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ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen 19. Februar bis 3. März 2019

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Sonntag, 3. März - 13:53 Uhr

St.Galler an der Winteruniversiade in Sibirien: Leonz Eder stösst mit Wladimir Putin an

Leonz Eder stösst mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin an der Universiade in Krasnojarsk an. (Bild: PD)

Leonz Eder stösst mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin an der Universiade in Krasnojarsk an. (Bild: PD)

(pl) Leonz Eder ist derzeit als Erster Vizepräsident des internationalen Unisport-Verbandes an der 29. Winteruniversiade in Sibirien im Einsatz. Dabei kam es für den früheren Leiter des Unisports an der HSG zu einem denkwürdigen Treffen mit Wladimir Putin. Nachdem der Staatschef Russlands am Samstag die Winteruniversiade in Krasnojarsk eröffnet hatte, gab es einen Austausch im kleineren Kreis.

Die Schweiz ist in Russland mit 98 Athletinnen und Athleten vertreten. Die alle zwei Jahre stattfindenden Universiaden gelten als zweitgrösster Multisportanlass nach den Olympischen Spielen. Es dürfen sich nur Sportlerinnen und Sportler beteiligen, die an Hochschulen und Universitäten eingeschrieben sind. 2021 wird der Grossanlass in der Zentralschweiz ausgetragen.

Sonntag, 3. März - 13:33 Uhr

Regierungsrätin Heidi Hanselmann zu Besuch bei der Spitex St.Gallen Ost

(SK/vre) Seit 1939 findet am ersten Sonntag im März der Tag der Kranken statt. Die St.Galler Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann reserviert sich diesen Tag jeweils für den direkten Austausch mit Patientinnen und Patienten sowie den Spitalangestellten. Diesen Sonntag stand ein Besuch bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spitex Ost in St.Gallen auf dem Programm. Dazu kamen Stippvisiten an den Spitalstandorten Wil, Flawil, Uznach und Walenstadt.

Heidi Hanselmann, Spitex-Ost-Präsident Rolf Weiss und Spitex-Ost-Geschäftsführerin Andreas Hornstein am Tag der Kranken. (Bild: PD - 3. März 2019)

Heidi Hanselmann, Spitex-Ost-Präsident Rolf Weiss und Spitex-Ost-Geschäftsführerin Andreas Hornstein am Tag der Kranken. (Bild: PD - 3. März 2019)

Der Besuch bei der Spitex St.Gallen Ost habe sie beeindruckt, zieht Gesundheitschefin Heidi Hanselmann in einer Mitteilung vom Sonntagnachmittag Bilanz. Die Spitex-Frauen führten ihre Arbeit mit viel Fachkompetenz und Leidenschaft aus. Das sei im Gespräch stark spürbar gewesen. Sie seien auf ihre Arbeit bei der Spitex stolz, bestätigt Generalsekretär Donat Ledergerber, der seine Chefin auf der Besuchsrunde begleitet hatte.

Von grosser Bedeutung für die Spitex-Frauen sei, dass sie «selbständig mit hoher Verantwortung» arbeiten könnten. Sie ermöglichten betreuungsbedürftigen Personen mit ihrem Einsatz, zu Hause bleiben zu können. Das stärke die Lebensqualität und wirke anderseits aber auch kostendämpfend, betont Heidi Hanselmann.

Sonntag, 3. März - 12:08 Uhr

Beim Überholen in Winkeln zusammengestossen: ein Verletzter und viel Sachschaden

(stapo/vre) Am Samstagnachmittag sind auf der Heinrichsbadstrasse zwischen Winkeln und Herisau zwei Autos nach einem Überholmanöver frontal miteinander zusammengestossen. Ein Lenker wurde dabei verletzt und musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Sonntag ins Spital gebracht werden. An den beiden Autos entstand grosser Sachschaden.

Die Unfallstelle auf der Heinrichsbadstrasse knapp vor der St.Galler Stadtgrenze zu Herisau. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 1. März 2019)

Die Unfallstelle auf der Heinrichsbadstrasse knapp vor der St.Galler Stadtgrenze zu Herisau. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 1. März 2019)

Am Samstag, nach 15 Uhr, bog ein Autofahrer von der Appenzeller- in die Heinrichsbadstrasse ab. Danach überholte er ein Auto, welches auch bergwärts fuhr. Kurz vor der ersten Kurve lenkte der Mann auf seine Fahrspur ein. Er war aber zu schnell und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Auto.

Der Lenker des entgegenkommenden Fahrzeugs wurde verletzt. An beiden Autos entstand hoher Sachschaden; sie mussten abgeschleppt werden. Die Strasse musste durch die Ölwehr der Berufsfeuerwehr St.Gallen gereinigt werden. Es kam während mehr als einer Stunde zu Verkehrsbehinderungen. Dem Autofahrer, der den Unfall verursacht hatte, wurde der Führerausweis vorläufig abgenommen.

Sonntag, 3. März - 11:21 Uhr

Wochenprognose: Wetter wird unbeständiger, die Temperaturen bleiben aber frühlingshaft mild

(vre) Nach einer längeren Periode mit stabiler Hochdrucklage und viel Sonnenschein wird das St.Galler Wetter in der kommenden Woche unbeständiger. Es ist zudem mit Regengüssen und teils mit Wind zu rechnen. Die Temperaturen bleiben dagegen frühlingshaft mild. Ein paar Schneeflocken sind nachts in den höheren Lagen der Stadt theorertisch möglich.

Den Frühblühern wie diesen Krokussen im Botanischen Garten gefällt das anhaltend milde Wetter. (Leserbild: Hans Adelmann - 28. Februar 2019)

Den Frühblühern wie diesen Krokussen im Botanischen Garten gefällt das anhaltend milde Wetter. (Leserbild: Hans Adelmann - 28. Februar 2019)

Über diese grundsätzliche Wetterentwicklung für die Stadt St.Gallen sind sich ein halbes Dutzend Wetterportale im Internet einig. In den Details liefern sie aber teils stark voneinander abweichende Prognosen, was in der Regel auf unbeständiges und daher auf mehrere Tage hinaus schwer vorhersehbares Wetter hinweist.

Der Wochenanfang soll schön ausfallen. Nach einem sonnigen, zeitweise aber windigen Montag könnten in der Nacht auf Dienstag erste Regentropfen fallen. Dienstag und Mittwoch sollen trocken und schön mit vorbeiziehenden Wolkenfeldern sein. Die Temperaturen könnten unter Föhneinfluss 12 bis 13 Grad erreichen. Ab Donnerstag bis ins nächste Wochenende wird soll das St.Galler Wetter unbeständiger, zeitweise auch feucht.

Sonntag, 3. März - 10:01 Uhr

Bahntrassee mit Strasse verwechselt: Jetzt ist der Führerausweis weg

(stapo/tn) Am Sonntagmorgen ist ein Autofahrer beim Gaiserbahnhof in St.Gallen auf die Gleise der Appenzeller Bahnen geraten. Das Auto musste mit einem Kran von den Schienen geborgen werden. Der Bahnbetrieb war während mehr als einer Stunde unterbrochen.

Wie die Stadtpolizei in einer Medienmitteilung schreibt, missachte der Autofahrer auf dem Bahnhofplatz ein Fahrverbot und fuhr rund 150 Meter auf den Gleisen der Appenzeller Bahnen weiter. Der Mann wurde bei der Unfallaufnahme als fahrunfähig eingestuft. Da er einen ausländischen Führerausweis hat, wurde ihm dieser für die Schweiz aberkannt. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.

Die Unfallstelle beim Gaiserbahnhof, links die St.-Leonhard-Strasse. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 3. März 2019)

Die Unfallstelle beim Gaiserbahnhof, links die St.-Leonhard-Strasse. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 3. März 2019)

Samstag, 2. März - 17:11 Uhr

Kinderfasnacht: Zwerge und Käfer in St.Georgen, Astronauten und aktuelle Sujets in Bruggen

Schneewittchen und eine Riesenschar Zwerge am Samstagnachmittag unterwegs in St.Georgen. (Bilder: Christina Weder-Bruderer - 2. März 2019)Schneewittchen und eine Riesenschar Zwerge am Samstagnachmittag unterwegs in St.Georgen. (Bilder: Christina Weder-Bruderer - 2. März 2019)
Zwerge mit rollendem Konfettidepot.Zwerge mit rollendem Konfettidepot.
Auch wenn der - aus Watte gebastelte - Bart etwas zu tief hängt: Der Stimmung tut das keinen Abbruch.Auch wenn der - aus Watte gebastelte - Bart etwas zu tief hängt: Der Stimmung tut das keinen Abbruch.
Am St.Jörgler Umzug nahmen auch in diesem Jahr verschiedene Guggen teil.Am St.Jörgler Umzug nahmen auch in diesem Jahr verschiedene Guggen teil.
Die Spitze des St.Jörgler Fasnachtsumzugs: Die Dekoration des Traktors spielt auf die binäre Uhr am Hauptbahnhof an.Die Spitze des St.Jörgler Fasnachtsumzugs: Die Dekoration des Traktors spielt auf die binäre Uhr am Hauptbahnhof an.
Marienkäfer feiern ein Käferfest.Marienkäfer feiern ein Käferfest.
Noch mehr Käfer...Noch mehr Käfer...
Ein Käfer auf zwei Rädern.Ein Käfer auf zwei Rädern.
Jeder ein König oder eine Königin: Eine Gruppe Jasskarten...Jeder ein König oder eine Königin: Eine Gruppe Jasskarten...
...auf zwei Beinen....auf zwei Beinen.
Eine kleine Einzelmaske am Rande des Umzugs.Eine kleine Einzelmaske am Rande des Umzugs.
11 Bilder

St.Galler Quartierfasnacht: Die sieben Zwerge erobern St.Georgen

Der Samstag gehört an der St.Galler Stadtfasnacht tagsüber den Kindern in den Quartieren. In St.Georgen, in Bruggen, in der Halden, in Rotmonten, und in Winkeln nahmen Hunderte Kinder an Umzügen und Kindermaskenbällen teil.

Der Bröggler Fasnachtsumzug: Eine Gruppe Astronauten des Kindergartens Boppartshofweg... (Bilder: David Gadze - 2. März 2019)Der Bröggler Fasnachtsumzug: Eine Gruppe Astronauten des Kindergartens Boppartshofweg... (Bilder: David Gadze - 2. März 2019)
...zieht vom Bahnhof Haggen zum Schulhaus Engelwies....zieht vom Bahnhof Haggen zum Schulhaus Engelwies.
Natürlich hatten die Astronauten ihre Rakete mit dabei.Natürlich hatten die Astronauten ihre Rakete mit dabei.
Die Schlössligugge in Aktion beim Bahnhof Haggen.Die Schlössligugge in Aktion beim Bahnhof Haggen.
Der Rekordsommer 2018 als farbenfrohes Umzugssujet.Der Rekordsommer 2018 als farbenfrohes Umzugssujet.
Der Ruckhaldetunnel mit der...Der Ruckhaldetunnel mit der...
...Appenzeller Bahn für einmal mitten in Bruggen unterwegs....Appenzeller Bahn für einmal mitten in Bruggen unterwegs.
VBSG: Verflixtes Bus-Strecke-Gnusch - eine Anspielung auf den grossen Umbau der städtischen Verkehrsbetriebe beim letzten Fahrplanwechsel.VBSG: Verflixtes Bus-Strecke-Gnusch - eine Anspielung auf den grossen Umbau der städtischen Verkehrsbetriebe beim letzten Fahrplanwechsel.
Eine Gruppe Löwen mit ihrem neuen Gehege im Walter-Zoo.Eine Gruppe Löwen mit ihrem neuen Gehege im Walter-Zoo.
Zwerglein der Pfadi St.Martin.Zwerglein der Pfadi St.Martin.
Märchensujets waren auch am Fasnachtsumzug in Bruggen ein Renner: Hier der Froschkönig mit vielen Fröschen, ein paar Prinzessinnen und einem König.Märchensujets waren auch am Fasnachtsumzug in Bruggen ein Renner: Hier der Froschkönig mit vielen Fröschen, ein paar Prinzessinnen und einem König.
Hexenkäfig mit Wachmannschaft.Hexenkäfig mit Wachmannschaft.
Vampire.Vampire.
Ihren grossen Auftritt haben sie jeweils vor dem Jahreswechsel, am Bröggler Fasnachtsumzug dürfen sie aber auch nicht fehlen: die Römpler.Ihren grossen Auftritt haben sie jeweils vor dem Jahreswechsel, am Bröggler Fasnachtsumzug dürfen sie aber auch nicht fehlen: die Römpler.
Tempo-Taschentücher auf dem Weg zum Kindermaskenball.Tempo-Taschentücher auf dem Weg zum Kindermaskenball.
15 Bilder

St.Galler Quartierfasnacht: Astronauten und aktuelle Sujets in Bruggen

Samstag, 2. März - 13:35 Uhr

S-Bahn St.Gallen: VCS kritisiert kantonale Zurückhaltung beim Ausbau

Die S-Bahn-Anbindung vor allem der Bahnhöfe Winkeln (Bild) und Bruggen ist derzeit ungenügend. Geht es nach dem Kanton, wird sich daran auch nicht so schnell etwas ändern. (Bild: Thomas Hary - 3. September 2018)

Die S-Bahn-Anbindung vor allem der Bahnhöfe Winkeln (Bild) und Bruggen ist derzeit ungenügend. Geht es nach dem Kanton, wird sich daran auch nicht so schnell etwas ändern. (Bild: Thomas Hary - 3. September 2018)

(pd/vre) Der Kanton hat von einem externen Beratungsbüro untersuchen lassen, ob im Westen der Stadt St.Gallen ein Viertelstundentakt der S-Bahn möglich wäre. Das Ergebnis ist für ihn ernüchternd, eine schnelle Lösung nicht in Sicht. Der VCS St.Gallen/Appenzell ist gemäss Mitteilung vom Freitag enttäuscht über diese Haltung. Er fordert rasche Verbesserungen und Massnahmen nicht erst in zehn bis dreissig Jahren.

Die durch ein externes Beratungsbüro erarbeiteten Studien zur S-Bahn sind abgeschlossen, schliesst der VCS aus einer Medienmitteilung des kantonalen Volkswirtschaftsdepartements. Der genaue Inhalt des Papiers sei aber noch nicht öffentlich. Die kantonale Mitteilung betone die hohen Kosten für Verbesserungen und lasse den Willen für zeitnahe ernsthafte Verbesserungen vermissen, kritisiert der VCS.

Dem Kanton wirft der Verkehrsverband vor, die Wirtschaftlichkeit von Verbesserungen an der S-Bahn zu pessimistisch zu beurteilen. Entwicklungsgebiete und grosse, verdichtete Wohnquartiere gerde auch im Westen von St.Gallen bräuchten gute ÖV-Verbindungen. Ohne sie könne St.Gallen nicht mit anderen Städten mithalten.

Die Investitionen in die S-Bahn-Infrastruktur könnten und müssten wir uns leisten, fordert der VCS. Er zeigt sich auch erstaunt darüber, dass der Kanton alleine über die Studie informiert und sie einseitig für abgeschlossen erklärt: «Die beteiligten Auftraggeber Stadt und Regio haben da bestimmt eine andere Haltung.»

Samstag, 2. März - 12:49 Uhr

Schlaumeier wollen Entsorgungsgebühren sparen: Möbel am Strassenrand illegal entsorgen

Vermutlich Überreste einer Zügelaktion: Möbel «gratis zum Mitnehmen» Anfang Woche an der Lindenstrasse. (Bild: PD/St.Galler Stadtmelder - 25. Februar 2019)

Vermutlich Überreste einer Zügelaktion: Möbel «gratis zum Mitnehmen» Anfang Woche an der Lindenstrasse. (Bild: PD/St.Galler Stadtmelder - 25. Februar 2019)

(vre) In allen St.Galler Stadtquartieren sind sie immer wieder zu sehen: Gebrauchte Möbel am Strassenrand, die mit einem Zettel «gratis» garniert sind. In seltenen Fällen steht da tatsächlich noch etwas Brauchbares auf dem Trottoir. In aller Regel sind die Gegenstände aber nicht mehr zu gebrauchen. Was jenen, die sie an den Strassenrand gestellt haben, durchaus bewusst ist.

Damit die reguläre Kehrichtabfuhr Möbel mitnimmt, müssen sie mit einer Sperrgutmarke für 8.60 Franken versehen sein. Übergrosse Gegenstände brauchen zwei solcher Marken. Da kommt es etwa beim Zügeln günstiger, altes Mobiliar an den Strassenrand zu stellen und so zu tun, wie wenn es sich um eine Verschenkaktion handeln würde. Allerdings: Wer so im öffentlichen Raum entsorgt, macht sich strafbar und kann gebüsst werden.

Für Abfälle auf Privatgrundstücken sind deren Eigentümer zuständig. Abfälle im öffentlichen Raum hingegen fallen in die Kompetenz der Stadt. Wenn Entsorgung St.Gallen Kenntnis von «Gratis»möbeln am Strassenrand erhält, wird der Abfalldetektiv aufgeboten. Er versucht herauszufinden, wem Tische, Stühle, Sofas, Gestelle, Matratzen und Ähnliches gehören. Die Urheber eines illegalen «Möbellagers» werden dann für die Entsorgung der Gegenstände zur Kasse gebeten.

Vom subjektiven Empfinden von Stadtbewohnern, aber auch eines Sprechers von Entsorgung St.Gallen her hat die Schlaumeierei mit den «Gratis»möbeln in den vergangenen Jahren eher zugenommen. Zahlen, die das Gefühl belegen würden, gibt es allerdings nicht. Solche Fälle werden in der Statistik nicht separat ausgewiesen. Gravierend sei die Situation allerdings nicht, heisst es bei Entsorgung St.Gallen.

Samstag, 2. März - 12:35 Uhr

Ein Wochenende mit Antiquitäten, Kuriositäten und Sammlerstücken in der Olma-Halle

Dieses Wochenende findet zum 35. Mal die St.Galler Brocante statt. Der Anlass zählt nach Angaben der Organisatorin zu den grössten und bedeutendsten Antikmessen der Schweiz. An der diesjährigen Brocante in der Olma-Halle 3 beteiligen sich über 100 Ausstellerinnen und Aussteller. Die Messe will so ein Eldorado für Sammler und Liebhaber sein.

Antiquitäten, Kuriositäten, Raritäten: In der Olma-Halle 3 findet dieses Wochenende wieder eine Brocante statt. (Bild: Urs Bucher - 4. März 2016)

Antiquitäten, Kuriositäten, Raritäten: In der Olma-Halle 3 findet dieses Wochenende wieder eine Brocante statt. (Bild: Urs Bucher - 4. März 2016)

Im Angebot der Brocante findet sich fast alles was antik oder einfach alt ist. Dazu zählt feinstes Porzellan genau so wie alte Gläser, Silberbesteck, Ölbilder, antike Möbel, Spielsachen und Puppen, Schmuck oder Silberwaren. Ebenfalls eine grosse Auswahl finden Sammlerinnen und Sammler von alten Ansichtskarten, Lithos und Grafik, Briefmarken und alte Münzen. Die Brocante ist noch geöffnet am Samstag und Sonntag, je 10 bis 18 Uhr.

Zum Programm der Brocante 2019

Samstag, 2. März - 11:05 Uhr

LESERBILD: Frühlingsboten auf dem Rosenberg

Für kommende Woche sagen die Wetterfrösche nochmals Kälte und allenfalls sogar Schnee voraus. Bevor der Winter aber zurückkommt, freuen wir uns an den überall spriessenden Frühlingsboten. Im Bild Schneeglöcklein im Park der Universität auf dem Rosenberg. (Leserbild: Jacqueline Kisling - 1. März 2019)

Für kommende Woche sagen die Wetterfrösche nochmals Kälte und allenfalls sogar Schnee voraus. Bevor der Winter aber zurückkommt, freuen wir uns an den überall spriessenden Frühlingsboten. Im Bild Schneeglöcklein im Park der Universität auf dem Rosenberg. (Leserbild: Jacqueline Kisling - 1. März 2019)

Freitag, 1. März - 21:20 Uhr

«Meh Födle is Woghuus»: Fasnachtsgala der Ehren-Födlebürger vor vollem Haus

Der Chor der Ehren-Födlebürger eröffnet die Fasnachtsgala vom Freitagabend im Waaghaus. (Bilder: Christoph Renn - 1. März 2019)

Der Chor der Ehren-Födlebürger eröffnet die Fasnachtsgala vom Freitagabend im Waaghaus. (Bilder: Christoph Renn - 1. März 2019)

(vre/ren) Am Freitagabend fand in der Fasnachtsbeiz im St.Galler Waaghaus der Abend der Ehren-Födlebürger statt. Neben Föbüs und Föbinen traten dabei Schnitzelbänkler und Guggen auf. Die Fasnachtsgala fand erstmals im Waaghaus statt und spielte mit rund 240 Gästen vor ausverkauftem Haus.

Der 17. Föbü Beat Breu mit Velo und die 44. Föbine Géraldine Brot in Polizeiuniform produzieren sich auf der Waaghaus-Bühne.

Der 17. Föbü Beat Breu mit Velo und die 44. Föbine Géraldine Brot in Polizeiuniform produzieren sich auf der Waaghaus-Bühne.

«Meh Födle is Woghuus» löst die Veranstaltung «Dampf im Kessel» ab, die die Föbüs einige Jahre lang in der Lokremie durchgeführt haben. Föbü-Kanzler Michael Hüppi zeigte sich nach 21 Uhr begeistert vom neuen Durchführungsort: Die Stimmung sei viel natürlicher als in der Lokremise.

«Meh Födle is Woghuus» ist mit rund 240 Gästen ausverkauft.

«Meh Födle is Woghuus» ist mit rund 240 Gästen ausverkauft.

Morgen Samstag geht die St.Galler Stadtfasnacht in die nächste Runde am Nachmittag konzentriert sich das närrische Treiben auf die Kinder in den Quartieren. Eine Kinderfasnacht richtet zudem zwischen 13.30 und 17 Uhr auch die Militärkantine auf der Kreuzbleiche aus. Um 18 Uhr startet die Gassen- und Beizenfasnacht mit Guggen und Schnitzelbänklern im Stadtzentrum. Um 20 Uhr findet der diesjährige Föbü-Verschuss statt.

Am Sonntag dann folgt der vom Publikumsaufmarsch her grosse Schlusspunkt der Stadtfasnacht 2019: Zwischen 14 und 16 Uhr ist der grosse Fasnachtsumzug von der Vadianstrasse über die Multergasse und den Bärenplatz sowie die Marktgasse und das Vadian-Denkmal zum Bohl unterwegs. Das Wetter dürfte sich am Samstag wieder beruhigen; es sollte weitgehend trocken bleiben. Ideale Wetterbedingungen - trocken und mild - sagen die Wetterfrösche für Sonntag voraus.

Zum Fasnachtsprogramm vom Samstag

Zum Fasnachtsprogramm vom Sonntag

Freitag, 1. März - 18:40 Uhr

St.Gallen wartet auf die Lizenz zum Kiffen

Eine weibliche Hanfpflanze der Sorte Cannabis Sativa. (Bild: Keystone)

Eine weibliche Hanfpflanze der Sorte Cannabis Sativa. (Bild: Keystone)

(rbe) Noch gibt es keine Rechtsgrundlage für das legale Kiffen zum Genuss, aber der Bundesrat möchte eine solche schaffen. Ein so genannter Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz soll den Cannabis-Konsum erlauben - allerdings nur im Rahmen von befristeten und reglementierten wissenschaftlichen Studien. Mehrere Schweizer Städte wollen solche Pilotversuche starten, und auch der St. Galler Stadtrat ist sehr interessiert daran, den kontrollierten Verkauf von Cannabis einzuführen. Er orientiert sich dabei an einem Forschungsprojekt in Bern, das schon in der Schublade liegt. «Wir sind in den Startlöchern», sagt Stadträtin Sonja Lüthi. «Wir sind parat», sagt auch Jürg Niggli von der Stiftung Suchthilfe. Mit konkreten Schritten wolle man aber abwarten, bis das neue Betäubungsmittelgesetz genehmigt sei. Nun ist das Parlament in Bundesbern am Zug.

Freitag, 1. März - 18:02 Uhr

Ersatzwahl in den Ständerat vom 10. März: In der Stadt haben erst 25 Prozent ihre Stimme abgegeben

(vre) Bis Freitagmorgen haben 10'990 St.Gallerinnen und St.Galler, das entspricht exakt einem Viertel der Stimmberechtigten, ihre Unterlagen für den Wahltermin vom 10. März an die Stadt retourniert. In einer Woche wird im Kanton St.Gallen die Nachfolgerin oder der Nachfolger für die im Dezember 2018 in den Bundesrat gewählte Karin Keller-Sutter im Ständerat gewählt. Als Favorit im Wahlrennen gilt CVP-Regierungsrat Beni Würth (Rapperswil/Jona).

Retourniert werden kann das Couvert mit den ausgefüllten Wahlunterlagen per Post oder direkt in den Briefkasten am Haupteingang des Rathauses. Im Internet gibt es im städtischen Wahlbarometer zudem regelmässig Auskunft darüber, wie viele das jeweils bereits gemacht haben. Am 18. und 19. Februar gingen bei der Stadt am meisten Couverts ein, nämlich 5’762. Seither läuft die Stimmabgabe harzig: Am 28. Februar wurden beispielsweise gerade noch 378 Stimmcouverts gezählt.

Freitag, 1. März - 14:45 Uhr

Am Sonntag gibt's wieder Fussball im Kybunpark: 9800 Tickets für St.Gallen gegen Xamax verkauft

Ob die St.Galler Kicker wie Anfang Februar gegen den FC Zürich auch gegen Xamax Neuchâtel wieder jubeln können, wird sich weisen. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Ob die St.Galler Kicker wie Anfang Februar gegen den FC Zürich auch gegen Xamax Neuchâtel wieder jubeln können, wird sich weisen. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

(dwi) Am kommenden Sonntag empfängt der FC St.Gallen im Kybunpark Neuchâtel Xamax. Anpfiff der Super-League-Partie ist um 16 Uhr. An der Pressekonferenz am Freitag sagte FCSG-Kommunikationschef Daniel Last, im Vorverkauf seien bis jetzt rund 9800 Tickets verkauft worden.

Freitag, 1. März - 11:29 Uhr

Baustelle auf der St.Galler Stadtautobahn: Polizei will Einhaltung von Tempo 80 kontrollieren

Die St.Galler Stadtautobahn bei der Ausfahrt Kreuzbleiche. (Bild: Benjamin Manser - 4. Mai 2018)

Die St.Galler Stadtautobahn bei der Ausfahrt Kreuzbleiche. (Bild: Benjamin Manser - 4. Mai 2018)

(kapo/vre) Seit Dienstag sind auf der St.Galler Stadtautobahn zwischen Winkeln und Neudorf Bauarbeiten mit Einfluss auf die Verkehrsführung im Gang, insbesondere werden die Fahrstreifen teils seitlich verschoben (siehe Ticker-Meldung 25. Februar, 17.51 Uhr). Mit Beginn der Arbeiten wurde die Geschwindigkeit auf der Autobahn grösstenteils auf Tempo 80 reduziert, schreibt die Kantonspolizei am Freitag in einer Mitteilung.

Und die Kapo wird ab kommender Woche die Einhaltung dieser Geschwindigkeit im Baustellenbereich regelmässig überprüfen. Gestartet wird auf der Fahrbahn Richtung Zürich. Weiter macht die Polizei darauf aufmerksam, dass im Baustellenbereich das Einhalten von genügend Sicherheitsabstand und das Vermeiden jeglicher Ablenkung ein Muss sind. Nur eine aufmerksame Fahrweise jedes Einzelnen verhindere Unfälle, und das sei wichtig für einen flüssigen Verkehr sowie die Sicherheit der Bauarbeiter.

Freitag, 1. März - 10:55 Uhr

Gertrud empfängt Wortkünstler im St.Galler Figurentheater: Wettkampf der Slammer

Frauke Jacobi mit der Handpuppe Gertrud. (Bild: Urs Bucher - 26. Januar 2019)

Frauke Jacobi mit der Handpuppe Gertrud. (Bild: Urs Bucher - 26. Januar 2019)

Ein Alternativprogramm mit wortgewaltigen Akteuren zur Fasnacht, zum Föbü-Abend oder zum Föbu-Verschuss? Das bietet heute Freitag und morgen Samstag, je 20 Uhr, das Figurentheater St.Gallen mit einem ungewöhnlichen und witzigen Poetry-Slam-Abend.

Die Handpuppen Gertrud und Horst (Frauke Jacobi und Lukas Bollhalder) laden die Slammerinnen und Slammer Richi Küttel, Joël Perrin, Jan Rutishauser und Gina Walter zum Wettkampf ein. Ihre Beiträge werden durch Puppenspieler begleitet. Welche Performance am Schluss den Sieg davon trägt, entscheidet das Publikum.

Zum Programm des Figurentheaters St.Gallen

Freitag, 1. März - 9:33 Uhr

Strassentunnel von der Stadtautobahn ins Riethüsli: Es gibt Neuigkeiten zum Grossprojekt

(vre) Zur Entlastung der St.Galler Stadtautobahn soll es nach 2030 nicht nur eine dritte Tunnelröhre durch den Rosenberg geben, geplant ist auch eine Entlastungsstrasse vom Sitterviadukt via den alten Güterbahnhof in die Liebegg. Im November 2014 wurden bauliche Varianten dafür vorgestellt. Jetzt ist die Planung fürs Grossprojekt einen Schritt weiter: Der Bund sowie die beteiligten Kantone und Gemeinden haben sich auf eine Bestvariante geeinigt. Auf ihrer Basis planen das Bundesamt für Strassen (Astra) und der Kanton St.Gallen weiter.

Die Ausfahrt Kreuzbleiche der St.Galler Stadtautobahn. Die Teilspange vom Sitterviadukt in den Güterbahnhof und weiter ins Riethüsli soll diesen A1-Anschluss entlasten helfen. (Bild: Ralph Ribi - 22. Februar 2017)

Die Ausfahrt Kreuzbleiche der St.Galler Stadtautobahn. Die Teilspange vom Sitterviadukt in den Güterbahnhof und weiter ins Riethüsli soll diesen A1-Anschluss entlasten helfen. (Bild: Ralph Ribi - 22. Februar 2017)

Wie die Spange von der Stadtautobahn zum Güterbahnhof und weiter ins Riethüsli dereinst einmal aussehen könnte, wird am kommenden Donnerstag präsentiert. Das Astra (Direktor Jürg Röthlisberger), die Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden (Regierungsräte Marc Mächler und Dölf Biasotto) sowie die Stadt St.Gallen und die Gemeinde Teufen (Baudirektorin Maria Pappa und Gemeindepräsident Reto Altherr) präsentieren an einer gemeinsamen Pressekonferenz die ausgewählte Bestvariante.

Freitag, 1. März - 8:39 Uhr

Ab heute wandern Frösche und Kröten: St.Georgen-Strasse beim Wenigerweier gesperrt

(vre) Heute Freitag tritt auf der St.Georgen-Strasse beim Wenigerweier in St.Gallen die während der Froschwanderung seit einigen Jahren übliche Nachtsperre in Kraft. Die Strasse ist von 18 Uhr bis am folgenden Morgen, 7 Uhr, für Motorfahrzeuge nicht befahrbar. Die Sperrung betrifft den Abschnitt vom Haus St.Georgen-Strasse 241 bis zur Einmündung in die Speicherstrasse. Tagsüber gilt hier Tempo 30.

Der Wenigerweier, der von der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft St.Gallen (NWG) betreut und gepflegt wird, ist ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Jeden Frühling wandern von den umliegenden Hügeln und aus Wäldern Tausende von Grasfröschen, Erdkröten und Molche zum Stauweiher, um hier ihren Laich zu deponieren. Weil der Weiher auf zwei Seiten von vielbefahrenen Strassen umgeben ist, sind Schutzmassnahmen für die ziehenden Tiere nötig.

Ein Grasfrosch schwimmt im Wenigerweier. (Leserbild: Daniel Widmer -16. März 2017)

Ein Grasfrosch schwimmt im Wenigerweier. (Leserbild: Daniel Widmer -16. März 2017)

Grasfrösche, Erdkröten und Molche, die von Osten her zuwandern, werden mit Mäuerchen und Tunnels unter der Speicherstrasse und den Gleisen der Appenzeller Bahn (AB) hindurch gelenkt. Solche baulichen Massnahmen sind entlang der St.Georgen-Strasse aus technischen und finanziellen Gründen nicht nötig: Hier hilft nur eine Sperrung in jener Zeit, in der die meisten Tiere unterwegs sind.

Freitag, 1. März - 8:38 Uhr

Ab heute wandern Frösche und Kröten: Amphibienretter stehen an 30 Orten bereit

(vre) Frühlingshafte Temperaturen und leichter Regen: Heute Freitag startet vielenorts in der Ostschweiz die Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern. Erste Grasfrösche, Erdkröten und Molche waren in tieferen Lagen schon in den vergangenen Tagen unterwegs. In der Nacht auf Samstag könnten aber erstmals in diesem Jahr Tausende der Tiere gleichzeitig laufen, heisst es in der «Naturinfo», dem Newsletter der St.Galler Dienstleistungsstelle für Fauna und Artenschutz.

Ein Erdkröten-Pärchen auf dem Weg zum Laichgewässer: Er lässt sich von ihr tragen. Und beide miteinander werden gerade von einem Amphibienretter vor einer Strasse abgefangen und zum Weiher getragen. (Bild: Sam Thomas - 10. Oktober 2016)

Ein Erdkröten-Pärchen auf dem Weg zum Laichgewässer: Er lässt sich von ihr tragen. Und beide miteinander werden gerade von einem Amphibienretter vor einer Strasse abgefangen und zum Weiher getragen. (Bild: Sam Thomas - 10. Oktober 2016)

Vor allem dort, wo die Tiere gehäuft Strassen überqueren müssen, sind sie bedroht. Um Froschmassaker zu verhindern, sind an über 30 Orten in der weiteren Region um die Stadt St.Gallen freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz, die die ziehenden Amphibien - meist mit Hilfe von Schutzzäunen - vor Hochrisikostellen abfangen und über die Strasse tragen. Grasfrösche, Erdkröten und Molche wandern ab der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen.

Über 600 Meter über Meer dürfte es am Freitag beim Einnachten für die Amphibien noch zu kalt sein. Das betrifft auch das Gebiet der Stadt St.Gallen. Hier unternehmen die Froschretterinnen und Froschretter des Naturschutzvereins Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS) zur Sicherheit Kontrollgänge und stehen auf Pikett falls es doch zu grösseren Wanderbewegungen kommen sollte.

Freitag, 1. März - 7:36 Uhr

«Saiten» feiert am 6. April Geburtstag - unter anderem im ehemaligen Kino Rex

(vre) Am 1. April 1994 ist die erste Nummer von «Saiten» erschienen. Ursprünglich als Zeitschrift von Musikern für Musiker angedacht, änderte Initiant Roman Riklin noch vor dem Erscheinen der ersten Ausgabe das Konzept zum breit interessierten Kulturmagazin für die ganze Ostschweiz. Und das ist «Saiten» bis heute, bis zur soeben erschienenen Nummer 287 für den März 2019, geblieben.

Das Kino Rex am Blumebergplatz wurde im Frühherbst 2018 stillgelegt. Hier findet am 6. April ein Teil der «Saiten»-Geburtstagsparty statt. (Bild: Urs Bucher - 14. August 2018)

Das Kino Rex am Blumebergplatz wurde im Frühherbst 2018 stillgelegt. Hier findet am 6. April ein Teil der «Saiten»-Geburtstagsparty statt. (Bild: Urs Bucher - 14. August 2018)

Den 25. Geburtstag will die «Saiten»-Crew am 6. April mit einer grossen Party gebührend feiern. Wieso der Deutsche Schäferhund aus der österreichischen Krimiserie «Komissar Rex» auf dem Flyer, der das Fest ankündigt, durch eine Glasscheibe springt? Das ist wohl als augenzwinkernder Hinweis auf einen der beiden Orte gedacht, an dem gefeiert wird - auf das im vergangenen Frühherbst stillgelegte Kino Rex am Blumenbergplatz. Gefeiert wird zudem im Kulturkonsulat an der Frongartenstrasse im Bleicheli, dem heutigen Standort von «Saiten».

Im aktuellen Heft, dem letzten im bisherigen Layout, künden «Saiten»-Macherinnen und -Macher neben dem Fest ein Rahmenprogramm mit Programmpunkten «für eine nachhaltige Medienzukunft» an. Neben der Neugestaltung ihres eigenen Magazins, dem Ausbau der Kulturagenda und dem Aufbau eines Recherchefonds verstehen sie darunter Workshops zur Nachrichtenkompetenz an Schulen sowie die Gründung einer unabhängigen IG Kultur.

Zum Online-Auftritt von «Saiten»

Schmutziger Donnerstag, 28. Februar - 22:05 Uhr

Gassen- und Beizenfasnacht zieht am Donnerstagabend Hunderte ins Stadtzentrum

Die Möttelisounders kurz nach 21 Uhr auf dem Bärenplatz. (Bilder: Reto Voneschen - 28. Februar 2019)

Die Möttelisounders kurz nach 21 Uhr auf dem Bärenplatz. (Bilder: Reto Voneschen - 28. Februar 2019)

(vre) Bei idealen Wetterverhältnissen - trocken bei relativ milden Temperaturen - hat die St.Galler Fasnacht am Donnerstagabend einen ersten Höhepunkt erreicht. Zwischen Waaghaus, Vadian-Denkmal und Bärenplatz drängten sich zwischen den Auftrittsorten der Guggen Hunderte meist jüngerer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. Gut besetzt waren auch die Beizen, in denen die Schnitzelbänkler auftraten.

Donnerstag, 21.27 Uhr, auf dem Bärenplatz: Louis de Saint-Gall ist wieder da!

Donnerstag, 21.27 Uhr, auf dem Bärenplatz: Louis de Saint-Gall ist wieder da!

Ein Gerücht bei Letzteren hat sich bereits als Wahrheit entpuppt: Ur-Schnitzelbänkler Louis de Saint-Gall war tatsächlich mit seinen wie üblich träfen Versen unterwegs. Louis Christ, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, stammt ursprünglich aus Basel. Er gehörte zu jenen Pionieren, die die Schnitzelbank erst vom Rheinknie nach St.Gallen holten. Erstmals unterwegs war er 1973, letztmals 2015. Und jetzt will er es - zur Freude seiner vielen Fans - offenbar doch nochmals wissen.

Maskierte auf dem Bohl.

Maskierte auf dem Bohl.

Am Freitag geht die Fasnacht in die nächste Runde: Die Schnitzelbänkler werden in den Fasnachtsbeizen der Altstadt unterwegs sein. Ab 18 Uhr wird am Johann-Linder-Brunnen an der Ecke Linsebühl- und /Schwalbenstrasse das jährlich wiederkehrende Brunnenwunder gefeiert. In Bruggen ist um 19.19 Uhr ein Guggen-Monsterkonzert vor der Kirche St.Martin angesagt. Maskenbälle kann man im Kreuz-Saal in Winkeln oder im Adler-Saal in St.Georgen besuchen.

Zum Fasnachtsprogramm vom Freitag

Donnerstag, 28. Februar - 17:03 Uhr

Bauarbeiten am Spanischen Klubhaus beendet: Wiedereröffnung am 3., Fest am 16. März

Das Spanische Klubhaus während der Sanierung. (Bild: Urs Bucher - 23. Oktober 2018)

Das Spanische Klubhaus während der Sanierung. (Bild: Urs Bucher - 23. Oktober 2018)

(vre) Die Sanierungsarbeiten am Spanischen Klubhaus, dem «Hogar Español» hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen, sind abgeschlossen. Dieser Tage hat das städtische Hochbauamt dem Trägerverein die Schlüssel für den instand gestellten übergeben. Ziemlich kurzfristig hat die Stadt zudem am Donnerstag darüber informiert, dass das Klubhaus am Sonntag, 12 Uhr, seine Türen für die Gäste wieder öffnet.

Im partizipativen Verfahren zur Wiederbelebung des Bahnhofs Nord wurde festgestellt, dass dem Spanischen Klubhaus «identitätsstiftende Bedeutung innerhalb des sich wandelnden Umfeldes» hinter dem St.Galler HB zukommt. Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadt entschlossen, am «Hogar» jene Sanierungsarbeiten vorzunehmen, die nötig sind, um das alte Haus für 15 Jahre weiter zu betreiben.

Für dieses Projekt bewilligte das St.Galler Stadtparlament einen Kredit von über 1,8 Millionen Franken. Der Trägerverein seinerseits beteiligt sich mit «einem substanziellen Baubeitrag» am Bauvorhaben. Die Bauarbeiten dauerten rund ein Jahr. Nach ihrem Abschluss ist das Spanische Klubhaus am Sonntag, ab 12 Uhr, wieder geöffnet. Am Samstag, 16. März, will der Trägerverein den Abschluss der Sanierungsarbeiten zudem mit einem Fest feiern.

Schmutziger Donnerstag, 28. Februar - 14:52 Uhr

Am Freitag kommt es wieder zum Fasnachtswunder am Johann-Linder-Brunnen im St.Galler Linsebühl

Der Johann-Linder-Brunnen im St.Galler Linsebühl. (Bild: Reto Voneschen - 22.8.2017)

Der Johann-Linder-Brunnen im St.Galler Linsebühl. (Bild: Reto Voneschen - 22.8.2017)

(vre) Johann Linder gehörte zusammen mit Maler Willi Koch in den 1950er-Jahren zu jenen Unentwegten, die die damals serbelnde Fasnacht in St.Gallen hochhielten. Sein Fasnachtsprogramm «Boat dö Nüij» (St. Galler Französisch für «Boîte de nuit») mit Chansons sowie giftigen Sprüchen und trägen Versen in der Seeger-Bar war legendär. Dafür und für andere Fasnachtsaktivitäten wurde Johann Linder mit einem Brunnen geehrt, und zwar an der Verzweigung Linsebühl- und Schwalbenstrasse.

Das fasnächtlich Wunder am Johann-Linder-Brunnen hat bereits Tradition. (Bild: Reto Voneschen - 8.2.2013)

Das fasnächtlich Wunder am Johann-Linder-Brunnen hat bereits Tradition. (Bild: Reto Voneschen - 8.2.2013)

Wie es sich für ein Monument zu Ehren eines Ur-Fasnächtlers gehört, ereignet sich hier immer am Fasnachtsfreitag, 18 Uhr, ein kleines Wunder: Aus dem Brunnen fliesst dann für einmal kein Wasser, sondern Glühwein für alle. Dazu gibt’s ein Guggen-Platzkonzert. Organisiert wird das alljährliche Brunnenwunder vom Südost-Quartierve­rein, und zwar auch morgen Freitag.

Donnerstag, 28. Februar 2019 - 14:37 Uhr

Burggraben 22 in St.Gallen bleibt griechisch

(alt) Am Freitag, 11 Uhr, eröffnet Kostas Cholevas das «Greco» am Burggraben 22. Er hat das Restaurant von seinen Eltern übernommen, die seit 1981 in St.Gallen wirteten, zuerst im Bleicheli und dann am Burggraben. Cholevas führt die Taverne immer noch griechisch, aber mit leicht verändertem Namen und anderem Konzept als die Eltern.

In die traditionellen Gerichte lässt er auch moderne Essenstrends einfliessen. Basilikum und Cranberrys etwa, oder Hallumi-Grillkäse stehen neben dem Avocado-Gyros. Pita-Gyros-Wraps und Salate können sich die Gäste selber zusammenstellen, sei es zum im Restaurant essen oder als Take-Away-Lunch. Die neu ausstaffierte Gaststube macht mit der blau-weissen Einrichtung, den geflochtenen Körben und dem Esel, der von der Tapete aus die Gäste beobachtet, Lust auf Ferien.

Donnerstag, 28. Februar 2019 - 13:35 Uhr

St.Galler Stadtwerke schliessen Aufbauprojekt ab:
5000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt

(sgsw/vre) Nach neuneinhalb Jahren Planungs- und Bauzeit ist der Aufbau des flächendeckenden Glasfasernetzes der Stadt St.Gallen offiziell abgeschlossen. Dafür wurden rund 5000 Kilometer Kabel verlegt. Dies entspricht 190'000 Kilometer Glasfasern, da in einem Kabel zwischen vier und 432 Fasern geführt werden. Heute Vormittag zogen die Verantwortlichen an einer Medienorientierung Bilanz.

Seit 2009 hat St.Gallen ein flächendeckendes Glasfasernetz aufgebaut. Im Bild die Verlegung von Glasfaserkabeln in der Altstadt. (Bild: Reto Martin - 10. Juni 2010)

Seit 2009 hat St.Gallen ein flächendeckendes Glasfasernetz aufgebaut. Im Bild die Verlegung von Glasfaserkabeln in der Altstadt. (Bild: Reto Martin - 10. Juni 2010)

48'000 Haushalte und Unternehmen in der Stadt St.Gallen haben jetzt einen Glasfaseranschluss. Rund 500 Teilnehmer, die in der Aufbauphase nicht hatten berücksichtigt werden können, werden bis Ende Jahr auch noch angeschlossen. Heute nutzen bereits über 50 Prozent der ans Netz Angeschlossenen dieses auch. Für das Glasfasernetz hatte das städtische Stimmvolk im Jahr 2009 78 Millionen Franken bewilligt.

Das Glasfasernetz spielt gemäss den Vorstellungen der St.Galler Stadtwerke eine wichtige Rolle bei der Entwicklung St.Gallens «zur smarten Stadt». Es ermöglicht nicht nur die schnelle Datenübertragung, sondern ist auch die Grundlage für das sogenannte «Internet der Dinge» und die Energieversorgung der Zukunft.

Donnerstag, 28. Februar - 13:18 Uhr

Verkehrsunfall auf der Schönbüelstrasse: Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen

(stapo/vre) Am Mittwoch, 14.35 Uhr, sind auf der Schönbüelstrasse beim St.Galler Autobahnzubringer Neudorf zwei Autos miteinander zusammengestossen. Personen wurden dabei nicht verletzt, jedoch entstand Sachschaden an den Fahrzeugen. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt gemäss Mitteilung Zeugen.

Die Unfallstelle auf der Schönbüelstrasse beim Stadtsanktgaller Autobahnzubringer Neudorf. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 27. Februar 2019)

Die Unfallstelle auf der Schönbüelstrasse beim Stadtsanktgaller Autobahnzubringer Neudorf. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 27. Februar 2019)

Die Kollision ereignete sich zwischen zwei Autos, die auf der Schönbüelstrasse in Richtung Rorschacher Strasse unterwegs waren. Der genaue Unfallhergang ist unklar. Darum sucht die Stadtpolizei unter 071'224'60'00 Personen, die den Zwischenfall beobachtet haben und Angaben dazu machen können.

Donnerstag, 28. Februar - 9:36 Uhr

Bank Acrevis weiterhin auf Erfolgskurs: Reingewinn um zwei Prozent gesteigert

(pd/vre) Die Acrevis-Bank mit Hauptsitz in St.Gallen hat ein gutes Geschäftsjahr 2018 hinter sich. So konnte der Reingewinn gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 19,3 Millionen Franken erhöht werden. Der Acrevis-Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 29. März eine Dividende von 34 Franken pro Aktie vor.

Der Sitz der Acrevis-Bank am St.Galler Marktplatz. (Bild: Urs Bucher - 14. Februar 2017)

Der Sitz der Acrevis-Bank am St.Galler Marktplatz. (Bild: Urs Bucher - 14. Februar 2017)

Weiter ist der Zusammenfassung des Geschäftsberichts zu entnehmen, dass die Regionalbank, die Niederlassungen vom Boden- bis zum Zürichsee betreibt,auch 2018 ein solides Wachstum der Kundenzahlen und des Netto-Neugeldes zu verzeichnen hatte. Das zueige das grosse Vertrauen in die Acrevis-Bank, heisst es in einer Mitteilung.

Die Kundengelder, welche die wichtigste Refinanzierungsquelle der Bank darstellen, nahmen um 0,9 Prozent auf 3,4 Milliarden Franken zu. Das Depotvolumen nahm dagegen 2018 um 2,8 Prozent auf 4,4 Milliarden ab; dieses Resultat spiegelt die teils negative Entwicklung am Aktienmarkt wider. Die Assets, die Acrevis verwaltet, nahmen um 1,2 Prozent auf 7,8 Milliarden Franken ab.

Zum Acrevis-Geschäftsbericht 2018

Donnerstag, 28. Februar - 9:11 Uhr

Das Lachen-Quartier in St.Gallen verändert sich: Zwei grosse Läden ziehen um, Post schliesst

Am Donnerstag wird in der neuen Überbauung Ulmenstrasse 9/11 in St.Gallen die Migros Lachen wiedereröffnet. Die Filiale ist die älteste noch existierende der Migros Ostschweiz. Sie war bis vergangenen Samstag an der Zürcher Strasse im Zentrum des Lachen-Quartiers untergebracht. Der neue Standort liegt etwa 100 Meter nördlich des alten. Der neue Laden ist grösser, heller und moderner als der alte. Er wartet zudem in einer Tiefgarage mit über 40 Kundenparkplätzen auf.

Die neue Migros Lachen im Neubau Ulmenstrasse 11. Die Filiale ist die älteste noch existierende der Migros Ostschweiz. (Reto Voneschen - 28. Februar 2019)

Die neue Migros Lachen im Neubau Ulmenstrasse 11. Die Filiale ist die älteste noch existierende der Migros Ostschweiz. (Reto Voneschen - 28. Februar 2019)

Ebenfalls in die neue Überbauung gezügelt ist von der Zürcher Strasse her die Lachen-Drogerie von Renate und Matthias Linsi. Auch sie feiert heute Wiedereröffnung. Am Morgen schenkte die Migros zur Feier des Tages Gratiskaffe mit Gipfeli aus, am Mittag gibt's Bratwürste vom Grill samt Getränk für 2.50 Franken. Auch deshalb treffen sich derzeit viele Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers auf dem Plätzchen in der neuen Überbauung.

Die Räumlichkeiten, die die beiden wichtigen Quartierläden verlassen haben, stehen jetzt leer. Wie sie künftig genutzt werden ist noch offen. Und eine weitere Veränderung fürs Lachen-Quartier zeichnet sich bereits ab: Am Samstagmittag schliesst die Post Lachen endgültig. Viele ihre Dienstleistungen werden künftig im Rahmen einer Postagentur von Lachen-Drogerie am neuen Standort an der Ulmenstrasse angeboten.

Donnerstag, 28. Februar - 7:23 Uhr

CVP-Stadtpartei schlägt Trudy Cozzio für die Nationalratsliste vor

(vre) Trudy Cozzio gibt ihr politisches Comeback. Die Witwe des 2017 verstorbenen St.Galler Stadtrates Nino Cozzio soll am 19. Oktober auf der Liste der CVP für den Nationalrat kandidieren. Die CVP der Stadt St.Gallen schlägt dies gemäss Mitteilung der Kantonalpartei vor. Diese wird ihre Nationalratsliste am 2. April verabschieden.

Trudy Cozzio 2006 bei einem Votum an der damaligen Rechnungssitzung des St.Galler Stadtparlaments. (Bild: Ralph Ribi - 4. Juli 2006)

Trudy Cozzio 2006 bei einem Votum an der damaligen Rechnungssitzung des St.Galler Stadtparlaments. (Bild: Ralph Ribi - 4. Juli 2006)

Trudy Cozzio ist politisch kein unbeschriebenes Blatt: Sie sass für die CVP von 1997 bis 2007 im St.Galler Stadtparlament, davon amtierte sie zwei Jahre lang als Fraktionspräsidentin. Nach der Wahl von Nino Cozzio in den Stadtrat trat sie zur Vermeidung allfälliger Interessenkonflikte zurück. 2011 wurde die Lehrerin und Heilpädagogin ins katholische Kollegium, das Parlament des katholischen Konfessionsteil des Kantons St.Gallen, gewählt.

Bünter und Widmer bei der Jungen CVP nominiert

Bereits für die Nationalratsliste der Jungen CVP St.Gallen nominiert sind zwei Personen aus der Stadt: die 25-jährige Sarah Bünter und der 32-jährige Raphael Widmer. Bünter studiert an der Universität St.Gallen Internationale Beziehungen und arbeitet im Øya, der Bar und dem Café an der Schwertgasse. Sie ist Vizepräsidentin der Jungen CVP Schweiz.

Der Rechtsanwalt und Pilot Raphael Widmer schreibt derzeit an der HSG eine Dissertation über Flugunfalluntersuchungen. Er ist seit 2017 Präsident der CVP-Stadtpartei, nachdem er 2016 bereits als deren Wahlkampfleiter für die Stadtparlamentswahlen amtiert hatte.

Schmutziger Donnerstag, 28. Februar - 6:00 Uhr

Rund 300 Personen am Agugge zu Füssen des St.Galler Stadtvaters Vadian

Agugge mit Wirus im St.Galler Stadtzentrum. (Bild: Reto Voneschen)

Agugge mit Wirus im St.Galler Stadtzentrum. (Bild: Reto Voneschen)

Premiere am St.Galler Agugge: Neben der Fasnachtsbeiz im Waaghaus war eine mobile Bar direkt am Ort des Geschehens im Einsatz. (Bild: Reto Voneschen)

Premiere am St.Galler Agugge: Neben der Fasnachtsbeiz im Waaghaus war eine mobile Bar direkt am Ort des Geschehens im Einsatz. (Bild: Reto Voneschen)

(vre) Die St.Galler Fasnacht 2019 ist wie üblich mit dem frühmorgendlichen Agugge beim Vadian-Denkmal gestartet. Rund 300 Personen, darunter ein halbes Dutzend Guggen, eine als Gespenster verkleidete Schulklasse aus Winkeln und vor allem ältere Schlachtenbummler, wohnten dem Akt in diesem Jahr bei. Lead-Gugge war «Wirus» aus Winkeln. Als Premiere brachte sie einen Barwagen ans Agguge mit.

Die meisten Guggen haben tagsüber am Schmutzigen Donnerstag Termine etwa in Schulhäusern oder Altersheimen wahrzunehmen. Sie sind deshalb nur sporadisch im Stadtzentrum anzutreffen. Den ganzen Tag über geöffnet ist hingegen die Fasnachtsbeiz im Erdgeschoss des Waaghauses. Hier treffen sich am Vormittag, ab 10.30 Uhr, unter anderem die Mitglieder der Fasnachtsgesellschaft zum Apero.

Um 17 Uhr startet dann in der St.Galler Innenstadt die nächtliche Gassen- und Beizenfasnacht. Dabei sind Guggen und Schnitzelbänkler unterwegs, zudem locken Fasnachtsbeiz und Essstände in den Gassen. Das Wetter dürfte - genau wie am frühmorgendlichen Agugge - ideal sein: trocken und frühlingshaft mild.

Zum Programm der St.Galler Fasnacht am Schmutzigen Donnerstag

Mittwoch, 27. Februar - 20:33 Uhr

Der Sitterviadukt der SOB leuchtet neuerdings orange: Keine Kunstaktion, es sind Bauarbeiten

Ungewöhnlicher Farbtupfer: Für die bevorstehende Sanierung wurde auf dem SOB-Sitterviadukt bereits ein oranges Schutznetz montiert. Links davon Bruggen mit den Überbauungen (von links nach rechts) Lehnstrasse und Zweibruggen, Hinterberg, Lindeli und Wolfganghof. (Leserbild: Renato Maciariello - 21. Februar 2019)

Ungewöhnlicher Farbtupfer: Für die bevorstehende Sanierung wurde auf dem SOB-Sitterviadukt bereits ein oranges Schutznetz montiert. Links davon Bruggen mit den Überbauungen (von links nach rechts) Lehnstrasse und Zweibruggen, Hinterberg, Lindeli und Wolfganghof. (Leserbild: Renato Maciariello - 21. Februar 2019)

(vre) Bis Frühling 2021 will die Schweizerische Südostbahn (SOB) ihren 110 Jahr alten Sitterviadukt einer Totalsanierung unterziehen. Bauliche Massnahmen sind zudem im Richtung Herisau auf die Brücke folgenden Sturzeneggtunnel geplant. Derzeit wird die Grossbaustelle vorbereitet. Optisch ist das, wie Leserbilder zeigen, bereits sichtbar: Auf der Brücke wurde zwischen Gleis und künftigem Baustellenbereich ein oranges Schutznetz installiert. Es dient der Sicherheit von Bauarbeitern und Bahnbetrieb.

Bereits eingerichtet ist der Installationsplatz an der Ramsenstrasse im Gebiet Hinterberg in Bruggen. Derzeit wird das Gerüst auf der Brücke erstellt. Zudem werden die Fundamente für einen Gerüstturm betoniert, der die Brückenbaustelle vom Kubel her am Pfeiler Nummer IV hinauf erschliessen wird. Weiter betoniert werden jeweils nachts Fundamente für Masten, die für die Erneuerung der Fahrleitung nötig sind. Die Arbeiten liegen nach Angaben der SOB-Medienstelle im Fahrplan.

Brückenmuseum St.Gallen: Rechts der Sitterviadukt der SOB mit dem orangen Baustellennetz. Links ist der SBB-Viadukt, die Kräzernbrücke, die Fürstenlandbrücke und hinter dem Kamin der KVA der Sitterviadukt der Stadtautobahn zu erkennen. (Leserbild: Renato Maciariello - 21. Februar 2019)

Brückenmuseum St.Gallen: Rechts der Sitterviadukt der SOB mit dem orangen Baustellennetz. Links ist der SBB-Viadukt, die Kräzernbrücke, die Fürstenlandbrücke und hinter dem Kamin der KVA der Sitterviadukt der Stadtautobahn zu erkennen. (Leserbild: Renato Maciariello - 21. Februar 2019)

Mittwoch, 27. Februar - 17:52 Uhr

Wechsel in der Leitung der Offa-Pferdemesse: Estela-Maria Hummel übernimmt von Marcel Schälli

Estela-Maria Hummel. (Bild: PD)

Estela-Maria Hummel. (Bild: PD)

(jen/vre) Wenn im Rahmen der St.Galler Frühlings- und Freizeitmesse vom 10. bis 14. April die nächste Pferdemesse stattfindet, steht diese unter neuer Leitung. Estela-Maria Hummel hat bereits im vergangenen Sommer die Zügel von Vorgänger Marcel Schälli übernommen. Zuvor war die 35-Jährige bereits stellvertretende Leiterin der Veranstaltung.

«Die Pferdemesse ist eine meiner Kindheitserinnerungen. Für mich gehört sie zum Frühling», sagt Hummel im Gespräch. Sie selber ist früher als Springreiterin an den Wettkämpfen der Messe gestartet. Beruflich leitet Hummel ein Familienunternehmen im Vorsorgebreich.

Eine Haflinger-Stute mit ihrem Fohlen im Stall der St.Galler Pferdemesse. (Bild: Urs Bucher - 18. April 2017)

Eine Haflinger-Stute mit ihrem Fohlen im Stall der St.Galler Pferdemesse. (Bild: Urs Bucher - 18. April 2017)

Die St.Galler Pferdemesse zeigt jeden Frühling fünf Tage lang alles rund ums Pferd. Dazu gehören auch Pferderassen, Show-Prüfungen sowie Produkte und Dienstleistungen «für Ross und Reiter». Die Veranstaltung erfreut sich grosser Beliebtheit und ist ein Publikumsmagnet innerhalb der Offa.

Mittwoch, 27. Februar - 16:25 Uhr

Verdächtiger Fiorino-Mitarbeiter arbeitete auch in Gossauer Kita

(jw) Der Mann, der verdächtigt wird, in einer St.Galler Filiale der Kindertagesstätte Fiorino Knaben missbraucht zu haben, war von September bis Dezember 2016 auch im damaligen Tageshort Gossau (heute Kita) beschäftigt. Dies schreibt die Kita Gossau in einem Brief an die Eltern. Der Mann war im Rahmen eines Praktikums angestellt, das vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) vermittelt worden war, heisst es in dem Schreiben. Zunächst berichteten die «Gossauer Nachrichten» darüber.

Die Kita hält im Brief fest, welche Regeln für Kurzzeit-Praktikanten gelten. Demnach stand der Verdächtige immer nur im Einsatz, wenn auch das übrige Team vollständig anwesend war. Zudem hätten das Wickeln, das Begleiten zur Toilette und das Zu-Bett-Bringen der Kinder nicht zu seinem Aufgabenbereich gehört. Ausserdem sei er nicht alleine mit Kindern spazieren gegangen. Diese Regeln gälten für alle externen Praktikantinnen und Praktikanten sowie in den ersten drei Monaten für alle Lernenden und übrigen Praktikanten.

Die Kita Gossau stehe in Austausch mit dem kantonalen Amt für Soziales. Zudem habe sie mit der Staatsanwaltschaft Kontakt aufgenommen, um abzuklären, inwiefern die Kita Gossau betroffen sein könnte. «Die Staatsanwaltschaft hat uns rückgemeldet, dass es sich nach wie vor um eine laufende Strafuntersuchung handelt. Vom dringenden Tatverdacht betroffen ist die Kita Fiorino in St.Gallen», heisst es im Brief, der von der Gossauer Stadträtin Helen Alder Frey und Jigme Shitsetsang, Leiter Soziales, unterzeichnet wurde.

Mittwoch, 27. Februar - 13:34 Uhr

Nächste Runde im Parkplatzstreit: Cityparking AG reagiert mit offenem Brief an Gewerbler

(pd/vre) In einem offenen Brief an elf Gewerbetreibende aus der Innenstadt weist die City Parking St.Gallen AG nochmals ausdrücklich Kritik an ihrer Tarifgestaltung und an ihren Gewinnen zurück. Die Gebühren, die die Cityparking kassiere, seien tiefer oder vergleichbar mit jenen anderer Parkhäuser sowie der oberirdischen öffentlichen Parkplätze in der Innenstadt, heisst es im Brief, den Elmar M. Jud, der Präsident und Delegierte des Cityparking-Verwaltungsrats, unterschrieben hat.

Die City Parking St.Gallen AG weist Kritik an ihrer Tarifgestaltung aus Gewerbekreisen in einem offenen Brief zurück. Sie verweist dabei auf die Tatsache, dass sie seit 2007 741 neue Parkplätze in der Innenstadt geschaffen hat - unter anderem auch in der Parkgarage hinter dem Hauptbahnhof (im Bild deren Einfahrt). (Bild: Urs Bucher - 20. Oktober 2013)

Die City Parking St.Gallen AG weist Kritik an ihrer Tarifgestaltung aus Gewerbekreisen in einem offenen Brief zurück. Sie verweist dabei auf die Tatsache, dass sie seit 2007 741 neue Parkplätze in der Innenstadt geschaffen hat - unter anderem auch in der Parkgarage hinter dem Hauptbahnhof (im Bild deren Einfahrt). (Bild: Urs Bucher - 20. Oktober 2013)

Die Cityparking habe seit 2007 44 Millionen Franken in die Erstellung von 741 neuen Parkplätzen investiert. Vor diesem Hintergrund die Verantwortlichen als «aktive Sterbehelfer» der Innenstadt zu titulieren, sei völlig unverständlich. Die Cityparking habe den St.Galler Stadtrat - im Gegensatz zu Wirtschaftsverbänden und Gewerbe - öffentlich darauf aufmerksam gemacht, dass die Aufhebung der Marktplatz-Parkplätze parallel zur Sanierung der Parkgarage Burggraben ungünstig sei.

Recht gibt die Cityparking den gewerblichen Kritikern bezüglich der Parkiergebühren in Einkaufszentren ausserhalb der Innenstadt. Völlig unverständlich sei da etwa die Tatsache, dass bei einzelnen von ihnen - genannt werden Gallusmarkt und Migros Bach - dank offenstehender Parkplatzschranken oder fehlender Parkplatzbewirtschaftung die Kundschaft sogar gratis parkieren könne. Allerdings sei es wohl eher gerechtfertigt, diese unhaltbare Ungleichbehandlung politisch zu kritisieren statt auf Tarife und Gewinn der Cityparking AG loszugehen.

Im Dezember hatten Gewerbetreibende aus der Altstadt in einem offenen Brief die City Parking St.Gallen AG wegen ihrer Tarife kritisiert. Diese seien unanständig und vergrämten potenzielle Kundinnen und Kunden. Statt hohe Gewinne abzuschöpfen, sollten lieber die Parkplatzgebühren auf das Niveau anderer Einkaufszentren gesenkt werden. Mit ihrer heutigen Politik gehöre die City Parking AG zu den «Sterbehelfern der Innenstadt». Diese Kritik lösten damals eine heftige Kontroverse aus. Stadtrat wie City Parking AG wiesen sie zurück.

Mittwoch, 27. Februar - 10:01 Uhr

«Weber Butikk» bringt skandinavische Marken in die St.Galler Altstadt

(alt) Mode Weber eröffnet morgen Donnerstag sein neustes Geschäft, die «Weber Butikk», an der Multergasse im Erdgeschoss des UBS-Gebäudes in St.Gallen. Vorher war im Ladenlokal «Max Shoes» untergebracht. In der neuen Boutique will Mode Weber jetzt mit skandinavischen Marken «neue Ideen und Inspirationen» für Kundinnen nach St.Gallen bringen. Bei der Auswahl des Sortiments haben fürs Familienunternehmen biologische Materialien und nachhaltige Produktion grosse Priorität.

Lukas Weber in der neuen Mode-Weber-Boutique an der Multergasse. (Bild: Aliena Trefny - 25. Februar 2019)

Lukas Weber in der neuen Mode-Weber-Boutique an der Multergasse. (Bild: Aliena Trefny - 25. Februar 2019)

Der Kleidungsstil in der «Weber Butikk» ist bunt und feminin. Er soll verschiedene Zielgruppen ansprechen. Den Kundinnen soll eine Auswahl «an nachhaltiger, aber trotzdem trendiger Kleidung» angeboten werden. Auch an Schuhen fehlt es nicht: Im oberen Stock ist ein breites Sortiment an sportlichen Sneakers zu haben.

Mittwoch, 27. Februar - 8:30 Uhr

Die Brauerei «Schützengarten» kredenzt ein spezielles Bier zu ihrem 240. Geburtstag

(pd/vre) «Schützengarten» ist die älteste noch existierende Brauerei der Schweiz. 1779 gegründet, feiert sie in diesem Jahr ihr 240-jähriges Bestehen. Dazu gibt's natürlich ein passendes Jubiläumsbier. Es heisst «Sud 1779» und ist ein sogenanntes Wit-Bier aus Weizen und Gerste. Es hat gemäss Eigenwerbung der Brauerei «den frischen Geschmack von Citrusfrüchten und Koriander». Das Jubelbier ist ab sofort erhältlich.

Für das Jubiläumsbier kombiniert «Schützengarten» Gersten- und Weizenmalz, Weizen sowie drei Gewürze aus drei Kontinenten. Das Resultat ist ein Bier im «Old Style Wit». «Sud 1779» ist strohgelb und leicht naturtrüb. Es zeichnet sich durch «eine dezente Süsse und seine frischen Aromen Minze, Koriander und Citrus» aus und hat einen Alkoholgehalt von 5 Volumenprozent. Fürs Jubelbier suchte ein Spezialist auf dem Brauereiareal nach Hefesporen aus der Gründerzeit. Fündig wurde er im alten Gärkeller in Form einer alten obergärigen Hefe.

Mittwoch, 27. Februar - 6:00 Uhr

Fasnachtsauftakt für Frühaufsteher: Der Startschuss fällt am Donnerstag mit dem Agugge

(vre) Die beiden ersten Programmpunkte der Stadtsanktgaller Fasnacht sind traditionellerweise etwas für Frühaufsteher. Am morgigen Schmutzigen Donnerstag öffnet die Fasnachtsbeiz im Waaghaus bereits um 5 Uhr, für alle jene, die vor dem ersten offiziellen Akt der Narrentage noch einen Kaffee (oder etwas Stärkeres) brauchen.

Vor einem Jahr war das Agugge auf der Bühne unten an der Neugasse eine nass-kalte Angelegenheit. Das sollte am morgigen Schmutzigen Donnerstag anders sein: Die Wetterprognose geht von trockenem und relativ mildem Wetter aus. (Bild: Urs Bucher - 8. Februar 2018)

Vor einem Jahr war das Agugge auf der Bühne unten an der Neugasse eine nass-kalte Angelegenheit. Das sollte am morgigen Schmutzigen Donnerstag anders sein: Die Wetterprognose geht von trockenem und relativ mildem Wetter aus. (Bild: Urs Bucher - 8. Februar 2018)

Um Punkt 6 Uhr dann geht sie dann los, die Stadtfasnacht 2019. Fürs Agugge versammeln sich jeweils zwischen 200 und 300 Personen zu Füssen des Vadian-Denkmals. Die Lead-Gugge ist in diesem Jahr Wirus («Wi» für Winkeln, «rus» für Russen). Sie will – als Neuerung – einen Barwagen mit zum kakofonischen Start der Fasnacht mitbringen.

Zum St.Galler Fasnachtsprogramm

Dienstag, 26. Februar - 17:45 Uhr

Tragkonstruktion der Frauenbadi Dreilinden kann für knapp 1,7 Millionen Franken saniert werden

(vre) Derzeit tagt im Waaghaus das St.Galler Stadtparlament. Es hat unter anderem einem Kredit von knapp 1,7 Millionen Franken für die statische Sanierung der Frauenbadi am Chrüzweier auf Dreilinden zugestimmt. Der Entscheid fiel mit 49 Ja gegen fünf Nein bei vier Enthaltungen sehr deutlich. Zuvor hatte ein Rückweisungsantrag der SVP noch deutlicher mit 50 Nein gegen neun Ja Schiffbruch erlitten.

Die Jugendstil-Badhütte der Frauenbadi auf Dreilinden. (Bild: Reto Voneschen - 15. August 2013)

Die Jugendstil-Badhütte der Frauenbadi auf Dreilinden. (Bild: Reto Voneschen - 15. August 2013)

Die «Frauenbadi» auf Dreilinden wurde 1896 gebaut und in den folgenden Jahrzehnten umgebaut und erweitert. Die letzte umfassende Sanierung erfolgte Ende der 1980er-Jahre. Das aktuelle Projekt sieht die statische Sanierung der Unterkonstruktion der Badhütte vor. Damit die Sicherheit der Anlage gewährleistet ist, muss diese Massnahme innert der nächsten drei bis fünf Jahre ausgeführt werden.

Modell der Sauna in der Frauenbadi. Der Einbauteil ist unter dem fehlenden vorderen Dach zu erkennen. Er fügt sich guts ins Eingangsgebäude ein. (Bild: Reto Voneschen - 29. April 2018)

Modell der Sauna in der Frauenbadi. Der Einbauteil ist unter dem fehlenden vorderen Dach zu erkennen. Er fügt sich guts ins Eingangsgebäude ein. (Bild: Reto Voneschen - 29. April 2018)

Nicht Teil des vom Parlament bewilligten Sanierungskredits ist das Projekt «Weiere Sauna». Es sieht vor, ins Eingangsgebäude des Frauenbads und in Teile der Seitenflügel eine Sauna zur Nutzung von Oktober bis April einzubauen. Trägerin des Projekts ist eine Genossenschaft. Eingebaut werden soll die Sauna direkt im Anschluss an die statische Sanierung. Kann der Fahrplan mit Start dieser Arbeiten im Herbst 2019 eingehalten werden, könnte die Sauna allenfalls im Herbst 2020 in ihre erste Saison starten.

Dienstag, 26. Februar - 17:11 Uhr

Stadtwerke ersetzen Gas- und Wasserleitungen unter der Kreuzbleiche

Sobald der Eiszauber endgültig abgebaut ist, wollen die St.Galler Stadtwerke Gas- und Wasserleitungen auf der Kreuzbleiche erneuern. Die Arbeiten starten Anfang März und sollen gemäss Mitteilung rund drei Monate, also bis Ende Mai, dauern. Die Benutzerinnen und Benutzer der wichtigsten Grünfläche in der westlichen St.Galler Innenstadt müssen in dieser Zeit mit Einschränkungen rechnen. Insbesondere kann es zeitweise zur Sperrung von Gehwegen kommen.

Im Sommer 2016 wurde letztmals auf der Kreuzbleiche ausgiebig gelocht. Damals versenkten die Stadtwerke Fernwärmeleitungern in der Grünfläche. (Bild: Reto Voneschen - 3. Juli 2016)

Im Sommer 2016 wurde letztmals auf der Kreuzbleiche ausgiebig gelocht. Damals versenkten die Stadtwerke Fernwärmeleitungern in der Grünfläche. (Bild: Reto Voneschen - 3. Juli 2016)

Die rund 60-jährigen Wasserleitungen auf der Kreuzbleiche werden im Zuge der regulären Erneuerung des Leitungsnetzes ersetzt. Die Arbeiten an den Gasleitungen sind nötig, um die Druckerhöhung im Gasnetz von heute 1 auf neu 5 Bar umsetzen zu können. Diese Massnahme soll gemäss Mitteilung «eine höhere Flexibilität beim Transport» ermöglichen und die Versorgungssicherheit verbessern.

Dienstag, 26. Februar - 11:40 Uhr

Stadtpolizei wehrt sich: Auch St.Gallen macht vorwärts mit dem digitalen Parkieren

Unsere Freunde und Helfer sind «betüpft». Wenigstens ein «bitzeli». Weil Blick.ch die Stadt St.Gallen in einem Bericht schlicht ignoriert hat. In diesem Text wird beschrieben, wie Schweizer Städte die Parkuhren - oder besser ihr Füttern mit Münz - langsam aber sicher abschaffen wollen. Die Stadtpolizei St.Gallen nimmt für sich beim sogenannten Smartparking aber durchaus in Anspruch, mit zu den Schweizer Pionieren zu zählen.

Alle unsere Parkuhren seien bereits mit «Twint» und «Parkingpay» ausgestattet, lässt die Stadtpolizei am Dienstagmorgen per Twitter wissen. Zudem habe St.Gallen ein Pionierprojekt mit Parksensoren und neuer Radartechnologie am Laufen, das Autofahrerinnen und Autofahrer künftig zu leeren Abstellplätzen lotsen soll.

Zum «Blick»-Bericht, der die Stapo verärgert hat.

Dienstag, 26. Februar - 11:33 Uhr

5000 Franken für die Galerie vor der Klostermauer: Startschuss zur Erneuerung der Beleuchtung

(vre) Die älteste noch existierende Filiale der Migros Ostschweiz im Lachen-Quartier in St.Gallen wechselt ihren Standort. Am Donnerstag, 7.30 Uhr, feiert sie Wiedereröffnung am neuen Standort an der Ulmenstrasse. Dieser befindet sich in einem Neubau rund 100 Meter nördlich des bisherigen Ladens an der Zürcher Strasse.

Kirstin Schmidt von der Stadtsanktgaller Kulturförderung übergibt den Migros-Check an Markus Reich von der Galerie vor der Klostermauer. Zuvor...

Kirstin Schmidt von der Stadtsanktgaller Kulturförderung übergibt den Migros-Check an Markus Reich von der Galerie vor der Klostermauer. Zuvor...

...hatte sie diesen von Martin Jenny von der Migros erhalten. (Bilder: PD/Isabelle Zarn - 26. Februar 2019)

...hatte sie diesen von Martin Jenny von der Migros erhalten. (Bilder: PD/Isabelle Zarn - 26. Februar 2019)

Immer wenn die Migros Ostschweiz einen neuen Laden eröffnet, verbindet sie dies mit einer Spende an eine gemeinnützige Institution. Im Fall der Wiedereröffnung der Migros Lachen geht ein Beitrag von 5000 Franken an die St.Galler Galerie vor der Klostermauer. Am Dienstagvormittag konnten Migros-Verkaufsgruppenleiter Martin Jenny und Kristin Schmidt von der städtischen Kulturförderung den entsprechenden Check an Markus Reich von der Galerie übergeben.

Die Spende soll bei ihr in die Erneuerung der Beleuchtung fliessen. Diese sei veraltet und müsse ersetzt werden, sagte Markus Reich in seinen Dankesworten. Die Migros-Spende sei der Startschuss für das entsprechende Projekt. Um es realisieren zu können, werde man noch weitere Sponsoren und Geldgeber benötigen.

Dienstag, 26. Februar - 11:25 Uhr

Öffentliche HSG-Vorlesung für Sportbegeisterte: Gibt es eine Obergrenze für gesunden Sport?

Im März bietet der St.Galler Universitätssport drei öffentliche Vorträge an. Die Reihe startet am 4. März; die Vorträge finden immer montags von 18.15 bis 19.45 Uhr statt. Der Semesterpass, der zum Zutritt zu allen öffentlichen Vorlesungen des HSG-Programms im jeweiligen Semster berechtigt, kostet zwanzig Franken.

Ist Bewegung das beste Mittel gegen das Altern? Läuferinnen und Läufer am St.Galler Auffahrtslauf. (Bild: Ralph Ribi - 25. Mai 2017)

Ist Bewegung das beste Mittel gegen das Altern? Läuferinnen und Läufer am St.Galler Auffahrtslauf. (Bild: Ralph Ribi - 25. Mai 2017)

In der Reihe des Universitätssports vertritt am kommenden Montag der Basler Sport-Professor Lukas Zahner seine These, dass Bewegung die beste Medizin und Massnahme gegen das Altern ist. Am 11. März spricht Sportarzt Christian Schmied über Nutzen und Schaden von Sport fürs menschliche Herz. Am 18. März verrät Sportarzt Hanspeter Betschart, ob man bei einer Erkältung oder einer Verletzung wirklich keinen Sport machen sollte.

PROGRAMM
«Bewegung als Medikament»
4. März, 18.15 Uhr, Raum HSG 01-014 - Professor Lukas Zahner vom Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Uni Basel.
«Sport & Herz – Umstrittene Nutzen, potenzielle negative Auswirkungen des regelmässigen Sporttreibens»
11. März, 18.15 Uhr, Raum HSG 01-014 - Christian Schmied, leitender Arzt am Universitären Herzzentrum Zürich.
«Training trotz Erkältung und Zerrung oder besser Tee und Pause? Gilt das gleiche für den Spitzen- wie für den Hobbysportler?»
18. März, 18.15 Uhr, Raum HSG 01-014 - Sportarzt Hanspeter Betschart.

Dienstag, 26. Februar - 11:13 Uhr

Das Stadtparlament berät fünf Sachgeschäfte und viele Vorstösse: Motion und Interpellation zu Kulturfragen

(vre) Heute Dienstag, 16 Uhr, tritt das St.Galler Stadtparlament im Waaghaus zu seiner 29. Sitzung in der Legislaturperiode 2017 bis 2020 zusammen. Die Traktandenliste ist mit insgesamt 19 Punkten sehr reich befrachtet. Den Auftakt wird eine Debatte über die vom Stadtrat nicht gewährten Beitragserhöhungen an Palace und Sitterwerk bilden. Die Fraktion von SP, Juso und PFG hat dazu eine dringliche Interpellation eingereicht. Es ist anzunehmen, dass das Parlament ausgiebig darüber diskutieren wird.

Das St.Galler Stadtparlament tagt heute Dienstag, ab 16 Uhr, im Waaghaus. Die Sitzung ist wie immer öffentlich. (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

Das St.Galler Stadtparlament tagt heute Dienstag, ab 16 Uhr, im Waaghaus. Die Sitzung ist wie immer öffentlich. (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

Danach stehen fünf Sachvorlagen sowie 13 Vorstösse auf dem Programm. Diskussionen könnte es dabei vor allem über die geplante Neugestaltung der St.-Leonhard-Strasse beim Gaiserbahnhof sowie die statische Sanierung der Frauenbadhütte auf Dreilinden geben. Gleich der erste Vorstoss wird eine zweite Kulturdebatte auslösen: Etrit Hasler verlangt in seiner Motion im Nachgang zum Theater um die Nicht-Verleihung des Kulturpreises 2018 an Theatermacher Milo Rau eine Stärkung der den Preis verleihenden Kulturkommission. Das Parlament muss entscheiden, ob es dem Stadtrat diesen Auftrag erteilen will.

In drei Vorstössen - einer Motion und zwei Interpellationen - geht es um die Tagesbetreuung, konkret einen «Mittagstisch für alle» sowie den Ausbau von FSA+, der ausserschulischen Betreuung für Schulkinder. Weiter auf dem Programm steht ein Postulat zum Thema «Bodycams für die Stadtpolizei».

Dienstag, 26. Februar - 10:48 Uhr

Nach misslungenem Parkiermanöver in St.Gallen drei andere Autos gerammt und beschädigt

Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall hat sich am Montagnachmittag in der Stadt St.Gallen ereignet. Ein Autofahrer beschädigte an der Tempelackerstrasse drei parkierte Fahrzeuge. Danach stellte er sein eigenes Auto auf einen Parkplatz und entfernte sich gemäss Mitteilung der Stadtpolizei von der Unfallstelle.

Die Unfallstelle an der Tempelackerstrasse in St.Gallen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Die Unfallstelle an der Tempelackerstrasse in St.Gallen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Am Montag, kurz nach 14.30 Uhr, wollte ein Lenker sein Auto an der Tempelackerstrasse parkieren. Dies gelang ihm nicht. Daraufhin fuhr er auf einem Trottoir weiter und beschädigte drei andere abgestellte Fahrzeuge. Schliesslich stellte der Mann sein Auto auf einem nahe gelegenen Parkplatz ab und entfernte sich.

Rund eine Stunde später kehrte der Unfallfahrer zu seinem Auto zurück und konnte durch die Polizei angehalten werden. Es wurde gemäss Polizeimeldung eine Blut- und Urinprobe verfügt, und der Mann musste seinen Führerausweis vorläufig abgeben. Beim Zwischenfall wurde niemand verletzt. An den vier beteiligten Autos entstand eher leichter Sachschaden.

Montag, 25. Februar - 17:51 Uhr

Vorarbeiten für die Sanierung: Bis Weihnachten wird an den Mittelstreifen der Stadtautobahn gearbeitet

(pd/vre) Ab 2021 will das Bundesamt für Strassen (Astra) die St.Galler Stadtautobahn zwischen Winkeln und Neudorf total saniert. 2019 werden weitere Vorarbeiten dazu erledigt. Nachdem im vergangenen Jahr Arbeiten an den Werkleitungen ausgeführt wurden, starten jetzt Arbeiten an den Mittelstreifen vom Sitterviadukt bis ins Neudorf.

Die St.Galler Stadtautobahn zwischen Sitterviadukt (hinten) und Ausfahrt Kreuzbleiche. Links im Bild die Eisenbahnersiedlung im Schoren. (Bild: Benjamin Manser - 4. Mai 2018)

Die St.Galler Stadtautobahn zwischen Sitterviadukt (hinten) und Ausfahrt Kreuzbleiche. Links im Bild die Eisenbahnersiedlung im Schoren. (Bild: Benjamin Manser - 4. Mai 2018)

Erstellt werden im Laufe des Jahres 2019 drei Mittelstreifen-Überfahrten. Mit ihnen sollen dann während der Sanierungsarbeiten die Verkehrsströme automatisch und flexibel gelenkt werden können. Die Arbeiten an diesen Überfahrten starten am Dienstag, indem die Fahrspuren auf der Stadtautobahn schrittweise auf die Pannenstreifen verschoben werden.

Beginnend im Westen wird der Baustellenperimeter bis Juni 2019 bis zum Anschluss Neudorf erweitert. Im Baustellenbereich ist in beide Fahrtrichtungen Tempo 80 signalisiert. Während der gesamten Bauzeit stehen tagsüber in beide Richtungen jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung, der Pannenstreifen ist im Baubereich jeweils aufgehoben. Die Breite ist für die Normalspur auf drei und für die Überholspur auf zweieinhalb Meter reduziert.

Mit dieser Verkehrsführung könne 2019 tagsüber auf der St.Galler Stadtautobahn trotz Bautätigkeit auf eine Spurreduktion verzichtet werden, heisst es in einer Mitteilung des Astra. In der Nacht hingegen wird zeitweise nur eine Fahrspur zur Verfügung stehen. Abgeschlossen werden die Arbeiten an den Mittelstreifen-Überfahrten voraussichtlich kurz vor Weihnachten 2019.

Voraussichtlich Anfang 2021 starten die Hauptarbeiten an der ersten Sanierungsetappe für die St.Galler Stadtautobahn. Dabei werden die Fahrbahnen, ein Grossteil der Brücken, Stützmauern, Galerien und Lärmschutzwände sowie der Tunnel Stephanshorn instand gesetzt. In der Etappe II werden ab 2023 die Tunnel Rosenberg, Schoren und St.Fiden saniert. Die Kosten fürs Gesamtprojekt belaufen sich gemäss Astra-Mitteilung auf rund 500 Millionen Franken.

Montag, 25. Februar - 14:44 Uhr

Ungewöhnlicher Einbruch an der St.Galler Nordhalde: Türe zum Bienenhaus aufgebrochen

Bestohlen: Bienen an der Nordhalde bei St.Gallen. (Symbolbild: «Tagblatt»-Archiv)

Bestohlen: Bienen an der Nordhalde bei St.Gallen. (Symbolbild: «Tagblatt»-Archiv)

(kapo/vre) An der Nordhalde zwischen Winkeln und Herisau waren irgendwann in den vergangenen drei Wochen Einbrecher unterwegs. Das Objekt ihrer Begierde war dabei eher ungewöhnlich: Die Unbekannten suchten ein Bienenhaus heim. Entdeckt wurde der Einbruch gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag.

Die Einbrecher drangen durch eine Tür, die sie aufgehebelt hatten, ins Bienenhaus ein. Dort stahlen sie Imkergeräte im Wert von rund 100 Franken. Sie hinterliessen zudem einen Schaden von rund 300 Franken. Soweit die Kantonspolizei das bereits abklären konnte, liessen die Einbrecher die Bienenkästen und die darin ruhenden Völker unbehelligt.

Montag, 25. Februar - 14:15 Uhr

BBC Open Gossau mit verschiedenen Neuerungen:
Zu den Headlinern zählt in diesem Jahr auch Baschi

(pd/vre) Das BBC Open findet in diesem Jahr am 24. und 25. Mai beim Gossauer Bahnhof statt. Headliner am Freitag ist der Deutsche Sänger Nico Santos, am Samstag sind es Baschi und Loco Escrito. Der Vorverkauf für die Veranstaltung, zu der rund 10'000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden, ist bei Ticketcorner gestartet.

Auch am BBC Open 2019 werden am 24. und 25. Mai rund 10'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. (Bild: PD - 2. September 2017)

Auch am BBC Open 2019 werden am 24. und 25. Mai rund 10'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. (Bild: PD - 2. September 2017)

Wichtigste Neuerung fürs Festival ist dessen Verlegung ins Frühjahr. «Mit Austragungsdatum im September gehörten wir zu den letzten Festivals, jetzt sind wir bei den ersten», freut sich OK-Präsident Hanspeter Dürr. Die Verschiebung habe die Suche nach guten Schweizer Acts erleichtert. Neu dauern am BBC Open die Konzerte bis 2 statt wie bisher bis 1 Uhr. Verbessert wurde auch die Infrastruktur. Und erstmals werden VIP-Tickets für 195 Franken angeboten.

Am Freitag, 24. Mai, eröffnet der Aargauer Sänger und Songwriter Nick Mellow das BBC Open. Der deutsche Sänger Nico Santos («Rooftop») steht danach auf der Bühne. Er begeisterte bereits einmal im März 2018 die BBC-Gäste. Am Samstag, 25. Mai, tritt mit Baschi ein Altbekannter auf: Der Prix-Walo-Gewinner kommt zum dritten Mal ans BBC Open; er stellt sein neues Album «1986» vor. Erstmals nach Gossau kommt Loco Escrito, der Zürcher Latin-Popsänger mit kubanischen Wurzeln. Den Abschluss macht das deutsche DJ-Duo «Gestört aber geil».

Montag, 25. Februar - 13:45 Uhr

Auch in der Stadt St.Gallen sind die Amphibienretter bereits wieder in den Startlöchern

(vre) Sobald sich die Schneedecke zurückzieht und die Temperaturen frühlingshaft mild werden, startet in unseren Breitengraden die Laichwanderung von Grasfröschen, Erdkröten und Molchen. Im Augenblick ist es in der Stadt St.Gallen aufgrund ihrer Höhenlage beim Einnachten noch etwas zu kalt für die kleinen Hüpfer. Das könnte sich am Freitag aber erstmals ändern, wenn es beim Dunkelwerden bei über sechs Grad Celsius auch noch regnen sollte.

Ein Erdkrötenmännchen überquert die Bildweierstrasse in Winkeln. Jahr für Jahr kommen so auf der Laichwanderung Hunderte Frösche, Kröten und Molche unter die Räder. Freiwillige helfen ihnen an besonders heiklen Stellen überall in der Ostschweiz über die Strassen. (Bild: Hanspeter Schiess - 22. März 2014)

Ein Erdkrötenmännchen überquert die Bildweierstrasse in Winkeln. Jahr für Jahr kommen so auf der Laichwanderung Hunderte Frösche, Kröten und Molche unter die Räder. Freiwillige helfen ihnen an besonders heiklen Stellen überall in der Ostschweiz über die Strassen. (Bild: Hanspeter Schiess - 22. März 2014)

An verschiedenen Stellen unterstützen seit Jahr und Tag Freiwillige des Naturschutzvereins Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS) die wandernden Amphibien. Für sie wird es vor allem dort gefährlich, wo sie auf dem Weg zum Laichgewässer Strassen überqueren müssen. Solche Stellen finden sich am Bildweier in Winkeln, am Sonnenberg bei Abtwil, an der Ober- und Fürstenlandstrasse sowie an der Kesselhalde beim Ostfriedhof. Entlang des Wenigerweiers wird jeweils vom Eindunkeln bis ins Morgengrauen die St.-Georgen-Strasse für den Verkehr gesperrt.

Zum Programm der NVS-Amphibienrettung

Montag, 25. Februar - 13:23 Uhr

Topscorer von Waldkirch-St.Gallen geehrt: Fast 5000 Franken für die Unihockey-Nachwuchsförderung

(pd/vre) Michael Schiess ist am Schluss der Qualifikationsrunde mit 19 Toren und 17 Assists der Topscorer von Waldkirch-St.Gallen. Am Sonntag wurde er dafür anlässlich des ersten Playout-Heimspiels mit dem Titel «Mobiliar Topscorer» ausgezeichnet. Ein St.Galler Repräsentant der Versicherung übergab ihm einen Check von 4‘910 Franken. Dieses Geld fliesst in die Nachwuchsförderung des Unihockeyclubs Waldkirch-St.Gallen.

Michael Schiess (Bildmitte) vom Unihockey-Club Waldkirch-St.Gallen. Im Bild beim Spiel gegen Langnau vom 27. Januar 2019. (Bild: Michel Canonica)

Michael Schiess (Bildmitte) vom Unihockey-Club Waldkirch-St.Gallen. Im Bild beim Spiel gegen Langnau vom 27. Januar 2019. (Bild: Michel Canonica)

Seit sechs Jahren vergibt die «Mobiliar» in den Hallensportarten Basketball, Handball, Unihockey und Volleyball die Auszeichnung des Topscorers. Ab dem ersten Spiel der Saison tragen jeweils jene Spielerinnen und Spieler einer Nationalliga-A-Mannschaft das Topscorer-Trikot, die bis dahin die meisten Punkte erzielt haben. Wer am Ende der Qualifikationsphase die meisten Punkte erzielt hat, wird Topscorer oder Topscorerin des jeweiligen Teams. Seine oder ihre Punktezahl bestimmt, wie viel ein Club von den insgesamt für die Nachwuchsförderung ausgesetzten 400'000 Franken erhält.

Montag, 25. Februar - 13:01 Uhr

Der ökumenische Weltgebetstag wird diesen Freitag auch in St.Gallen gefeiert

Am kommenden Freitag ist ökumenischer Weltgebetstag. Aus diesem Anlass werden weltweit von Frauen vorbereitete Gottesdienste gefeiert. Das allen gemeinsame Thema heisst diesmal "Kommt, alles ist bereit" und bezieht sich auf das biblische Gleichnis vom grossen Gastmahl. Die Gottesdienstvorlage stammt aus Slowenien, einem Land, das gemäss Ankündigung der St.Galler Aktivitäten zum Weltgebetstag der Schweiz zwar ähnlich ist, aber viel mehr Krieg und Fremdherrschaft ertragen musste.

Mehr Informationen dazu, ein abwechslungsreicher, in der Regel von ökumenischen Frauengruppen vorbereiteter Gottesdienst und ein Apéro werden am Freitag, 1. März, auch an verschiedenen Orten in St.Gallen angeboten.

Neudorf (Begegnungszentrum Kirche):
14.00 - Einsingen, 14.30 - Gottesdienst.

Rotmonten (Katholische Kirche):
18.00 - Gottesdienst.

Winkeln (Pfarreiheim Bruder Klaus):
18.30 - Informationsteil, 19.30 - Gottesdienst.

Wittenbach (Kirche St.Konrad):
19.00 - Gottesdienst.

Montag, 25. Februar - 10:16 Uhr

Bei den AB geht's Schlag auf Schlag: Gleisverlegung im Güterbahnhof liegt ab Dienstag öffentlich auf

Die neue AB-Haltestelle Güterbahnhof am westlichen Ende der alten Güterschuppen. (Illustration: Appenzeller Bahnen - 25. Februar 2019)

Die neue AB-Haltestelle Güterbahnhof am westlichen Ende der alten Güterschuppen. (Illustration: Appenzeller Bahnen - 25. Februar 2019)

Kaum sind die Arbeiten für die Durchmesserlinie, in St.Gallen also am Ruckhaldetunnel und am Gaiserbahnhof, abgeschlossen, nehmen die Appenzeller Bahnen ein weiteres Bauprojekt in Angriff. Ab Dienstag liegt die Gleiskorrektur im Güterbahnhof öffentlich auf. Dort ist vorgesehen die AB-Gleise aus dem Areal an dessen Nordrand zu verlegen. Zudem ist am Ende der alten Güterschuppen eine neue Haltestelle geplant.

Die Verlagerung der Gleise im ehemaligen Güterbahnhof, der heute als wichtige Landreserve für die Stadtentwicklung gilt, ist ein altes Anliegen. Bereits beim ersten, vom städtischen Stimmvolk abgelehnten Bauprojekt für das Gebiet war das 2005 ein Thema. Das jetzt dafür vorliegende Projekt wurde gemeinsam von den AB und den SBB entwickelt und beim Bundesamt für Verkehr eingereicht.

In rot die neue Linienführung der Appenzeller Bahnen im alten Güterbahnhof. (Illustration: Appenzeller Bahnen - 25. Februar 2019)

In rot die neue Linienführung der Appenzeller Bahnen im alten Güterbahnhof. (Illustration: Appenzeller Bahnen - 25. Februar 2019)

Neu sollen die AB-Gleise nördlich der alten Güterbahnhofgebäude parallel zu den SBB-Gleisen verlaufen. Die heutige Streckenführung auf der Südseite des Areals samt der dortigen S-Kurve entfällt. Sie wird nach Inbetriebnahme der neuen Linienführung voraussichtlich im Dezember 2021 abgebrochen. Das wird fürs Quartier entlang der Oberstrasse den Vorteil haben, dass die Fussgängerpassagen durchs Güterbahnhofareal Richtung Stadtzentrum wieder geöffnet werden können.

Die neue AB-Linienführung bedingt Korrekturen an den SBB-Gleisanlagen. Unter anderem muss der heute an der Rampe der alten Güterbahnhofgebäude stationierte Lösch- und Rettungszug verschoben werden. Für ihn wird parallel zum neuen AB-Gleis eine überdachte Rampe gebaut. Fürs in den Güterbahnhofgebäuden stationierte Personal wird er durch eine Unterführung direkt zugänglich sein.

Sonntag, 24. Februar - 19:19 Uhr

Polizei- und Feuerwehreinsatz bei Speicherschwendi: Die Abbruchparty wurde zur Zerstörungsorgie

(kapo/vre) Völlig aus dem Ruder gelaufen ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Abbruchparty in einem alten Haus an der St.Galler Stadtgrenze zu Speicherschwendi. Eigentlich hatte der junge Hauseigentümer nur die Familie und enge Freunde eingeladen, doch plötzlich standen rund hundert Leute im und ums Haus und feierten mit. Offenbar machte die Kunde vom Fest im Abbruchhaus sehr rasch die Runde unter Freunden von Freunden.

Vor dem Abbruchhaus bei Speicherschwendi brennt ein altes Auto. (Bild: FM1Today - 23. Februar 2019)

Vor dem Abbruchhaus bei Speicherschwendi brennt ein altes Auto. (Bild: FM1Today - 23. Februar 2019)

In der Nacht kam es zu einer eigentlichen Zerstörungsorgie: «Die Leute seien immer motivierter gewesen, etwas zu demolieren», sagte der 28-jährige Partyorganisator gegenüber «FM1Today». Einer sei mit dem Auto gegen die Hauswand gefahren, ein anderer habe seinen Töff in die Stube mitgenommen, Bänke seien aus dem Fenster geworfen und Mobiliar zerschlagen worden. Der Umbau des Hauses sei schon länger in Planung, nahm der junge Hauseigentümer das Ganze stoisch: «Jetzt muss es halt damit schneller vorangehen, als ursprünglich geplant.»

Die Abbruchliegenschaft am Tag danach. (Bild: FM1Today - 24. Februar 2019)

Die Abbruchliegenschaft am Tag danach. (Bild: FM1Today - 24. Februar 2019)

Auf dem Grundstück wurde auch ein nicht mehr fahrtaugliches Auto in Brand gesetzt. Was die Stadtpolizei St.Gallen und die Feuerwehr auf den Plan rief. Inzwischen hat auch die Kantonspolizei Ermittlungen aufgenommen. Da das Anzünden von Autos verboten ist, muss sie gemäss Mediensprecher Gian-Andrea Rezzoli herausfinden, wer dafür verantwortlich ist. Abzuklären ist auch, ob die Party ein Nachspiel für den Gastgeber hat. Der rechnet mit dem Schlimmsten: «Ich erwarte Rechnungen, und es gibt wohl ein Verfahren», zitiert ihn «FM1Today».

Sonntag, 24. Februar - 18:01 Uhr

Spieler gewinnt an der «Gambling Night» im Casino St.Gallen: Glückszahl war die Sieben

Eigentlich wollten die vier jungen Männer nur einen lustigen Abend im Casino St.Gallen verbringen. Einer von ihnen knackte aber am vergangenen Freitag mit seiner Glückszahl, der Sieben, den Jackpot der« Gambling Night» und gewann so 36'000 Franken. Der Glückspilz will seine Freunde jetzt zu gemeinsamen Ferien einladen. Wohin es dabei gehen soll, wollte er gemäss Mitteilung dem Casino nicht verraten.

Im Casino St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser - 2. August 2018)

Im Casino St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser - 2. August 2018)

Die «Gambling Night» bietet Spielerinnen und Spielern ab 18 Jahren die Möglichkeit, das Casino und seine Spiele kennen zu lernen. Spiele wie Black Jack oder American Roulette können gratis, also ohne Einsatz und mit Erklärungen durch einen erfahrenen Croupier ausprobiert werden. Zusätzlich besteht unter anderem die Chance, einen Jackpot zu gewinnen. Der Gambling-Night-Jackpot startet mit einem Betrag von 10’000 Franken und erhöht sich von Durchführung zu Durchführung um 2’000 Franken.

Zum Programm der «Gambling Night»

Sonntag, 24. Februar - 15:56 Uhr

«Tier & Technik»: Stimmung durchs Band gut, Publikum, Aussteller und Organisatoren zufrieden

(pd/vre) Vom 21. bis 24. Februar hat auf dem Olma-Areal in St.Gallen die 19. Internationale Fachmesse für Nutztierhaltung, landwirtschaftliche Produktion, Spezialkulturen und Landtechnik stattgefunden. Die «Tier & Technik» zog diesmal gemäss Schlussbilanz der Organisatoren vom Sonntagnachmittag 33'000 Besucherinnen und Besucher an. Das sind rund 1000 weniger als vor einem Jahr. Im Volksmund heisst die Schau auch «kleine Olma», zieht aber anders als ihre grosse Schwester im Herbst vor allem Fachpublikum, darunter viele aktive Bauern, an.

(Bilder: PD/Olma-Messen St.Gallen)(Bilder: PD/Olma-Messen St.Gallen)
8 Bilder

33'000 besuchten die «kleine Olma»

Aussteller, Besucher und die Messeverantwortlichen zeigen sich gleichermassen befriedigt vom Anlass mit seinen 480 Ausstellern. Das Messeangebot wurde von 92 Prozent der befragten Besucherinnen und Besucher mit gut und sehr gut bewertet. 95 Prozent der Befragten gaben der Stimmung die Noten gut und sehr gut. 98 Prozent würden den Anlass weiterempfehlen.

Beim Fachpublikum auf besonders viel Interesse stiess die Sonderschau «Digitalisierung in der Landwirtschaft». Sie war für viele sogar das Highlight der diesjährigen Veranstaltung. Zu sehen waren Drohnen für speziell für die Landwirtschaft. Im Einsatz zu bestaunen waren ein autonomer Roboter für mechanische Unkrautbekämpfung und ein Melkroboter.

Sonntag, 24. Februar - 13:33 Uhr

«Die Dinge des Lebens»: Französischer Filmklassiker im Kulturcinema Arbon

Michel Piccoli in «Die Dinge des Lebens». (Bild: PD)

Michel Piccoli in «Die Dinge des Lebens». (Bild: PD)

(pd/vre) Das Kulturcinema an der Farbgasse in Arbon zeigt am kommenden Freitag, 20.30 Uhr, den französischen Filmklassiker «Les Choses de la Vie». Das poetische Melodrama mit den Schauspiel-Legenden Romy Schneider und Michel Piccoli wurde von Claude Sautet 1970 realisiert. Es war der erste von fünf Filmen, mit denen er Schneider und Piccoli zum wichtigsten Liebespaar des französischen Kinos der 1970er-Jahre machte.

Der Streifen erzählt die Geschichte von Pierre (Michel Piccoli), der in einen schweren Autounfall verwickelt wird. Schwer verletzt um sein Leben ringend, sieht er sein Leben vor seinen Augen vorbeiziehen. Erst jetzt versteht er die Bedeutung aller Details seiner Existenz. Vor allem die Freude und das Leid, die zusammen erst das Glück des Lebens ergeben.

Zum Programm des Kulturcinema

Sonntag, 24. Februar - 11:58 Uhr

Schülerinnen und Schüler der Schule für Gestaltung malen Wandschmuck für zwei kantonale Ämter

(pd/vre) 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des gestalterischen Vorkurses der Schule für Gestaltung in St.Gallen haben für einmal im Auftrag der kantonalen Verwaltung gemalt. Entstanden sind neun, aus kleinen Quadraten zusammengesetzte Acrylbilder. Sie zeigen verschiedene berufliche und sportliche Tätigkeiten. Die Bilder schmücken jetzt vorher leere Wände beim Amt für Berufsbildung und beim Amt für Sport an der Davidstrasse 31.

Die formelle Übergabe der Bilder an die kantonalen Ämter für Berufsbildung (rechts vertreten durch dessen Leiter Bruno Müller) und Sport (vertreten durch dessen Leiter Patrik Baumer). (Bild: PD - 22. Februar 2019)

Die formelle Übergabe der Bilder an die kantonalen Ämter für Berufsbildung (rechts vertreten durch dessen Leiter Bruno Müller) und Sport (vertreten durch dessen Leiter Patrik Baumer). (Bild: PD - 22. Februar 2019)

«Eifrig und motiviert» hätten die Schülerinnen und Schüler vier Tage lang mit Unterstützung der Lehrkräfte an ihren Werken gemalt, schreibt die Schule für Gestaltung in einer Mitteilung. Sie erledigten dabei ein umfangreiches Pensum: «Eine einzelne Person hätte neun Monate gebraucht, um alle neun Bilder zu malen», sagt Lehrgangsleiter Dominik Noger.

Teilnehmer des Vorkurses der Schule für Gestaltung begutachten die eigenen Werke bei deren Übergabe an den Kanton. (Bild: PD - 22. Februar 2019)

Teilnehmer des Vorkurses der Schule für Gestaltung begutachten die eigenen Werke bei deren Übergabe an den Kanton. (Bild: PD - 22. Februar 2019)

Jetzt konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Werke an Bruno Müller und Patrick Cetl vom kantonalen Amt für Berufsbildung sowie an Patrik Baumer vom kantonalen Amt für Sport übergeben. Von der Aktion befriedigt zeigte sich gemäss Mitteilung auch Lukas Reichle, Rektor des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum (GBS) St.Gallen: «Das GBS bringt so Farbe ins Bildungsdepartement.»

Sonntag, 24. Februar - 11.33 Uhr

Der schwierige Umgang mit Personen, die um einen geliebten Menschen trauern

Grabkreuze auf dem Ostfriedhof in St.Gallen. (Bild: David Suter - 31. Oktober 2014)

Grabkreuze auf dem Ostfriedhof in St.Gallen. (Bild: David Suter - 31. Oktober 2014)

(pd/vre) Zum Älterwerden gehört auch, dass Menschen im Umfeld sterben. Die Begegnung mit Angehörigen, Freunden und anderen Personen, die um diese Toten trauern, ist für viele nicht ganz einfach. Aus diesem Grund bietet Pro Senectute Stadt St.Gallen jetzt erstmals den dreiteiligen Kurs «Vom Umgang mit trauernden Menschen» an.

Das Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren. Der Kurs beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie man sich Trauernden gegenüber verhalten soll. Er geht aber auch auf die verschiedenen Phasen eines Trauerprozesses ein. Der Kurs startet am 22. März und findet an drei aufeinanderfolgenden Freitagen, jeweils von 9.30 bis etwa 11.00 Uhr, statt. Infos und Anmeldung unter 071'227'60'28 oder bei st.gallen@sg.prosenectute.ch.

Samstag, 23. Februar - 20:37 Uhr

Mit etwas Glück bleibt's in St.Gallen über die Fasnachtstage mehrheitlich trocken und mild

(vre) Das sonnige und milde Wetter hält auch in Stadt und Region St.Gallen weiter an. Verschiedene Wetterportale im Internet sind sich über diese allgemeine Wetterentwicklung einig. Mindestens bis Donnerstag ist mit viel Sonnenschein, kaum Bewölkung, stetig steigenden Temperaturen und nicht mit Niederschlägen zu rechnen. Die Nächte dürften allerdings kühl, teils sogar frostig bleiben.

Das anhaltend frühlingshaft milde Wetter hat am Samstag überall in der Ostschweiz die Menschen ins Freie und an die Sonne gelockt. Sehr gut besetzt waren überall auch die Gartenrestaurants. (Bild: Andrea Stalder)

Das anhaltend frühlingshaft milde Wetter hat am Samstag überall in der Ostschweiz die Menschen ins Freie und an die Sonne gelockt. Sehr gut besetzt waren überall auch die Gartenrestaurants. (Bild: Andrea Stalder)

Damit ist bereits ziemlich klar: Der Start der Fasnacht am Schmutzigen Donnerstag dürfte bei milden Temperaturen und wieder einmal trocken über die Bühne gehen. Am Stadtsanktgaller Agugge vom Donnerstag, 6 Uhr, zu Füssen des Vadian-Denkmals ist diesmal nicht mit Schneehaufen und eisigen Temperaturen zu rechnen.

Noch unsicher sind die Prognosen der Internet-Wetterportale fürs Fasnachtswochenende. Die meisten von ihnen gehen von mehrheitlich trockenem, am Fasnachtssonntag - passend zum grossen Umzug im St.Galler Stadtzentrum - wieder sonnigem Wetter aus. Wenn die Sonne scheint, sollen die Temperaturen tagsüber über zehn Grad liegen.

Zuvor könnte allerdings eine durchziehende Störung das Wetter auch in St.Gallen trüben. Die meisten Wetterportale gehen für Freitag oder die Nacht von Freitag auf Samstag von etwas Regen in St.Gallen und Umgebung aus. Aufgrund der Störung könnten am Freitag und Samstag die Temperaturen wieder etwas tiefer als an den anderen Tagen der ersten Fasnachtswoche liegen.

Samstag, 23. Februar - 9:00 Uhr

Kinok-Leiterin Sandra Meier: «Feminismus ist definitiv wieder ein Thema»

(vre) Er läuft und läuft und läuft... Auch im März bleibt der Film «Female Pleasure» auf dem Programm des St.Galler Studiokinos Kinok. Er wird seit vergangenem November regelmässig im ausverkauften Saal gezeigt. Und ein Ende des Publikumszustroms scheint nicht absehbar. Darum gibt's im März nochmals fünf Vorstellungen.

«Female Pleasure»: Fünf starke Frauen wehren sich in verschiedenen Gesellschaften und Religionen gegen die Unterdrückung der Frau. (Bild: PD - 8. November 2018)

«Female Pleasure»: Fünf starke Frauen wehren sich in verschiedenen Gesellschaften und Religionen gegen die Unterdrückung der Frau. (Bild: PD - 8. November 2018)

Einschliesslich dieser Vorführungen wird «Female Pleasure» bis Ende März in St.Gallen 33 Mal gelaufen sein. Der Streifen gehört damit in die Gruppe der am meisten gesehenen Filme im Kinok. Ähnliche Resultate erzielten mit je 33 Vorstellungen 2015 der Streifen «Giovanni Segantini» und 2014 der Film «Der Goalie bin ig».

Frauenfilme hätten derzeit sehr viel Zulauf, das gelte nicht nur für «Female Pleasure», sagt Kinok-Leiterin Sandra Meier auf den Erfolg dieses Films angesprochen. Nach der #MeToo-Debatte, nach den Diskussion um sexuelle Übergriffe in der katholischen Kirche und anderen aktuellen Ereignisse sei Feminismus gerade bei jüngeren Frauen wieder ein Thema, ist Meier überzeugt.

«Female Pleasure» stellt fünf mutige und selbstbestimmte Frauen vor, die sich wehren. Sie brechen Tabus des Schweigens und der Scham, die ihnen ihre Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit viel Energie, Kraft und auch Humor setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, die japanische Künstlerin Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein.

Zum Kinok-Programm für Februar und März

Samstag, 23. Februar - 8:07 Uhr

Richtig vorlesen - aus Büchern und mit der App

Am Dienstag, 19 Uhr, lädt die Stadtbibliothek Katharinen zum Elternkurs «Vorlesen – analog und digital» ein. Referentin Kathrin Amrein zeigt dabei, wie das Vorlesen aus gedruckten Bilderbüchern mit interaktiven Apps verbunden werden kann. Der Kurs will so Informationen und Anregungen zum analogen wie zum digitalen Lesen geben. Die empfohlenen Apps können am Dienstag gleich selber ausprobiert werden. Der Eintritt zum Elternkurs ist gratis.

Zum Flyer des Elternkurses

Samstag, 23. Februar - 6:55 Uhr

Juso-Stadtparlamentarierin ist neue Präsidentin der SP-Frauen des Kantons St.Gallen

Andrea Scheck, neue Präsidentin der St.Galler SP-Frauen. (Bild: PD)

Andrea Scheck, neue Präsidentin der St.Galler SP-Frauen. (Bild: PD)

(pd/vre) Stabwechsel an der Jahresversammlung der SP-Frauen des Kantons St.Gallen: Margrit Blaser trat wie angekündigt als Präsidentin zurück und neu übernahm das Amt Andrea Scheck. Sie ist seit 2017 im Vorstand der SP-Frauen tätig. Scheck sitzt seit 2016 als Vertreterin der Juso im St.Galler Stadtparlament. Ihre politischen Schwerpunkte liegen bei Gleichstellungs- sowie arbeits- und gesellschaftspolitischen Fragen.

Die Zusammensetzung des Vorstands der kantonalen SP-Frauen bleibt trotz des Wechsels an der Spitze unverändert. Das Leitungsgremium setzt sich gemäss Mitteilung aus Andrea Scheck (Präsidentin), Petra Kohler (Vizepräsidentin), Margrit Blaser, Angela Derungs und Mirta Sauer zusammen.

Freitag, 22. Februar - 19:50 Uhr

Rockduo Elio Ricca an Schweizer Jugendfilmtagen: Musikvideo mit St.Galler Strassenszenen

(rbe) Mit ihrem wuchtigen Sound aus Gitarre, Schlagzeug und Gesang haben Elio Ricca vor ein paar Jahren den Ostschweizer Bandwettbewerb «bandXost» gewonnen. Jetzt treten die zwei Musiker bei den Schweizer Jugendfilmtagen an. Das Duo ist dort mit seinem Musikvideo «Dark Horse Samba» für den Schwarzen Panther nominiert. Der atmosphärische Clip zeigt sie beim Autofahren, beim Spielen auf der Bühne und im Gras sowie beim obskuren Schaufeln im Wald. Ob sie damit einen weiteren Preis gewinnen, wird sich an den Jugendfilmtagen vom 13. bis 17. März zeigen.

Freitag, 22. Februar - 16:56 Uhr

Wahl in den Ständerat: Bis Freitagmittag haben schon 7871 Städterinnen und Städter gewählt

(vre) Am 10. März wird im Kanton St.Gallen die Nachfolgerin oder der Nachfolger für die im Dezember 2018 in den Bundesrat gewählte Karin Keller-Sutter im Ständerat zu wählen. Seit Anfang Woche kann brieflich gewählt werden. Von dieser Möglichkeit haben bis Freitagmittag in der Stadt St.Gallen bereits 7871 Personen Gebrauch gemacht. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von bisher 17,9 Prozent.

Retourniert werden kann das Couvert mit den ausgefüllten Wahlunterlagen per Post oder direkt in den Briefkasten am Haupteingang des Rathauses. Im Internet gibt es im städtischen Wahlbarometer zudem regelmässig Auskunft darüber, wie viele das jeweils bereits gemacht haben. Den bisher grössten Rücklauf verzeichnet das Barometer mit 3700 Couverts am 18. Februar, dem ersten Tag, an dem man wählen konnte.

Aus dem Rücklauf an Wahlcouverts lassen sich erste Rückschlüsse auf das Wahlverhalten ziehen. An den ersten zwei Tagen gingen bei der Stadt insgesamt 5762 Couverts ein; das entspricht einer Beteiligung von 13,1 Prozent. Gewählt haben erfahrungsgemäss vor allem jene, für die klar ist, für wen sie votieren werden. Wie hoch die Wahlbeteiligung in der Stadt am Schluss wird, kann aus den Zahlen der ersten Woche nicht wirklich schlüssig ermittelt werden. Die Beteiligung könnte aber schon irgendwo zwischen 42 und 46 Prozent liegen.

Zur Ersatzwahl für den St.Galler Ständeratssitz stellen sich sieben Kandidierende. Darunter sind aus Abtwil Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP) sowie aus der Stadt Patrick Ziltener (Grüne) und Sarah Bösch (parteilos). Als Favorit gilt der in Mörschwil aufgewachsene, heute in Rapperswil-Jona lebende Regierungsrat Beni Würth (CVP).

Freitag, 22. Februar - 12:22 Uhr

Marktplatz: SVP will partizipativen Weg auch nach einem allfälligen Ja des Volkes fortsetzen

(pd/vre) Als erste Fraktion im St.Galler Stadtparlament unterstützt die SVP offiziell das Projekt, mit dem der Stadtrat Marktplatz und Bohl neu gestalten will. Das geht aus einer Mitteilung hervor. Die Fraktion habe die kürzlich vorgestellten Pläne an ihrer Sitzung vom Mittwoch intensiv diskutiert. Sie teile die Einschätzung der Wettbewerbsjury, die diesen Wettbewerbsbeitrag ausgewählt habe.

Eine Illustration des Siegerprojektes «Vadian» für den neuen Marktplatz und Bohl. (Illustration: PD/Stadt St.Gallen)

Eine Illustration des Siegerprojektes «Vadian» für den neuen Marktplatz und Bohl. (Illustration: PD/Stadt St.Gallen)

Die aktuell Finanzlage der Stadt St. Gallen erlaube schlichtweg kein «Luxusprojekt mit auffälligen Bauformen, Gebäuden oder visionären Verkehrsführungen», begründet die SVP-Fraktion ihren Entscheid. Das vorliegende Siegerprojekt erfülle mit seiner «Schlichtheit» finanzpolitische Anforderungen, anderseits sei es offen genug, um in seinem Rahmen auch künftige Herausforderungen anzupacken. Die SVP-Fraktion versteht den neuen Marktplatz als Begegnungszone, in der Warenanlieferungen weiterhin möglich sein müssten.

Den Stadtrat fordert die SVP-Fraktion in ihrer Mitteilung auf, den bei der Entwicklung des Projekts eingeschlagenen partizipativen Weg auch nach einem allfälligen Ja des Volkes zum Vorhaben weiterzugehen. Die Komplexität und die Zielkonflikte im zentralen öffentlichen Raum der Altstadt verlangten auch bei der Konkretisierung der Pläne «nach einem differenzierten Austausch», schreibt die SVP-Fraktion. Mitsprache müsse bei den der Volksabstimmung folgenden Planungsschritten weiter möglich sein.

Freitag, 22. Februar - 0:33 Uhr

Unterqueren Fussgänger und Velofahrer bald die St.-Leonhard-Strasse? Stadtrat prüft ein Projekt

(vre) Der Übergang zwischen Reithalle und «Sankt Leopard» ist für viele Fussgänger und Velofahrer ein Dauerärgernis. Um von der einen auf die andere Seite der St.-Leonhard-Strasse zu kommen, muss man hier nicht weniger als vier Fussgängerstreifen überqueren. Alle werden von Lichtsignalen gesteuert – und es ist keine Seltenheit, dass man beim Überqueren von Fahrbahnen und Busspuren viermal an einem Rotlicht «hängen bleibt».

Diese Situation nervt den Langsamverkehr beim Geschäftshaus «Sankt Leopard» regelmässig: Ein Lichtsignal zeigt grün, die anderen beiden sind rot. (Bild: Reto Voneschen - 11. März 2013)

Diese Situation nervt den Langsamverkehr beim Geschäftshaus «Sankt Leopard» regelmässig: Ein Lichtsignal zeigt grün, die anderen beiden sind rot. (Bild: Reto Voneschen - 11. März 2013)

Der Stadt ist die Problematik des Knotens bewusst. Aufgrund seiner Komplexität und des hohen Verkehrsaufkommens ist eine Lösung, sprich eine bequemere Strassenüberquerung für den Langsamverkehr, nur schwer zu erreichen. Seit Jahren immer wieder im Gespräch ist, ob nicht eine Entflechtung helfen könnte. Auto- und öffentlicher Verkehr blieben an der Oberfläche, der Langsamverkehr würde zwischen der Reithalle und dem Anfang der Lagerstrasse in eine Unterführung verlegt.

Vor- und Nachteile einer solchen Lösung wurden in den vergangenen zwanzig Jahren immer wieder einmal diskutiert. Die Stadt geht jetzt einen Schritt weiter: Sie prüft konkret, was der Bau der Unterführung technisch und finanziell bedeuten würde. Das wurde bei der Vorstellung des Projekts für die Villa Wiesental publik: Die Bauherrschaft muss zwischen dem «Sankt Leopard» und dem hinter der Jugendstilvilla geplanten neuen Bürohaus genügend Platz für den oberirdischen Fussweg, aber auch für den Osteingang in eine Unterführung frei lassen.

Stadträtin Maria Pappa bestätigte am Rand der Orientierung zur Villa Wiesental, dass die Unterführung zwischen Reithalle und Lokremise nicht vom Tisch ist. Die städtische Direktion Planung und Bau hat dazu eine Projektskizze erarbeitet. Sie soll dem Stadtrat im Rahmen einer Aussprache vorgelegt werden. Die Stadtregierung muss grundsätzlich entscheiden, ob die Unterführung eine Option zur Lösung der Probleme ist. Sollte sie dies bejahen, müsste das Projekt konkretisiert und dem Stadtparlament zum Beschluss unterbreitet werden.

Frietag, 22. Februar - 0:22 Uhr

Geld und Zigaretten aus St.Galler Restaurant gestohlen

(kapo/vre) Unbekannte sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch an der Bruggwaldstrasse im Osten von St.Gallen in ein Restaurant eingebrochen. Um ins Lokal eindringen zu können, brachen sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Donnerstag ein schräg gestelles Fenster auf. Sie stahlen Bargeld und Zigaretten. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 2'000 Franken. Am aufgebrochenen Fenster entstand Schaden für mehrere Hundert Franken.

Freitag, 22. Februar - 0:11 Uhr

Vor zehn Jahren stürzte das Dach der GBS-Sporthalle im Riethüsli ein

(mke/vre) Diesen Sonntag jährt sich zum zehnten Mal ein Unglück, das mit viel Glück glimpflich ablief, aber sehr wohl das Zeug dazu gehabt hätte, zur Katastrophe zu werden. Am 24. Februar 2009, morgens um 6 Uhr, stürzte das schneebedeckte Dach der GBS-Sporthalle im Tal der Demut ein. Am Vorabend hatten bis 22 Uhr Sportvereine in der erst 2006 neu eröffneten Halle trainiert. Und anderthalb Stunden nach dem Einsturz hätten bis zu 80 Schülerinnen und Schüler darin turnen sollen.

24. Februar 2009, 11:18 Uhr: Vom Hubretter der Feuerwehr aus präsentiert sich die GBS-Sporthalle im Riethüsli als Trümmerhaufen. Dahinter das Gewerbliche Berufsschulzentrum. (Bild: Hanspeter Schiess)

24. Februar 2009, 11:18 Uhr: Vom Hubretter der Feuerwehr aus präsentiert sich die GBS-Sporthalle im Riethüsli als Trümmerhaufen. Dahinter das Gewerbliche Berufsschulzentrum. (Bild: Hanspeter Schiess)

Den Feuerwehrmännern, Polizisten, Lehrern, Schülern, Quartierbewohnern und Medienschaffenden bot sich vor zehn Jahren in der Halle ein Bild der Zerstörung. Das komplette Dach, 50 Meter lang und 35 Meter breit, lag am Boden. Durch den Druck waren Bauteile weit weggeschleudert, war die Aussenwand mit den Fenstern weggedrückt worden. Auf den ersten Schock folgte die Erleichterung: Schnell war damals nämlich klar, dass niemand in der Halle war, als diese einstürzte.

Neun Monate nach dem Einsturz, im November 2009, wurde die Ursache des Unglücks bekannt: Die eingebauten Dachträger waren zu schwach gewesen. Strafverfahren gegen zwei am Bau beteiligte Personen wurden eingestellt, weil der Kanton auf die Klärung der Schuldfrage verzichtet hatte, um die Halle rasch wieder aufbauen zu können. Zudem zahlte die Versicherung zweier möglicher Haftpflichtiger zehn Millionen Franken, womit dem Kanton Kosten von drei Millionen blieben.

Gut drei Jahre nach dem Unglück, im März 2012, wurde mit dem Wiederaufbau der Halle begonnen. Im Sommer 2013 wurden sie abgeschlossen. Seit August 2013 kann die Sporthalle im Tal der Demut wieder benutzt werden. Schülerinnen und Schüler sowie städtische Sportvereine konnten aus verschiedensten Provisorien wieder ins Riethüsli zurückkehren.

Donnerstag, 21. Februar - 21:09 Uhr

Villa Wiesental: Auch der Heimatschutz ist zufrieden

(dag/vre) Anfang Woche haben die HRS Real Estate AG und die Pensionskasse der Stadt St.Gallen ihre Pläne für die Villa Wiesental vorgestellt. Es sieht die Sanierung der Villa und dahinter einen Büroneubau vor. Ob mit dem Projekt tatsächlich der fast 20 Jahre alte Streit ums schützenswerte Jugendstilgebäude beigelegt werden kann, hängt unter anderem von den Verbänden ab.

Die sanierte Villa Wiesental und das neue Bürohaus dahinter im Modell. Blick von der Rosenbergstrasse her. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)

Die sanierte Villa Wiesental und das neue Bürohaus dahinter im Modell. Blick von der Rosenbergstrasse her. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)

Zwei von ihnen, der Verein Pro Villa Wiesental (siehe Eintrag 10:11 Uhr) und der Heimatschutz St.Gallen, haben bereits Stellung zum Vorhaben genommen. Nach Pro Villa Wiesental äussert sich jetzt auch der Heimatschutz positiv dazu: «Wir haben schon lange auf eine Lösung gewartet», sagt dessen Präsidentin Kathrin Hilber. Der Heimatschutz habe bereits im Prozess für die Aufwertung des Gebiets nördlich des Hauptbahnhofs die Haltung vertreten, dass die ganze Raumentwicklung unter dem Aspekt des Erhalts der Villa stehen müsse.

Kathrin Hilber. (Bild: PD)

Kathrin Hilber. (Bild: PD)

Dieser Forderung werde beim aktuellen Projekt mit der Sanierung der Villa Rechnung getragen. Das neue Bürohaus füge sich anderseits gut ins bestehende Ensemble ein, sagt Kathrin Hilber. Der Baukörper sei zwar gross, aber städtebaulich markant. Und trotz seiner Grösse komme die Villa Wiesental auch künftig gut zur Geltung. Ausserdem trage der Neubau zwischen Villa und «Sankt Leopard» zur Verdichtung in jenem Gebiet bei. Die städtische Pensionskasse stehe für «Sorgfalt».

Donnerstag, 21. Februar - 20:00 Uhr

VCS, ÖV-Experten und Polizei führen in St.Gallen wieder einen Mobilitätskurs für Senioren durch

(pd/vre) Welches ist der sicherste Platz im Stadtbus oder im Postauto? Wie bringt man einen Billettautomaten dazu, ein Ticket auszuspucken? Wie funktioniert der Tarifverbund und sein Zonensystem? Worauf müssen Fussgänger besonders achten? Diese und andere Fragen beantworten der VCS, ÖV-Fachleute und die Polizei jedes Jahr aufs Neue im Gratiskurs «Mobil sein und bleiben».

Im öffentlichen Verkehr sind in der Schweiz verschiedene Typen von Ticketautomaten im Einsatz. Da ist es manchmal für ungeübte Reisende nicht einfach, genau das Billett zu erhalten, dass sie oder er braucht. Ein Gratiskurs von VCS und Pro Senectute will Ältere auch dabei unterstützen. (Bild: Urs Jaudas - 14. Mai 2013)

Im öffentlichen Verkehr sind in der Schweiz verschiedene Typen von Ticketautomaten im Einsatz. Da ist es manchmal für ungeübte Reisende nicht einfach, genau das Billett zu erhalten, dass sie oder er braucht. Ein Gratiskurs von VCS und Pro Senectute will Ältere auch dabei unterstützen. (Bild: Urs Jaudas - 14. Mai 2013)

Das Angebot richtet sich an ältere St.Gallerinnen und St.Galler. Es soll ihnen helfen, sich im Tarifdschungel und in anderen, nicht immer einfachen Bereichen des öffentlichen Verkehrs sowie im ständig hektischer werdenden Strassenverkehr sicher zurecht zu finden. Der nächste Kurs findet am 12. März, 13.30 Uhr, in der Migros-Klubschule in St.Gallen statt. Dazu anmelden kann man sich bis 4. März bei der Pro Senectute unter Telefon 071'227'60'28.

Donnerstag, 21. Februar - 15:15 Uhr

Neue Ausstellung im Textilmuseum St.Gallen: 100 Jahre Circus Knie im Spiegel der Zirkuskostüme

Historische Kostüme aus dem Fundus des Circus Knie. (Bild: PD/Martin Leuthold)

Historische Kostüme aus dem Fundus des Circus Knie. (Bild: PD/Martin Leuthold)

Der Circus Knie feiert 2019 sein 100-jähriges Bestehen. Teil der Party ist eine Ausstellung in der Stadt St.Gallen: Ab dem 7. März zeigt das Textilmuseum 90 Kostüme und andere Ausstellungsstücke aus dem Privatbesitz der Familie Knie. Die Kleider sind Teil der wechselvollen Geschichte des Schweizer Nationalzirkus, der auch Generationen von St.Gallerinnen und St.Gallern in seinen Bann gezogen hat.

Die Magie von Zirkusdarbietungen hängen immer auch mit den fantasievollen Kostümen und Accessoires der Artisten zusammen. Dies galt schon für die mit bunten Pailletten geschmückten Gewändern aus den frühen Jahren des Circus Knie, als dieser noch von Dorfplatz zu Dorfplatz tingelt, wo die Künstlerinnen und Künstler im Freien auftraten.

Aber auch unter dem Zelthimmel – 1919 schaffte der Circus Knie sein erstes Chapiteau an – waren die Kostüme immer ein wesentliches Element der Dramaturgie, indem sie Clown, Magier, Dompteur und allen anderen Akteuren ihren unverwechselbaren Charakter verliehen. Dabei sind diese «Berufskleider» hochgradig funktional und spielen mit den Moden der Zeit. Viele wurden von renommierten Kostümbildnern entworfen und unter Verwendung edelster Stoffe gefertigt.

Infos zur Ausstellung im Textilmuseum

Donnerstag, 21. Februar - 14:44 Uhr

Marius Bear und Riana: Preisgekrönter Nachwuchs in der St.Galler Grabenhalle

Am Samstag, 21 Uhr, treffen in der Grabenhalle zwei preisgekrönte Nachwuchsmusiker aus dem Appenzellerland aufeinander. Hauptact ist der 25-jährige Marius Bear aus Appenzell, der vor einer Woche den Swiss Music Award als «SRF3 Best Talent» gewonnen hat. Er wird unterstützt von Riana, der Siegerin des bandXost-Wettbewerbs 2018 aus Stein AR.

Donnerstag, 21. Februar - 10:13 Uhr

Jugendliche fordern per Vorstoss:
St.Gallen soll den Klimanotstand ausrufen

Schulstreiks, Demonstrationen und jetzt ein Vorstoss: Die Jugendlichen in der Stadt machen mit allen Mitteln auf den Klimawandel aufmerksam. (Bild: Mareycke Frehner -2. Februar 2019)

Schulstreiks, Demonstrationen und jetzt ein Vorstoss: Die Jugendlichen in der Stadt machen mit allen Mitteln auf den Klimawandel aufmerksam. (Bild: Mareycke Frehner -
2. Februar 2019)

(rbe) Den Klimawandel als Krise anerkennen, darauf reagieren und die Gesellschaft informieren: Das fordert eine Gruppe von Jugendlichen von der Stadt St. Gallen. Die Kantischüler haben bei der Stadtkanzlei einen Vorstoss eingereicht mit dem Ziel, dass die Stadt den Klimanotstand ausruft. So, wie es auch die Stadt Basel soeben getan hat. «Die Folgen der Klimakatastrophe werden auch in der Stadt St. Gallen zunehmend spürbar», schreiben die Jugendlichen im Vorstoss. Der Hitzesommer 2018, die Schadstoffbelastung in der Luft: Das und mehr seien Folgen des Klimawandels, die auch die Stadt St. Gallen beträfen.

Die Jugendlichen haben für ihr Anliegen ein nur selten genutztes politisches Instrument gewählt. Das städtische Partizipationsreglement ermöglicht Minderjährigen (sowie Migrantinnen und Migranten) die politische Teilhabe: Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren können auf diese Weise einen Vorstoss ins Stadtparlament bringen. Seit das Instrument 2007 in Kraft trat, hat es erst zwei solche Jugendlichen-Anliegen gegeben. Der aktuelle Vorstoss zum Klima ist der dritte – und der erste seit zehn Jahren.

Donnerstag, 21. Februar - 10:11 Uhr

Villa Wiesental: Versöhnliche Signale

(pd/vre) Der Verein Pro Villa Wiesental wertet das am Montag durch die HRS Real Estate AG und die Pensionskasse der Stadt St.Gallen vorgestellte Sanierungs- und Neubauprojekt fürs Areal der Villa Wisental positiv. Er nimmt gemäss Mitteilung zur Kenntnis, dass nach einem rund achtjährigen Kampf «gegen den willentlichen Zerfall und den Abbruch» des schützenswerten Jugendstilhauses an der Rosenbergstrasse 95 das Generalunternehmen HRS als Grundeigentümerin bereit ist, eine konstruktive Lösung vorzulegen.

Das Projekt im Plan: Im Garten der Villa Wiesental soll ein schmaler und hoher Büroneubau entstehen. Der Fuss- und Veloweg vor dem Geschäftshaus «Sankt Leopard» bleibt bestehen. (Plan: PD/HRS Real Estate AG)Das Projekt im Plan: Im Garten der Villa Wiesental soll ein schmaler und hoher Büroneubau entstehen. Der Fuss- und Veloweg vor dem Geschäftshaus «Sankt Leopard» bleibt bestehen. (Plan: PD/HRS Real Estate AG)
So soll die sanierte Villa mit dem Büroneubau dahinter dereinst von der Rosenbergstrasse her aussehen. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)So soll die sanierte Villa mit dem Büroneubau dahinter dereinst von der Rosenbergstrasse her aussehen. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Die Villa Wiesental samt Büroneubau von der Verzweigung Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse her...Die Villa Wiesental samt Büroneubau von der Verzweigung Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse her...
...Dabei fällt das kleine, öffentlich zugängliche Plätzchen seitlich der sanierten Villa auf. (Illustrationen: PD/HRS Real Estate AG)...Dabei fällt das kleine, öffentlich zugängliche Plätzchen seitlich der sanierten Villa auf. (Illustrationen: PD/HRS Real Estate AG)
Im Erdgeschoss des Bürohauses könnte eine öffentliche Nutzung untergebracht werden. Für die Architekten wäre ein Restaurant eine gute Möglichkeit. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)Im Erdgeschoss des Bürohauses könnte eine öffentliche Nutzung untergebracht werden. Für die Architekten wäre ein Restaurant eine gute Möglichkeit. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Die obere Seite des Büroneubaus an der St.Leonhard-Strasse. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)Die obere Seite des Büroneubaus an der St.Leonhard-Strasse. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Die östliche, untere Seite des Büroneubaus an der Grünbergstrasse. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)Die östliche, untere Seite des Büroneubaus an der Grünbergstrasse. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Im Inneren des Bürohauses müsste der Niveauunterschied im Gelände ausgeglichen werden. Die Architekten stellen sich eine Treppe zwischen Unter- und Restaurant im Erdgeschoss vor. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)Im Inneren des Bürohauses müsste der Niveauunterschied im Gelände ausgeglichen werden. Die Architekten stellen sich eine Treppe zwischen Unter- und Restaurant im Erdgeschoss vor. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Das Original aus der Luft (von links nach rechts): der Sankt Leopard, davor der Fuss- und Veloweg zwischen Lokremise und Reithalle (der rote Ziegelbau ennet der Strasse), dann der Garten und darin die Villa Wiesental. (Bild: Urs Bucher und Benjamin Manser - 25. Januar 2016)Das Original aus der Luft (von links nach rechts): der Sankt Leopard, davor der Fuss- und Veloweg zwischen Lokremise und Reithalle (der rote Ziegelbau ennet der Strasse), dann der Garten und darin die Villa Wiesental. (Bild: Urs Bucher und Benjamin Manser - 25. Januar 2016)
Die Villa Wiesental (Rosenbergstrasse 95) und rechts davon die Verzweigung Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse. Dahinter ist das Geschäftshaus «Sankt Leopard» zu erkennen. (Bild: Urs Bucher und Benjamin Manser - 25. Januar 2016)Die Villa Wiesental (Rosenbergstrasse 95) und rechts davon die Verzweigung Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse. Dahinter ist das Geschäftshaus «Sankt Leopard» zu erkennen. (Bild: Urs Bucher und Benjamin Manser - 25. Januar 2016)
Die Rückseite der Villa Wiesental. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)Die Rückseite der Villa Wiesental. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
Die Villa Wiesental im heutigen Zustand von der Grünbergstrasse her. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)Die Villa Wiesental im heutigen Zustand von der Grünbergstrasse her. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
Die Verzweigung Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse mit der sanierten Villa Wiesental und dem Büroneubau dahinter. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)Die Verzweigung Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse mit der sanierten Villa Wiesental und dem Büroneubau dahinter. (Illustration: PD/HRS Real Estate AG)
Sanierung und Neubau im Modell: Die sanierte Villa Wiesental mit der kleinen Freifläche mit Baum, das neue Bürohaus und der «Sankt Leopard». (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)Sanierung und Neubau im Modell: Die sanierte Villa Wiesental mit der kleinen Freifläche mit Baum, das neue Bürohaus und der «Sankt Leopard». (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
Modellaufnahme des neuen Ensembles von Norden, also vom Rosenberg, her: Links das Ende der Häuserzeile an der Rosenbergstrasse, der KV-Bau und der Wasserturm neben der Lokremise. Recht die Villa Wiesental, der Büroneubau und der «Sankt Leopard». (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)Modellaufnahme des neuen Ensembles von Norden, also vom Rosenberg, her: Links das Ende der Häuserzeile an der Rosenbergstrasse, der KV-Bau und der Wasserturm neben der Lokremise. Recht die Villa Wiesental, der Büroneubau und der «Sankt Leopard». (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
Modellaufnahme des neuen Ensembles von Westen her: Links hinter den Bäumen die Villa Wiesental, dahinter der Büroneubau und rechts davon der «Sankt Leopard». (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)Modellaufnahme des neuen Ensembles von Westen her: Links hinter den Bäumen die Villa Wiesental, dahinter der Büroneubau und rechts davon der «Sankt Leopard». (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Februar 2019)
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St.Galler Jugendstilvilla erhalten: Villa Wiesental sanieren, daneben neu bauen

Positiv ist für den Verein Pro Villa Wiesental, dass der Garten der Villa in Ansätzen erhalten bleibt. Er begrüsst, dass dieser öffentlich zugänglich werden soll. Ebenso auf Zustimmung stösst die geplante Fassadenbegrünung des hinter der Villa geplanten Büroneubaus. Ob bei diesem Neubau «die städtebauliche Qualität und nicht die maximalste Rendite» im Zentrum steht, will der Verein noch überprüfen. Dafür will er die Diskussion in Architekturkreisen genau verfolgen, bevor er endgültig zum Projekt Stellung nimmt.

Mit dem am Montag vorgestellten Projekt wollen HRS und Pensionskasse die alte Villa Wiesental erhalten, über deren Zukunft seit bald zwanzig Jahren gestritten wird. Das schützenswerte Gebäude soll erhalten bleiben und für eine Büronutzung saniert werden. Hinter der Villa soll ein rund 29 Meter hoher Büroneubau in die Höhe gezogen werden. Das Projekt soll 28 Millionen Franken kosten. Die Pensionskasse übernimmt das Areal samt Projekt als Renditeobjekt von der HRS, sobald eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt.

Donnerstag, 21. Februar - 05:49 Uhr

Einen Blick hinter die Kulissen des Theaters im St.Galler Stadtpark werfen

Szenenbild aus «Der nackte Wahnsinn», einer Komödie von Michael Frayn, die in der laufenden Saison am Theater St.Gallen zu sehen ist. (Bild: PD/Theater St.Gallen - 9. Januar 2019)

Szenenbild aus «Der nackte Wahnsinn», einer Komödie von Michael Frayn, die in der laufenden Saison am Theater St.Gallen zu sehen ist. (Bild: PD/Theater St.Gallen - 9. Januar 2019)

(pd/vre) Die Bretter, die die Welt bedeuten, hatten schon immer eine grosse Anziehungskraft. Neben Führungen für angemeldete Gruppen bietet das Theater St.Gallen daher seit dieser Saison auch allgemein zugängliche öffentliche Führungen an. Einmal im Monat geben Mitglieder des Theaterteams auf einem rund einstündigen Gang durch Foyer, Zuschauerraum, Bühne, Werkstätten, Schneiderei, Garderoben und Maske Einblicke ins Theaterleben.

Die zweite Führung dieser Art im Theaterhaus im Stadtpark findet diesen Samstag statt. Treffpunkt dafür ist um 11 Uhr im Eingang zum Theaterfoyer. Die Teilnahme an der Führung kostet einen Fünfliber. Tickets sind gemäss Ausschreibung der Aktion an der Theaterkasse erhältlich.

Mittwoch, 20. Februar - 20:03 Uhr

Guggen im Kulturlokal: Wie das Kugl am Freitag die Fasnacht umarmen will

(pd/vre) In einer Woche ist Schmutziger Donnerstag. Damit bricht auch in der Stadt St.Gallen wieder die Fasnacht aus. Zuvor richtet jetzt eine städtische Kulturinstitution, die sonst eher nicht mit der Fasnacht in Verbindung gebracht wird, erstmals einen Maskenball aus: Diesen Freitag lädt «Kultur am Gleis», das Kugl, im alten Güterbahnhof zum Fasnachtstreiben ein. Die Bar ist ab 20 Uhr, der Club ab 22 Uhr geöffnet.

Kultur am Gleis (Kugl) im alten Güterbahnhof gehört zu den angesagtesten Partylokalen der Stadt St.Gallen. Für Maskenbälle ist es bisher eher weniger bekannt... (Bild: Peer Füglistaller - 5. Juni 2015)

Kultur am Gleis (Kugl) im alten Güterbahnhof gehört zu den angesagtesten Partylokalen der Stadt St.Gallen. Für Maskenbälle ist es bisher eher weniger bekannt... (Bild: Peer Füglistaller - 5. Juni 2015)

Den vorfasnächtlichen Überraschungscoup begründet Kugl-Geschäftsführer Daniel Weder damit, dass sein Team keinerlei Berührungsängste mit der Fasnacht habe. Man betrachte den Anlass als willkommene Gelegenheit, einheimische und auswärtige Gäste anzusprechen, «die bisher noch nie bei uns waren». Der Abend wartet mit zwei Gastguggen zum Aufwärmen auf.

Am Kugl-Maskenball sind alle willkommen - egal, ob verkleidet, geschminkt oder mit Maske. Und wenn der Fasnachtsabend einigermassen einschlägt, soll's nicht der letzte gewesen sein. Daniel Weder: «Im nächsten Jahr wollen wir mit der Fasnachtsgesellschaft zusammenarbeiten und den Maskenball fix auf die Agenda setzen.»

Zum Kugl-Programm

Mittwoch, 20. Februar - 16:09 Uhr

St.Galler Blogger mit Terminproblem

Marcel Baur, St.Galler Blogger.

Marcel Baur, St.Galler Blogger.

(vre) Marcel Baur ist einer der fleissigsten Stadtsanktgaller Blogger. Er äussert sich auf kurzverbloggt.ch und auf Twitter täglich mindestens einmal zu aktuellen Problemen der Gallusstadt. Gemäss neustem Eintrag hat er ein Terminproblem: Der Kanton will am Wochenende vom 30. Juni über den neuen HSG-Campus am St.Galler Platztor und das Toggenburger Klanghaus am Schwendisee abstimmen lassen. Und an diesem Wochenende - man ahnt, was kommt - findet im Sittertobel doch auch das St.Galler Open-Air-Festival statt.

Nach Meinung von Blogger Baur ist das «ein eher ungünstiges Datum». Insbesondere für junge Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Stadt St.Gallen. Er geht nämlich davon aus, dass sie am Sonntag lieber im Sittertobel bleiben, statt im Rathaus ihr Abstimmungscouvert abzuliefern. Das mag tatsächlich stimmen, andere Open-Air- und Polit-Beobachter relativieren das Problem allerdings.

Blick ins Areal beim St.Galler Platztor: Hier soll der neue HSG-Campus entstehen.

Blick ins Areal beim St.Galler Platztor: Hier soll der neue HSG-Campus entstehen.

Zum einen sei wohl der Grossteil der Open-Air-Gäste bei den Vorlagen des Kantons St.Gallen gar nicht stimmberechtigt: weil sie nicht 18 Jahre alt seien oder von auswärts kämen, moniert einer. Anderseits dürften St.Gallerinnen und St.Galler seit Jahrzehnten brieflich abstimmen, per Post oder in den Briefkasten am Rathaus. Nur noch ein ganz, ganz kleiner Prozentsatz pilgere nach alter Väter Sitte am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, höchstpersönlich zur Abstimmungsurne.

Fazit: Wenn die Stimmbeteiligung am 30. Juni zum Uni-Campus und zum Klanghaus tief bleibt, wird das mit allergrösster Wahrscheinlichkeit andere Gründe als das Open-Air-Festival haben. Es könnte ja tatsächlich sein, dass die beiden Bauprojekte für 160 und 20 Millionen Franken viele junge (und ältere) Stimmberechtigte einfach nicht interessieren...

Mittwoch, 20. Februar - 14:22 Uhr

Leserbild: Bricht jetzt der Mond auseinander?

Das Phänomen mit dem «Riss» quer durch den Mond löste am Dienstag und Mittwoch bei «Tagblatt»-Lesern Fragen aus. (Leserbild: Klaus Stadler - 19. Februar 2019

Das Phänomen mit dem «Riss» quer durch den Mond löste am Dienstag und Mittwoch bei «Tagblatt»-Lesern Fragen aus. (Leserbild: Klaus Stadler - 19. Februar 2019

(vre) In der Nacht auf Mittwoch ist er natürlich auch in St.Gallen vielen aufgefallen, der supergrosse Mond. Und über der Gallusstadt schien er auch noch gleich auseinander brechen zu wollen. Die Erklärung dafür sind für Gaudenz Flury von SRF Meteo allerdings nicht Vorgänge auf dem Mond. Der Fachmann vermutet vielmehr, dass da eine ungewöhnliche geformte Wolke, mit grosser Wahrscheinlichkeit der etwas verblasene Kondensstreifen eines Flugzeugs vor den Vollmond geraten ist und f¨r die reizvolle optische Täuschung verantwortlich ist.

Mittwoch, 20. Februar - 13.44 Uhr

Lernen, die Steuererklärung richtig auszufüllen

Das korrekte Ausfüllen der Steuererklärung ist nicht ganz ohne. Das wissen auch die Jugendinformation Tipp und das Steueramt der Stadt St.Gallen. Sie unterstützen daher auch in diesem Jahr junge Erwachsene beim Ausfüllen der Formulare. Wegen der grossen Nachfrage in den vergangenen Jahren wird der Workshop diesmal doppelt angeboten. Dies am 19. und am 20. März, je 18.30 bis 20.30 Uhr, im Oberstufenschulhaus Blumenau in St.Gallen.

Gratis am Steuerworkshop teilnehmen können junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren mit Wohnsitz in der Stadt St.Gallen. Anmeldung bei der Jugendinformation Tipp unter tipp@stadt.sg.ch oder 071'224'62'08. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Checkliste, in der die Dokumente und Unterlagen aufgeführt sind, welche sie für den Workshop mitbringen müssen.

Steuerworkshop für junge Erwachsene

Mittwoch, 20. Februar - 13:09 Uhr

WWF-Kurs: Obstbäume für den eigenen Garten richtig auswählen, pflanzen, schneiden und pflegen

Die Pflege von Obstbäumen an der eigenen Hausfassade will gelernt sein. Das fängt bei der Wahl der richtigen Sorten an, geht über den Bau des Spaliers bis hin zum Schneiden der Bäume. Tipps vom Fachmann sind da für Laien natürlich doppelt wertvoll: Am 9. März, 8.30 bis 16.30 Uhr, bietet der WWF in St.Gallen genau solche an.

Aprikosen sind beliebte Spalierbäume. Damit sie aber so schön blühen und nachher auch reichlich Früchte tragen, müssen sie richtig gepflegt werden. (Bild: Reto Voneschen - 21. März 2018)

Aprikosen sind beliebte Spalierbäume. Damit sie aber so schön blühen und nachher auch reichlich Früchte tragen, müssen sie richtig gepflegt werden. (Bild: Reto Voneschen - 21. März 2018)

Naturgärtner Markus Allemann gibt in diesem Tageskurs Tipps für die Verwendung robuster Sorten, die Bodenvorbereitung, die Pflanzung und die biologische Pflege von Obstbäumen. Selbst Hand anlegen heisst es dann beim Winterschnitt. Diesen üben Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Obstbäumen. Infos und Anmeldung zum Anlass bis am 7. März, 16 Uhr, beim WWF-Regiobüro AR/AI-SG-TG unter 071'221'72'30 oder im Internet unter www.wwfost.ch/naturlive.

Dienstag, 19. Februar - 13:00 Uhr

Klimademo auf der Tribüne: Bürgerliche Politiker sorgen sich um die Sicherheit des Kantonsrats

(vre) Die Kundgebung zur Klimapolitik vom Montag im St.Galler Kantonsrat hat ein politisches Nachspiel. Mindestens wird darüber in einer nächsten Session des Parlaments nochmals diskutiert. Die Fraktionen von FDP, CVP/GLP und SVP monieren in einer am Dienstag eingereichten Interpellation, dass Demonstrantinnen und Demonstranten mehrfach gegen das Geschäftsreglement des Kantonsrats verstossen hätten.

«Reisst Euch zusammen, die Erde steht in Flammen»: Dieses Transparent der jungen Klima-Demonstranten am Montag auf der Tribüne im St.Galler Kantonsratssaal hat jetzt ein politisches Nachspiel. (Bild: Regina Kühne - 18. Februar 2019)

«Reisst Euch zusammen, die Erde steht in Flammen»: Dieses Transparent der jungen Klima-Demonstranten am Montag auf der Tribüne im St.Galler Kantonsratssaal hat jetzt ein politisches Nachspiel. (Bild: Regina Kühne - 18. Februar 2019)

Speziell kritisieren sie, dass es Teilnehmner der Kundgebung gelungen ist, ein Transparent in den Saal zu bringen und zu entrollen. Daraus lassen sich für die Fraktionen von FDP, CVP/GLP und SVP zwei Schlüsse ziehen: Entweder habe das Sicherheitsdispositiv versagt, das jährlich rund 50'000 Franken koste. Oder die Demonstranten hätten Unterstützung aus der Mitte des Rates oder durch das Personal gehabt.

Vom Präsidium des Kantonsrats wollen die drei bürgerlichen Fraktionen nun unter anderem wissen, wie es künftig verhindern will, dass der Betrieb im Kantonsrat gestört wird. Zudem soll es darüber Auskunft geben, wieso am Montag verbotene Gegenstände auf die Tribüne gelangen konnten und wie das künftig verhindert werden kann. Brisant ist die Frage, ob das Ratspräsidium im Fall der Klimademo bereit ist, Strafanzeige gegen die Beteiligten einzureichen...

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