen. Die Veranstalter wollen denn auch den Schweizer Reparatur-Rekord vom vergangenen Jahr brechen: Damals wurden über 1'800 Gegenstände geflickt, was 5,6 Tonnen Material vor dem Abfall rettete.

Donnerstag, 17. Oktober - 17:22 Uhr

Eishockey-Tag im Lerchenfeld: Buben und Mädchen sammeln erste Erfahrungen auf dem Eis

(sk/vre) Am 3. November, 11 bis 16.45 Uhr, findet der« Swiss Ice Hockey Day» auch im Eissportzentrum Lerchenfeld in St.Gallen statt. Gedacht ist er für Buben und Mädchen bis etwa 16 Jahre, die unter Anleitung unter anderem von zwei Profi-Eishockeyspielern Erfahrungen auf dem Eis sammeln wollen. Die Teilnahme ist gratis. Das Mittagessen für die Eishockeyaner offeriert die Stadt. Organisiert wird der Anlass durch die Hockeyclubs Eisbären und Stadtbären sowie die Stadt St.Gallen.

Am «Swiss Ice Hockey Day» können Kinder und Jugendliche bis etwa 16 Jahren schweizweit erste Eishockey-Erfahrungen sammeln. Dies auch in der Eissportanlage Lerchenfeld. (Bild: PD)

Am «Swiss Ice Hockey Day» können Kinder und Jugendliche bis etwa 16 Jahren schweizweit erste Eishockey-Erfahrungen sammeln. Dies auch in der Eissportanlage Lerchenfeld. (Bild: PD)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer am «Swiss Ice Hockey Day» müssen Handschuhe und einen persönlichen Helm mitbringen. Im besten Fall ist das ein Hockeyhelm mit Gitter, ein Ski- oder Velohelm tut's aber auch. Diese Ausrüstung ist obligatorisch. Empfehlenswert sind aber auch Ellenbogen- und Knieschoner. Schlittschuhe und Eishockeystöcke werden vom Eissportzentrum Lerchenfeld gratis zur Verfügung gestellt.

Zum Detailprogramm des «Swiss Ice Hockey Day» im Lerchenfeld.

Donnerstag, 17. Oktober - 15:22 Uhr

Lichteffekte wie im Science-Fiction-Film

Leserbild. Claudio Baldassare fotografierte die beleuchteten Buden und Bahnen auf dem nächtlichen St.Galler Herbstjahrmarkt. Dieser dauert noch bis Sonntagabend.

Leserbild. Claudio Baldassare fotografierte die beleuchteten Buden und Bahnen auf dem nächtlichen St.Galler Herbstjahrmarkt. Dieser dauert noch bis Sonntagabend.

Donnerstag, 17. Oktober - 15:15 Uhr

Polizei sucht einen Vermissten: Auf Medikamente angewiesen und vermutlich verwirrt

(stapo/vre) In der Stadt St.Gallen wird seit Montagabend ein Mann vermisst. Die Stadtpolizei sucht jetzt dringend Personen, die den Vermissten nach Montag, 17.30 Uhr, noch gesehen haben. Er sei auf Medikamente angewiesen und vermutlich verwirrt, heisst es in der Polizeimeldung.

Nachdem der 50-Jährige Termine nicht mehr wahrgenommen und auch nicht mehr auffindbar gewesen ist, wurde er am Mittwochabend bei der Stadtpolizei als vermisst gemeldet. Abklärungen und Suchaktionen durch die Stadtpolizei sowie die Kantonspolizeien St.Gallen und Appenzell-Ausserrhoden verliefen erfolglos.

Der Vermisste ist etwa 190 Zentimeter gross, hat dunkelbraune, kurze Haare und einen Bart. Er trägt vermutlich Jeans, ein Gilet und einen schwarzen Rucksack. Hinweise nimmt die Stadtpolizei unter Telefon 071'224'60'00 entgegen.

Donnerstag, 17. Oktober - 15:00 Uhr

Röbi Koller dreht in St.Gallen

Röbi Koller (rechts) dreht heute für die SRF-Sendung «Happy Day» bei «Möbel Pfister» im St.Galler Lerchenfeld. (Bild: Christa Kamm - 17. Oktober 2019)

Röbi Koller (rechts) dreht heute für die SRF-Sendung «Happy Day» bei «Möbel Pfister» im St.Galler Lerchenfeld. (Bild: Christa Kamm - 17. Oktober 2019)

(chk/vre) Wer heute Nachmittag in der «Möbel Pfister»-Filiale im St.Galler Lerchenfeld vorbei schaut, könnte eine kleine Überraschung erleben: Sie oder er könnte dort Röbi Koller begegnen. Der bekannte und beliebte TV-Mann dreht im Geschäft für die Sendung «Happy Day» von Fernsehen SRF. Das ist einem Zettel am Eingang zu entnehmen. Und wer zufälligerweise vor die Kamera gerät, aber keine Ambitionen zum Fernsehstar hat, also nicht an einem Samstagabend zur besten Sendezeit national über den Bildschirm flimmern will, kann sich bei der Leitung der «Möbel Pfister»-Filiale melden.

Donnerstag, 17. Oktober - 14:01 Uhr

Sittertobel, Pfalzkeller oder Drei Weieren kaufen: Im November erscheint das St.Galler Monopoly

(pd/vre) Ab dem 20. November ist die Monopoly-Version für die Stadt St.Gallen bei Zollibolli und Manor erhältlich. Das schreibt der Herausgeber der regionalisierten Fassung des Spiels, die Unique Gaming Partners AG aus dem liechtensteinischen Triesen. Das Unternehmen hat diverse Monopoly-Varianten herausgegeben, darunter «Kanton St.Gallen», «Appenzellerland», «Walking Dead» und «Herr der Ringe».

Gerade richtig zum Weihnachtsgeschäft erscheint Ende November die regionalisierte Stadtsanktgaller Monopoly-Version. Das Pressebild lässt erahnen, wie das Bild auf der Schachtel des Spiels aussehen wird. (Bild: PD)

Gerade richtig zum Weihnachtsgeschäft erscheint Ende November die regionalisierte Stadtsanktgaller Monopoly-Version. Das Pressebild lässt erahnen, wie das Bild auf der Schachtel des Spiels aussehen wird. (Bild: PD)

Im Frühling fragte das Unternehmen, wie das Monopoly «Sanggalä» aussehen soll und was aufs Spiel gehört: Viele Ideen seien eingegangen, einige hätten umgesetzt werden können. So kann man während des Spiels Felder wie «Sittertobl», «Pfalzchäller», «Drü Weiere» oder «Vadian» kaufen. Der Rest funktioniert wie im Original: Man kauft Liegenschaften, baut Häuser und Hotels, um andere Spielerinnen und Spieler in den Ruin zu treiben.

Die Schreibweise des St.Galler Stadtdialekts der Liechtensteiner Spieleproduzenten könnte eine Diskussion auslösen. Dialektspezialisten und sprachbewusste Einheimische dürften sich an der Verwendung des nasal auszusprechenden «ä» stören. Für sie heisst es «Sanggale» und nicht «Sanggalä». Letztere Fassung wird als Übertreibung, teils gar als Beleidigung aufgefasst. Was allerdings Fussballfans («Hopp Sanggalä!») sowie Nutzerinnen und Nutzer von Social Media dieser Tage kalt lässt...

Donnerstag, 17. Oktober - 13:13 Uhr

Erweiterte Blaue Zone wird nochmals erweitert: Ausdehnung ins Gebiet Achslen-Wilen

(stapo/vre) Die Erweiterte Blaue Zone (EBZ) wird erneut ausgedehnt. Per 4. November kommt das Gebiet Achslen-Wilen im Osten der Stadt St.Gallen neu zum EBZ-Sektor 10. Eine Anpassung gibt's zudem auf der Meienbergstrasse am Birnbäumenhang: Sie wird vom Sektor 10 in den Sektor 3 umgeteilt. Zudem werden in diesem Teil der Strasse neu blaue Parkfelder markiert. Das hat die Stadtpolizei mitgeteilt.

Ein Parkplatz der Erweiterten Blauen Zone in St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser - 1. Juni 2016)

Ein Parkplatz der Erweiterten Blauen Zone in St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser - 1. Juni 2016)

Anwohnerinnen und Anwohner aus den betroffenen Gebieten wurden über die Anpassungen der EBZ-Sektoren informiert. Für Personen, die bereits eine Bewilligung für den Sektor 3 oder den Sektor 10 besitzen, ändert sich bis auf ein ausgebautes Angebot an Parkplätzen in der EBZ nichts. Die Markierungen und Signalisationen werden ab Mitte Oktober angepasst und wo nötig neu angebracht. Eine EBZ-Bewilligung für die neuen Gebiete ist ab 4. November erforderlich.

Das Parkieren in der Erweiterten Blauen Zone erfordert von Montag bis Samstag, 8 bis 19 Uhr, eine gültige Tageskarte oder für eine kürzere Parkierdauer das Stellen der Parkscheibe. Für unbeschränktes Parkieren in der EBZ ist eine Anwohner- oder Pendlerbewilligung nötig. Diese können online, via ParkingPay oder am Schalter der Stadtpolizei an der Vadianstrasse 57 bezogen werden.

Donnerstag, 17. Oktober - 11:11 Uhr

Pfalzkeller verwandelt sich ab Sonntagmittag wieder ins kantonale Wahlzentrum

(SK/vre) Am Sonntag fallen die Entscheidungen bei den National- und Ständeratswahlen. Wie schon bei früheren Terminen kann man auch bei diesen Wahlen das Eingehen der Resultate live miterleben. Dies am Sonntag, ab 11.45 Uhr, im Pfalzkeller in St.Gallen. Er verwandelt sich wieder ins kantonale Wahlzentrum

Dramatische Momente: Viele verbringen den Wahlsonntag im kantonalen Wahlzentrum Pfalzkeller in St.Gallen. Im Bild ein Gruppe Schlachtenbummler bei den letzten National- und Ständeratswahlen. (Bild: Benjamin Manser - 18. Oktober 2015)

Dramatische Momente: Viele verbringen den Wahlsonntag im kantonalen Wahlzentrum Pfalzkeller in St.Gallen. Im Bild ein Gruppe Schlachtenbummler bei den letzten National- und Ständeratswahlen. (Bild: Benjamin Manser - 18. Oktober 2015)

Mit ersten Resultaten rechnen die kantonalen Verantwortlichen um 12 Uhr. Voraussichtlich zwischen 15.30 und 16.30 Uhr werden die Endergebnisse vorliegen und im Pfalzkeller verkündet. Dazwischen kann man auf Grossbildschirmen das Eingehen der Resultate aus den Gemeinden verfolgen.

Ebenfalls aufgeschaltet werden Medienberichte zu den Wahlen. Zudem kann man Fernsehleute und Journalisten bei ihrer Arbeit beobachten. Und natürlich trifft man im Pfalzkeller Kandidierende, Politiker und Parteiverantwortliche - und kann mit ihnen auch ins Gespräch kommen. Das Wahlzentrum im Pfalzkeller ist für alle zugänglich. Der Eintritt ist gratis.

Donnerstag, 17. Oktober - 10:50 Uhr

Goldener Herbst geht weiter, auch wenn das Wetter ab Freitag unbeständiger wird

(vre) Anfangs sah es düster aus fürs zweite Olma-Wochenende: Von Kälte und anhaltendem Regen am Samstag und Sonntag war die Rede. Einige Tage später sehen die Prognosen erheblich freundlicher aus: Bis kommenden Dienstag ist in St.Gallen mit viel Sonne, zeitweise auch dichter Bewölkung sowie ab und zu mit einem Regenschauer zu rechnen.

Auch was die Temperaturen der kommenden Tage angeht, sind sich die Wetterfrösche im Internet einig. Der Sommer ist zwar diesbezüglich vorbei, die Temperaturen schwanken aber immer noch zwischen acht und 18 Grad; es bleibt also auch in der Nacht relativ mild. Frost ist, wenn die Wetterprognosen im Internet stimmen, derzeit in der Stadt St.Gallen noch kein Thema.

Auch der Olma-Festumzug vom vergangenen Samstag profitierte vom derzeit schönen Herbstwetter. Im Bild das Bubenbloch Stein vor imposanter Publikumskulisse auf dem Bohl. (Bild: Hanspeter Schiess - 12. Oktober 2019)

Auch der Olma-Festumzug vom vergangenen Samstag profitierte vom derzeit schönen Herbstwetter. Im Bild das Bubenbloch Stein vor imposanter Publikumskulisse auf dem Bohl. (Bild: Hanspeter Schiess - 12. Oktober 2019)

Der angesagte Wettermix wäre ideal für Olma und Herbstjahrmarkt. Sowohl zu schönes, wie auch zu nass-kaltes Wetter drücken erfahrungsgemäss auf die Publikumszahlen. Stahlblauer Himmel und Sonne ziehen viele potenzielle Messebesucherinnen und Messebesucher eher in die Berge und Hügel der weiteren Region. Und wenn es «Katzen hagelt», bleiben viele lieber in den eigenen vier Wänden.

Donnerstag, 17. Oktober - 10:01 Uhr

Bunter und beschaulicher Herbst am Bubenweier

Leserbild. Den goldenen Herbstmorgen fotografierte Christian Wild auf Drei Weieren.

Leserbild. Den goldenen Herbstmorgen fotografierte Christian Wild auf Drei Weieren.

Mittwoch, 16. Oktober - 17:55 Uhr

Weckruf: Frauenstreik-Komitee macht am Montag auf nicht erfüllte Forderungen aufmerksam

(pd/vre) Gut vier Monate nach dem Frauenstreiktag wird in St.Gallen erneut eine Kundgebung organisiert, die auf die noch nicht erfüllten Gleichstellungsanliegen hinweisen sollen. Dieser Weckruf findet am kommenden Montag, 11 Uhr, in der Marktgasse statt. Nach der Kundgebung wollen die Teilnehmerinnen vor Ort «die Füsse hoch legen».

Frauenstreik am 14. Juni in der Stadt St.Gallen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Frauenstreik am 14. Juni in der Stadt St.Gallen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Das Datum und die Symbolik sind gemäss Mitteilung kein Zufall. Noch immer verdienen Frauen durchschnittlich rund 20 Prozent weniger als Männer. Rechnet man das mit einem Durchschnittslohn auf die Jahresarbeitszeit hoch, arbeiten Frauen im Vergleich zu ihren Kollegen 71,5 Tage im Jahr gratis. Ab dem 21. Oktober erhielten sie statistisch gesehen also keinen Lohn mehr für ihre Arbeit, heisst es im Aufruf zum Weckruf vom Montag.

Zum Internet-Auftritt des St.Galler Frauenstreiks.

Mittwoch, 16. Oktober - 16:08 Uhr

«Voi» will in St.Gallen bald neue E-Skooter-Modelle einsetzen: Mit «Voyager» nicht nur in den Weltraum

(vre) Am Dienstag hat das schwedische Unternehmen «Voi» über die ersten Erfahrungen mit dem E-Skooter-Versuch in St.Gallen informiert. Dabei wurde bekannt, dass bald neue, verbesserte Modelle zum Einsatz kommen sollen. «Voiager 1» und «Voiager 2» kommen pro Batterieladung bis 50 Kilometer weit. Sie bilden auch die Basis zur Entwicklung eines E-Skooters mit austauschbaren Batterien.

Das E-Skooter-Modell «Voiager 2». Damit sollen gemäss «Voi»-Eigenwerbung urbane Astronauten ihre Stadt erkunden. (Bild: PD)

Das E-Skooter-Modell «Voiager 2». Damit sollen gemäss «Voi»-Eigenwerbung urbane Astronauten ihre Stadt erkunden. (Bild: PD)

Der Name der neuen E-Skooter lässt aufhorchen. «Voyager» (übersetzt «Reisender») ist der Name zweier Raumsonden, die seit 1977 unterwegs sind. «Voyager 1» ist heute 19 Lichtminuten von der Erde weg und damit das am weitesten vom Planeten entfernte, vom Mensch hergestellte Objekt. «Voyager» heisst in der gleichnamigen Science-Fiction-Serie - einem Ableger von «Raumschiff Enterprise» - aber auch das im All verloren gegangene Raumschiff, das den Weg zurück zur Erde sucht.

Die Raumsonde «Voyager 1» ist derzeit rund 19 Lichtminuten von der Erde entfernt. In 40'000 Jahren soll sie in der Nähe des Planeten Gliese 445 sein. (Bild: Nasa/PD)

Die Raumsonde «Voyager 1» ist derzeit rund 19 Lichtminuten von der Erde entfernt. In 40'000 Jahren soll sie in der Nähe des Planeten Gliese 445 sein. (Bild: Nasa/PD)

Die E-Skooter-Bezeichnung «Voiager» ist nicht das schwedische Wort für «Voyager» - das schreibt sich ebenfalls mit «y». Es handelt sich dabei vielmehr um ein Wortspiel mit Bezug zum Firmennamen «Voi». Das darin der englischen Begriff «Voyager» anklingt, ist aber kein Zufall, wie beim Unternehmen zu erfahren ist.

Und das passt hervorragend: Das eine oder andere E-Trottinett entfernt sich bei der Benutzung ja auch ziemlich weit vom St.Galler Stadtzentrum (eines wurde in Teufen geortet). Und in einem der Dörfer rund um die Stadt zu stehen, könnte sich für so ein urbanes Verkehrsmittel schon so anfühlen, wie wenn es in einer anderen Milchstrasse gelandet ist.

Mittwoch, 16. Oktober - 10:33 Uhr

Zuschauen, wie eine Radiosendung entsteht: Am Sonntag kommt «Persönlich» aus der Lokremise

(pd/vre) Beide haben fünf Jahre im Ausland gelebt: Die Sängerin Caroline Chevin in Neuseeland, die Schriftstellerin Irène Mürner in Kenya. Jetzt sind sie zurück in der Heimat und mit dem Schweizer Alltag konfrontiert. Am Sonntag erzählen sie Moderator Dani Fohrler in der SRF1-Radiosendung «Persönlich» aus der Lokremise in St.Gallen wie sie wieder in der Schweiz angekommen sind und von ihrem Leben.

Gäste in der live ausgestrahlten SRF1-Talk-Sendung «Persönlich» vom Sonntag in der Lokremise St.Gallen sind Irène Mürner (links) und Caroline Chevin. (Bilder: Radio SRF)

Gäste in der live ausgestrahlten SRF1-Talk-Sendung «Persönlich» vom Sonntag in der Lokremise St.Gallen sind Irène Mürner (links) und Caroline Chevin. (Bilder: Radio SRF)

Die Talk-Sendung «Persönlich» wird jeden Sonntag live in Radio SRF1 ausgestrahlt. Einer der regelmässigen Sendeorte ist die Lokremise hinter dem St.Galler Hauptbahnhof. Fürs Publikum ist es möglich, der Sendung beizuwohnen. Der Eintritt ist gratis, Türöffnung um 9 Uhr. Der Livetalk geht um 10.03 Uhr auf Sendung.

Zu den Details von «Persönlich» aus der Lokremise.

Mittwoch, 16. Oktober - 9:50 Uhr

Abendstimmung über St.Gallen

Leserbild. Christian Wild fotografierte am 10. Oktober die eindrückliche Abendstimmung mit (von links) Herbstjahrmarkt, Hadwig-Schulhaus und Kantonsspital.

Leserbild. Christian Wild fotografierte am 10. Oktober die eindrückliche Abendstimmung mit (von links) Herbstjahrmarkt, Hadwig-Schulhaus und Kantonsspital.

Mittwoch, 16. Oktober - 8:44 Uhr

Das Wahlbarometer der Stadt ist aufgeschaltet: Knapp ein Drittel haben bereits gewählt

(vre) Am kommenden Sonntag finden auch im Kanton St.Gallen die National- und Ständeratswahlen statt. Wie üblich vor Wahl- und Abstimmungsterminen gibt in St.Gallen das im Internet aufgeschaltete Barometer der Wahl- oder Stimmbeteiligung an, wie viele Städterinnen und Städter ihren Zettel bereits zurückgeschickt haben. In der Woche vor dem Urnengang wird es täglich nachgeführt.

Das Wahlbarometer der Stadt St.Gallen vom Dienstagmittag. Weiss alle Stimmberechtigten. In rot jene, die bereits gewählt haben, ergänzt in rosarot durch jene, die das voraussichtlich bis Sonntag noch tun werden. (Illustration: Stadt St.Gallen)

Das Wahlbarometer der Stadt St.Gallen vom Dienstagmittag. Weiss alle Stimmberechtigten. In rot jene, die bereits gewählt haben, ergänzt in rosarot durch jene, die das voraussichtlich bis Sonntag noch tun werden. (Illustration: Stadt St.Gallen)

Bis Dienstagmittag sind gemäss dem aktuellsten Barometer-Eintrag 13’825 Wahlcouverts bei der Stadt eingegangen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von bisher 31,1 Prozent. Aufgrund von Erfahrungswerten geht das Stimm- und Wahlbüro davon aus, dass bis Sonntagmittag in der Stadt eine Wahlbeteiligung zwischen 44 und 47 Prozent resultieren wird.

Zum Wahlbarometer im Internet.

Dienstag, 15. Oktober - 20:11 Uhr

Klimademo vor der «Schicksalswahl»: Junge wollen Politiker an ihre Verantwortung erinnern

(pd/vre) Mit rotem Rauch und einem Transparent haben am Dienstag Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten auf dem Gallusplatz auf ihre nächste Kundgebung aufmerksam gemacht. Sie findet am kommenden Freitag statt. Treffpunkt dafür ist um 13.30 Uhr auf dem Gallusplatz. Die Veranstaltung endet mit Musik und Essen für alle. Für Letzteres rufen Organisatorinnen und Organisatoren dazu auf, eigenes Geschirr und Besteck mitzubringen.

Transparent und roter Rauch auf dem Gallusplatz: Am kommenden Freitag, ab 13.30 Uhr, wird hier wieder fürs Klima demonstriert. (Bild: PD - 15. Oktober 2019)

Transparent und roter Rauch auf dem Gallusplatz: Am kommenden Freitag, ab 13.30 Uhr, wird hier wieder fürs Klima demonstriert. (Bild: PD - 15. Oktober 2019)

Der Anlass will unter anderem auf die nationalen Wahlen vom Wochenende aufmerksam machen. Dabei handle es sich um «die wichtigsten Wahl unserer Generation». Zuvor sei es wichtig, nochmals zu zeigen, dass es für die heutige Jugend zentral sei, die Sicherheit des Lebens auf der Erde zu gewährleisten. Die Mitglieder von National- und Ständerat trügen in den kommenden vier Jahren die Verantwortung für Entscheide, von denen ganz wesentlich abhängen werde, ob es die Erde, wie wir sie kennen würden, weiterhin geben könne, heisst es in einer Mitteilung zur Klimademo vom Freitag.

Dienstag, 15. Oktober - 20:00 Uhr

Marc Frischknecht verstärkt Team des Kulturfestivals St.Gallen

(dwi) Das Kulturfestival St.Gallen bekommt Verstärkung. Marc Frischknecht schreibt auf Facebook, es sei ihm eine grosse Freude, das Kulturfestival neu mitzugestalten. Auch das Festival seinerseits gibt seiner Freude Ausdruck. Dem Kulturfestival-Post nach verstärkt Frischknecht das Book­ing-Team. Bis Ende 2018 war er für die St.Galler Agentur Incognito als Projektmanager tätig. Als solcher konzipierte und veranstaltete er diverse Anlässe.

Marc Frischknecht verstärkt das Team des Kulturfestivals St.Gallen. (Bild: Jonny Schai - 27. Juni 2013)

Marc Frischknecht verstärkt das Team des Kulturfestivals St.Gallen. (Bild: Jonny Schai - 27. Juni 2013)

Zuvor war Frischknecht Musikredaktionsleiter bei Radio Toxic.fm. Nebenbei war er auch Gründer und Mitinhaber der Øya-Bar in St.Gallen. Musikfans ist Marc Frischknecht indes ein Begriff als Sänger von Yes I’m Very Tired Now. Er ist zudem Jury­mitglied beim BandXost-Contest, Vorstandsmitglied bei «Nacht Gallen» und Booker des St.Galler Elektronik-Künstlers Wassily.

Das nächste Kulturfestival St.Gallen soll vom 30. Juni bis 18. Juli 2020 wie üblich im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums stattfinden.

Dienstag, 15. Oktober - 17:29 Uhr

Bargeld und Mobiltelefon aus Take-Away gestohlen

(kapo/vre) In der Nacht auf Dienstag haben Einbrecher einen Take-Away an der Davidstrasse in St.Gallen heimgesucht. Die Diebe brachen ein Fenster aus und verschafften sich so Zugang zum Lokal. Dort stahlen sie nach Angaben der Kantonspolizei Bargeld aus der Kasse und ein Mobiltelefon. Die Deliktsumme beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Dazu kommt ein Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Dienstag, 15. Oktober - 13:35 Uhr

Zur Dauerdebatte um Parkplätze: Ein humoristischer Diskussionsbeitrag aus dem St.Galler Rheintal

(vre) Die Diskussion um Parkplätze ist eigentlich ständig aktuell. Nicht nur in der Stadt St.Gallen, sondern «auch auf dem Land». Einen ziemlich originellen Beitrag dazu in der Kategorie «Wie verteidige ich meinen privaten Abstellplatz?» hat ein Stadtsanktgaller dieser Tage im Rheintal entdeckt und auf Facebook online gestellt.

Widerrechtlich parkierte Autos werden zerlegt und die Einzelteile auf eBay angeboten... (Leserbild: Rubel U. Vetsch - 7. Oktober 2019)

Widerrechtlich parkierte Autos werden zerlegt und die Einzelteile auf eBay angeboten... (Leserbild: Rubel U. Vetsch - 7. Oktober 2019)

Der Eigentümer eines privaten Abstellplatzes droht auf einer Tafel, widerrechtlich parkierte Autos zu zerlegen und die Einzelteile via eBay zu verkaufen. Das hat jetzt auf Facebook zu angeregten Spekulationen geführt. Die Diskussion dreht sich um zwei Fragen: Hat Rubel U. Vetsch das Verbotsschild bei der Familie Fehr gesehen (wegen der originellen Schreibweise von «verboten»)? Und kann man da einfach sein altes Auto abstellen, auf dass es zerlegt und so gratis und franko entsorgt wird?

Dienstag, 15. Oktober - 12:21 Uhr

Feuerwehr und Bewohner fangen Skorpion in einem St.Galler Keller

(rar) Einen Einsatz der nicht alltäglichen Art hat die Feuerwehr der Stadt St.Gallen geleistet. Kürzlich entdeckten besorgte Anwohner in ihrem Kellerabteil ein Tier, das definitiv nicht dorthin gehörte: einen Skorpion. Dieser krabbelte auf dem Boden herum und verunsicherte die Hausbewohner zunehmend. Die alarmierte Feuerwehr konnte das Tier dann jedoch nicht finden. Den Bewohnern gelang es schliesslich das Tier einzufangen und es zum Walter-Zoo zu bringen.

Der Italienskorpion wird maximal fünf Zentimeter lang. Für Menschen ist sein Stich in der Regel zwar schmerzhaft, aber gesundheitlich harmlos. (Symbolbild: Imago Images)

Der Italienskorpion wird maximal fünf Zentimeter lang. Für Menschen ist sein Stich in der Regel zwar schmerzhaft, aber gesundheitlich harmlos. (Symbolbild: Imago Images)

Der Italienskorpion kommt in der Schweiz im Tessin vor und lebt vorwiegend in altem Mauerwerk. Die Tiere werden bis zu fünf Zentimeter lang. Der Stich eines solchen Skorpions ist für Menschen weitgehend harmlos; er kann schmerzhaft sein, wirkt sich in der Regel aber höchstens wie ein Wespenstich aus.

Zum Facebook-Video mit dem Skorpion im St.Galler Keller.

Dienstag, 15. Oktober - 11:55 Uhr

KESB-Präsidentin Susanne Wild geht bereits nach einem guten Jahr wieder

Susanne Wild, bis Ende Jahr Präsident der KESB der Region St.Gallen. (Bild: Stadt St.Gallen/PD)

Susanne Wild, bis Ende Jahr Präsident der KESB der Region St.Gallen. (Bild: Stadt St.Gallen/PD)

(sk/vre) Die Präsidentin der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Region St.Gallen tritt auf Ende Jahr zurück. Susanne Wild war im Oktober 2018 durch den St.Galler Stadtrat gewählt worden. Die studierte Sozialpädagogin leitet seit 1. November 2018 mit der KESB Region St.Gallen die grösste der neun KESB-Regionen im Kanton.

Susanne Wild verlässt die KESB Region St.Gallen auf eigenen Wunsch. Die Gründe dafür nennt die Mitteilung der Stadt nicht. Der Stadtrat und die Trägerschaft der KESB Region St.Gallen mit den Gemeinden Wittenbach, Eggersriet, Häggenschwil und Muolen seien Susanne Wild für die geleistete Arbeit sehr dankbar und wünschten ihr für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Die Leitung der KESB-Region war während der letzten Jahre geprägt durch die Bewältigung des Fallwachstums sowie die Realisierung von organisatorischen und strukturellen Anpassungen. Susanne Wild habe einen wichtigen Anteil daran gehabt, dass die Weichenstellungen zur Schaffung einer eigenen Dienststelle per 1. Januar 2020 vorgenommen werden konnten, heisst es in der Mitteilung der Stadt. Der laufende Prozess zur Ausgliederung der KESB aus den Sozialen Diensten und zur Weiterentwicklung der neuen Dienststelle werde weitergeführt.

Briefkasten einer Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). (Symbolbild: Benjamin Manser - 2. März 2015)

Briefkasten einer Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). (Symbolbild: Benjamin Manser - 2. März 2015)

Aktuell arbeiten rund 30 Personen als Behördenmitglieder, im juristischen Fachdienst, in der Sozialabklärung, in der Revision sowie in der Administration für die KESB Region St.Gallen. Für ein Einzugsgebiet mit über 90'000 Bewohnerinnen und Bewohnern erbringen sie Leistungen im Kindes- und Erwachsenenschutz. Sie führen gemäss Mitteilung über 2'000 Massnahmen.

Dienstag, 15. Oktober - 9:18 Uhr

Sechsjähriger in der Tempo-30-Zone verletzt:
Stadtpolizei erinnert an die Regeln für Fussgänger

(stapo/vre) Am Bein verletzt hat sich am Montagabend auf der Buchentalstrasse in St.Gallen ein Sechsjähriger. Gemäss ersten Erkenntnissen wollte er die Strassenseite wechseln und rannte unverhofft auf die Strasse. Dabei prallte er gegen ein Auto, welches auf der Buchentalstrasse abwärts fuhr. Der Bub musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden.

In der Tempo-30-Zone auf der Buchentalstrasse ist am Montagabend ein Sechsjähriger vor ein Auto gerannt und verletzt worden. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 14. Oktober 2019)

In der Tempo-30-Zone auf der Buchentalstrasse ist am Montagabend ein Sechsjähriger vor ein Auto gerannt und verletzt worden. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 14. Oktober 2019)

Die Stapo erinnert in Zusammenhang mit dem Unfall in der Tempo-30-Zone an die Verkehrsregeln. Fussgängerinnen und Fussgänger dürften die Strasse in einer solchen Zone zwar überall überqueren, auf der Fahrbahn habe jedoch stets der Strassenverkehr Vortritt.

Dienstag, 15. Oktober - 8:59 Uhr

Ein Farbtupfer in der St.Galler Innenstadt: Passanten bemalen eine Baustellenwand

(pd/vre) An zwei Samstagen, nämlich am 19. und 26. Oktober, ruft Bea Baumgartner und ihr Malatelier an der Multergasse zum öffentlichen Malen auf. An den beiden Tagen dürfen Passantinnen und Passanten im Alter «von acht bis 99 Jahren» an der Schmiedgasse 15 mit Farbe und Pinsel kreativ tätig sein. Sie können an einer Baustellenwand ein Quadrat von 50 auf 50 Zentimeter bemalen. So soll ein buntes Mosaik und ein Farbtupfer in der Innenstadt entstehen.

Pinsel und Farbe stellt gemäss Mitteilung das Malatelier zur Verfügung. Gemalt wird am nächsten und am übernächsten Samstag jeweils zwischen 9 und 17 Uhr. Potenzielle Malerinnen und Maler sollten sich - um die Planung zu vereinfachen - bei Bea Baumgartner (www.sprachatelier-kunst.ch oder 076'543'83'55) unter Angabe der gewünschten Zeit zum Malen anmelden.

Montag, 14. Oktober - 19:15 Uhr

Ein Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch

Leserbild. Christian Wild fotografierte am 7. Oktober am Dreilindenhang.

Leserbild. Christian Wild fotografierte am 7. Oktober am Dreilindenhang.

Montag, 14. Oktober - 18:27 Uhr

Die Stadt St.Gallen nach dem zweiten Weltkrieg: Vom Mangel zum Überfluss

(sk/vre) Morgen Mittwoch, 18.30 Uhr, findet im Pfalzkeller die Gallusfeier statt. Das Festreferat, das im Zentrum des traditionellen Anlasses steht, ist in diesem Jahr den Problemen der Gallusstadt in der Nachkriegszeit gewidmet. Gehalten wird es vom Journalisten und Historiker Peter Stahlberger, der daran ist, die Geschichte der Stadt St.Gallen seit 1945 im Rahmen eines Buchprojektes aufzuarbeiten.

St.Gallen in der Nachkriegszeit: 1953 wird die Kreuzbleiche für einen Grossanlass als Parkplatz verwendet. Noch stehen am oberen Bildrand zwischen Militärkantine und Reithalle die Kaserne und das Zeughausmagazin. Rechts oben auf der Kreuzbleiche zwischen Turnhalle und Hotel St.Leonhard (heute «Il Castello») fehlt die Sporthalle. (Bild: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen/Sammlung Foto Gross)

St.Gallen in der Nachkriegszeit: 1953 wird die Kreuzbleiche für einen Grossanlass als Parkplatz verwendet. Noch stehen am oberen Bildrand zwischen Militärkantine und Reithalle die Kaserne und das Zeughausmagazin. Rechts oben auf der Kreuzbleiche zwischen Turnhalle und Hotel St.Leonhard (heute «Il Castello») fehlt die Sporthalle. (Bild: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen/Sammlung Foto Gross)

Die Zeit unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg waren für St.Gallen speziell hart. Die Stadt litt immer noch am Trauma des Zusammenbruchs der einst dominierenden Stickereiindustrie in den 1920er-Jahren. Die Depression wurde durch die Weltwirtschaftskrise von 1929 und die kriegsbedingten Einschränkungen vertieft. Bis die Stadt nach 1945 wieder Tritt fassen konnte vergingen Jahre. Erst das Wachstum der Bevölkerung brachte in den 1950er-Jahren allmählich neuen Schwung.

Die diesjährige Gallusfeier wird musikalisch umrahmt durch «Die Tanzkapelle». Christian Käufeler (Saxophon), Adriano Regazzin (Keyboard), Jürg Surber (Bass) und Micha Surber (Drums) spielen amerikanisch angehauchten Swing. Begrüsst werden die Gäste durch Stadträtin Sonja Lüthi. Im Anschluss wird ein «Apéro riche» offeriert. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt gratis.

Montag, 14. Oktober - 17:24 Uhr

Wenn die Bäume bunt werden

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte das farbige Herbstlaub bei Abtwil.

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte das farbige Herbstlaub bei Abtwil.

Montag, 14. Oktober - 17:09 Uhr

Stadtrat sagt Nein zur Buslinie zum Kammelenberg: Kostendeckungsgrad wäre zu gering

Blick über den Biserhof zum Kammelenberg in St.Georgen. Links hinten Freudenberg und Kapf. (Bild: Ralph Ribi - 17. Dezember 2018)

Blick über den Biserhof zum Kammelenberg in St.Georgen. Links hinten Freudenberg und Kapf. (Bild: Ralph Ribi - 17. Dezember 2018)

(sk/vre) Der Stadtrat hat gegen die Einrichtung einer Buslinie zum Kammelenberg in St.Georgen entschieden. Begründet wird das Nein in einer Mitteilung mit dem geringen zu erwartenden Kostendeckungsgrad der Linie. Verkehrstechnisch wäre die Erschliessung des Quartiers am Südhang des Freudenbergs mit einem Kleinbus machbar. Das hat ein Fachbericht ergeben.

Der Hohermuthweg führt vom Kammelenberg direkt zur Bushaltestelle an der St.-Georgen-Strasse. (Plan: Stadt St.Gallen)

Der Hohermuthweg führt vom Kammelenberg direkt zur Bushaltestelle an der St.-Georgen-Strasse. (Plan: Stadt St.Gallen)

Auslöser dafür, dass die städtischen Verkehrsbetriebe, das städtische Tiefbauamt und das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr eine Erschliessung des Kammelenbergs per Bus geprüft haben, war eine im Oktober 2018 eingereichte Petition aus dem Quartier. Im Zuge dieser Prüfung war auch ein Fachbericht erstellt worden.

In der Mitteilung zum Verzicht auf eine Buslinie zum Kammelenberg verweist die Stadt darauf, dass erst kürzlich mit dem Hohermuthweg eine durchgehende Fusswegverbindung von der Kammelenberg- über die Tutilo- und Tetzner- bis zur St.Georgen-Strasse erstellt wurde. Sie verbessere die Anbindung des Kammelenbergs an den öffentlichen Verkehr.

Montag, 14. Oktober - 15:52 Uhr

Zwischennutzung im Güterbahnhof: 500'000 Franken für die Veranstaltungshalle «Hektor»

(sk/vre) Seit Frühling ist der «Lattich»-Bau im Güterbahnhof als Ort für die sogenannte Kreativwirtschaft in Betrieb. Im Güterschuppen, der vorher vom «Lattich» belegt worden war, soll eine Veranstaltungshalle entstehen. Das Projekt nennt sich «Hektor». Sofern die Finanzierung dafür zustande kommt, will die Stadt gemäss Mitteilung vom Montag der Trägerschaft ein zehnjähriges Darlehen in Höhe von 500'000 Franken gewähren.

Das Angebot im alten Güterbahnhof soll fürs kommende Jahrzehnt durch eine kommerziell und professionell betriebene Veranstaltungshalle ergänzt werden. Unter dem Namen «Hektor» setzen sich private Initiantinnen und Initianten für die Zwischennutzung eines Teils der alten Güterschuppen ein. Der Veranstaltungsort hat sich in kleinerer Form schon früher für kulturelle Veranstaltungen bewährt. Mit dem neuen Konzept soll die Lokalität auch für ein grösseres Publikum interessant werden.

Der Güterschuppen im Areal des alten Güterbahnhofs, in dem sich in seiner Anfangszeit das Projekt Lattich austobte. Hier soll jetzt die Veranstaltungshalle Hektor entstehen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 9. Mai 2019)

Der Güterschuppen im Areal des alten Güterbahnhofs, in dem sich in seiner Anfangszeit das Projekt Lattich austobte. Hier soll jetzt die Veranstaltungshalle Hektor entstehen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 9. Mai 2019)

Die «Halle für Alle», wie sie das Hektor-Team nennt, soll dereinst für Veranstaltungen aus Bereichen wie Sport, Kultur und Wirtschaft zur Verfügung stehen. Das Betriebskonzept und der Businessplan überzeugen den Stadtrat gemäss Mitteilung. Er unterstützt die Initiative und möchte St.Gallen damit gemäss seiner eigenen Vision 2030 als Veranstaltungsort stärken.

Wenn alles nach Plan läuft, kann die Halle im Frühling 2020 ihre Tore öffnen. Die Finanzierung von «Hektor» soll bis Ende Jahr stehen. Die Stadt ist bereit, sich daran mit einem Darlehen von 500'000 Franken zu beteiligen. Dieses Darlehen wird gemäss Mitteilung nur bei einer gesicherten Finanzierung gewährt. Es soll dann über zehn Jahre amortisiert, also zurückgezahlt, werden.

Montag, 14. Oktober - 12:22 Uhr

Deep in Love: Festival geht in die zweite Runde

(pd/mha) Am 7. März 2020 steigt in der Olma-Halle zum zweiten Mal das Festival Deep in Love. Diesen Frühling hatten 1800 Besucherinnen und Besucher zu elektronischer Musik getanzt, teilen die Veranstalter mit. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Im Frühling kommt unter anderem Nicole Moudaber in die Olma-Halle. (Bild: Screenshot Instagram/Nicole Moudaber)

Im Frühling kommt unter anderem Nicole Moudaber in die Olma-Halle. (Bild: Screenshot Instagram/Nicole Moudaber)

Im kommenden Jahr werde das Festival wachsen, heisst es in der Mitteilung. Neu zählen die Olma-Messen St.Gallen und die Säntis- Gastronomie AG zu den Veranstaltern. Die Säntis-Gastronomie AG wird die Infrastruktur bereitstellen und das Catering übernehmen. Der Verein We Need Techno kümmert sich um Line-Up und Marketing. Bereits seien über ein Dutzend Künstler für den zwölfstündigen Elektro-Marathon gebucht, unter anderem Nicole Moudaber, Umek und Pleasurekraft.

Montag, 14. Oktober - 10:11 Uhr

Eveline Falk interviewt Elisabeth Kopp

Elisabeth Kopp war die erste Frau im Bundesrat. (Bild: Claudio Thoma - 26. Oktober 2018)

Elisabeth Kopp war die erste Frau im Bundesrat. (Bild: Claudio Thoma - 26. Oktober 2018)

(pd/mha) Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp ist am Freitag, 14 bis 17 Uhr, zu Gast im Alters- und Pflegeheim am Schäflisberg. Filmemacherin Eveline Falk wird Kopp interviewen. Über die 83-Jährige schreibt Falk: «Eine ältere Frau auf den ersten Blick, die ob ihrer Schmächtigkeit zerbrechlich wirkt, aber immer noch beeindruckend geistreich ist und kräftig in ihrer Haltung. Und ohne Angst, ihre Meinung zu platzieren.»

Die St.Galler Journalistin Eveline Falk hat bereits mehrere Dokumentarfilme gedreht, darunter zwei über Elisabeth Kopp («Die sieben Bundesrätinnen »und «Geboren am ... »). Von ihr stammt auch ein Film über das Leben der Nonnen auf Notkersegg. Das Interview mit Elisabeth Kopp im Alters- und Pflegeheim am Schäflisberg vom Freitag ist öffentlich. Gäste sind willkommen.

Sonntag, 14. Oktober - 19:58 Uhr

SC Brühl verliert auswärts hoch gegen FC Stade Nyonnais - 1:5-Klatsche in verrücktem Spiel

(pd/vre) Am Samstag hat der SC Brühl mit 5:1 gegen Stade Nyonnais wieder eine Klatsche hinnehmen müssen. Die jungen Waadtländer waren über die neunzig Minuten gesehen das klar bessere Team. Damit fallen die Kronen auf den fünften Tabellenplatz zurück und empfangen am nächsten Samstag zu Hause den unangefochtenen Tabellenführer Yverdon.

Trotzdem war es irgendwie eine komische Partie. Die Platzherren gingen viel aggressiver ins Spiel - so wie das jeweils die Brühler in den bisherigen Partien dieser Saison getan hatten. Die Kronen kamen gar nicht richtig ins Spiel, dermassen dominant traten die Waadtländer auf. Mit dem Pausenresultat von 0:0 waren die Brühler dabei noch sehr gut bedient. Mit einem Chancenverhältnis von 9:3 zugunsten der Romands hätte die Partie eigentlich schon zur Halbzeit zugunsten des Heimteams entschieden sein müssen.

Am Samstag kämpfte der SC Brühl gegen ein sehr starkes Stade Nyonnais ziemlich unglücklich. (Bild: SC Brühl)

Am Samstag kämpfte der SC Brühl gegen ein sehr starkes Stade Nyonnais ziemlich unglücklich. (Bild: SC Brühl)

Und der Start zur zweiten Halbzeit verlief gemäss Matchbericht von Henri Seitter ähnlich wie die ersten 45 Minuten. Mit einer sehenswerten Einzelleistung dribbelte sich Mergim Qarri in der 47. Minute an drei Verteidigern vorbei und erzielte das hochverdiente 1:0. Jetzt endlich erwachten auch die Gäste und konnten das Spiel durchaus ausgeglichen gestalten. Doch ausgerechnet in dieser besseren Phase mussten die Brühler bei einem Konter das zweite Tor einstecken.

Als dann eine Viertelstunde vor Schluss Alessandro Riedle das Anschlusstor zum 2:1 gelang, keimte bei den Gästen wieder Hoffnung auf, den 2:2 Ausgleich zu erzielen. Doch die Hoffnung war nur von kurzer Dauer. Ja noch schlimmer: Mit einem Entlastungsangriff und schnellen Konter erzielte der eingewechselte Tiago Escorza das vorentscheidende 3:1. Noch einmal warfen die Kronen vergeblich alles nach vorn, mussten aber in den Schlussminuten nochmals zwei Treffer hinnehmen.

Sonntag, 14. Oktober - 19:15 Uhr

Die Erfreuliche Universität lädt zum Ausflug in die Verkehrsvergangenheit

(pd/ok) Das eingleisige Sitterviadukt bei St.Gallen, die Trajektschiffe von Romanshorn über den Bodensee – historische Verkehrswahrzeichen kennt die Ostschweiz verschiedenste. Im kommenden November wird der SEV, die Gewerkschaft des Verkehrspersonals, 100 Jahre alt. Die Erfreuliche Universität im Kulturzentrum Palace am Blumenbergplatz greift das Ereignis mit einer Vortrags- und Diskussionsreihe auf. Weil sich das Palace, das über einem Eisenbahntunnel steht, schon immer für Nah- und Fernverbindungen interessiert habe, biete sich eine Auseinandersetzung zur Geschichte und Zukunft des öffentlichen Verkehrs an, heisst es in der Ankündigung.

Fährt der Zug, kann nicht gearbeitet werden. Doch wird nicht gearbeitet, fährt auch kein Zug. Die Erfreuliche Universität will die Verkehrsgeschichte auch als die Geschichte des Personals verstanden wissen. (Bild: Ralph Ribi)

Fährt der Zug, kann nicht gearbeitet werden. Doch wird nicht gearbeitet, fährt auch kein Zug. Die Erfreuliche Universität will die Verkehrsgeschichte auch als die Geschichte des Personals verstanden wissen. (Bild: Ralph Ribi)

Am Dienstag wird die Geschichte und Bedeutung der Eisenbahn in der Ostschweiz thematisiert. In den Blick genommen werden die Fragen, wie sich die Bahn geschichtlich entwickelt hat und welche Fragen und Vorgänge noch heute aktuell sind. Eingeführt wird der Abend durch den Verkehrschronisten Anton Heer und den Historiker Adrian Zimmermann. Der Anlass beginnt um 20.15 Uhr.

Sonntag, 13. Oktober - 11:25 Uhr

Der Mensch als Problem für die Biodiversität? Auswirkungen wie ein Riesenmeteorit

(pd) Tausende Tier- und Pflanzenarten rottet die Menschheit gegenwärtig aus. Die «Menschenzeit» verursacht eine Massenvernichtung vergleichbar mit dem Einschlag eines Riesenmeteoriten. Naturschützer schlagen längst Alarm.

Aber: Wie gross sind die Verluste tatsächlich? Welche Folgen haben sie? Und was kann dagegen unternommen werden? Diese Fragen behandelt Josef H. Reichholf am Montagsforum von morgen Montag im Pfalzkeller. Der Vortrag beginnt um 9.30 Uhr, Türöffnung ist um 8.30 Uhr.

Die Menschheit rottet gegenwärtig Tausende Tier- und Pflanzenarten aus. (Symbolbild: Donato Caspari)

Die Menschheit rottet gegenwärtig Tausende Tier- und Pflanzenarten aus. (Symbolbild: Donato Caspari)

Referent Reichholf lehrte dreissig Jahre lang «Naturschutz» an der Technischen Universität München und gilt als profilierter, aber auch kritischer Ökologe. In zahlreichen Büchern hat er die Verluste von Artenvielfalt behandelt. Hauptverursacher sei die industrialisierte, hochgradig subventionierte Landwirtschaft. Was die Aussicht auf Besserung betrifft, ist Reichholf «verhalten optimistisch», weil «die Stadtbevölkerung die Natur weit mehr schätzt als die Menschen auf dem Land. Das gibt Hoffnung.»

Samstag, 12. Oktober - 13:35 Uhr

Von Fusion bis Latin

(pd/vat) Am kommenden Montag tritt das Yuri Storione Quartett im Bistro Einstein in St.Gallen auf. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist gratis. Die Musik des neuen Quartetts ergibt sich aus den individuellen Stärken und der Vielseitigkeit der einzelnen Musiker. Sie bedienen sich aus der grossen Vielfalt der Jazzgeschichte von Fusion bis Latin und vergessen auch im aktuellen Jazz dessen Traditionen nicht.

Das Yuri Storione Quartett tritt am 14. Oktober im Bistro Einstein auf. (Bild: PD)

Das Yuri Storione Quartett tritt am 14. Oktober im Bistro Einstein auf. (Bild: PD)

Das Repertoire stammt aus Yuri Storiones Feder speziell für diese Band zusammengestellt. Storione selbst studierte unter anderem am Berkley College of Music in Valencia und schloss das Master Studium an der Musikhochschule Basel ab. 2015 nahm er als einer der Finalisten an der «Montreux Jazz Piano Competition» in der Schweiz teil.

Freitag, 11. Oktober - 21:06 Uhr

Heiratsantrag am Olma-Säulirennen

(stm) Für einmal mussten sich die Kinder in der Olma-Arena gedulden. Bevor sie am Freitagnachmittag die Säuli zurück in ihre Boxen treiben durften, wurde es ungewohnt romantisch. Besucher Michael nahm seinen ganzen Mut zusammen und stellte seiner Angebeteten die alles entscheidende Frage: «Michelle, willst du mich heiraten?» Wie der Antrag ablief und was Michelle geantwortet hat, sehen Sie im Video:

Freitag, 11. Oktober - 17:34 Uhr

Benefizkonzert zugunsten Indianern ist ein Erfolg

(pd/lw) Die St.Galler Rockband Heroes & Honey sammelt Geld für Kinder des Indianerreservats von Pine Ridge im US-Bundesstaat South Dakota. In der Grabenhalle fand dazu vergangenen Samstag ein Benefizkonzert statt. Es sei ein voller Erfolg gewesen, schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung: Die Grabenhalle war ausverkauft. Einige Besucherinnen und Besucher mussten gar abgewiesen werden.

Über 1'400 Franken seien bisher eingegangen, denn unter www.underyourskin.ch kann weiterhin gespendet werden. Die Gelder werden gemäss Webseitentext in Zusammenarbeit mit dem Lehrer Vance Blacksmith, der dem Oglala-Lakota-Stamm angehört, für den Unterricht der Sprache und für die Kultur der Lakota eingesetzt.

Freitag, 11. Oktober - 14:25 Uhr

Das Theater St.Gallen zeigt einen Klassiker der Literaturgeschichte

(pd/lw) Am Samstag, 26. Oktober, 19 Uhr, findet die Premiere von Charles Gounods Faust statt. Das Theater St.Gallen bringt die erfolgreichste französische Oper in einer Inszenierung von Ben Baur auf die Bühne. Die Geschichte um den vom Leben enttäuschten und vom dämonisch-zynischen Mephisto verführten Faust gehört zu den meistbearbeiteten Stoffen der europäischen Literatur- und Musikgeschichte. Charles Gounod hat aus dem Faust-Mythos in den 1850er Jahren einen französischen Opern-Klassiker gemacht.

Am 26. Oktober findet im Stadttheater die Premiere von Faust statt. (Bild: Ralph Ribi/20.6.2017)

Am 26. Oktober findet im Stadttheater die Premiere von Faust statt. (Bild: Ralph Ribi/20.6.2017)

Für ihre St.Galler Inszenierung verorten Regisseur und Bühnenbildner Ben Baur und Kostümbildnerin Uta Meenen die Handlung irgendwo zwischen Deutschland und Frankreich in der Zeit des ersten Weltkriegs. Faust und Mephisto treffen hier auf eine dörfliche Welt mit klaren Werten, traditionellen Moralvorstellungen und einer naiven Vorfreude auf Kriegsruhm. Im Zentrum von Ben Baurs Interesse stehen gemäss Mitteilung die kirchlichen und kriegerischen Hintergründe des Werks.

Die musikalische Leitung hat Michael Balke, der erste ständige Gastdirigent des Theaters St.Gallen. Die Titelrolle singt Arthur Espiritu. Die Marguerite wird interpretiert von Sophia Brommer, den Méphistopélès gibt Tadas Girininkas. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Theaters.

Freitag, 11. Oktober - 11:53 Uhr

Nun zeigt sich, ob der SC Brühl wirklich zum Spitzentrio der Promotion-League gehört

(pd/mha) In den nächsten zwei Spielen wird sich zeigen, ob der SC Brühl sich zu Recht an der Spitze der Tabelle der Promotion-League bewegt. Die Reise geht am Samstag an den Genfersee nach Nyon. Dort trifft der SCB um 17 Uhr auf den FC Stade Nyonnais. Die Waadtländer liegen mit 19 Punkten aus elf Spielen auf dem dritten Platz und somit nur einen Punkt hinter Brühl, das immer noch den zweiten Platz belegt.

Die Brühler konnten diese starke Rangierung behaupten, obwohl sie am letzten Samstag Zuhause eine empfindliche Klatsche vom AC Bellinzona kassierten. Die Tessiner - man muss auch sie als Spitzenteam bezeichnen - lagen im Paul-Grüninger-Stadion nach fünf Minuten schon mit 2:0 in Front und konnten die Führung souverän über die Zeit bringen. Am Schluss hiess es gar 4:1 zuungunsten von Brühl.

Die Tessiner lagen vergangenen Samstag nach fünf Minuten mit 2:0 in Führung. (Bild: Kurt Frischknecht)

Die Tessiner lagen vergangenen Samstag nach fünf Minuten mit 2:0 in Führung. (Bild: Kurt Frischknecht)

Klar, dass Brühl nach diesem Dämpfer vom vergangenen Samstag jetzt ein Erfolgserlebnis sucht; dumm nur, dass das gerade gegen den starken FC Stade Nyonnais sein soll, und dies auch noch nach der langen Fahrt fast bis Genf. Stade Nyonnais fällt damit auf, dass es viele Tore schiesst (25 in elf Spielen), aber auch einige erhält (16), und dass es offenbar auch besiegbar ist. So mussten die Waadtländer jüngst Zuhause gegen das bescheidende und letztplatzierte Münsingen als Verlierer vom Platz.

Nur eine Woche nach Nyonnais tritt Brühl dann Zuhause im Olma-Spiel gegen Yverdon an. Dieses Team ist der Überflieger der Liga und bereits jetzt neun Punkte vor Brühl platziert. Nach den beiden Spielen wird Brühl wissen, ob es tatsächlich zum Spitzentrio der Liga gehört oder halt doch eher ins Mittelfeld. Schafft Brühl drei Punkte aus den beiden Spitzenspielen, dürfte man das dem Team bereits hoch anrechnen. Immerhin ging die Mannschaft mit bescheidenen Ansprüchen in die Saison, nämlich mit dem Ziel, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Freitag, 11. Oktober - 9:41 Uhr

1000 Personen mit 32 Sujets ziehen vom Neumarkt zum Olma-Gelände

Auch an der offiziellen Eröffnung der Olma war die IG Volkskultur vertreten. Im Bild die Kindertanzgruppe Kreuzberg Gams/Grabs. (Bild: Michel Canonica - 10. Oktober 2019)

Auch an der offiziellen Eröffnung der Olma war die IG Volkskultur vertreten. Im Bild die Kindertanzgruppe Kreuzberg Gams/Grabs. (Bild: Michel Canonica - 10. Oktober 2019)

(pd/mha) Dieses Jahr ist die Interessengemeinschaft Volkskultur Ehrengast an der Olma. Den Auftritt gestalten 23 Organisationen, die alle Mitglied der IG sind. Darunter etwa der Eidgenössische Jodlerverband, die Schweizerische Trachtenvereinigung oder der Verband Hackbrett Schweiz. Am Samstag, 10 Uhr, werden gemäss Mitteilung gegen 1000 Aktivmitglieder mit 32 Sujets durch die Innenstadt ziehen.

Der Start des Festumzugs ist an der Kreuzung Vadianstrasse-Kornhausstrasse. Danach geht es weiter durch Vadianstrasse, Multer- und Marktgasse, über den Bohl und via Brühltor-Passage zur Museumsstrasse. Ziel ist das Olma-Gelände, wo um 14 Uhr der Festanlass beginnt.

Schon am frühen Samstagmorgen könne es zu Verkehrsbehinderungen kommen, schreibt die Stadtpolizei. Ab 8.30 Uhr ist die Davidstrasse für alle bis auf Anwohner und Umzugsteilnehmer gesperrt. Die Durchfahrt vom Schibenertor zum Bohl ist ab 9.45 Uhr nicht mehr möglich. Der öffentliche Verkehr wird über Unteren Graben, Platztor und Langgasse umgeleitet. Die Appenzeller Bahnen verkehren mit einem Ersatzbus. Um etwa 12 Uhr sollten die Strassen wieder frei befahrbar sein.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.