ST.GALLER STADT-TICKER: Versuchsbetrieb 13. bis 22.1.2019

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In eigener Sache

Der Versuch der Online- und der Stadtredaktion des «St.Galler Tagblatt» mit dem ST.GALLER STADT-TICKER nähert sich seinem Ende. Das Gefäss wird demnächst deaktiviert. Danach werden die Resultate des Probebetriebs ausgewertet. Falls Sie Feedback auf den ST.GALLER STADT-TICKER haben: reto.voneschen@tagblatt.ch.
Danke für Ihr Interesse.

Dienstag, 22. Januar - 16:30 Uhr

«Animal Save» will am Freitagmorgen Abschied von Schlachttieren nehmen

Erstmals wollen diesen Freitag, 5.45 Uhr, Tierfreunde «auf dem Gelände des Schlachtbetriebs Gossau von den angelieferten Schlachttieren Abschied nehmen». Mahnwachen dieser Art soll es künftig im Industriegebiet zwischen St.Gallen und Gossau in regelmässigen Abständen geben.

So wirbt Animal Save für die Aktion vom Freitag im Schlachthof Gossau. (Bild: Facebook - 22. Januar 2019)

So wirbt Animal Save für die Aktion vom Freitag im Schlachthof Gossau. (Bild: Facebook - 22. Januar 2019)

Neben dem Abschiednehmen planen die Tierrechtsaktivisten gemäss Facebook-Eintrag die Vorgänge bei der Tieranlieferung im Schlachthof «zu dokumentieren und in die Welt hinauszutragen». Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion sollen daher eine Kamera oder ein Smartphone mit Kamerafunktion mitbringen. Die Gruppierung hat nach eigenen Angaben ein Gesuch zur Durchführung der Aktion eingereicht, wartet aber am Dienstagnachmittag noch auf eine Bewilligung.

«Animal Save» St.Gallen ist gemäss Einladung zur Gossauer Aktion Teil einer weltweiten, friedlichen Bewegung für Tierrechte. Im Aufruf zur Aktion vor dem Schlachthof Gossau heisst es denn auch ausdrücklich: «Diese Bewegung ist eine absolut friedliche und wir begegnen auch den Fahrer*innen der Tiertransporter sowie den Schlachthof-Mitarbeiter*innen mit Respekt und Mitgefühl.»

Dienstag, 22. Januar - 15:46 Uhr

Baschi stellt Anfang Februar sein neues Album «1986» auch in St.Gallen vor

Am Samstag, 9. Februar, 20 Uhr, stellt Baschi im Kugl im alten Güterbahnhof St.Gallen sein neues Album «1986» vor. Der Titel der 11er-Packung entspricht dem Geburtsjahr des Mundartsängers. Die Zutaten für sein achtes Album sind die gleichen wie immer: Liebe, Sehnsucht, Freiheit und Rebellion.

Der Mundartsänger Baschi tritt am 9. Februar im Kugl in St.Gallen auf. (Bild: PD/Karin Oliver - 31. August 2018)

Der Mundartsänger Baschi tritt am 9. Februar im Kugl in St.Gallen auf. (Bild: PD/Karin Oliver - 31. August 2018)

«1986» ist für Kritiker ein Baschi-Album mit ultimativem Wiedererkennungsfaktor. Die Stimme, die grossen Melodien, die mit Klavier und Gitarre hochgepumpten Emotionen - der Hitparadenstürmer tue seinen Fans den Gefallen und ziehe sein Ding durch, heisst es etwa in einer Besprechung der Presseagentur SDA.

Der Vorverkauf für das Baschi-Konzert in St.Gallen läuft jetzt an. Karten gibt's bei Ticketcorner, Starticket, der Post, Coop-City, Manor und unter www.dominoevent.ch.

Dienstag, 22. Januar - 15:03 Uhr

St.Gallen spielt in Fragen der Digitalisierung eine Vorreiterrolle für andere Städte

Stadtpräsident Thomas Scheitlin bei seiner Begrüssung im zwölften Stock des Rathauses. (Bild: David Gadze)

Stadtpräsident Thomas Scheitlin bei seiner Begrüssung im zwölften Stock des Rathauses. (Bild: David Gadze)

(dag) An der Jahreszusammenkunft mit den lokalen Medienredaktionen hat Stadtpräsident Thomas Scheitlin am Dienstagmittag auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Den Schwerpunkt legte er dabei auf die Digitalisierung. Sie betreffe alle und halte auch die Stadt schon seit längerem auf Trab. Und doch sei die Verwaltung – im Unterschied zu vielen anderen Unternehmen – noch nicht in allen Bereichen so weit.

Mit der Anstellung eines Chief Digital Officer (CDO) nehme die St.Gallen allerdings eine Pionierrolle in der Schweiz ein, sagte Scheitlin. Städte wie Zürich würden das nun kopieren. Darauf dürfe man stolz sein. Auch als Mitbegründerin des «Smart City Hub», eines nationalen Verbands, den St. Gallen mit Zürich, Winterthur und Zug ins Leben gerufen hat, stelle die Stadt unter Beweis, dass sie innovativ sei.

Zwischen Behörden und Medien gibt es im Berufsalltag wenige Gespräche, bei denen weder Notizblock noch Aufnahmegerät zum Einsatz kommen. Einmal im Jahr lädt die St.Galler Stadtregierung aber Medienschaffende zum Treffen ein. Beim Mittagessen im 12. Stock des Rathauses hatten am Dienstag Stadträte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtkanzlei sowie Journalistinnen und Journalisten Gelegenheit, sich auszutauschen und das vergangene Jahr zu reflektieren. Der «Brauch» existiert inzwischen seit 22 Jahren.

Dienstag, 22. Januar - 08:15 Uhr

Neben der Tonhalle werden heute sechs kranke Silberlinden gefällt

Teile der ersten der sechs zu fällenden Silberlinden liegen kurz nach 8 Uhr bereits auf der Strasse. (Bilder: Christoph Renn - 22. Januar 2019)

Teile der ersten der sechs zu fällenden Silberlinden liegen kurz nach 8 Uhr bereits auf der Strasse. (Bilder: Christoph Renn - 22. Januar 2019)

(ren/vre) Seit heute Morgen sind die Fällarbeiten an der Blumenaustrasse entlang der St.Galler Tonhalle im Gang. Hier werden sechs Silberlinden mit Stammdurchmessern bis 270 Zentimeter gefällt.Die Bäume müssen aufgrund der Nähe zu den links und rechts der Strasse stehenden Gebäude stückweise abgetragen werden. Die Blumenaustrasse muss dafür gesperrt werden. Die Fällarbeiten dauern voraussichtlich bis Dienstagabend.

Die Blumenaustrasse wird für die Fällaktion voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt sein.

Die Blumenaustrasse wird für die Fällaktion voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt sein.

Die sechs Silberlinden, die heute fallen, wurden 1909 nach Abschluss der Bauarbeiten an der Tonhalle gepflanzt. In den vergangenen Jahren hat sich ihr Gesundheitszustand aber rapide verschlechtert. Ursache dafür ist Pilzbefall. «Ganze Kronenpartien starben ab», sagte Colin Hoare, Spezialist für Baumpflege bei Stadtgrün (dem ehemaligen Gartenbauamt) im Spätherbst zum «St.Galler Tagblatt». Als Ersatz für die gefällten Bäume sollen am gleichen Ort sechs klimafestere Silberlinden der Sorte Brabant gepflanzt werden.

Montag, 21. Januar - 17:36 Uhr

Noch eine neue Kaffeebar an der Poststrasse: Urbanes Flair und Smoothies im Café Liberté

(alt/vre) Und wieder hat sich ein leeres Ladenlokal an der Poststrasse mit Leben gefüllt: Seit dem 23. Dezember residiert das Café Liberté im Ladenlokal Poststrasse 17, das einst ein Reformhaus beherbergte. Das helle Interieur, die hohen Fenster und die Einrichtung mit Polsterstühlen, Holztischen sowie Deko-Regalen machen das neue Café zu einem trendigen Ort.

Inan Akyol (hinten rechts) mit seinem Liberté-Team. (Bild: Aliena Trefny)

Inan Akyol (hinten rechts) mit seinem Liberté-Team. (Bild: Aliena Trefny)

Betreiber Inan Akyol ist zufrieden mit den ersten Betriebswochen im neuen Lokal: «Wir konnten bereits Stammkunden gewinnen», freut sich der 37-Jährige. Die familiäre Atmosphäre trage dazu bei. Und Akyol achtet besonders auf die Qualität und Frische seiner Bagels und Smoothies. Dank der offenen Küche kann der Gast zuschauen, wie diese frisch zubereitet werden. Bei den Gästen gut angekommen ist die Breite des Angebots. Es findet sich für alle etwas: für Fleisch-, Fisch- oder Gemüseliebhaber, aber auch für glutenintolerante oder gesundheitsbewusste Gäste.

Zum neuen Café Liberté

Montag, 21. Januar - 15:52 Uhr

«Kostas, der Grieche» regt sich auf, Fasnachtsgesellschaft beruhigt

Schmutziger Donnerstag ist zwar erst am 28. Februar, ein St.Galler Wirt nervt sich aber schon jetzt darüber. Stavros und Tiziana Ghiatras führen im ehemaligen «Trübli» an der Ecke Goliathgasse/Magnihalden seit Mitte Dezember 2017 das griechische Restaurant «Kostas, der Grieche». Für die Fasnacht 2019 haben sie sich «offiziell» angemeldet, um Besuch von  Schnitzelbänklern zu bekommen. Im Programmheft und auf der Homepage der Fasnachtsgesellschaft tauche ihr Restaurant jetzt aber nicht auf, zeigen sich die beiden auf Facebook enttäuscht.

Stavros und Tiziana Ghiatras kurz vor der Eröffnung von «Kostas, der Grieche» im ehemaligen «Trübli» an der Ecke Goliathgasse/Magnihalden in der nördlichen St.Galler Altstadt. (Bild: Michel Canonica - 8. Dezember 2017)

Stavros und Tiziana Ghiatras kurz vor der Eröffnung von «Kostas, der Grieche» im ehemaligen «Trübli» an der Ecke Goliathgasse/Magnihalden in der nördlichen St.Galler Altstadt. (Bild: Michel Canonica - 8. Dezember 2017)

Es könnte sein, dass diese - werbewirksam inszenierte - Enttäuschung schlicht zu früh kommt. «Kostas, der Grieche» werde im Programmheft wie auf der Homepage der Fasnacht unter den Altstadt-Beizen gelistet, die die Schnitzelbänkler am 28. Februar, 1., 2. und 5. März besuchten, heisst es bei der Fasnachtsgesellschaft. Das Fasnachtsprogramm sei noch gar nicht gedruckt; es werde etwa in einer Woche vorliegen. Und die Homepage werde sowieso ständig nachgeführt.

Das mit der «offiziellen» Anmeldung, so heisst es bei der St.Galler Fasnachtsgesellschaft, sei offensichtlich ein Versehen: Bei der Fasnachtsgesellschaft selber sei keine solche eingegangen. Das sei offenbar über die Schnitzelbänkler gelaufen. Nachdem man jetzt aber wisse, dass «Kostas, der Grieche» an der Fasnacht dabei sei, habe man die entsprechenden Ergänzung am Programm in Auftrag gegeben.

Im Internet können die Verantwortlichen dann gleich noch einen weiteren Fehleintrag im Fasnachtsprogramm korrigieren: Dieses führt am 1. März immer noch die Fasnachtsgala «Dampf im Kessel» in der Lokremise auf. Sie findet dieses Jahr aber gar nicht statt: Als Ersatz gibt's einen Abend mit den Ehren-Födlebügern im Waaghaus. Der Vorverkauf für diese Veranstaltung ist bereits im Gang.

Zum Programm der St.Galler Fasnacht

Montag, 21. Januar - 12:56 Uhr

Quickmail ist 2018 nochmals gewachsen

(pd/vre) Quickmail ist der einzige private Briefdienstleister der Schweiz. Er hat seinen Sitz an der Fürstenlandstrasse 95 in St.Gallen. 2018 ist das Unternehmen wieder gewachsen: Es hat 98,8 Millionen Briefen zugestellt. Das waren gemäss Mitteilung vom Montag zwölf Millionen oder 14 Prozent mehr als 2017. Für das laufende Jahr erwarten die Verantwortlichen eine weitere Zunahme.

Eine Zustellerin von Quickmail unterwegs in Thal. (Bild: Urs Bucher - 13. Juli 2017)

Eine Zustellerin von Quickmail unterwegs in Thal. (Bild: Urs Bucher - 13. Juli 2017)

Quickmail ist das erste private Unternehmen in der Schweiz, das seit der Teilliberalisierung des Briefmarktes adressierte Briefe zustellt. Das Unternehmen wurde im August 2009 gegründet und stellt adressierte Briefe, Mailings, Kataloge, und Zeitschriften über 50 Gramm zu. Derzeit arbeiten beim Unternehmen 150 Vollzeitangestellte sowie 3050 in Teilzeit beschäftigte Zustellerinnen und Zusteller. Auf Vollzeitstellen umgerechnet entspricht dies 530 Beschäftigten.

Montag, 21. Januar - 11:34 Uhr

Erfreuliche Uni diskutiert über alternative Unternehmen: Dieser Betrieb gehört den Arbeitern

Die Genossenschaftsbeiz «Schwarzer Engel» an der Engelgasse 22 in St.Gallen wurde 1986 als Nachfolger verschiedener alternativer Beizen gegründet. Das Restaurant wird bis heute von einem Kollektiv geführt. (Bild: Samuel Schalch - 24. August 2016)

Die Genossenschaftsbeiz «Schwarzer Engel» an der Engelgasse 22 in St.Gallen wurde 1986 als Nachfolger verschiedener alternativer Beizen gegründet. Das Restaurant wird bis heute von einem Kollektiv geführt. (Bild: Samuel Schalch - 24. August 2016)

(pd/vre) Am Dienstag, 20.15 Uhr, widmet sich eine Podiumsdiskussion der Erfreuliche Universität im Palace der Selbstverwaltung und der Demokratie am Arbeitsplatz. Im Zentrum des Abend stehen Beispiele für selbstverwaltete Betriebe. Zu Gast im Palace sind etwa Exponentinnen und Exponenten des Zürcher Getränkehändler Intercomestibles und der «Wochenzeitung» (WOZ).

Als Genossenschaften organisierte und von Kollektiven geführte Betriebe hatten in der Deutschschweiz in den 1980er-Jahren Hochkonjunktur. Etlichen von ihnen war denn auch nur eine sehr kurze Existenz vergönnt. Auch in der Stadt St.Gallen entstanden damals im Gefolge der Jugendbewegung solche Betriebe. Die Genossenschaftsbeiz Schwarzer Engel, die Buchhandlung Comedia oder der Stadtladen als Bio- und Fair-Trade-Pionier sind heute noch existierende Beispiele dafür.

Montag, 21. Januar - 08:14 Uhr

Wie vor über 100 Jahren die bis heute höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz gebaut wurde

Ab Februar bis 2021 will die Schweizerische Südostbahn (SOB) ihren Viadukt über den Sittergraben und den dahinter liegenden Sturzeneggtunnel sanieren. Die beiden Bauwerke sollen so fit für die nächsten 40 bis 60 Jahre gemacht werden. Der SOB-Sitterviadukt ist mit 99 Metern Höhe immer noch die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz. Als sie von 1907 bis 1910 gebaut wurde, standen Ingenieure wie Arbeiter vor speziellen Herausforderungen.

Vom Gerüstturm beim Elektrizitätswerk Kubel aus wurde der stählerne Mittelteil des SOB-Sitterviadukts montiert. Ansichtskarte von 1908. (Bilder: Sammlung Reto Voneschen)

Vom Gerüstturm beim Elektrizitätswerk Kubel aus wurde der stählerne Mittelteil des SOB-Sitterviadukts montiert. Ansichtskarte von 1908. (Bilder: Sammlung Reto Voneschen)

Der 365 Meter lange Viadukt besteht aus drei Teilen: zwei Vorlandbrücken aus Natursteinen im Osten und Westen sowie einem Mittelstück aus Stahl. Das Material für den Bau der Brücke wurde mit einer Feldbahn vom Güterbahnhof St. Gallen zum östlichen Brückenkopf gebracht. Die Steingewölbebrücken mit 26'000 Kubikmeter Mauerwerk wurden auf damals herkömmliche Art mittels Seilbahnen gebaut. Zwei davon überspannten als Materialzubringer den Sittergraben.

Der fertige Sitterviadukt auf einer Ansichtskarte von 1911. Hinter der Brücke mit dem Zug ist das Ostportal des Sturzeneggtunnels zu erkennen.

Der fertige Sitterviadukt auf einer Ansichtskarte von 1911. Hinter der Brücke mit dem Zug ist das Ostportal des Sturzeneggtunnels zu erkennen.

Für den Einbau des 920 Tonnen schweren Fachwerkträgers erstellte der bekannte Zimmermeister Richard Coray in der Brückenmitte vom Sommer 1908 bis Frühling 1909 einen hölzernen Gerüstturm mit einer Gesamthöhe von 97,15 Metern. Im Turm war ein Lift für zehn bis zwölf Personen mit einer Förderhöhe von 78,5 Metern eingebaut. Für den Bau des Gerüstturms wurden 1650 Kubikmeter Holz verwendet. Im November 1909 widerstand der Gerüstturm und die Brücke sogar orkanartigen Herbststürmen. Vom Gerüst aus wurde dann der stählerne Mittelteil des Sitterviadukts Stück für Stück aus Einzelteilen montiert.

Montag, 21. Januar - 07:36 Uhr

Franziska Ryser gibt Präsidium der Jungen Grünen der Stadt St.Gallen nach knapp vier Jahren ab

Die Jungen Grünen der Stadt St.Gallen haben eine neue Präsidentin: Rebekka Schmid löst in dieser Funktion Franziska Ryser ab. Zweitere hatte das Amt fast vier Jahre lang inne. In dieser Zeit trug sie massgeblich dazu bei, die Jungen Grünen weiter aufzubauen und vor allem politisch zu profilieren.

Franziska Ryser hat das Präsidium der Stadtsanktgaller Jungen Grünen abgegeben. Sie bleibt aber im Stadtparlament. (Bild: Urs Bucher - 13. Oktober 2017)

Franziska Ryser hat das Präsidium der Stadtsanktgaller Jungen Grünen abgegeben. Sie bleibt aber im Stadtparlament. (Bild: Urs Bucher - 13. Oktober 2017)

Mit ein Verdienst von Franziska Ryser war auch der Wahlerfolg der Jungpartei im Wahljahr 2016: Im Kantonsrat sind die Jungen Grünen der Stadt mit einem Sitz vertreten, im Stadtparlament erkämpften sie sich ein zusätzliches Mandat und kommen heute auf drei Sitze. Ryser wird die Jungen Grünen weiterhin im St.Galler Stadtparlament vertreten. Dieses hatte sie 2017 sogar präsidiert.

Die neue Präsidentin der städtischen Jungen Grünen heisst Rebekka Schmid. Die gelernte Bäckerin ist in St.Gallen aufgewachsen und seit anderthalb Jahren im Kantonalvorstand der Jungen Grünen aktiv. 

Sonntag, 20. Januar - 19:14 Uhr

85 Kinder und 17 Familien starteten zum St.Geörgler Skirennen an der Beckenhalde

(vre) Am Sonntag hat an der Beckenhalde das 16. St.Geörgler Kinderskirennen statt gefunden. Die Bedingungen dafür seien gut gewesen, zog Roland Deiniger vom Organisationskomitee am späten Nachmittag eine erste Bilanz. Nur der harte Schnee habe manchem Teilnehmer, mancher Teilnehmerin etwas Schwierigkeiten bereitet. 85 Kinder und 17 Familien sind beim diesjährigen St.Geörger Skirennen gestartet. Es konnte wieder einmal auf Anhieb durchgeführt werden. Genau so wie eine Woche zuvor das Skirennen am Schlösslihang im Haggen-Quartier.

An der Talstation des Skilifts an der Beckenhalde warten die kleinen Wettkämpferinnen und Wettkämpfer, um sich zum Start oben am Hang transportieren zu lassen. (Bilder: Urs Bucher - 20. Januar 2019)
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Aufwärmen vor dem Start.
Junge Rennfahrerinnen unter sich.
Und da kommt bereits der erste Läufer vorbei.
Er liegt in die Kurven wie ein alter Profi.
Schussfahrt ins Ziel.
Anfeuerungsrufe vom Pistenrand.
Und noch einer, der's wissen will.
Hoppla, nach hinten weggerutscht.
Wo ist hier die Bremse?
Papa bleibt zur Sicherheit in der Nähe.
Auf den letzten Metern bis zum Ziel.
Tempo machen auf den letzten Metern.
Im Ziel!
Ein Handy-Föteli zur Erinnerung.
Die Medaillen für die erfolgreichen Teilnehmer am 16. St.Geörgler Kinderskirennen vom Sonntag.
Die stolzen Sieger mit ihren Medaillen.
Kleine Siegerinnen und Sieger auf dem Treppchen.

An der Talstation des Skilifts an der Beckenhalde warten die kleinen Wettkämpferinnen und Wettkämpfer, um sich zum Start oben am Hang transportieren zu lassen. (Bilder: Urs Bucher - 20. Januar 2019)

Sonntag, 20. Januar - 18:33 Uhr

SP nominiert Liste für Nationalratswahlkampf: Vier aus dem Wahlkreis St.Gallen-Gossau kämpfen mit

(pd/vre) Die SP des Kantons St.Gallen hat am Wochenende ihre Liste für die Nationalratswahlen vom 20. Oktober verabschiedet. Genossinnen und Genossen wollen dann drei statt bisher zwei der zwölf St.Galler Nationalratsmandate erobern. Die sechs Kandidatinnen und sechs Kandidaten aus dem ganzen Kanton wurden von den 100 Delegierten im Kugl im St.Galler Güterbahnhof einstimmig nominiert. Aus dem Wahlkreis St.Gallen-Gossau kandidieren im Herbst eine Bisherige und drei Neue auf der SP-Nationalratsliste. Es sind dies die bisherige SP-Nationalrätin Claudia Friedl sowie neu Bettina Surber und Gallus Hufenus aus St.Gallen. Der Vierte im Bund ist Ruedi Blumer aus Gossau.

Sonntag, 20. Januar - 16:01 Uhr

Normalbetrieb erst am Mittwoch - Ursachen für Überspannungen weiter unklar

Am Sonntagmorgen ist es Bereich Schibenertor zum dritten Mal innert weniger Tage zu einer Störung im Fahrleitungsnetz gekommen. Gemäss Medienmitteilung der Appenzeller Bahnen verkehren deshalb zwischen St.Gallen und Notkersegg bis Dienstagabend Bahnersatzbusse.

Den Experten ist es gelungen, die plötzlich aufgetretenen Störungen einzugrenzen. Hintergrund des Stromausfalls sind Überspannungen, die bei der Durchfahrt der Züge im St.Galler Burggraben aus Richtung Trogen in Richtung Stadtzentrum entstehen

Die genauen Ursachen der plötzlich eintretenden Überspannungen sind aber nach wie vor unklar. In der Medienmitteilung heisst es weiter, dass Abklärungen und Softwareauswertungen bei den Fahrzeugen sowie bei der infrastrukturseitigen Signalsteuerung zur Spannungsumschaltung vorgenommen werden müssen. Bis die Ursachen geklärt sind, können keine Züge den Bereich Burggraben passieren. Gemäss Mitteilung rechnen die AB am Mittwoch, 23. Januar, wieder durchgehend mit Zügen fahren zu können.

Sonntag, 20. Januar - 08:38 Uhr

Schon wieder Stromausfall beim ÖV : Arbeiten zur Behebung des Schadens laufen auf Hochtouren

«Die Situation ist für unser Unternehmen schwierig – und für unsere Kundinnen und Kunden natürlich sehr ärgerlich.» Das sagt Thomas Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahnen (AB), zu den ständigen Stromunterbrüchen auf der Linie von St.Gallen nach Trogen. Im Moment sind rund ein halbes Dutzend Personen daran, die Probleme möglichst rasch zu beheben. Darunter befinden sich Vertreter des Schienenfahrzeugherstellers Stadler genauso wie Angestellte der Appenzeller Bahnen sowie Personal der Stadt St.Gallen.

Im Moment vermuten die Experten, dass die Kompositionen der Appenzeller Bahnen auf der Fahrt von Trogen nach St.Gallen eine Überspannung produzieren. Thomas Baumgartner sagt:

«Diese Überspannung führt dann zu einem Spannungsabfall und in der Folge zu einem Stromunterbruch.»

Fest stehe, dass die Probleme bei unterschiedlichen Fahrzeugen aufträten – und zwar immer im Bereich des Burggrabens, wo die Spannung von 1500 auf 600 Volt wechsle.

Thomas Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahnen. (Bild: Ralph Ribi)

Thomas Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahnen. (Bild: Ralph Ribi)

Thomas Baumgartner kann sich nicht erinnern, dass Probleme in diesem Ausmass bei den Appenzeller Bahnen schon einmal aufgetreten wären. Beim ersten Mal hätten die Kunden sicher noch ein gewisses Verständnis für solche Vorfälle – beim wiederholten Auftreten derselben Probleme stehe aber die Verlässlichkeit des Bahnunternehmens auf dem Prüfstand, so Baumgartner. Der Direktor sagt weiter:

«Ich habe definitiv Angst vor einem Imageschaden.»

Es gehe jetzt darum, die Ursache der ständigen Stromunterbrüche möglichst rasch herauszufinden.

Zur Frage, wie lange die Abklärungen noch in Anspruch nehmen könnten und welche Kosten die Probleme den Appenzeller Bahnen verursachen, kann Thomas Baumgartner noch keine Angaben machen.

Laut neuesten Angaben dauert der Betriebsunterbruch bei den Appenzeller Bahnen mindestens bis zum heutigen Betriebsschluss.

Sonntag, 20. Januar - 07:19 Uhr

Dritte Strompanne in Serie: «Trogener Bähnli» steht schon wieder

Neuer Tag, dieselbe Panne: Wie die SBB auf ihrer Website mitteilen, gibt es erneut Probleme mit dem Bahnverkehr auf der Linie St.Gallen – Notkersegg. Er sei unterbrochen, die Züge zwischen St.Gallen und Notkersegg fielen aus, heisst es. Grund dafür sei ein Stromausfall. Die Dauer der Störung ist unbekannt, es verkehren Ersatzbusse.

Kurz vor 6 Uhr habe das Fahrleitungsnetz am Sonntagmorgen keinen Strom mehr gehabt, bestätigt Roman Kohler, Leiter Kommunikation bei der St.Galler Stadtpolizei. Das «Trogener Bähnli» steht wie am Samstag und eine Woche zuvor am St.Galler Marktplatz still. Laut den SBB verkehren für unbestimmte Dauer Ersatzbusse zwischen dem Bahnhof St.Gallen und der Notkersegg. Dank Netzumschaltungen können die VBSG-Busse ihren Normalbetrieb weiterführen.

Aktuell gehen Techniker davon aus, dass die Störung jeweils durch eine Überspannung verursacht wird. Diese hat wiederum einen Kurzschluss in der Trafostation Blumenberg zur Folge. Wieso es immer wieder zu einem Stromunterbruch kommt, wird untersucht.

Samstag, 19. Januar - 18:29 Uhr

Trafostation Blumenbergplatz wieder in Betrieb: Busse und Trogenerbahn haben wieder Strom

(stapo) Gemäss einer Mitteilung der Stadtpolizei wurde der Stromausfall behoben, der einen Tango-Zug der Appenzeller Bahnen den ganzen Samstag am Bohl lahmgelegt und VBSG-Busse im St.Galler Stadtzentrum behindert hat. Nach aktuellen Erkenntnissen verursachte eine Störung im Fahrleitungsnetz der Appenzeller Bahnen eine Überspannung, welche wiederum einen Kurzschluss und eine Beschädigung der Gleichrichteranlage in der Transformatorenstation Blumenberg zur Folge hatte. Weshalb es nach nur einer Woche abermals zu dieser Störung kam, ist zurzeit noch unklar. Die St.Galler Stadtwerke konnten die Anlage nach Reparaturarbeiten wieder in Betrieb nehmen. Seit 17.50 Uhr sind  auch die Appenzeller Bahnen wieder mit Strom versorgt.

Samstag, 19. Januar - 14:42 Uhr

«Tango» der Appenzeller Bahnen schon wieder am St.Galler Bohl gestrandet

Beim «Trogener Bähnli» ist schon wieder der Strom ausgefallen. Die Linie der Appenzeller Bahn zwischen St.Gallen Hauptbahnhof und St.Gallen Notkersegg ist unterbrochen. Zugreisende zwischen dem St.Galler Hauptbahnhof und der Haltestelle Notkersegg müssen mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Der Bahnverkehr ist laut jüngsten Angaben voraussichtlich bis 19 Uhr unterbrochen, wie es auf der Website der SBB heisst.

Wie die St.Galler Stadtpolizei mitteilt, trat das technische Problem bei der Trafostation Blumenberg auf, und zwar um 8.20 Uhr. Die zwei Netze im Bereich Schibenertor, Marktplatz-Bohl sowie Müller-Friedberg-Strasse werden nicht mit Strom versorgt. Während die St.Galler Busse den entsprechenden Bereich dank Notmotoren passieren können, stehen die Appenzeller Bahn beim Marktplatz-Bohl still. «Zwischen dem Hauptbahnhof St.Gallen und der Notkersegg verkehren Ersatzbusse der AB. Es ist mit erheblichen Verspätungen zu rechnen», schreibt die Stadtpolizei in ihrer Mitteilung.

Spezialisten der St.Galler Stadtwerke versuchen mit Hochdruck das Problem zu beheben, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Wie lange der Stromausfall noch andauert, könne zurzeit nicht gesagt werden. Die Stadtpolizei St.Gallen will wieder informieren, sobald die Störung behoben ist.

Bereits vergangenes Wochenende hatte ein Kurzschluss eine Tango-Zugkomposition der Appenzeller Bahn lahmgelegt. Auch VBSG-Busse waren mit dem ins Fahrzeug eingebaute Notmotor unterwegs. Nachdem der Strom am Morgen ausgefallen war, konnte der Unterbruch erst kurz nach 17.30 Uhr behoben werden.

Samstag, 19. Januar - 11:43 Uhr

Ausbauprojekt für die Universität St.Gallen: Kanton schafft Platz am Platztor

(vre) Noch bis 23. Januar liegt beim städtischen Amt für Baubewilligungen ein Abbruchgesuch für das Haus Magniberg 3 öffentlich auf. Gesuchsteller ist das Hochbauamt des Kantons St.Gallen. Im gleichen Areal am Stadtsanktgaller Platztor ist erst im vergangenen Jahr ein altes Wohn- und Gewerbehaus an der St.-Jakob-Strasse aus statischen Gründen abgeräumt worden.

Der Kanton möchte das Häuschen Magniberg 3 im Stadtentwicklungsgebiet Platztor abbrechen. (Bild: Hanspeter Schiess - 13. März 2017)

Der Kanton möchte das Häuschen Magniberg 3 im Stadtentwicklungsgebiet Platztor abbrechen. (Bild: Hanspeter Schiess - 13. März 2017)

Am Platztor will der Kanton St.Gallen bis 2027 einen zweiten Campus für die Universität St.Gallen erstellen. Damit sollen einerseits die Platzprobleme am HSG-Standort auf dem Rosenberg gemildert werden. Vom Projekt versprichen sich die Verantwortlichen anderseits ein Zusammenrücken von Universität und Stadt.

Das über 200-Millionen-Franken teure Campus-Projekt liegt derzeit beim St.Galler Kantonsparlament. Nachdem es Ende des vergangenen Jahres in erster Lesung den Kantonsrat überraschend klar passiert hat, steht im Februar die zweite Lesung an. Das letzte Wort über den HSG-Ausbau hat voraussichtlich das kantonale Stimmvolk in einem Urnengang Ende Juni.

Samstag, 19. Januar - 09:09 Uhr

Zweitälteste Stadtsanktgallerin feiert heute ihren 105. Geburtstag

(pd/vre) Heute Samstag kann Euphrosina Scheiwiller im Pflegeheim Josefshaus ihren 105. Geburtstag. Sie ist damit aktuell die zweitälteste Bewohnerin der Stadt St.Gallen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Josefshauses gratulieren zum hohen Wiegenfest. Und den guten Wünschen schliesst sich die Tagblatt-Stadtredaktion selbstverständlich gerne an.

Freitag, 18. Januar - 21:48 Uhr

St.Galler Baudirektor stellt sich den Klimafragen von Kantonschülerinnen und Kantonschülern

(red) Am Nachmittag haben in St.Gallen zwischen 300 und 350 Personen für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel gestreikt. Zuvor hatte sich in der Mittagspause an der Kantonsschule Burggraben Regierungsrat Marc Mächler den Fragen der Schülerinnen und Schüler gestellt. Hier die Bilder des Streiks: 

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Freitag, 18. Januar - 17:33 Uhr

Geburtstagsfeier für 100-Jährige: Das Leben nehmen, wie es kommt

(alt) Margarete Bruggmann hat am Freitag in der Altersresidenz Kursana in St.Gallen ihren 100. Geburtstag gefeiert. Mit von der Partie war Stadtpräsident Thomas Scheitlin, der die Glückwünsche der Stadtregierung überbrachte. Das Rezept der Jubilarin für ein hohes Alter ist einfach: «Man muss das Leben nehmen, wie es kommt!»

Die 100-jährige Margarete Bruggmann nimmt die Glückwünsche von Stadtpräsident Thomas Scheitlin entgegen. (Bild: Aliena Trefny)

Die 100-jährige Margarete Bruggmann nimmt die Glückwünsche von Stadtpräsident Thomas Scheitlin entgegen. (Bild: Aliena Trefny)

Die vife 100-Jährige erzählte an der Feier in der «Kursana» auch aus ihrem Leben: Sie sei mit ihrem Mann, einem Diplomaten, viel unterwegs gewesen. 1949 etwa zog sie mit ihm nach Argentinien, wo auch ihre beiden Töchter geboren wurden. Die eine im Hochsommer bei brütender Hitze von 42 Grad. Von den Orten, an denen sie gelebt hat, ist Margarete Bruggmann Triest bis heute am liebsten.

Freitag, 18. Januar - 16:44 Uhr

«Zwitscherland» im St.Galler Studiokino: Von Vögeln und Schweizern

Auerhahn vor dem Matterhorn: Bild aus der Dokumentation Welcome to Zwitscherland.

Auerhahn vor dem Matterhorn: Bild aus der Dokumentation Welcome to Zwitscherland.

(vre) Eine ungewöhnliche Filmdokumentation hat das Kinok in der Lokremise derzeit in seinem Programm. «Welcome to Zwitscherland - Wie das Land so die Vögel» hatte im Januar Premiere, wird aber aufgrund des grossen Publikumsandrangs auch noch im Februar gezeigt. Die nächsten Vorstellungen finden diesen Sonntag, 12.45 Uhr, und am Samstag, 26. Januar,  16.50 Uhr, statt.

Die dokumentarische Erzählung spürt in eindrücklichen Bildern dem Leben und der Vielfalt der Schweizer Vogelwelt nach. Dabei werden durchaus Parallelen zwischen den Eigenarten von Vögeln und Menschen entdeckt. Bei beiden gibt es Pioniere und Bünzlis, Bergler und Städter, Individualisten und Teamplayer, Weltenbummler und Stubenhocker, Alteingesessene und Zugewanderte, Schrille und Unscheinbare.

Auch in der Stadt St.Gallen haben die Wildvögel viele Fans. Im Bild ein Mäusebussard am Bildweier in Winkeln. (Bild: Franz Blöchlinger)
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Eine Bachstelze mit Futter für ihre Jungen. (Bild: Franz Blöchlinger)
Eine Blaumeise. (Bild: Franz Blöchlinger)
Ein neugieriger Zilpzalp im Gründenwald. (Bild: Franz Blöchlinger)
Eine Bartmeise im Schilf. (Bild: Franz Blöchlinger)
Eine Grauammer: Sie war früher auch in der Region St.Gallen überall anzutreffen, ist inzwischen aber sehr selten, weil sie als Bodenbrüter in landwirtschaftlich intensiv genutzten Wiesen Mühe mit der Aufzucht ihrer Jungen hat. (Bild: Franz Blöchlinger)
Eine Goldammer: Die Art ist in der Region St.Gallen noch anzutreffen, die Bestände sind aber rückläufig. (Bild: Franz Blöchlinger)
Teichrohrsänger. (Bild: Franz Blöchlinger)
Junge Rauchschwalben betteln ihre Eltern um Futter an. (Bild: Franz Blöchlinger)
Ein Buntspecht in einem städtischen Garten. (Bild: Klaus Stadler)
Zwei Kohlmeisen umschwirren eine Statue in einem Wintergarten. (Bild: Klaus Stadler)
Eine Blau- und eine Kohlmeise an einem Futterknödel. (Bild: Klaus Stadler)
Eine Blaumeise im Frühling. (Bild: Franziska Hörler)
Ein oranger Farbtupf im Wintergebüsch: ein Rotkehlchen. (Bild: Klaus Stadler)
Eine Sumpfmeise. (Bild: Klaus Stadler)
Ein Hausrotschwanz mit Nistmaterial. (Bild: Klaus Stadler)
Der Fotograf ist ihm zu neugierig: ein auffliegender Graureiher. (Bild: Klaus Stadler)
Die Schwimmerin scheint einen anderen Graureiher aber nicht zu stören. (Bild: Klaus Stadler)
Entengeschwader am Wenigerweier: Eine Stockenten-Mutter mit ihren Jungen. (Bild: Klaus Stadler)
Ein Spatz im Anflug auf eine Sonnenblume. (Bild: Reto Voneschen - 6. November 2011)
Hunrige Brut: Kleine Amseln betteln um Futter. (Bild: Rolf Schai)
Stadttauben zu Besuch bei Vadian. (Bild: Patrizia Hemmer)
Ein ungebetener, aber cleverer Gast am, äh... im Futterhäuschen.

Auch in der Stadt St.Gallen haben die Wildvögel viele Fans. Im Bild ein Mäusebussard am Bildweier in Winkeln. (Bild: Franz Blöchlinger)

Freitag, 18. Januar - 15:21 Uhr

Die Bücherbande trifft sich in der Stadtbibliothek

(vre) Die Stadtbibliothek Katharinen lanciert ein neues Angebot für Kinder von der dritten bis zur sechsten Primarklasse. Die «Bücherbande» trifft sich gemäss Mitteilung vom Freitag im Februar und März jeden Mittwochnachmittag zum Lesen, Basteln und Geschichten hören in St.Katharinen. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf zehn Kinder beschränkt.

Basteln in der Bibliothek. (Bild: PD - 18. Januar 2019)

Basteln in der Bibliothek. (Bild: PD - 18. Januar 2019)

Die Idee hat die Stadtbibliothek Katharinen aus Basel übernommen. Dort treffen sich Kinder schon länger in Quartierbibliotheken zum gemeinsamen Lesen, Gestalten, Ausprobieren und Spielen in der Bibliothek. Annina Spirig startet nun nach diesem Vorbild einen Treffpunkt in St.Gallen. Dies, weil der ausgebildeten Lehrerin das Thema Leseförderung sehr am Herzen liegt.

Die St.Galler «Bücherbande» trifft sich vom 6. Februar bis 27. März  jeden Mittwoch, 13.30 bis 16 Uhr, an der Katharinengasse 11. Für den 27. März ist eine Abschlussveranstaltung geplant. Die Teilnahme an allen acht Nachmittagen kostet 40 Franken. Anmeldungen bis 26. Januar in der Bibliothek oder per Internet.

Freitag, 18. Januar - 14:35 Uhr

Kantischüler gehen erneut gegen den Klimawandel auf die Strasse

(nh/vre) Derzeit demonstrieren nach Schätzung der Stadtpolizei rund 300 bis 350 meist junge Leute im St.Galler Stadtzentrum für griffigere Massnahmen gegen den Klimawandel. Es handelt sich um den dritten sogenannten Klimastreik. Anfang Woche hatte es eine heftige öffentliche Kontroverse über die Aktion gegeben.

300 bis 350 meist junge Leute demonstrieren am Freitag im St.Galler Stadtzentrum wiederum für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel. (Bild: Benjamin Manser - 18. Januar 2019)

300 bis 350 meist junge Leute demonstrieren am Freitag im St.Galler Stadtzentrum wiederum für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel. (Bild: Benjamin Manser - 18. Januar 2019)

Auslöser war, dass die kantonale Bildungsdirektion Kantonsschülerinnen und Kantonsschülern Sanktionen bei erneutem Fernbleiben vom Unterricht androhte. Parallel dazu gingen im Kantonsrat von rechts und von links Vorstösse zu den Klimastreiks ein. Die Sanktionsdrohung der Behörden scheint am Freitag die wenigsten von der Teilnahme an der Kundgebung abgehalten zu haben: Die Zahl der Teilnehmer blieb gegenüber dem zweiten Klimastreik stabil.

Am Freitag finden an verschiedenen Orten der Schweiz Klimastreiks statt. Im Kanton Luzern beispielsweise gingen am Vormittag Hunderte Schülerinnen und Schülern auf die Strasse. Sie forderten - genau wie jetzt ihre Kolleginnen und Kollegen in St.Gallen - einen besseren Klimaschutz. Die Schweizer Politik müsse endlich anerkennen, dass die Erderwärmung eine Krise sei, und griffige Massnahmen erlassen.

Freitag, 18. Januar - 12.22 Uhr

Einführungsmatinee am Sonntag: Zwei russische Kurzopern im Theater St.Gallen

(pd/vre) Das Theater St.Gallen kombiniert in seiner nächsten Opernproduktion zwei russische Kurzopern zu einem märchenhaften Doppelabend: Premiere haben «Der unsterbliche Kaschtschei» von Nikolai Rimski-Korsakow und «Die Nachtigall» von Igor Strawinsky am 2. Februar, 19.30 Uhr. Diesen Sonntag, 11 Uhr, findet die Einführungsmatinee dazu im Foyer des Theaters St.Gallen statt.

Der russische Komponist Nikolai Rimski-Korsakow. (Bild: PD)

Der russische Komponist Nikolai Rimski-Korsakow. (Bild: PD) 

Die Kombination der beiden Kurzopern ist kein Zufall. Für Igor Strawinskys Karriere war die Begegnung mit dem fast vierzig Jahre älteren Nikolai Rimski-Korsakow nämlich entscheidend. Sie verleitete ihn dazu, das ungeliebte und vom Vater auferlegte Jura-Studium zunehmend zu vernachlässigen und sich immer stärker der Musik zuzuwenden. Von 1905 bis zu Rimski-Korsakows Tod im Jahr 1908 trafen sich die beiden regelmässig zum Kompositionsunterricht.

Freitag, 18. Januar - 11:44 Uhr
In St.Gallen sollen unter anderem die Parkplätze entlang der Bahnhofstrasse dereinst aufgehoben und ins ausgebaute Parkhaus UG25 verlegt werden. (Bild: Ralph Ribi - 3. Oktober 2018)

In St.Gallen sollen unter anderem die Parkplätze entlang der Bahnhofstrasse dereinst aufgehoben und ins ausgebaute Parkhaus UG25 verlegt werden. (Bild: Ralph Ribi - 3. Oktober 2018)

TCS-Präsident übt im Jahresbericht Kritik an der Verkehrspolitik der Stadt St.Gallen

Luigi R. Rossi, dem Präsidenten der TCS-Sektion St.Gallen-Appenzell Innerrhoden, bereitet «der weiterhin hohe Druck» auf den motorisierten Individualverkehr Mühe. Stichworte sind gemäss TCS-Mitteilung vom Freitag der anhaltende Abbau von Parkplätzen und die zunehmende Behinderung des Verkehrsflusses durch nicht überholbare ÖV-Haltestellen auf der Fahrbahn. Rossi zielt mit diesen Äusserungen im Jahresbericht der TCS-Sektion offensichtlich auf die Stadt St.Gallen.

TCS-Präsident Luigi R. Rossi. (Bild: PD)

TCS-Präsident Luigi R. Rossi. (Bild: PD)

Kritisch beurteilt der TCS-Präsident auch die Strategie, «Autofahrer in öffentliche Verkehrsmittel zu drängen». Sie werde an den fehlenden Kapazitäten des ÖV scheitern, fürchtet er. Weiter kritisiert Luigi R. Rossi «die Verteufelung von Benzin- und Dieselfahrzeugen gegenüber Elektroautos». Solange die Ökobilanz bei den Elektrofahrzeugen nicht besser als bei konventionellen Autos sei, «sollte man die beiden Antriebsarten nicht gegeneinander ausspielen, oder gar einseitig fördern».

Freitag, 18. Januar - 11:13 Uhr

Neuschnee und Kälte: Gute Voraussetzungen für das 16. St.Geörgler Kinderskirennen an der Beckenhalde

Der Skilift an der Beckenhalde ist in Betrieb. Am Sonntag kann vermutlich auch das angesagte Kinderskirennen durchgeführt werden. (Bild: Urs Bucher - 10. Januar 2019)

Der Skilift an der Beckenhalde ist in Betrieb. Am Sonntag kann vermutlich auch das angesagte Kinderskirennen durchgeführt werden. (Bild: Urs Bucher - 10. Januar 2019)

(vre) Nach den Schneefällen der vergangenen Nacht und aufgrund der Wetterprognose fürs Wochenende haben die Organisatoren des Kinderskirennens in St.Georgen am Freitag entschieden, den Anlass wie vorgesehen am Sonntag, ab 11 Uhr, durchzuführen. Das letzte Wort darüber wird am Sonntagmorgen gesprochen. Im Zweifelsfall gibt www.skirennen.ch über die Durchführung Auskunft. Am Rennen auf der Beckenhalde starten Kinder bis und mit der 6. Klasse sowie ihre Familien auf Skis und Snowboard.

Freitag, 18. Januar - 10:57 Uhr

An der St.Galler Ferienmesse werden dieses Wochenende bis zu 35'000 Besucher erwartet

Kurz vor der Türöffnung: Anstehen für die Ferienmesse «Grenzenlos» vor den Olma-Hallen. (Bild: Seraina Hess - 18. Januar 2019)

Kurz vor der Türöffnung: Anstehen für die Ferienmesse «Grenzenlos» vor den Olma-Hallen. (Bild: Seraina Hess - 18. Januar 2019)

(seh/vre) Am Freitag, 11 Uhr, hat die Ferienmesse auf dem Olma-Areal ihre Tore geöffnet. «Grenzenlos» dauert bis und mit Sonntagabend. 371 Aussteller präsentieren dabei auf 27'000 Quadratmetern Fläche verteilt auf sechs Olma-Hallen Ferienziele, Traumreisen und touristische Dienstleistungen. Gastland ist diesmal Kroatien. Parallel zur Ferienmesse findet die 59. Ostschweizer Camping- und Freizeit-Ausstellung (OCA) statt. Die Veranstalter erwarten rund 35'000 Besucherinnen und Besucher.

Donnerstag, 17. Januar - 22:48 Uhr

Schulhaus Tschudiwies ist voll belegt mit Zwischennutzungen: Ende gut, alles gut?

Das Schulhaus Tschudiwies am Bernegghang. (Bild: Benjamin Manser - 26. Januar 2017)

Das Schulhaus Tschudiwies am Bernegghang. (Bild: Benjamin Manser - 26. Januar 2017)

(vre) 2017 hat der Entscheid des Stadtrats, die Schulkinder aus dem Schulhaus Tschudiwies künftig im sanierten und ausgebauten Schulhaus St.Leonahrd zu beschulen, im betroffenen Quartier für viel Ärger und Diskussionen gesorgt. Die lang anhaltenden Debatten mündeten in einen partizipativen Prozess, dessen Resultat ein Konzept zur Zwischennutzung des «überflüssigen» Schulhauses war.

Zwei Jahre nach dem Schliessungsentscheid sind alle Räume des ehemaligen Primarschulhauses an der Melonenstrasse neu belegt. Am kommenden Dienstag, 19 Uhr, informiert die Stadt darüber. Die Betreiberinnen und Betreiber der Zwischennutzungen haben zudem Gelegenheit, sich dem Quariter vorzustellen. Christoph Bücheler von Stadtgrün (dem ehemaligen Gartenbauamt) orientiert über den Stand der Aussenraumgestaltung.

Donnerstag, 17. Januar 2019 - 22:33 Uhr

Ständiger Markt: Noch ein neuer Anbieter

Thomas Lienhard baut seinen Marktstand um. (Bild: Reto Voneschen - 16. Januar 2019)

Thomas Lienhard baut seinen Marktstand um. (Bild: Reto Voneschen - 16. Januar 2019)

(vre) Nach der Bio-Bäckerei Lehmann im vergangenen September eröffnet demnächst ein weiterer neuer Anbieter auf dem ständigen St.Galler Markt. Thomas Lienhard wechselt genau wie die Bio-Bäckerei vom Wochen- zum ständigen Markt. Er übernimmt das verwaiste grüne Markthäuschen neben dem Blumenstand. Im Angebot wird er Dörrfrüchte haben. Derzeit baut Lienhard sein Markthäuschen um. Sobald die Arbeiten beendet sind, will er eröffnen.

Die Ergänzung der Angebotspalette ist eine Massnahmen zur Steigerung der Attraktivität des ständigen Marktes. Dieser ist in den vergangenen Jahren auch aufgrund der veralteten und schlechten Infrastruktur ständig geschrumpft. Die verbleibenden Anbieterinnen und Anbieter wollen jetzt aber weitermachen und sogar durchstarten.

Längerfristig Gelegenheit dazu bietet ihnen der in Vorbereitung befindliche dritte Anlauf zur Umgestaltung des Platzes. Kurzfristig sollen von der Aufhebung der Parkplätze auf dem Marktplatz positive Impulse für alle Märkte ausgehen. Allerdings: Die Stadt hat diese Massnahme gerade vom 1. Januar auf den 1. April 2019 verschoben.

Donnerstag, 17. Januar 2019 - 21:11 Uhr

Einen Blick hinter die Kulissen des Theaters werfen

(pd/vre) Ab diesem Jahr bietet das Theater St.Gallen neu öffentliche Führungen an. An jeweils einem Samstag im Monat ermöglichen Mitglieder des Dramaturgieteams einen Blick hinter die Kulissen. Die Aktion startet diesen Samstag, 11 Uhr. Der Rundgang dauert dann etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet einen Fünfliber pro Person. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Reservationen sind telefonisch unter 071 242 06 06 oder per E-Mail bei kasse@theatersg.ch möglich. 

Das Gebäude des Theaters St.Gallen vom Stadtpark aus gesehen. (Bild: Urs Bucher - 4. März 2018)

Das Gebäude des Theaters St.Gallen vom Stadtpark aus gesehen. (Bild: Urs Bucher - 4. März 2018)

1968 ist das damalige Stadttheater St.Gallen vom alten Theaterhaus am Bohl ins heutige Gebäude im Stadtpark gezügelt. Hier hebt sich heute beim Theater St.Gallen alleine im Grossen Haus der Vorhang über 400 Mal im Jahr. Der grosse Theatersaal, in dem 741 Zuschauerinnen und Zuschauer Platz finden, ist das Herzstück des Baus von Claude Paillard. Die Führung vom Samstag zeigt, wie die Räume eben, über und hinter dem grossen Saal aussehen und was dort geschieht.

Donnerstag, 17. Januar - 19.00 Uhr

10'000 Franken für den Walter-Zoo

(pd/vre) Der Walter-Zoo hat von der Shopping-Arena einen Check über 10'000 Franken erhalten. Die Spende resultiert aus einer Aktion während der Weihnachtszeit. Für jede Fahrt mit dem Kinderug «Polarexpress» durch die Mall musste man zwei Franken bezahlen. Davon ging jeweils ein Franken an den Walter-Zoo. So kamen insgesamt 8'500 Franken zusammen. Die Shopping-Arena rundete den Betrag auf 10'000 Franken auf. Der Check wurde am Mittwoch übergeben. Das Geld fliesst in die neue Löwenanlage des Walter-Zoo.

Donnerstag, 17. Januar - 16:45 Uhr

St.Galler Arbeitsmarkt 2018: Weniger Arbeitslose, mehr offene Jobs

(sk/vre) Der Arbeitsmarkt in der Stadt St.Gallen hat sich 2018 positiv entwickelt. Das zeigen am Donnerstag veröffentliche Zahlen der kantonalen Fachstelle für Statistik. Die Arbeitslosenquote lag im vergangenen Jahr durchschnittlich bei 2,1 Prozent, was einem Rückgang gegenüber 2017 von 0,3 Prozent entspricht. Im Kanton St.Gallen ist diese Quote ebenfalls um 0,3 auf 1,6 Prozent gesunken.

Ein Arbeitsloser liest in einer RAV-Broschüre. (Symbolbild: Gaetan Bally/KEY - Thun, 28. April 2017)

Ein Arbeitsloser liest in einer RAV-Broschüre. (Symbolbild: Gaetan Bally/KEY - Thun, 28. April 2017)

Im Vergleich zu anderen grossen Schweizer Städten lag St.Gallen 2018 mit 2,1 Prozent durchschnittlicher Arbeitslosenquote zusammen mit Winterthur auf Platz zwei. Nur Luzern schnitt mit 1,9 Prozent besser ab. Gesamtschweizerisch lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr ebenfalls bei 2,1 Prozent.

Die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldeten Stellensuchenden aus der Stadt St.Gallen ist 2018 unter 2000 gesunken. Stark zugenommen hat zudem die Zahl der offenen Stellen in der Stadt - von 224 im Jahr 2017 auf 432 im vergangenen Jahr. Dies ist eine Folge der seit 1. Juli geltenden Meldepflicht für Stellen aus Berufen mit Arbeitslosenquoten von mehr als acht Prozent.

Donnerstag, 17. Januar - 15:06 Uhr

Bereits mehr als 20'000 Besucherinnen und Besucher am St.Galler «Eiszauber»

Wird's dem St.Galler zu bunt, geht er auf's Eis - noch bis 27. Januar auch auf der Kreuzbleiche. (Bild: Michel Canonica - 28. November 2018)

Wird's dem St.Galler zu bunt, geht er auf's Eis - noch bis 27. Januar auch auf der Kreuzbleiche. (Bild: Michel Canonica - 28. November 2018)

(ren) Der «Eiszauber» auf der Kreuzbleiche geht in zehn Tagen zu Ende. Schon vor dem Endspurt ziehen die Organisatoren ein positives Fazit. Die erwartete Zahl von 20'000 verkauften Eintritten wurde bereits übertroffen. 

Fürs Publikum eröffnet wurde der «Eiszauber» am 29. November. Er war dann auch durchgehend über die Festtage an Weihnachten und Neujahr in Betrieb. Zum einen kann man am Anlass auf einem Eisfeld und einem Rundkurs Schlittschuhlaufen. Dazu gibt's Spezialangebote wie Eisstockschiessen. In einem Chalet werden Raclette, Fondue und andere Spezialitäten angeboten. Organisiert wird der «Eiszauber» vom Event-Team des lokalen Radiosenders FM1.

Donnerstag, 17. Januar - 12:09 Uhr
Vier der sechs Silberlinden auf der Ostseite der Tonhalle. (Bild: Urs Bucher - 10. November 2018)

Vier der sechs Silberlinden auf der Ostseite der Tonhalle. (Bild: Urs Bucher - 10. November 2018)

Nächste Woche fällt eine ganze Baumreihe neben der St.Galler Tonhalle

(th/vre) Stadtgrün, das ehemalige Gartenbauamt, plant, am kommenden Dienstag sechs grosse Silberlinden mit Stammumfängen bis zu 270 Zentimeter an der Blumenaustrasse zu fällen. Die Bäume wurden 1909 nach dem Bau der Tonhalle gepflanzt. In den vergangenen Jahren machte ihnen aber Pilzbefall schwer zu schaffen.

«Ganze Kronenpartien starben ab», sagte Colin Hoare, Spezialist für Baumpflege bei Stadtgrün im Spätherbst zum «St.Galler Tagblatt». «Immer wieder mussten aus Sicherheitsgründen starke Totäste entfernt werden.» Voraussichtlich Anfang nächster Woche wird die ganze Reihe gefällt. Als Ersatz sollen sechs klimafestere Silberlinden der Sorte Brabant die nun fälligen Exemplare ablösen.

Donnerstag, 17. Januar - 12:01

Tankstelle im Lerchenfeld wird reaktiviert

Die derzeit stillgelegte ehemalige BP-Tankstelle neben der Sportanlage Lerchenfeld soll bis Sommer als Avia-Tankstelle wieder in Betrieb sein. (Bild: Jessy Nzuki - 17. Januar 2019)

Die derzeit stillgelegte ehemalige BP-Tankstelle neben der Sportanlage Lerchenfeld soll bis Sommer als Avia-Tankstelle wieder in Betrieb sein. (Bild: Jessy Nzuki - 17. Januar 2019)

(jen) Autofahrer können im Lerchenfeld bald wieder tanken. Die St.Galler Osterwalder AG will nämlich die Tankstelle an der Zürcher Strasse 162 unmittelbar neben der Sportanlage Lerchenfeld reaktivieren. Die ehemalige BP- wird dabei zu einer Avia-Tankstelle. Der Tankstellenshop mit integriertem Bistro ist im ehemaligen Showroom der City-Garage geplant. Das Baugesuch liegt derzeit noch öffentlich auf. Sobald es bewilligt ist, soll der Umbau beginnen. Bis Anfang Sommer, so hoffen die Verantwortlichen, sollte er abgeschlossen sein.

Donnerstag, 17. Januar - 11:44 Uhr

Fifa-Gameturnier: Jugendliche messen sich am Samstag in der Stadtbibliothek Katharinen

(sk/vre) Kommenden Samstag, 13 bis 18 Uhr, findet in der Stadtbibliothek Katharinen wieder ein Fifa-Turnier statt. Die Reihe der Fifa-Computerspiele ist bei Jugendlichen seit Jahren sehr beliebt. Deshalb führt die St.Galler Stadtbibliothek regelmässig Turniere mit dieser Sportsimulation durch.

Illustration zum Computerspiel «Fifa 19». (Bild: PD/Equal Game)

Illustration zum Computerspiel «Fifa 19». (Bild: PD/Equal Game)

Diesen Samstag können Jugendliche von zehn bis 17 Jahren am Turnier teilnehmen. Dies ist kostenlos. Interessierte können sich über das Online-Formular der Stadtbibliothek oder in der Bibliothek anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 64 Spieler beschränkt.

Zu gewinnen gibt es am Samstag diverse Preise des FC St.Gallen. Die besten vier Gamer qualifizieren sich zudem für das Major-Turnier des Vereins Gamemobil vom 23. Februar. Dieses findet wieder in der Stadtbibliothek Katharinen statt.

Donnerstag, 17. Januar - 10:30 Uhr

Spesenskandal an der HSG: Universität reicht Strafanzeige gegen Professor ein

Paukenschlag in der HSG-Spesenaffäre: Der Universitätsrat hat Strafanzeige gegen den deutschen Rechtsprofessor Peter Sester eingereicht. Der Brasilien-Experte wird zudem mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Zudem trifft die HSG Vorkehrungen, damit sich solche und ähnlich gelagerte Fälle möglichst nicht mehr wiederholen können.

Donnerstag, 17. Januar - 00:54
Ein Zug der Schweizerischen Südostbahnen (SOB) fährt über den Sitterviadukt. (Leserbild: Hans-Dieter Zimmermann - 15. Januar 2017)

Ein Zug der Schweizerischen Südostbahnen (SOB) fährt über den Sitterviadukt. (Leserbild: Hans-Dieter Zimmermann - 15. Januar 2017)

Wegen Sanierungsarbeiten: SOB-Linie nach Herisau im Sommer für fünf Wochen komplett gesperrt

(vre) Der 1907 bis 1910 erstellte Sitterviadukt der Schweizerischen Südostbahn (SOB) an der Eisenbahnlinie von St.Gallen nach Herisau ist mit 99 Metern immer noch die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz und das höchste Bauwerk der Region St.Gallen. Der knapp 250 Meter lange Sturzeneggtunnel liegt unmittelbar westlich des Sitterviadukts und ist ebenfalls über 100 Jahre alt.

Der heutige Sitterviakukt der SOB und dahinter das Ostportal des Sturzeneggtunnels auf einer historischen Ansichtskarte kurz nach 1910. (Bild: Sammlung Reto Voneschen)

Der heutige Sitterviakukt der SOB und dahinter das Ostportal des Sturzeneggtunnels auf einer historischen Ansichtskarte kurz nach 1910. (Bild: Sammlung Reto Voneschen)

Vom Februar 2019 bis Frühling 2021 will die SOB die beiden Kunstbauten für insgesamt 19,7 Millionen Franken einer Totalsanierung unterziehen. Am Mittwochabend wurden die Anwohner in Bruggen über die bevorstehenden Bauarbeiten informiert. Sie sind umfangreich und komplex. Daher muss die Bahnlinie im kommenden Sommer während fünf Wochen gesperrt werden. In dieser Zeit verkehren Ersatzbusse zwischen St.Gallen und Herisau sowie zwischen dem Bahnhof Haggen und Herisau.

Mehr Informationen zum Projekt

Donnerstag, 17. Januar - 00:44

Stummfilm-Klassiker mit Orgelbegleitung

Bernhard Ruchti begleitet einen Stummfilm an der Wurlitzer-Orgel im Kirchgemeindehaus St.Georgen. (Bild: Michel Canonica - 4. Januar 2017)

Bernhard Ruchti begleitet einen Stummfilm an der Wurlitzer-Orgel im Kirchgemeindehaus St.Georgen. (Bild: Michel Canonica - 4. Januar 2017)

(pd/dag) Am Wochenende organisiert der Wurlitzer-Verein zum fünften Mal die St.Galler Stummfilmkonzerte. Von Freitag bis Sonntag gibt es im evangelischen Kirchgemeindehaus St.Georgen an der Demutstrasse 20 diverse Stummfilmklassiker zu sehen. Während sie von der Filmspule rattern, werden sie von den Klängen einer originalen Kinoorgel aus dem Hause Wurlitzer vertont. Die Organisten Bernhard Ruchti aus St.Gallen und der eigens aus London eingeflogene Donald MacKenzie improvisieren zu den Bildern.

Die Stummfilmkonzerte beginnen am Freitag, 20 Uhr, mit dem Film «Tabu» von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1930, den die Veranstalter als «kulturelles Highlight» ankündigen. Der Streifen, der seinerzeit einen Oscar erhalten hat, spielt in der Südsee und erzählt die Geschichte einer tragischen, unmöglichen Liebe. Er wird in einer 35-Millimeter-Kopie mit englischen Untertiteln zu sehen sein.

Die Wurlitzer-Orgel im Kirchgemeindehaus St.Georgen ist eines von weltweit nur noch zwölf erhaltenen Exemplaren. Der St.Galler Wurlitzer-Verein konnte das gute Stück 2014 kaufen und restaurieren.

Zum Programm der fünften St.Galler Stummfilmkonzerte

Donnerstag, 17. Januar - 00:07

Was ist eigentlich eine Smart City? Und was tut die Stadt St.Gallen, damit sie smart wird?

(sk/vre) Auch St.Gallen will natürlich eine Smart City werden. Das flächendeckende Glasfasernetz und strahlungsarme Funktechnologien sollen helfen, in diversen Lebenbereichen - wie Bildung, Wirtschaft, Verwaltung, Umwelt, Energie oder Mobilität - konkrete Massnahmen umzusetzen.

Derzeit zeigt eine Ausstellung im ersten Stock des Rathauses, wo die Gallusstadt auf dem Weg zur Smart City steht. Dabei werden Projekte präsentiert, die umgesetzt oder in Planung sind. Ebenfalls ein Thema ist der Nutzen, den Einwohnerinnen und Einwohner davon haben sollen. Die Ausstellung ist bis 4. Februar immer von Montag bis Freitag während den regulären Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich.

Das in den vergangenen Jahren gebaute flächendeckende Glasfasernetz könnte St.Gallen helfen, zur Smart City zu werden. (Bild: Urs Bucher - 5. Juli 2012)

Das in den vergangenen Jahren gebaute flächendeckende Glasfasernetz könnte St.Gallen helfen, zur Smart City zu werden. (Bild: Urs Bucher - 5. Juli 2012)

Der Begriff «Smart City» wird seit den 2000er-Jahren von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Stadtplanung verwendet. Der Begriff geht von der Nutzung digitaler Technologien bei der Lösung von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Problemen in Städten aus. Im Zentrum steht der Umgang mit Umweltfragen, dem demografischen Wandel, dem Bevölkerungswachstum oder der Ressourcenknappheit. Der Begriff schliesst auch nicht-technische Innovationen wie das Konzept des Teilens oder die Bürgerbeteiligung bei Projekten mit ein.

Mittwoch, 16. Januar - 14:28
So stellt sich Wirtschaft Region St.Gallen die Zukunft der Gleisanlagen des Bahnhofs St.Fiden zwischen Splügen- und Spinnereibrücke vor - überdeckt und unter anderem mit einem VBSG-Depot überbaut. (Illustration: WISG - 16. Januar 2019)

So stellt sich Wirtschaft Region St.Gallen die Zukunft der Gleisanlagen des Bahnhofs St.Fiden zwischen Splügen- und Spinnereibrücke vor - überdeckt und unter anderem mit einem VBSG-Depot überbaut. (Illustration: WISG - 16. Januar 2019)

Wirtschaftsverband will das neue Busdepot über dem Bahnhof St.Fiden bauen

Cédric Bosshard, Präsident David Ganz und Andreas Pfister (von links) präsentieren den Deckel für den Bahnhof St.Fiden. (Bild: WISG - 16. Januar 2019)

Cédric Bosshard, Präsident David Ganz und Andreas Pfister (von links) präsentieren den Deckel für den Bahnhof St.Fiden. (Bild: WISG - 16. Januar 2019)

(vre) Wirtschaft Region St.Gallen (WISG)  hat am Mittwochvormittag den Stadtrat an einer Medienkonferenz aufgefordert, bei der Planung für das neue Depot der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) den Standort St.Fiden näher zu prüfen. Mit dem 100-Millionen-Projekt könne die Stadt als «Ankerinvestor» einen ersten, wichtigen Impuls für die Überdachung der Gleisanlagen beim Bahnhof St.Fiden geben und so weitere Investoren anziehen.

Das Areal an der Ecke Zürcher- und Rechenstrasse, das die Stadt derzeit für den Neubau im Visier hat, ist für die WISG dafür «zu wenig durchdacht und geeignet». Dies unter anderem, weil die Zürcher Strasse in der Lachen schon heute für den Verkehr «ein Flaschenhals» sei und mit dem Depot-Neubau noch zusätzlich belastet würde.

Details zur WISG-Vision für den Bahnhof St.Fiden

Mittwoch, 16. Januar - 14:12

Nordklang-Festival im Februar in St.Gallen: Appenzeller Naturjodel trifft auf Joik

(pd/vre) Am 15. und 16. Februar findet in der Stadt St.Gallen die 13. Ausgabe des Nordklang-Festivals statt. Das Programm bietet wieder einen Streifzug durch das aktuelle nordische Musikschaffen. Es soll gemäss den Organisatoren ausdrücklich auch zum Entdecken einladen. Einige der in diesem Jahr auftretenden Künstlerinnen und Künstler sind zum ersten Mal überhaupt in der Schweiz zu sehen und zu hören.

Dichter, Rentier-Hirt und Joik-Sänger Simon Issát Marainen. (Bild: PD)

Dichter, Rentier-Hirt und Joik-Sänger Simon Issát Marainen. (Bild: PD)

Eröffnet wird das Festival am 15. Februar, 19.30 Uhr, in der St.Laurenzen-Kirche durch einen ganz speziellen Anlass: Dabei trifft die Naturjodelgruppe Stein AR mit ihren Zäuerlis auf die ebenfalls urtümliche Gesangsform des Joik. Diese wird von den Samen in Lappland gepflegt. In St.Gallen auftreten wird zur Nordklang-Eröffnung Joik-Sänger Simon Issát Marainen, ein schwedisch-samischer Dichter und Rentier-Hirt.

Zum Programm des Nordklang-Festivals 2019

Mittwoch, 16. Januar - 13:57

St.Galler Stadtpolizei zieht einen Sattelschlepper aus dem Verkehr

Eine rostige Bremsscheibe des stillgelegten Sattelschleppers. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 15. Januar 2019)

Eine rostige Bremsscheibe des stillgelegten Sattelschleppers. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 15. Januar 2019)

(stapo/vre) Wegen rostiger Bremsscheiben und deswegen ungenügender Bremskraft sowie wegen eines mangelhaften Reifens und nicht korrekt gesicherter Ladung haben St.Galler Stadtpolizisten am Dienstag bei einer Schwerverkehrskontrolle einen Sattelschlepper kurzerhand stillgelegt. Der Chauffeur wurde angezeigt. Der nicht fahrtüchtige Laster war zum Zeitpunkt der Kontrolle auf der Appenzeller Strasse bei Winkeln voll beladen unterwegs.

Mittwoch, 16. Januar - 11:44

Die Störung auf dem Swisscom-Netz in der Stadt St.Gallen ist behoben

(dag/vre) Die Swisscom hat am Mittwoch in St.Gallen mit einer technischen Störung gekämpft. Internet, Swisscom-TV und die Festnetztelefonie waren bei einigen Kundinnen und Kunden ab dem frühen Morgen beeinträchtigt. Am Mittag meldete die Swisscom auf ihrer Homepage dann, dass die Störung behoben sei.

Jetzt stehen wieder sämtliche Dienste des grössten Schweizer Kommunikationsanbieters vollumfänglich zur Verfügung. Falls es bei einzelnen Kundinnen und Kunden weiter zu Störungen kommt, empfiehlt die Swisscom den Internet-Route auszuschalten und nach ein paar Sekunden wieder in Betrieb zu nehmen.

Mittwoch, 16. Januar - 11:31 Uhr

Christbaum vom Klosterplatz wegen des Schnees mit Verspätung abgeräumt

Der grosse Christbaum wird weggeräumt. (Bild: Jessy Nzuki - 16. Januar 2019)

Der grosse Christbaum wird weggeräumt. (Bild: Jessy Nzuki - 16. Januar 2019)

(jen) Am Mittwoch, vor 8 Uhr, ist der grosse Christbaum auf dem Klosterplatz gefallen. Das ist wegen der starken Schneefälle der vergangenen Woche später als auch schon geschehen. Die Rottanne wurde nicht wie in den Jahren zuvor stückweise abgebaut, sondern für einmal direkt am Stamm angesägt und so gefällt. Die Mitarbeiter des Tiefbauamtes entfernten dann die Äste und verluden diese auf einen Lastwagen; sie landen in der Grünabfuhr. Der Stamm hingegen wird zu Finnenkerzen verarbeitet, die an die Mitarbeiter verteilt werden, die beim Abräumen geholfen haben. Bis am Mittag wird der Baum verschwunden sein.

Mittwoch, 16. Januar - 11:11 Uhr
Am Wochenende präsentiert die St.Galler Ferien-Messe «Grenzenlos» natürlich auch Angebote von Reiseveranstaltern. (Bild: Hanspeter Schiess - 6. Februar 2015)

Am Wochenende präsentiert die St.Galler Ferien-Messe «Grenzenlos» natürlich auch Angebote von Reiseveranstaltern. (Bild: Hanspeter Schiess - 6. Februar 2015)

Am Freitag eröffnet auf dem St.Galler Olma-Areal die diesjährige Ferienmesse

(vre) Am Wochenende findet in St.Gallen die diesjährige Ferienmesse «Grenzenlos» statt. 371 Aussteller präsentieren dabei auf 27'000 Quadratmetern Fläche verteilt auf sechs Olma-Hallen Ferienziele, Traumreisen und touristische Dienstleistungen. Gastland ist diesmal Kroatien. Kombiniert ist die Ferienmesse wiederum mit der Ostschweizer Camping- und Freizeit-Ausstellung (OCA). Erwartet werden an drei Messetagen rund 35'000 Besucherinnen und Besucher. Fürs Publikum geöffnet ist die diesjährige St.Galler Ferienmesse ab Freitag, 11 Uhr.

Informationen zur Ferienmesse im Internet: www.olma.ch

Mittwoch, 16. Januar - 10:16 Uhr

Kürzungen bei Kultur: SP-Interpellation ist dringlich

Der Stadtrat (erste Bankreihe) an der Parlamentssitzung vom Dienstag. (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

Der Stadtrat (erste Bankreihe) an der Parlamentssitzung vom Dienstag. (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

(dwi) Der Stadtrat muss an der nächsten Sitzung des Stadtparlaments am 26. Februar die Antwort liefern, ob er auf die Streichung der Beitragserhöhung ans Palace und ans Sitterwerk verzichten oder daran festhalten wird. Das Präsidium des Stadtparlaments hat gestern Abend eine entsprechende Interpellation der SP/Juso/PFG-Fraktion für dringlich erklärt. Die Dringlichkeit abgesprochen hat das Präsidium dagegen einer Interpellation, die von der SVP-Fraktion zu Beginn der Sitzung eingereicht wurde. Die SVP forderte einen Sparplan nach der im Dezember beschlossenen Steuerfusssenkung für das laufende Jahr. 

Mittwoch, 16. Januar - 9:30 Uhr

Störung bei der Swisscom in St.Gallen

(dag) Die Swisscom kämpft derzeit in St.Gallen mit einer technischen Störung. Internet, Swisscom TV und die Festnetztelefonie sind bei einigen Kunden beeinträchtigt. Das schreibt die Swisscom auf ihrer Homepage. Zeitweise sei die Internetverbindung bis zu 10 Minuten unterbrochen. Betroffene müssten nach einem Unterbruch kurz warten, sämtliche Dienste funktionierten danach wie gewohnt. Die Swisscom informiert wieder, sobald die Störung behoben ist.

Dienstag, 15. Januar - 19:26 Uhr

Klimastreik: Mobilisierungsaktion am Gebäude des St.Galler Hauptbahnhofs

(dag) Die Aktion mitten im feierabendlichen Treiben auf dem Bahnhofplatz war unübersehbar: Mitglieder des Kollektivs «Klimastreik Ostschweiz» haben am frühen Dienstagabend mit einem Transparent am Bahnhofgebäude zu ihrer nächsten Kundgebung aufgerufen. Die Schülerinnen und Schüler treffen sich dafür am Freitag, 14 Uhr, auf dem Grüningerplatz.

Ein Transparent am Gebäude des Hauptbahnhofs wirbt für den nächsten Klimastreik. (Bilder: David Gadze - 15. Januar 2019)

Ein Transparent am Gebäude des Hauptbahnhofs wirbt für den nächsten Klimastreik. (Bilder: David Gadze - 15. Januar 2019)

Mit der gestrigen Aktion wollten die jungen Leute «möglichst breit mobilisieren», wie Miriam Rizvi vom Kollektiv sagte. Die Gruppe ruft die Bevölkerung auf, sich der Bewegung für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel anzuschliessen: «Es soll ein Schülerstreik bleiben, den aber alle Menschen unterstützen.» Ungeachtet der angedrohten Konsequenzen wollen die Kantischülerinnen und Kantischüler weiter streiken. Weitere Aktionen seien denn auch schon in Vorbereitung.

Dienstag, 15. Januar - 19:15 Uhr

Nach der Arbeit das Vergnügen: Präsidentinnenfeier vereinigt Politikerinnen und Politiker aller Lager

Parlamentspräsidentin Barbara Frei mit ihrem Vize Beat Rütsche und Stadtpräsident Thomas Scheitlin beim Apéro in der Brauerei Schützengarten. (Bild: Seraina Hess - 15. Januar 2019)

Parlamentspräsidentin Barbara Frei mit ihrem Vize Beat Rütsche und Stadtpräsident Thomas Scheitlin beim Apéro in der Brauerei Schützengarten. (Bild: Seraina Hess - 15. Januar 2019)

(vre) Es ist eine alte Tradition: Nach der erste Sitzung eines neuen Amtsjahres feiert das St.Galler Stadtparlament die neue Präsidentin oder den neuen Präsidenten. Am Dienstagabend hat es das auch mit Barbara Frei (FDP) getan. Als neue Parlamentspräsidentin ist sie 2019 die höchste Stadtsanktgallerin. Nach dem Apéro in der Brauerei Schützengarten wartet auf Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die Stadtregierung und geladene Gäste ein Abendessen. Dort wird nicht nur auf die neue Präsidentin angestossen, traditionellerweise wird sie in Produktionen auch augenzwinkernd ein wenig durch den Kakao gezogen.

Dienstag, 15. Januar - 18:56 Uhr

Neue Polizeiuniform: Vor der Beschaffung finden in diesem Jahr Tragetests statt

Links die alte, rechts die neue Jacke der St.Galler Stadtpolizisten. (Bild: Stapo SG)

Links die alte, rechts die neue Jacke der St.Galler Stadtpolizisten. (Bild: Stapo SG)

(vre) Eine optische Veränderung zeichnet sich bei der Stadtpolizei St.Gallen ab: Ihre Angehörigen soll 2020 neue Uniformen erhalten. Im laufenden Jahr werden die neuen Kleidungsstücke von einem halben Dutzend Polizistinnen und Polizisten probeweise getragen. Passanten können dem neuen Uniformlook also bereits im öffentlichen Raum begegnen. Die neue Bekleidung ist nicht wirklich auffällig, weil sie der alten farblich ziemlich ähnlich sieht. Die wichtigste Veränderung liegt in der erhöhten Funktionalität der Bekleidung. Optisch geht es um Details: Die neue Jacke mit dem Polizei-Schriftzug links und dem Namen des Trägers rechts auf der Brust sowie dem Stadtwappen auf dem linken Jackenärmel wirkt «aufgeräumter» als das alte Kleidungsstück.

Dienstag, 15. Januar - 18:05 Uhr

Stadtparlament winkt vier Strassenbauvorlagen durch und gibt eine an die Baukommission zurück

(vre) Neben der Neubesetzung des Präsidiums hat sich das St.Galler Stadtparlament am Dienstagnachmittag mit fünf Strassenbauprojekten auseinandergesetzt. Gutgeheissen wurde die Neugestaltung und Pflästerung der Engelgasse, wobei kritisiert wurde, dass die analoge Vorlage für die Metzgergasse noch fehlt.

Zustimmung gab's weiter zu einem Umbau der Martinsbruggstrasse bei der Verzweigung mit der Favrestrasse. Umstritten war hier eine Fahrbahnhaltestelle, die Autos nicht überholen können. Ebenfalls ein Ja gab's zur Erneuerung von Wasser- und Erdgasleitungen im vorderen Teil der Bogenstrasse sowie im Kasernenweg auf der Kreuzbleiche. Für eine zweite Lesung an die Baukommission zurückgegeben wurde hingegen der Umbau der St.-Leonhard-Strasse von Gäbris- bis Lavaterstrasse.

Dienstag, 15. Januar - 17:26 Uhr

In der Innenstadt werden jetzt die Sterne und der grosse Weihnachtsbaum abgeräumt

Demontage der Weihnachtssterne am Dienstagnachmittag zuunterst in der Neugasse. (Bild: Reto Voneschen - 15. Januar 2019)

Demontage der Weihnachtssterne am Dienstagnachmittag zuunterst in der Neugasse. (Bild: Reto Voneschen - 15. Januar 2019)

(vre) Die Schneehaufen der vergangenen Woche sind aus dem St.Galler Stadtzentrum verschwunden. Damit kann jetzt mit leichter Verspätung das Abräumen der Weihnachtsdekoration in Angriff genommen werden. Voll im Gang war schon am Dienstag die Demontage der Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern». Am Mittwochmorgen soll zudem der grosse Christbaum auf dem Klosterplatz «gefällt», in handliche Stücke zerlegt und abgeführt werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bereits um 7.30 Uhr starten.

Dienstag, 15. Januar - 16:20

Barbara Frei (FDP) zur Präsidentin des St.Galler Stadtparlaments gewählt

Gallus Hufenus (SP) übergibt das Präsidium des Stadtparlaments an seine Nachfolgerin Barbara Frei (FDP). (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

Gallus Hufenus (SP) übergibt das Präsidium des Stadtparlaments an seine Nachfolgerin Barbara Frei (FDP). (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

(vre) Gut gelaunt ist das St.Galler Stadtparlament am Dienstagnachmittag in seine ersten Sitzung des neuen Amtsjahres gestiegen. Zur neuen Präsidentin des Rats und damit zur höchsten Stadtsanktgallerin 2019 wurde mit 60 Stimmen bei einer Enthaltung und zwei Absenzen Barbara Frei (FDP) gewählt. Sie löst damit Gallus Hufenus (SP) ab. Vizepräsident wurde neu mit 59 Stimmen bei einer Enthaltung und drei Absenzen Beat Rütsche (CVP). 

Dienstag, 15. Januar - 13:12 Uhr

Rechtsstreit beendet: Endlich geht's mit dem Alterszentrum Riethüsli vorwärts

Der Bauplatz fürs neue Alterszentrum Riethüsli. Ennet der Strasse befinden sich die Gebäude der GBS. (Bild: Ralph Ribi - 18. Dezember 2018)

Der Bauplatz fürs neue Alterszentrum Riethüsli. Ennet der Strasse befinden sich die Gebäude der GBS. (Bild: Ralph Ribi - 18. Dezember 2018)

(cw) Es hat lange gedauert, doch nun ist es definitiv: Die Christlichsoziale Wohnbaugenossenschaft darf das Alterszentrum im Riethüsli bauen. Die Rekursfrist gegen das Bauprojekt ist ungenutzt verstrichen. Die Baubewilligung ist damit rechtskräftig und ein fünfjähriger Rechtsstreit zu Ende. Der Standort für den Neubau befindet sich am Anfang der Demutstrasse gegenüber den Gebäuden des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums St.Gallen (GBS).

Dienstag, 15. Januar - 12:57 Uhr

Einsatzstatistik 2018: Berufsfeuerwehr rückte rund 300 Mal mehr aus als üblich 

Dieses Haus im Linsebühl brannte Ende Mai 2018. Es war der grösste Brandeinsatz der St.Galler Feuerwehr im vergangenen Jahr. (Bild: Kantonspolizei SG - 24. Mai 2018)

Dieses Haus im Linsebühl brannte Ende Mai 2018. Es war der grösste Brandeinsatz der St.Galler Feuerwehr im vergangenen Jahr. (Bild: Kantonspolizei SG - 24. Mai 2018)

(jm/vre) Die St.Galler Feuerwehr hat ein aussergewöhnliches Jahr hinter sich. Mit rund 1500 Einsätzen rückte die Berufsfeuerwehr 2018 rund 300 Mal mehr aus als im Durchschnitt der Jahren zuvor. Ausserordentlich grosse Brände und Unfälle gab's keine. Der grösste Brand war jener vom 24. Mai 2018 im Linsebühl, bei dem mehrere Personen verletzt und fünf Wohnungen zerstört wurden. Der Schaden betrug über 100'000 Franken. 

Über die Hälfte der Einsätze der Berufsfeuerwehr im vergangenen Jahr waren sogenannte Dienstleistungsaufträge, wie es in der Einsatzstatistik 2018 heisst. Feuerwehrleute sammelten unter anderem 100 schwärmende Bienenvölker ein, entfernten 203 Wespennester, leisteten 178 Wasserwehr-Einsätze nach starkem Regen oder übernahmen 221 Sicherheitswachen. Zudem halfen sie bei 19 Verkehrsunfällen aus.

Dienstag, 15. Januar - 10:55 Uhr

«Jugend debattiert»: Zwei junge Frauen argumentierten am überzeugendsten

(alt/vre) Am Montag ist in der Kanti am Burggraben in St.Gallen das Regionalfinal des Wettbewerbs «Jugend debattiert» über die Bühne gegangen. Dazu traten in zwei Alterskategorien acht Finalistinnen und Finalisten an. Obenaus schwangen nach Meinung der Jury, der auch FCSG-Präsident Matthias Hüppi angehörte, zwei junge Frauen: Olivia Inderbitzin («Flade» St.Gallen) und Cecilia Salzmann (Kantonsschule Wil).

Siegerinnenehrung bei «Jugend debattiert» in der Aula der Kantonsschule Burggraben (von links): Cecilia Salzmann, Jury-Mitglied Matthias Hüppi und Olivia Inderbitzin. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. Januar 2019)

Siegerinnenehrung bei «Jugend debattiert» in der Aula der Kantonsschule Burggraben (von links): Cecilia Salzmann, Jury-Mitglied Matthias Hüppi und Olivia Inderbitzin. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. Januar 2019)

Im Final wurde über zwei Themen diskutiert, nämlich einen Strafzoll für Palmöl und eine europäische Armee unter Beteiligung der Schweiz. Eine der Schwierigkeiten für die acht Finalistinnen und Finalisten war, dass sie ihre Position nicht selber wählen durften. Die Pro- und die Kontra-Positionen wurden jeweils ausgelost. Als Belohnung für ihre starken Leistungen dürfen die acht jungen St.Gallerinnen und St.Galler im März am nationalen Final des Debattierwettbewerbs in Bern teilnehmen.

Dienstag, 15. Januar - 10:51 Uhr

Dealer festgenommen

(kapo/vre) Einen 31-jährigen, in Italien wohnhaften Mann aus Nigeria hat die Polizei am Montagnachmittag in St.Gallen festgenommen. Er war von Angehörigen der Kantonspolizei beobachtet worden, wie er einer 42-Jährigen ein Kügelchen mutmasslich mit Kokain verkauft hatte. Beide Personen konnten gemäss Polizeimeldung vom Dienstag kurz nach dem Deal angehalten werden. Nun werden gegen sie nach Polzeiangaben «strafrechtliche Massnahmen getroffen sowie ausländerrechtliche Massnahmen geprüft».

Dienstag, 15. Januar - 10:00 Uhr

Umbauarbeiten fürs neue «Brüw» an der Goliathgasse haben begonnen

Im Sommer 2016 hatte Ole Lind an der Zürcher Strasse 48 das «Brüw» eröffnet. Aus zwölf Zapfhähnen wurden dort verschiedene Sorten Bier ausgeschenkt. Einige waren selbst gebraut. Die anderen wurden in Kleinbrauereien der Region hergestellt. Zudem konnten Gäste aus einem Sortiment von 40 Flaschenbieren aus der Schweiz und dem Ausland auswählen.

Die Ankündigung fürs neue Brüw an der Goliathgasse. (Bild: Reto Voneschen - 9. Januar 2019)

Die Ankündigung fürs neue Brüw an der Goliathgasse. (Bild: Reto Voneschen - 9. Januar 2019)

In knapp zweieinhalb Jahren wurde das Lokal von Ole Lind in der Lachen zum Treffpunkt für Bierliebhaber, aber auch das Quartier. Ende des vergangenen Jahres war damit Schluss: Das «Brüw» machte dicht. Nicht, weil es nicht rentiert hätte, sondern weil Ole Lind mit seinem Pub zügelt, und zwar in die nördliche Altstadt, an die Goliathgasse neben den legendären Plattenladen «Z-Records» von Armin Eisenring.

Ole Lind hinter den Zapfhähnen im alten «Brüw» an der Zürcher Strasse. (Bild: Livia Grob - 21. September 2018)

Ole Lind hinter den Zapfhähnen im alten «Brüw» an der Zürcher Strasse. (Bild: Livia Grob - 21. September 2018)

Hier haben dieser Tage die Umbauarbeiten fürs «Brüw» in einem seit längerer Zeit leer stehenden Ladenlokal begonnen. Das Konzept bleibe das gleiche wie an der Zürcher Strasse, nur das Lokal sei etwas grösser, liess Ole Lind auf Anfrage hin wissen. Wann das neue «Brüw» eröffnet wird, ist im Augenblick noch offen.

Dienstag, 15. Januar - 9:20 Uhr
Ein weisser Hai. (Bild: «Tagblatt»-Archiv)

Ein weisser Hai. (Bild: «Tagblatt»-Archiv)

Leila Bock, das Schildkrötenherz und der weisse Hai im St.Galler Volksbad

«Schildkrötenherz» ist ein Videofilm der St.Galler Künstlerin Anita Zimmermann, der derzeit im Rahmen der Ausstellung «Heimspiel» im Kunstmuseum zu sehen ist. Zu diesem Beitrag gehört ein Rahmenprogramm: Es besteht aus «Zehn-Minuten-Schnörkeln» im Museum sowie der Sonntagsveranstaltung «Spiel und Spass und Kunst» im Volksbad.

Die Künstlerin Anita Zimmermann alias Leila Bock. (Bild: Benjamin Manser - 28. Februar 2018)

Die Künstlerin Anita Zimmermann alias Leila Bock. (Bild: Benjamin Manser - 28. Februar 2018)

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit: Man trifft sich zwischen 15 und 18 Uhr zum zweiten Mal mit Badehose und Badetuch im Volksbad. Ab 15 Uhr ist in der Schwimmhalle «Der weisse Hai» (ohne Ton) zu sehen. Ab 16 Uhr wird getaucht, und es gibt ein Foto-Shooting. Und ab 17 Uhr präsentiert Künstlerin Andrea Vogel die Performance «Standby» auf dem Sprungbrett. Im Foyer des Volkshauses wird Prosecco und Kaffee ausgeschenkt.

Rahmenprogramm «Schildkrötenherz»
Sonntag, 20.1.2019, 15.00-18.00: «Spiel und Spass und Kunst» mit Andrea Vogel und dem weissen Hai, Volksbad
Mittwoch, 30.1.2019, 18.00-20.00: Zehn-Minuten-Schnörkel, Kunstschaffende erzählten etwas Schönes, Kunstmuseum
Mittwoch, 6.2.2019, 18.00-20.00: Zehn-Minuten-Schnörkel, Kunstschaffende erzählten etwas Schönes, Kunstmuseum
Sonntag, 10.2.2019, 15.00-18.00: «Spiel und Spass und Kunst» mit Andy Guhl und einem Film, Volksbad

Detailinformationen zum Kunstprojekt und zum Rahmenprogramm

Montag, 14. Januar - 21:25 Uhr

Seit November im Programm: Interesse an «Female Pleasure» ist auch in St.Gallen ungebrochen 

(vre) Der Dokumentarfilm «Female Pleasure» der Schweizer Regisseurin Barbara Miller ist im vergangenen Jahr bei der Kritik wie beim Publikum ausserordentlich gut angekommen. Das ist derzeit auch im Kinok, dem St.Galler Studiokino in der Lokremise, zu spüren.

Vithika Yadav (in der Mitte) setzt sich in Indien gegen sexuelle Unterdrückung und sexuelle Gewalt gegen Frauen ein. (Bild: PD)

Vithika Yadav (in der Mitte) setzt sich in Indien gegen sexuelle Unterdrückung und sexuelle Gewalt gegen Frauen ein. (Bild: PD)

Der Film figuriert dort seit November im Programm. Da das Interesse daran ungebrochen ist und die meisten Vorstellungen immer noch ausverkauft sind, wird der Streifen im Februar nochmals zu sehen sein. Das bestätigte Kinok-Leiterin Sandra Meier am Montag auf Anfrage. Bisher haben den Streifen in St.Gallen rund 1500 Personen gesehen. Sie stammen aus der weiteren Region, unter anderem aus Vorarlberg.

Einschliesslich der Vorstellungen im kommenden Monat wird «Female Pleasure» bis Ende Februar 28 Mal gelaufen sein. Er gehört damit in die Gruppe der am meisten gesehenen Filme im Kinok. Ähnliche Resultate erzielten mit je 33 Vorstellungen 2015 der Streifen «Giovanni Segantini» und 2014 der Film «Der Goalie bin ig».

«Female Pleasure» stellt fünf mutige und selbstbestimmte Frauen vor, die sich wehren. Sie brechen Tabus des Schweigens und der Scham, die ihnen ihre Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit viel Energie, Kraft und auch Humor setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, die japanische Künstlerin Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein.

Montag, 14. Januar - 20:12 Uhr

Öffentliche Aktion soll am Dienstag auf dritten Klimastreik aufmerksam machen

(pd/vre) Am Freitag wollen in St.Gallen zum dritten Mal seit dem 21. Dezember Schülerinnen und Schüler verschiedener Kantonsschulen dem Unterricht fernbleiben und für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel demonstrieren. Am Dienstag, 17 Uhr, will das Kollektiv «Klimastreik Ostschweiz» beim St.Galler Hauptbahnhof mit einer öffentlichen Aktion auf die erneute Kundgebung aufmerksam machen.

Mit der Aktion im öffentlichen Raum soll für den Streiktag mobilisiert werden. Bewusst soll damit auch ausserhalb der Schulen auf den Streik aufmerksam gemacht werden. Die Klimakrise betreffe nämlich uns alle, schreibt das Kollektiv «Klimastreik Ostschweiz» in einer Mitteilung vom Montagabend.

Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule am Burggraben machen auf den ersten Klimastreik vom 21. Dezember 2018 aufmerksam. (Bild: Benjamin Manser - 20. Dezember 2018)

Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule am Burggraben machen auf den ersten Klimastreik vom 21. Dezember 2018 aufmerksam. (Bild: Benjamin Manser - 20. Dezember 2018)

Die Gruppe setzt sich nach eigenen Angaben «für eine effektive Umweltpolitik» ein und fordert Schweizer Politikerinnen und Politiker auf, den Klima-Notstand auszurufen. Man sei bereit weiter zu streiken, bis die Schweizer Politik Lösungen vorschlage, die den Forderungen des Klimaschutzes gerecht würden. Sich selber bezeichnet das Kollektiv «Klimastreik Ostschweiz» als «parteiunabhängige Ansammlung motivierter Jugendlichen, die besorgt um unsere Zukunft sind».

Montag, 14. Januar - 17:28 Uhr

Langlaufen in der Stadt St.Gallen

Auf St.Galler Stadtgebiet werden von den Dienststellen Sportamt, Stadtgrün (ex Gartenbauamt) sowie Feuerwehr und Zivilschutz bei genügend Schnee fünf Loipen präpariert. Diese können gratis benützt werden. Im Moment sind die City-Loipe auf der Kreuzbleiche, die Skating- und Klassisch-Loipen im Unteren Brand, auf der Notkersegg, auf dem Kinderfestplatz sowie auf Peter und Paul in Betrieb und fahrbar. Infos, ob gespurt ist, gibt's im Internet-Auftritt des Sportamts.

Schnupperkurse für angehende Langläuferinnen und Langläufer finden diesen Dienstag und Mittwoch auf der City-Loipe auf der Kreuzbleiche statt. (Bild: Ralph Ribi - 5. Februar 2019)

Schnupperkurse für angehende Langläuferinnen und Langläufer finden diesen Dienstag und Mittwoch auf der City-Loipe auf der Kreuzbleiche statt. (Bild: Ralph Ribi - 5. Februar 2019)

Die rund ein Kilometer lange City-Loipe Kreuzbleiche wird von Montag bis Freitag, jeweils bis 21 Uhr, beleuchtet. Morgen Dienstag und übermorgen Mittwoch finden hier voraussichtlich auch wieder die beliebten Langlauf-Schnupperkurse statt. Organisiert werden sie gemeinsam vom städtischen Sportamt, der Langlaufschule St.Gallen und dem Sportfachgeschäft Jäckli & Seitz.

Montag, 14. Januar - 16:48

Klimastreik: Bildungsdepartement reglementiert, FDP-Kantonsrat kritisiert, Linke zeigt Verständnis

(vre) Am vergangenen Freitag haben rund 350 Schülerinnen und Schüler in der St.Galler Innenstadt für griffigere Massnahmen gegen den Klimawandel demonstriert. Sie stammten von der Kantonsschulen am Burggraben in St.Gallen sowie der Kanti Wil und der Kanti Wattwil. Dazu kamen Studierende der Fachhochschule. Es handelte sich um die zweite Aktion dieser Art; eine dritte Kundgebung soll am 18. Januar folgen.

Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler haben am Freitag für Massnahmen gegen den Klimawandel den Unterricht bestreikt und in der St.Galler Innenstadt demonstriert. (Bild: Tobias Bruggmann - 11. Januar 2019)

Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler haben am Freitag für Massnahmen gegen den Klimawandel den Unterricht bestreikt und in der St.Galler Innenstadt demonstriert. (Bild: Tobias Bruggmann - 11. Januar 2019)

Am Montag ist nun die Retourkutsche für den Streik erfolgt. Das kantonale Bildungsdepartement reglementiert das Fernbleiben vom Unterricht für einen Klimastreik. Es habe zwar Verständnis für das Anliegen, eine wiederholte Teilnahme an solchen Streiks werde aber nicht toleriert. Die Ausbildung und der ungestörte Schulbetrieb sollten Priorität haben, heisst es in einer Mitteilung des Kantons vom Vormittag.

Politisch aufs Korn nahm am Montag die dem Unterricht fernbleibenden Klimademonstranten FDP-Kantonsrat Walter Locher in einer Einfachen Anfrage. Er stellt der Regierung kritische Fragen zum politischen Hintergrund der Aktion. Insbesondere moniert er, dass zwei von sechs Mitgliedern des Kollektivs Klimastreik Ostschweiz gar keine Kanti-Schüler seien. Er sieht das Kollektiv mit drei Juso-Mitgliedern und einem Mitglied der Jungen Grünen von links unterwandert.

Am späten Montagnachmittag hat die kantonale SP reagiert. Die Partei zeigt in einer Einfachen Anfrage im Kantonsparlament Verständnis für die Position der jungen Demonstrantinnen und Demonstranten. Es sei die Doppelzüngigkeit in der Klimapolitik, die nicht nur die Jungen enttäusche und wütend mache.

So seien in den vergangenen Jahren auch im Kanton St.Gallen immer wieder Vorschläge für konkrete Schritte gegen die Klimaerwärmung, für die Einschränkung fossiler Energie und für die Förderung von erneuerbaren Energien konsequent abgelehnt worden. Solche Massnahmen seien aber dringend nötig. Dies, weil die Folgen der Klimaveränderung nicht mehr nur theoretisch seien, sondern immer deutlicher im Alltag spürbar würden, hält die SP fest.

Montag, 14. Januar - 15.59

Zwei Glühweinabende bringen über 2400 Franken für einen guten Zweck ein

(pd/vre) Obvita, der Ostschweizer Blindenfürsorgeverband, erhält 2406 Franken aus einer Weihnachtskation der St.Galler Kantonalbank (SGKB). Das Geld sammelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank an den zwei traditionellen Glühweinabenden in der Vorweihnachtszeit. Zum 12. Mal offerierte die SGKB an ihrem Hauptsitz in St.Gallen während zwei Abendverkäufen Glühwein, Punsch und Guetzli. Dank der dabei geleisteten Gratisarbeit der Angestellten kamen exakt 2405.75 Franken an Spenden zusammen. Sie wurden der Obvita jetzt übergeben.

Montag, 14. Januar - 15:03 Uhr

Ein neues Auto für 125'000 Franken

«Super Cherry» ist ein Klassiker unter den Glücksspielautomaten. (Bild: Casino SG - 14. Januar 2019)

«Super Cherry» ist ein Klassiker unter den Glücksspielautomaten. (Bild: Casino SG - 14. Januar 2019)

(pd/vre) Glück im Spiel hatte einer am vergangenen Samstag im Casino St.Gallen. Er gewann am Glücksspielautomaten Super Cherry die stolze Summe von 125'000 Franken. Bei der Entgegennahme des Preises habe der Glückspilz verraten, wofür er das Geld ausgeben wolle, heisst es in einer Mitteilung des Casinos St.Gallen vom Montag: Er will sich seinen grossen Wunsch nach einem neuen Auto erfüllen. Und für den Betrag sollte ja auch ein richtig grosser Wagen erhältlich sein.

Montag, 14. Januar - 13:48
Blick auf den St.Galler Stiftsbezirk, das Areal des ehemaligen Klosters. (Bild: Urs Bucher - 26. Oktober 2018)

Blick auf den St.Galler Stiftsbezirk, das Areal des ehemaligen Klosters. (Bild: Urs Bucher - 26. Oktober 2018)

Stiftsbezirk baut Angebote für Einheimische und Gäste aus: Gleich drei neue Ausstellungen

(SK/vre) Der St.Galler Stiftsbezirk, das Areal des ehemaligen Klosters St.Gallen, ist Unesco-Weltkulturerbe. Ein Grund dafür ist, dass an keinem anderen Ort in Europa dermassen viele frühmittelalterliche Handschriften und Urkunden erhalten sind. Ein anderer Grund sind die Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, darunter die Kathedrale und der barocke Bibliothekssaal.

Für die Stadt St.Gallen ist der Stiftsbezirk der wichtigste Tourismusmagnet. Seine Anziehungskraft soll jetzt nochmals gesteigert werden. In den kommenden vier Monaten werden gemäss Mitteilung der St.Galler Staatskanzlei gleich drei neue Ausstellungen eröffnet. Stark ausgebaut werden sollen zudem die Angebote für Kinder und Familien. Damit reagieren die Verantwortlichen auch auf Kritik, die Darstellung des Stiftsbezirks sei nicht mehr zeitgemäss und werde «unter Wert verkauft».

Der berühmte barocke Saal der Stiftsbibliothek. (Bild: Urs Bucher - 18. Dezember 2018)

Der berühmte barocke Saal der Stiftsbibliothek. (Bild: Urs Bucher - 18. Dezember 2018)

Ab dem 20. Januar zeigt die Stiftsbibliothek im umgestalteten Gewölbekeller, dem ehemaligen «Lapidarium» die neue Dauerausstellung «Gallus und sein Kloster». Am 12. März hat die Sommerausstellung der Stiftsbibliothek Vernissage. Sie heisst «Vater für die Armen - Otmar und die Anfänge des Klosters St.Gallen» und passt damit zum 1300-Jahr-Jubiläum der Klostergründung.

Am 12. April eröffnet das Stiftsarchiv schliesslich die neue Dauerausstellung «Wunder der Überlieferung» im Kulturraum am Klosterplatz. Bedeutendstes Stück der Ausstellung wird der weltberühmte St.Galler Klosterplan sein. Er ist die weltweit älteste noch existierende Architekturzeichnung aus dem frühen Mittelalter und gilt als ältester noch vorhandener Bauplan Europas.

Informationen zu den drei Ausstellungen.

Montag, 14. Januar - 13.30 Uhr

Neue Leiterin für St.Galler «Schulgesundheit»

Nadine Itel übernimmt per 1. Februar die Leitung der Dienststelle Schulgesundheit der Stadt St.Gallen. (Bild: Stadt SG - 14. Januar 2019)

Nadine Itel übernimmt per 1. Februar die Leitung der Dienststelle Schulgesundheit der Stadt St.Gallen. (Bild: Stadt SG - 14. Januar 2019)

(sk/vre) Nadine Itel wird neue Leiterin der «Schulgesundheit» der Stadt St.Gallen. Dieser Dienststelle gehören die Fachbereiche Schulärztlicher Dienst, Schulpsychologischer Dienst, Logopädischer Dienst, Psychomotorik Dienst sowie die Kinder- und Jugendzahnklinik an. 

Die 37-jährige Logopädin übernimmt ihre neue Funktion am 1. Februar. Sie folgt auf Markus Hartmeier, welcher derzeit aus gesundheitlichen Gründen seiner Arbeit nicht nachgehen kann und bis zu seiner Pensionierung auch nicht mehr an den Arbeitsplatz zurückkehren wird. Er hatte der damals neu geschaffenen Dienststelle seit Mai 2017 vorgestanden.

Montag, 14. Januar - 11:45 Uhr

Parkiergebühren: Sie sind auch fällig, wenn Schnee auf dem Parkplatz liegt

(vre) Ein Autofahrer, dessen Fahrzeug am Wochenende vom 5./6. Januar in der Lachen richtiggehend zugepfadet worden war, hat vergeblich auf Gnade gehofft: Weil die Tagesbewilligung für die Erweiterte Blaue Zone fehlte, wurde ihm eine Busse ausgestellt. Dies, nachdem er seit sein Auto verschneit ist, einige Tage lang die neun Franken für diese Bewilligung brav aufgeworfen und dann für einmal darauf verzichtet hatte.

Parkbusse im Schnee: Das eingeschneite und zugepfadete Auto im Lachen-Quartier bekam einen Bussenzettel unter den Scheibenwischer geklemmt, weil es ohne Bewilligung in der Erweiterten Blauen Zone parkiert ist. Immerhin: Um den Bussenzettel platzieren zu können, musste auch die Polizei arbeiten. (Bilder: PD - 12. Januar 2019)

Parkbusse im Schnee: Das eingeschneite und zugepfadete Auto im Lachen-Quartier bekam einen Bussenzettel unter den Scheibenwischer geklemmt, weil es ohne Bewilligung in der Erweiterten Blauen Zone parkiert ist. Immerhin: Um den Bussenzettel platzieren zu können, musste auch die Polizei arbeiten. (Bilder: PD - 12. Januar 2019)

Der Bussenzettel an der freigeschaufelten Windschutzscheibe.

Der Bussenzettel an der freigeschaufelten Windschutzscheibe.

Kulanz gibt es in der Frage von Parkbussen im Winter gemäss Dionys Widmer, dem Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, grundsätzlich nicht. Die Pflicht zur Bezahlung der Parkiergebühren bleibe bestehen, auch wenn der Parkplatz schneebedeckt sei. Ist diese Praxis der Stadtpolizei nicht etwas gar kleinlich? Die Rechtslage sei klar, der Spielraum deswegen klein, wird  das Vorgehen begründet. 

Kulanz übt die Stadtpolizei dann, wenn die Markierungslinien eines Abstellplatzes durch Schnee nicht sichtbar sind und jemand deswegen nicht ganz korrekt auf dem Parkfeld steht. Wobei das auch nur gilt, wenn das Auto niemanden behindert oder für die Fläche neben dem Parkplatz kein Halte- oder Parkierverbot signalisiert ist.

Wie dem auch sei, der Autofahrer aus dem Lachen-Quartier hat seine Lehren aus der ärgerlichen «Schneebusse» gezogen: Er werde nun wieder die Tagesbewilligung für die Blaue Zone bezahlen - und hoffe, dass er mit seinem Auto bald ohne grosse Schaufelübung aus dem Parkplatz herauskomme, heisst es in einer Mail an Polizei und «Tagblatt»-Redaktion.

Montag, 14. Januar - 11:30 Uhr

Neues Programm von Kabarettist Simon Enzler: Premiere ist wieder in der St.Galler Kellerbühne 

(pd/vre) Ende Januar kommt der Appenzeller Kabarettist Simon Enzler wieder in die Kellerbühne im St.Galler Klosterviertel. Ab 30. Januar zeigt er in neun Vorpremieren sein neues Programm. Am 27. Februar hat diese Produktion mit dem Titel «wahrhalsig» dann Premiere, und zwar auch in der Kellerbühne.

Simon Enzler. (Bild: PD)

Simon Enzler. (Bild: PD)

Simon Enzler tritt seit seinen Anfängen regelmässig in der Kellerbühne auf. 2001 zeigte er hier auch seine erste abendfüllende Produktion «Nebis öserigs». Sechs weitere Kabarettprogramme folgten, in denen er satirische Einblicke in die Niederungen des eidgenössischen Alltags und pointiert Aufschluss über des Schweizers aktuelle Befindlichkeit und sein Selbstverständnis gab.

Wahrhalsig in der Kellerbühne
Vorpremieren: 30. und 31. Januar sowie 1., 2., 12., 13., 14., 15. und 26. Februar. Premiere: 27. Februar. Vorstellungsbeginn: je 20 Uhr.
Reservation: www.kellerbuehne.ch

Montag, 14. Januar - 10:01 Uhr

Wegen des grossen Schnees: Der Christbaum auf dem Klosterplatz verschwindet frühestens am Mittwoch

(vre) Eigentlich, so heisst es im Volksmund, sollte man den Christbaum spätestens am Dreikönigstag, also am 6. Januar, aus der guten Stube werfen. Normalerweise gilt der Termin auch für den grossen Christbaum auf dem Klosterplatz. In diesem Jahr ist aber alles anders.

Der grosse Christbaum steht immer noch auf dem Klosterplatz. Der grosse Schnee hat bisher den Abbau verzögert. (Bild: Reto Voneschen - 12. Januar 2019)

Der grosse Christbaum steht immer noch auf dem Klosterplatz. Der grosse Schnee hat bisher den Abbau verzögert. (Bild: Reto Voneschen - 12. Januar 2019)

Die ersten Arbeiten zum Abbau des grossen Christbaums haben Arbeiter des städtischen Tiefbauamts vergangene Woche in Angriff genommen. So wurde pünktlich am 7. Januar ein Grossteil der Dekoration und die Beleuchtung von der Rottanne entfernt. Dann aber kam der grosse Schnee - und seither ist das Tiefbauamt «zu 180 Prozent», wie ein Verantwortlicher sagt, damit beschäftigt, das reichlich vom Himmel gefallene Weiss wegzuräumen.

Diese Woche soll es aber auch auf dem Klosterplatz voran gehen: Das städtische Tiefbauamt geht davon aus, dass sich seine Mitarbeiter ab Mittwoch um den Abbau der Tanne kümmern können. Bleibt zu hoffen, dass Frau Holle diesmal der Stadt keinen Strich durch die Rechnung macht.

Montag, 14. Januar - 7:41 Uhr

Nach dem grossen Schnee: Verkehrsverhältnisse in St.Gallen haben sich normalisiert

(vre) Nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Woche haben sich am Wochenende die Strassenverhältnisse in der St.Galler Innenstadt wieder normalisiert. Die Fahrbahnen der Hauptachsen sind dank der Bemühungen der Räumungsequipen und vor allem dank des Regens  vom Sonntag wieder schneefrei.

Die Fahrbahnen an der Zürcher Strasse im Lachen-Quartier sind schneefrei. Um die Schneehaufen links und rechts der Strasse werden sich die Räumungsequipen in den nächsten Tagen kümmern. (Bild: Reto Voneschen - 14. Januar 2019)

Die Fahrbahnen an der Zürcher Strasse im Lachen-Quartier sind schneefrei. Um die Schneehaufen links und rechts der Strasse werden sich die Räumungsequipen in den nächsten Tagen kümmern. (Bild: Reto Voneschen - 14. Januar 2019)

Die Arbeit der Räumungsequipen, die vergangene Woche dank anhaltender Schneefälle einen Knochenjob zu erledigen hatten, ist damit noch nicht abgeschlossen. Bereits seit Montagmorgen rücken sie den noch überall anzutreffenden Schneehaufen zu Leibe. Diese werden unter anderem abgeführt, um Platz für den Fall zu schaffen, dass es erneut schneien sollte.

Und das könnte diese Woche durchaus noch geschehen: Bereits ab heute Montag soll es wieder kälter werden, und morgen Dienstag soll es wieder Niederschläge vermutlich in Form von Schnee geben. Spätestens aufs nächstes Wochenende hin rechnen die Wetterfrösche bei Temperaturen deutlich unter Null Grad mit neuen Schneefällen - und damit wohl auch mit neuen Verkehrsbehinderungen.

Montag, 14. Januar - 5:15 Uhr

Barbara Frei soll höchste St.Gallerin werden

(vre) Morgen Dienstag, 16 Uhr, startet das Stadtparlament ins neue Jahr. Am Anfang der öffentlichen Sitzung im Waaghaus steht daher die Neuwahl des Präsidiums. Auf dem Chefsessel des Parlaments wird aller Voraussicht nach Barbara Frei (FDP) Platz nehmen. Sie amtierte 2018 als Vizepräsidentin von Gallus Hufenus (SP). Als Vizepräsident fürs laufende Jahr ist Beat Rütsche (CVP) vorgeschlagen. 

Gallus Hufenus (SP) übernahm Anfang 2018 das Präsidium des St.Galler Stadtparlaments. Vizepräsidentin wurde neu Barbara Frei (FDP). Morgen Dienstag, ab 16 Uhr, steht der nächste Stabwechsel im Parlamentspräsidium auf dem Programm. (Bild: Ralph Ribi)

Gallus Hufenus (SP) übernahm Anfang 2018 das Präsidium des St.Galler Stadtparlaments. Vizepräsidentin wurde neu Barbara Frei (FDP). Morgen Dienstag, ab 16 Uhr, steht der nächste Stabwechsel im Parlamentspräsidium auf dem Programm. (Bild: Ralph Ribi)

Nach der Präsidiumswahl und der Neubesetzung einzelner Sitze in den ständigen Kommissionen steht die Behandlung von Sachgeschäften und Vorstössen auf dem Programm. Die Sitzung dauert allerdings nur bis 18 Uhr. Danach feiert das Parlament mit einem Apéro und einem Abendessen seine neue Präsidentin.

Sonntag, 13. Januar - 17:55 Uhr

Skirennen am Schlösslihang: Diesmal hat's auf Anhieb geklappt

(dag) Im Haggen haben am Sonntag Schnee und Schneesportler dem Regen getrotzt: Obwohl die Pistenqualität unter dem Regen litt, hat das Skirennen am Schlösslihang schon am ersten dafür angesetzten Termin geklappt.

14 Bilder

Die Organisatoren zeigten sich am Sonntagabend befriedigt. Der Anlass mit rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei super gewesen, sagte Stevan Dronjak, Präsident des Einwohnervereins Bruggen.

Sonntag, 13. Januar - 14.43 Uhr

Cineclub in der Grabenhalle: Ein heisser Klassiker

(pd/vre) Am Montag steigt der Cinéclub St.Gallen in die zweite Hälfte seiner Saison 2018/19 ein. Er tut dies mit einer klassischen Komödie, nämlich mit «Some like it hot» von Billy Wilder von 1959 mit Marylin Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon. Der Schwarzweissfilm ist eine Persiflage auf Gangsterfilme und Melodramen mit viel Tempo, schwungvollen Dialogen, erfrischendem Wortwitz und einigen Ohrwürmern. 

Der Film beginnt nicht als Komödie: In Chicago werden zwei Musiker (Tony Curtis und Jack Lemmon) Augenzeugen eines Massakers der Mafia. Um den Killern zu entkommen, tauchen sie als Frauen verkleidet in einer Damenkapelle unter, die mit der Eisenbahn auf dem Weg nach Florida ist. Während Jerry (alias Daphne) zum Objekt der Begierde eines älteren Millionärs wird, macht sich Joe (alias Josephine) an Sängerin Sugar Kowalczyk heran. Doch das Mafia-Syndikat bleibt den unliebsamen Zeugen auf den Fersen.

Die Filmkomödie «Some like it hot» ist am Montag, je 18 und 20.15 Uhr, in der Grabenhalle zu sehen.