ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen 4. bis 14. März 2019

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Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Freitag, 15. März - 21:28 Uhr

Klimastreik in der Stadt St.Gallen: Polizei schätzt Zahl der Demonstranten auf gut 1500 Personen

In St.Gallen demonstrierten am Freitag Hunderte für eine griffige Klimapolitik. (Bilder: Urs Bucher)
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Klimastreik Demo in der St. Galler Innenstadt © Urs Bucher/TAGBLATT
Klimastreik Demo in der St. Galler Innenstadt © Urs Bucher/TAGBLATT

In St.Gallen demonstrierten am Freitag Hunderte für eine griffige Klimapolitik. (Bilder: Urs Bucher)

(vre/sda) Am späten Freitagnachmittag hat in der Stadt St.Gallen der fünfte Klimastreik stattgefunden. An der Demonstration beteiligten sich gemäss Schätzung der Stadtpolizei gut 1500 Personen. Der mehrere hundert Meter lange Demonstrationszug startete um 17.30 Uhr und führte vom Vadian-Denkmal durch die Einkaufsgassen der Altstadt.

Mit Kantonsschülerinnen und Kantonsschülern aus St.Gallen, Trogen, Wil und Wattwil marschierten auch zahlreiche Erwachsene, Familien mit kleinen Kindern sowie Seniorinnen und Senioren mit. Stadtpolizisten begleiteten die Demonstrierenden und regelten den Verkehr. Gemäss einer Meldung der Polizei auf Twitter verlief der Protest friedlich und ohne Zwischenfälle.

Freitag, 15. März - 18:07 Uhr

Am Samstag gibt's wieder Fussball im Kybunpark: 10'800 Tickets für St.Gallen gegen Lugano verkauft

(pl/vre) Diesen Samstag, 19 Uhr, empfängt der FC St.Gallen im Kybunpark das Team von Lugano. Die Tessiner waren für die Espen in der Vergangenheit immer wieder einmal ein unbequemer Gegner. Trotzdem sollte der FCSG im Heimspiel unbedingt punkten, wenn er an der Ausmarchung um die Teilnahme an europäischen Wettbewerben weiter mit guten Chancen mitmischen will.

Beim letzten Heimspiel gegen den FC Lugano zog sich St.Gallens Cedric Itten einen Kreuzbandriss zu. Itten ist auf dem Weg der Besserung, kann aber am Samstag noch nicht spielen. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY - 23. September 2018)

Beim letzten Heimspiel gegen den FC Lugano zog sich St.Gallens Cedric Itten einen Kreuzbandriss zu. Itten ist auf dem Weg der Besserung, kann aber am Samstag noch nicht spielen. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY - 23. September 2018)

Für das Heimspiel sind bis Freitagmittag 10'800 Tickets abgesetzt worden. Für den Match vom Samstagabend gesperrt ist Miro Muheim, der mit der Nachwuchsmannschaft St.Gallens eine gelb-rote Karte kassiert hat. Verletzt sind Alain Wiss und Cedric Itten. Itten ist nach seinem Kreuzbandriss auf einem guten Weg; er absolviert bereits wieder ein Teil der Trainings mit der Mannschaft.

Freitag, 15. März - 14:58 Uhr

Theaterprovisorium: Visiere auf dem Unteren Brühl stehen, wann das Auflageverfahren startet, ist offen

Auf dem Unteren Brühl markieren Visierstangen die Ausmasse, die das Provisorium fürs Theater St.Gallen haben wird. Diesen Bau braucht's für die Spielzeiten 2020/21 und 2021/22, während denen das Theatergebäude im Stadtpark saniert wird. (Bild: Roger Berhalter - 15. März 2019)

Auf dem Unteren Brühl markieren Visierstangen die Ausmasse, die das Provisorium fürs Theater St.Gallen haben wird. Diesen Bau braucht's für die Spielzeiten 2020/21 und 2021/22, während denen das Theatergebäude im Stadtpark saniert wird. (Bild: Roger Berhalter - 15. März 2019) 

(vre) Das Provisorium fürs Theater St.Gallen kommt nicht wie ursprünglich geplant in den Stadtpark zwischen die Museen zu stehen, sondern wird vor die Tonhalle auf den Unteren Brühl gestellt. Seit heute markieren Visierstangen die Ausmasse des provisorischen Baus auf dieser Grünfläche. Diese Massnahme ist parallel zur öffentlichen Auflage des Baugesuchs vorgeschrieben. Dieses Verfahren wurde bisher allerdings nicht gestartet; noch ist gemäss Angaben der Stadt offen, wann genau dies geschehen wird. 

Gemäss derzeitiger Planung des kantonalen Hochbauamts soll das Theatergebäude im Stadtpark zwischen Sommer 2020 und Herbst 2022 saniert und erweitert werden. Die Spielzeit 2019/2020 absolviert das Theater noch vollumfänglich im heutigen Haus. Mit dem Bau des Provisoriums wird voraussichtlich im Mai 2020 begonnen. Auf Beginn der Saison 2020/21 zieht das Theater darin ein - und absolviert dann zwei ganze Spielzeiten darin. Für Herbst 2022 ist die Wiedereröffnung des sanierten und erweiterten Theaterhauses geplant.

Freitag, 15. März - 11:12 Uhr

Jörg Caluori zieht's in die Politik: Aus der grössten St.Galler Buchhandlung ins Gemeindehaus

(vre) Bevor er 2018 in den Ruhestand ging, herrschte er 14 Jahre lang über ein Reich aus Büchern, nämlich über die mit Abstand grösste Buchhandlung in der Stadt St.Gallen, das «Rösslitor». Jetzt bewirbt sich Jörg Caluori ums Amt des Gemeindepräsidenten von Niederbüren. Dafür will der Parteilose von Gaiserwald an die Thur zügeln - der «herrlichen Naherholungsgebiete» wegen, wie er in lokalen Medien zitiert wird.

Der ehemalige «Rösslitor»-Chef Jörg Caluori wohnt jetzt in Niederbüren, wo er am 19. Mai zu den Wahlen ums Gemeindepräsidium antritt. (Bild: Tobias Söldi - 12. März 2019)

Der ehemalige «Rösslitor»-Chef Jörg Caluori wohnt jetzt in Niederbüren, wo er am 19. Mai zu den Wahlen ums Gemeindepräsidium antritt. (Bild: Tobias Söldi - 12. März 2019)

Politisch aktiv war Caluori bisher nie. Das heisst allerdings nicht, dass er sich in St.Gallen nicht ab und zu in tagespolitische Diskussionen eingemischt hätte. Die Art und Weise, wie er seine Voten vortrug, haben ihm allerdings auch den Ruf eines Polteris eingetragen. Am 19. Mai tritt Caluori in Niederbüren gegen «die Einheimische» Caroline Bartholeth und «den Auswärtigen» Christoph Koenig an.

Freitag, 15. März - 11:05 Uhr

In Geschäft eingebrochen und Handys gestohlen

(kapo/vre) In der Zeit Nacht auf Donnerstag haben Einbrecher an der Rorschacher Strasse in St.Gallen ein Geschäft heimgesucht. Dabei beschädigten sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Freitag eine Glasvitrine. Die Diebe liessen über 30 Mobiltelefone im Wert von über 25'000 Franken mitlaufen.

Freitag, 15. März - 0:03 Uhr

Heimspiel im Paul-Grüninger-Stadion: Brühl muss am Samstag unbedingt gegen den FC Wohlen punkten

(pd/vre) Am Samstag gibt’s für Brühl das erste Heimspiel dieses Frühlings, und zwar bereits um 15 Uhr. Dies aus Rücksicht auf Brühl-Fans, die am Abend im Kybunpark auch noch den Match des FC St.Gallen gegen Lugano besuchen wollen. Gast im Paul-Grüninger-Stadion ist der FC Wohlen. Die Aargauer sind im letzten Sommer freiwillig aus der Challenge League abgestiegen, kämpfen jetzt aber in der Promotion League bereits wieder gegen den Abstieg.

Der SC Brühl hat sich mit dem neuen Trainer Heris Stefanachi sorgfältig auf das erste Heimspiel des Frühlings vom Samstag vorbereitet. (Bild: Urs Bucher - 13. März 2019)

Der SC Brühl hat sich mit dem neuen Trainer Heris Stefanachi sorgfältig auf das erste Heimspiel des Frühlings vom Samstag vorbereitet. (Bild: Urs Bucher - 13. März 2019)

Derzeit belegt der FC Wohlen den zweitletzten Tabellenplatz und hat vier Punkte Abstand auf einen rettenden Platz sowie sieben Punkte auf den SC Brühl. Da ist schnell ausgerechnet, dass Wohlen am Samstag alles unternehmen wird, um drei Punkte aus St.Gallen zu entführen. Und ebenso schnell ist ausgerechnet, dass in einem solchen Fall Brühl in eine ungemütliche Lage käme, nämlich mitten in den Abstiegsstrudel.

Der SC Brühl konnte in den ersten zwei Spielen des Frühlings nicht überzeugen, vor allem das Unentschieden vom vergangenen Samstag gegen den Tabellenletzten La Chaux-de-Fonds tat weh. Auffällig war die Offensivschwäche der Kronen, die sich aber durch personelle Aderlässe erklären lässt. Auch wenn immer noch adäquate Flügelspieler fehlen, gibt's für den Samstag Entwarnung aus der Krankenstation: Gegen Wohlen sollten mehr oder weniger alle Spieler fit an Bord sein.

Donnerstag, 14. März - 22:24 Uhr

Nach Auftritt im SRF-Club: Auf dem Weg zum bekanntesten Kopf des St.Galler Klimastreiks?

Miriam Rizvi. (Bild: Urs Bucher - 10. Januar 2019)

Miriam Rizvi. (Bild: Urs Bucher - 10. Januar 2019)

(seh) Am Freitag, ab 17 Uhr, zieht Klima-Aktivistin Miriam Rizvi wieder durch die Strassen der St.Galler Altstadt. Zu sehen war die Kantonsschülerin schon am Dienstag an prominenter Stelle: Die 17-Jährige diskutierte neben Politologe Claude Longchamp und dem Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger im SRF-Club über die Schweizer Klimabewegung.

In der Talk-Runde gab es zwar keine grossen Differenzen – konfrontiert wurde Miriam Rizvi aber mit dem Vorwurf der «Weltwoche», die demonstrierenden Jugendlichen verkämen zu «Kindersoldaten der Linken». Rizvis Antwort: Die Schüler kämpften zwar für die Zukunft, liessen sich aber nicht instrumentalisieren. Dies auch, weil die Bewegung in der Schweiz keine Figur wie Greta Thunberg besitze: «Die Ideologie steht bei uns im Vordergrund, man verbindet damit keinen einzelnen Kopf.»

Das mit dem nationale bekannten Kopf könnte sich ändern, wenn Rizvi noch öfter im TV auftritt. Kennen dürften sie zumindest «Tagblatt»-Leserinnen und «Tagblatt»-Leser: Rizvis Name fiel seit Dezember in 14 Beiträgen in Zusammenhang mit Klimastreiks.

Donnerstag, 14. März - 22:19 Uhr

«Pittoreska» feiert fünf Jahre: Bauchtanz mit Elementen aus urbanen und folkloristischen Stilen

Amanda Märkli vom Studio Pittoreska. (Bild: Benjamin Manser - 18. April 2016)

Amanda Märkli vom Studio Pittoreska. (Bild: Benjamin Manser - 18. April 2016)

(rbe) Es ist wie Bauchtanz, nur anders. Was Amanda Märkli mit Leidenschaft betreibt, heisst Tribal Fusion Bellydance. Die St.Gallerin tanzt schon seit über zwölf Jahren diese moderne Spielart des Bauchtanzes, die orientalische Bewegungen mit Elementen aus urbanen und folkloristischen Stilen verbindet. Dazu erklingen elektronische Beats, Jazz oder Trip-Hop.

Märkli ist mit ihrem Bauchtanz mittlerweile international unterwegs, und sie lädt regelmässig Gäste aus aller Welt in ihr Tanzstudio an der Linsebühlstrasse 41 ein. Seit fünf Jahren gibt es dieses Studio Pittoreska, also wird es höchste Zeit für ein kleines Jubiläumsbauchtanzfest.

Am Samstag lädt Amanda Märkli zu einem Tag der offenen Tür. Wer sich einmal selber im Tribal Fusion Bellydance versuchen möchte, kann dies ab 15 Uhr tun. Um 19 Uhr startet die Feier zum Fünfjährigen, an dem Akkordeonist Goran Kovacevic aus Engelburg ein kleines Konzert gibt.

Donnerstag, 14. März - 21:39 Uhr

Neues Tanzstudio «East Attitude» feiert Eröffnung: Fest mit Schnupperkursen, Showeinlagen und Apéro

(alt/vre) Breakdance, Hip-Hop und Shuffle-Dance sind Tanzstile, die in der Bewegungs- und Tanzschule «East Attitude» an der Teufener Strasse 95 angeboten werden. Aber nicht nur. Bewegungspädagogin Fabienne Bruggmann sowie ihre Geschäftspartnerin und ehemalige Schülerin Blerona Bajrani laden auch immer wieder Gast-Lehrer aus der ganzen Schweiz und bekannte Tänzer aus dem Ausland ein. So wollen sie mehr Abwechslung in die St.Galler Tanzszene bringen.

Fabienne Bruggmann (links) und Blerona Bajrani betreiben zusammen die Bewegungs- und Tanzschule «East Attitude». (Bild: Aliena Trefny - 7. März 2019)

Fabienne Bruggmann (links) und Blerona Bajrani betreiben zusammen die Bewegungs- und Tanzschule «East Attitude». (Bild: Aliena Trefny - 7. März 2019)

Die beiden Frauen legen zudem grossen Wert auf Gesundheit. Deshalb bieten sie in ihrem Studio auch Gymnastikkurse an, zum Beispiel für eine bessere Rückenhaltung. Tanzkurse gibt's für viele Altersgruppen. Zum Tanzangebot gehört auch Privatunterricht, etwa für einen Hochzeitstanz oder den Tanzunterricht im Schulsport.

Am Samstag steht bei «East Attitude» an der Teufener Strasse 95 die Eröffnungsfeier auf dem Programm. Geboten werden dabei ab 14 Uhr Schnupperkurse, ein Tanz- und ein Gesangsauftritt, eine Preisverlosung und ein Apéro. Zum Programm.

Donnerstag, 14. März - 21:17 Uhr

«Cinderella» feiert am Freitag Premiere: Wer Tickets für die Kinderoper will, muss viel Glück haben

Nach dem Erfolg von «Pollicino» in der Spielzeit 2015/2016 setzt das Theater St.Gallen seine Reihe mit Opernproduktionen mit jungen Darstellerinnen und Darstellern für ein junges Publikum fort. Am Freitag, 19 Uhr, hat in der Lokremise die Kinderoper «Cinderella» Premiere. Die Aschenputtel-Geschichte des britischen Komponisten Peter Maxwell Davies für Kinder ab sechs Jahre ist in einer Dialektfassung zu sehen.

(Bilder: Theater St.Gallen/Anna-Tina Eberhard)
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(Bilder: Theater St.Gallen/Anna-Tina Eberhard)

Es singen, tanzen und musizieren darin 124 Kinder und Jugendliche von acht bis 16 Jahren aus der ganzen Ostschweiz. Das macht die Produktion gemäss Mitteilung einzigartig. Die Geschichte ist in der heutigen Zeit angesiedelt: Cinderella ist ein Au-Pair-Mädchen, das in einer fremden Stadt in den Dienst der Witwe Hässig tritt. Sie soll auf deren drei Töchter aufpassen, die sich als rücksichtslos und verwöhnt erweisen. Nur eine Katze, die zaubern kann, steht Cinderella zur Seite.

Die Kinderoper steht bis Ende März acht Mal auf dem Spielplan in der Lokremise. Allerdings: Alle Vorstellungen sind ausverkauft. Wer das Stück unbedingt sehen will, muss darauf hoffen, dass Tickets kurzfristig zurückgegeben werden. Das komme immer wieder vor, sagt Theater-Sprecher Beda Hanimann. Das bedeute: Wer im richtigen Moment nachfrage, dem lache das Glück.

Zusätzliche Vorstellungen von «Cinderella» dürfte es nicht geben. Bei 124 Mitwirkenden kurzfristig weitere, allen passende Termine zu finden, sei wohl ein Ding der Unmöglichkeit, heisst es beim Theater bedauernd.

Donnerstag, 14. März - 15:00 Uhr

Antonio Ligabue: Vom Aussenseiter und Sozialfall in St.Gallen zum bekannten Maler in Italien

(pd/vre) In seiner nächsten Ausstellung vom 2. April bis 8. September stellt das Museum im Lagerhaus in St.Gallen das Werk von Antonio Ligabue vor. Er lebte von 1899 bis 1965. Als Sohn einer italienischen Mutter wuchs er im Kanton St.Gallen auf. Nach einer «Karriere» durch diverse Fürsorge-Institutionen wurde er 1919 von St.Gallen nach Italien ausgewiesen.

Ein Plakat zur Ausstellung über Antonio Ligabue an der Davidstrasse vor dem Museum im Lagerhaus. (Bild: Reto Voneschen - 14. März 2019)

Ein Plakat zur Ausstellung über Antonio Ligabue an der Davidstrasse vor dem Museum im Lagerhaus. (Bild: Reto Voneschen - 14. März 2019)

Ligabue verstand weder Sprache noch Kultur seine Heimatlandes. Jahrelang lebte er wie ein Wilder im Wald. Sein künstlerisches Talent setzte er als Plakatmaler unter anderem für Schausteller ein, die gerade in der Gegend gastierten, in der er lebte. Schliesslich öffnete ihm der Maler Marino Mazzacurati sein Atelier. Eine Ausstellung in Rom machte ihn 1961 schlagartig bekannt.

Antonio Ligabue ist als «italienischer Van Gogh» berühmt. 100 Jahre nach Ausweisung des Aussenseiters will das Museum im Lagerhaus seine St.Galler Wurzeln zeigen. In der neuen Ausstellung vom 2. April bis 8. September will es Ligabue als «Schweizer Van Gogh» erlebbar machen. Die Vernissage findet am 1. April, 18.30 Uhr, statt.

Zum Museum im Lagerhaus

Donnerstag, 14. März - 14:44 Uhr

«Eiszauber» abgeräumt, jetzt fahren die Bagger für Leitungsarbeiten der Stadtwerke auf

(vre) Der «Eiszauber» ist von der Kreuzbleiche verschwunden, das letzte Material wurde dieser Tage abgeräumt. Angelaufen sind bereits auch die Massnahmen zur Beseitigung der Schäden im roten Belag des Sportplatzes hinter der Kreuzbleiche-Turnhalle sowie der Spuren auf den von der Winteraktion belegten Wiesenflächen. Der Eiszauber hatte von Ende November bis Ende Januar rund 30'000 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen weiteren Region angezogen.

Der «Eiszauber» ist abgeräumt. Wie die Markierungen zeigen, folgen jetzt auf der Südseite der Kreuzbleiche Bauarbeiten durch die Stadtwerke. (Bild: Reto Voneschen - 14. März 2019)

Der «Eiszauber» ist abgeräumt. Wie die Markierungen zeigen, folgen jetzt auf der Südseite der Kreuzbleiche Bauarbeiten durch die Stadtwerke. (Bild: Reto Voneschen - 14. März 2019)

Neben vielen begeisterten Stimmen gab’s aus den Quartieren rund um die Kreuzbleiche auch kritische Voten. Einzelne Nachbarn zeigten sich wenig erfreut über Lärm und blockierte Gehwege durch die eisige Freizeitanlage. Der in der Lachen wohnende SP-Stadtparlamentarier Peter Olibet reichte zudem einen Vorstoss ein, in dem er sich fragte, ob ein dermassen energieintensives Freizeitvergnügen in Zeiten des Klimawandels wirklich noch angebracht sei.

Demnächst fahren auf der Kreuzbleiche wieder Baumaschinen auf: Wie Markierungen auf einigen Gehwegen zeigen, sanieren die Stadtwerke Gas- und Wasserleitungen, die unter den Gehwegen und Wiesenflächen verlaufen. Diese Arbeiten dürften rund drei Monate dauern.

Donnerstag, 14. März - 14:15 Uhr

Der Lattich-Bau auf dem Güterbahnhof-Areal steht

Holzmodule in Schaltafeloptik: Das neue Gebäude am Güterbahnhof. (Bild: Reto Voneschen)

Holzmodule in Schaltafeloptik: Das neue Gebäude am Güterbahnhof.
(Bild: Reto Voneschen)

(rbe) Auf dem Güterbahnhof-Areal ist in den letzten Wochen ein gelbes Holzgebäude in die Höhe gewachsen. Nun ist der so genannte Lattich-Bau fertig. Er besteht aus 48 Holzmodulen in Schaltafeloptik und soll Architekten, Grafikern, Fotografen und anderen Vertretern der Kreativwirtschaft als Arbeitsplatz dienen. Das Projekt geht auf eine Initiative der Regio Appenzell-Ausserrhoden-St.Gallen-Bodensee zurück und ist als mehrjährige Zwischennutzung der Güterbahnhof-Brache gedacht. Auf dem Areal ist ein Autobahnanschluss mit unterirdischem Kreisel geplant. Bis dieser gebaut wird, soll das Projekt Lattich wuchern.

Donnerstag, 14. März - 13:26 Uhr

Chügeli-Dealer in St.Gallen festgenommen

(kapo/vre) Ein 24-jähriger, in Italien lebender Nigerianer ist am Mittwochmittag in der Stadt St.Gallen von Kantonspolizisten festgenommen worden. Dies, nachdem er einem Scheinkäufer der Polizei, der im Rahmen der «Aktion Ameise» unterwegs war, zuvor ein Kügelchen Kokain für 50 Franken verkauft hatte. Der Festgenommene hat nun strafrechtliche Massnahmen zu gewärtigen. Geprüft werden gemäss Kapo-Mitteilung auch ausländerrechtliche Massnahmen.

Donnerstag, 14. März - 8:24 Uhr

Ideen zur Umnutzung der Busspur am Oberen Graben: Ein Platz zwischen «News» und «Seeger»?

Eine Piazza zwischen dem «News» und dem «Seeger»? (Illustration: Markus Tofalo)

Eine Piazza zwischen dem «News» und dem «Seeger»? (Illustration: Markus Tofalo)

(vre) Der Heimatschutz St.Gallen/Appenzell Innerrhoden hat mit seinem Vorschlag, die nicht mehr gebrauchte Busspur vom Schibenertor über den Broderbrunnen bis zur Kornhausstrasse für Baumpflanzungen entlang der Strasse zu nutzen, eine Diskussion angestossen. Im Internet lagern auch noch frühere Ideen, was man mit dem durch die Neukonzeption des Stadtbusnetzes gewonnen Raum machen könnte.

Die «Union»-Rambla: Eine frühere Idee, die in Zusammenhang mit dem Streit um die Ein-/Ausfahrt für die neue Parkgarage Schibenertor auftauchte. (Illustration: Markus Tofalo)

Die «Union»-Rambla: Eine frühere Idee, die in Zusammenhang mit dem Streit um die Ein-/Ausfahrt für die neue Parkgarage Schibenertor auftauchte. (Illustration: Markus Tofalo)

In Zusammenhang mit dem geplatzten Traum der Parkgarage Schibenertor war beispielsweise die Rede davon, dass man den Oberen Graben zwischen der «Union» auf der einen sowie den Cafés «News» und «Seeger» auf der anderen Strassenseite umgestalten und einen Platz unter den Platanen in der Strassenmitte schaffen könnte. llustrationen dazu finden sich im Internet-Auftritt von Markus Tofalo.

Der Schibenertor-Platz. Knacknuss bei der ganzen Platz- und Piazza-Thematik ist die Frage, wie der Verkehr Richtung Broderbrunnen abgewickelt werden kann. Die verbleibende Strasse zwischen «Union» und Platanen dürfte dafür zu wenig Kapazität bieten. (Illustration: Markus Tofalo)

Der Schibenertor-Platz. Knacknuss bei der ganzen Platz- und Piazza-Thematik ist die Frage, wie der Verkehr Richtung Broderbrunnen abgewickelt werden kann. Die verbleibende Strasse zwischen «Union» und Platanen dürfte dafür zu wenig Kapazität bieten. (Illustration: Markus Tofalo)

Neben dem Strassencafé unter den Platanen, wo sich heute Parkplätze befinden, gibt es da auch die Vision, die Fahrspuren Richtung Broderbrunnen ganz zu schliessen und so den «Union»-Platz zu schaffen. Wie realistisch solche Visionen derzeit angesichts der Bedeutung des Oberen Grabens für ÖV und Autoverkehr gerade von Poststrasse bis Schibenertor sind, sei dahin gestellt. Interessant sind sie aber alleweil: Sie können helfen, den Blick für unkonventionelle städtebauliche Visionen zu öffnen. Oder einfach zum Träumen anregen.

Donnerstag, 14. März - 8:01 Uhr

Theater St.Gallen zeigt eine Oper für die ganze Familie: Einführung für Kinder am Sonntag

Eine sehr spezielle Inszenierung des Opernklassikers «L’elisir d’amore» von Gaetano Donizetti bietet das Theater St.Gallen. Regisseur Ulrich Wigger und Ausstatter Leif-Erik Heine bringen das Stück, das 1832 uraufgeführt wurde, als Familienoper auf die Bühne. Sie haben dafür einen neuen Ansatz gewählt.

Eines der Vorbilder für die aktuelle Inszenierung der Oper «L’elisir d’amore» am Theater St.Gallen: Im Trickfilm «Toy Story» erwachen Spielzeuge zum Leben. (Bild: PD)

Eines der Vorbilder für die aktuelle Inszenierung der Oper «L’elisir d’amore» am Theater St.Gallen: Im Trickfilm «Toy Story» erwachen Spielzeuge zum Leben. (Bild: PD)

Die beiden fragten sich für die Inszenierung, was wäre, wenn auf der Theaterbühne Spielzeugfiguren wirklich zum Leben erwachen würden. So wie das in Erzählungen wie «Nussknacker» oder in der Filmserie «Toy Story» passiert. Der Ausstatter hat in der Folge die Ecke eines Kinderzimmers im Massstab 20:1 nachgebaut. Für die Kostüme orientierte er sich an Spielzeugfiguren aus verschiedenen Jahrzehnten.

Premiere hat «L’elisir d’amore» am 23. Dezember. Bereits diesen Sonntag, 15 Uhr, findet aber im Studio des Theaters St.Gallen eine Werkeinführung mit Musikbeispielen statt, die sich gezielt an Familien mit Kindern ab zehn Jahren wendet . Am 7. April und 12. Mai gibt's zudem Familienvorstellungen mit Spezialeinführungen für ein junges Publikum, zu denen Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre Tickets zum Spezialpreis von 25 Franken erhalten.

Mittwoch, 13. März - 16:31 Uhr

Heimatschutz will auf überflüssige Busspur 90 Bäume pflanzen - Reaktionen fallen gemischt aus

Blick auf Poststrasse und Oberer Graben St. Gallen

Blick auf Poststrasse und Oberer Graben St. Gallen

(ghi) Die VBSG brauchen die Busspur zwischen Schibenertor, Broderbrunnen und Kornhausstrasse nicht mehr. Der Heimatschutz hat deshalb vorgeschlagen, den Streifen als grünen Boulevard umzunutzen und 90 Bäume zu pflanzen. Diese Idee löst in den sozialen Medien kontroverse Diskussionen aus. Der Vorschlag stösst auf Facebook und Co. auf viel Zuspruch, erntet aber auch Häme und Kritik.

Eduard Jenni schreibt auf Facebook: «Es kann nicht genug Bäume in der Stadt haben.» User René Hidber sieht das anders und kommentiert ironisch: «Stimmt, Affen hat’s zur Genüge in der Stadt.» Auch sonst sind sich die Facebook-Nutzer nicht einig, wie es am Oberen Graben weitergehen soll. Während einige schreiben, man solle den Abschnitt «gleich ganz sperren» und zur Neugasse hin als Boulevard verbinden, sehen andere die Chance, den Autos in der Stadt mehr Platz zu geben.

«Einfach mal mehr Parkplätze hinstellen», lautet der Vorschlag von Michael Vosseler. Letizia Hernandez widerspricht: «Oder einfach mal ÖV fahren.» Andere User äussern Bedenken betreffend der Machbarkeit. «Auch Postautos benutzen die Spur!», schreibt Elisabeth Popp. Alfred Huber kommentiert schliesslich mit einem Augenzwinkern: «Bei der vorhersehenden Klimahysterie wäre es besser, statt Bäumen Gratisparkplätze für E-Fahrzeuge hinzustellen. Inklusive Gratis-Stromzapfstellen.»

So will der Heimatschutz die neunzig zusätzlichen Bäume verteilen. (Illustration: PD)

So will der Heimatschutz die neunzig zusätzlichen Bäume verteilen. (Illustration: PD)

Mittwoch, 13. März - 11:45 Uhr

Angetrunken gegen eine Strassenlaterne: Ursache war wohl ein Sekundenschlaf

Die Unfallstelle auf der Bild-Kreuzung in Winkeln. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 13. März 2019)

Die Unfallstelle auf der Bild-Kreuzung in Winkeln. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 13. März 2019)

(stapo/vre) In der Nacht auf Mittwoch ist ein Autolenker an der Zürcher Strasse bei der Autobahneinfahrt Winkeln mit seinem Wagen frontal gegen den Mast einer Strassenlaterne gefahren. Trotz des wuchtigen Aufpralls blieb der 43-Jährige unverletzt. Am Auto entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mittelgrosser Sachschaden, die Strassenlaterne hingegen ist ein Totalschaden.

Detail am Unfallauto: Der Airbag löste aufgrund der Wucht des Zusammenstosses aus. Das Fahrzeug wurde aber nur mittelschwer beschädigt.

Detail am Unfallauto: Der Airbag löste aufgrund der Wucht des Zusammenstosses aus. Das Fahrzeug wurde aber nur mittelschwer beschädigt.

Der Autofahrer war am Mittwoch, 0.25 Uhr, auf der Zürcher Strasse stadtauswärts unterwegs. Vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafs geriet er auf der Bild-Kreuzung über den rechten Fahrbahnrand und rammte eine Strassenlaterne frontal. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der Mann nach Alkohol roch. Der Atemlufttest ergab über 0,8 Promille. Entsprechend musste der Unfallfahrer seinen Ausweis an Ort und Stelle abgeben. Sein Auto wurde abgeschleppt.

Mittwoch, 13. März - 11:37 Uhr

Kritik am Nein zur Mobilitäts-Initiative, ein Lob für die Engpassbeseitigung und eine Ersatzwahl

(ren) Die Verantwortlichen der TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung sind immer noch enttäuscht über das Nein des Stadtsanktgaller Stimmvolks zur Mobilitäts-Initiative vom vergangenen Jahr. Der TCS habe das Volksbegehren der bürgerlichen Parteien und Verbände nämlich «an vorderster Front» unterstützt, sagte Präsident Marcel Aebischer an der Generalversammlung vom Dienstagabend.

Die St.Galler Stadtautobahn beim Anschlusswerk St.Fiden. (Bild: Benjamin Manser - 9. Februar 2016)

Die St.Galler Stadtautobahn beim Anschlusswerk St.Fiden. (Bild: Benjamin Manser - 9. Februar 2016)

Zufrieden zeigte sich Aebischer dafür mit der Entwicklung bei der Engpassbeseitigung auf der Stadtautobahn. Die dritte Röhre durch den Rosenbergtunnel und die Pannenstreifen-Umnutzung im Tunnel Stephanshorn sowie der Tunnel Feldli, der unterirdische Kreisel im Areal des alten Güterbahnhofs und der Tunnel in die Liebegg seien ein gutes Konzept. «Äusserst positiv ist auch der Kostenteiler», sagte Aebischer.

Oskar Seger. (Bild: PD)

Oskar Seger. (Bild: PD)

Die TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung hat sich am Dienstagabend zur 92. Hauptversammlung im HSG-Weiterbildungszentrum Holzweid in Rotmonten getroffen. Die 116 teilnehmenden Mitglieder wählten neu FDP-Stadtparlamentarier Oskar Seger in den Vorstand der TCS-Regionalgruppe. Die Wahl erfolgte einstimmig.

Mittwoch, 13. März - 11:18 Uhr

Kantons- und Stadtbibliothek sind beliebt: 2018 mit 220'000 Besuchern und über 800'000 Ausleihen

(SK/vre) Die Bibliothek in der St.Galler Hauptpost schreibt ihre Erfolgsgeschichte auch im vierten Jahr des Provisoriums fort: 2018 wurden gemäss Mitteilung der Staatskanzlei vom Mittwoch erstmals über 100'000 Besucherinnen und Besucher, nämlich 106'698, gezählt. 2017 waren es 97'425 Besuche gewesen. Insgesamt verzeichnete die Kantons- und Stadtbibliothek an den Standorten Hauptpost und St.Katharinen im vergangenen Jahr rund 220'000 Besuche und gesamthaft über 800'000 Ausleihen.

Blick in die Bibliothek in der St.Galler Hauptpost. (Bild: Urs Bucher - 15. April 2015)

Blick in die Bibliothek in der St.Galler Hauptpost. (Bild: Urs Bucher - 15. April 2015)

Für die Staatskanzlei zeigt der Erfolg der Bibliothek in der Hauptpost «den Bedarf einer gemeinsamen Bibliothek für alle an einem zentralen Standort». Heute ist die Kantons- und Stadtbibliothek an drei Standorten untergebracht - in der Hauptpost, in St.Katharinen und an der Notkerstrasse. Auch wenn das Provisorium Hauptpost gegenüber früher ein Fortschritt sei, bleibe die heutige Situation ineffizient und wenig benutzerfreundlich. Darum arbeiteten Kanton und Stadt St.Gallen daran, die Bibliothek zentral am Blumenmarkt unterzubringen.

Mittwoch, 13. März - 10:48 Uhr

Telefonzellen haben ausgedient: Heute werden die beiden Kabinen vor der Post Brühltor abgeräumt

(vre) Anfang 2018 waren in der Stadt St.Gallen noch 24 sogenannte Publifone in Betrieb. Ende Jahr gab's es gemäss Planung von Swisscom nur noch ein halbes Dutzend öffentlicher Telefonkabinen. Dass sie abgebrochen werden, hat einen klaren Grund: Gemäss Entscheid des Bundesrates gehören sie - in Zeiten, in denen bald jede und jeder über ein Handy verfügt - nicht mehr zur öffentlichen Grundversorgung.

Vor der Post Brühltor: Die Telefone sind schon verschwunden und jetzt werden auch noch die Kabinen abgebrochen. (Bild: Reto Voneschen - 13. März 2019)

Vor der Post Brühltor: Die Telefone sind schon verschwunden und jetzt werden auch noch die Kabinen abgebrochen. (Bild: Reto Voneschen - 13. März 2019)

Der Abbruch von Telefonkabinen geht in diesem Jahr weiter. Derzeit demontiert ein Handwerker im Auftrag der Swisscom die beiden Telefonzellen bei der Post Brühltor. Ein grosser Teil des Materials kann wieder verwertet werden. Der Metallrahmen der Kabinen besteht nämlich aus Aluminium.

Mittwoch, 13. März - 10:33 Uhr

Internationales Scrabble-Turnier in St.Gallen: Final ist öffentlich und wird auf Grossleinwand übertragen

Am Wochenende findet das neunte internationale Scrabble-Turnier in St.Gallen statt. Dabei duellieren sich Spitzenspieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um den Preis der Stadt St.Gallen. Zu den Favoriten zählt Ben Berger, der beste Spieler im deutschsprachigen Raum oder der Ranglisten-Fünfte Stefan Merx. Siegeschancen ausrechnen dürfen sich aber auch die Schweizerin Blanca Gröbli oder Niklaus Ruzicka, der derzeit beste Österreicher.

Das Final des St.Galler Scrabble-Turniers findet am Sonntag, 12.20 bis 13.20 Uhr, im Adler-Saal in St.Georgen statt. Das Finalspiel wird auf Grossleinwand übertragen und ist für das interessierte Publikum zugänglich. Der Besuch des Finals ist kostenlos. Einzige Bedingung gemäss Mitteilung der Organisatoren: Besucherinnen und Besucher müssen «mucksmäuschenstill sein, damit die Spieler beim Denken nicht gestört werden».

Mittwoch, 13. März - 7:33 Uhr

Frühlings- und Trendmesse (Offa) in St.Gallen: Mit einer Meisterschaft für alle Grillbegeisterten

Die 43. Frühlings- und Trendmesse (Offa) findet in diesem Jahr vom 10. bis 14. April auf dem St.Galler Messegelände statt. Am Offa-Wochenende wartet gemäss Mitteilung der Olma-Messen eine spezielle Attraktion aufs Publikum: Am 13. und 14. April findet an der Offa die erste Vorausscheidung der Schweizer Einzel-Grillmeisterschaft statt. Alle Grillbegeisterten mit Mindestalter 18 Jahre können daran ohne Voranmeldung und gratis mitmachen.

Die Vorausscheidungen für die Schweizer Einzel-Grillmeisterschaft sind immer auch ein Plauschanlass. Am 13. und 14. April findet eine solche Vorausscheidung auch an der Offa in St.Gallen statt. (Bild: PD)

Die Vorausscheidungen für die Schweizer Einzel-Grillmeisterschaft sind immer auch ein Plauschanlass. Am 13. und 14. April findet eine solche Vorausscheidung auch an der Offa in St.Gallen statt. (Bild: PD)

Die Aufgabe für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist, ein Grillmenü aus Fleisch und Beilagen zusammenzustellen. Aus einem bunten Warenkorb stehen dafür allen Grillmeisterinnen und Grillmeistern die gleichen Produkte zur Verfügung. Beurteilt werden die Kreationen von einer Fachjury der Swiss Barbecue Association. Bewertet wird Geschmack, Garstufe und Optik der Speisen.

Die «Bell BBQ Single Masters» sind das grösste Grillspektakel der Schweiz. An 20 Vorausscheidungen in zwölf Kantonen messen sich die besten Schweizer Grillerinnen und Griller. Die Siegerin oder der Sieger einer Qualifikationsserie darf am grossen Finaltag am 15. September in Basel starten. Dem dort gekürten Schweizer Grillchampion 2019 winkt eine Grillreise in die USA für zwei Personen im Wert von 7500 Franken.

Mittwoch, 13. März - 6:55 Uhr

Frühlingsmüdigkeit?

Fit sieht irgendwie anders aus! Auch der Damhirsch im Wildpark Peter und Paul spürt offenbar so etwas wie Frühlingsmüdigkeit. Oder er ist einfach ein Geniesser und tankt Sonne so lange es nur irgendwie geht. Heute, morgen und am Freitag dürfte er diesbezüglich nicht mehr auf seine Kosten kommen: Die Wetterfrösche prophezeien Wolken und Niederschläge. (Leserbild: Natalie Knöpfel - 24. Februar 2019

Fit sieht irgendwie anders aus! Auch der Damhirsch im Wildpark Peter und Paul spürt offenbar so etwas wie Frühlingsmüdigkeit. Oder er ist einfach ein Geniesser und tankt Sonne so lange es nur irgendwie geht. Heute, morgen und am Freitag dürfte er diesbezüglich nicht mehr auf seine Kosten kommen: Die Wetterfrösche prophezeien Wolken und Niederschläge. (Leserbild: Natalie Knöpfel - 24. Februar 2019

Dienstag, 12. Februar - 19:44 Uhr

Auf dem Marktplatz tut sich etwas: Tafel weist auf Parkplatzaufhebung per 28. März hin

Die Parkplätze auf dem Marktplatz (vor Acrevis-Bankgebäude, auf der Nordseite des Platzes) und auf dem Blumenmarkt werden Ende März aufgehoben. Eine Signaltafel weist neuerdings auf diesen lange erwarteten Schritt hin. (Bild: Luca Ghiselli - 12. März 2013)

Die Parkplätze auf dem Marktplatz (vor Acrevis-Bankgebäude, auf der Nordseite des Platzes) und auf dem Blumenmarkt werden Ende März aufgehoben. Eine Signaltafel weist neuerdings auf diesen lange erwarteten Schritt hin. (Bild: Luca Ghiselli - 12. März 2013)

Es geht vorwärts mit der Aufhebung der 38 Parkplätze auf dem Marktplatz selber, auf dem Trottoir auf der Nordseite des Platzes und auf dem Blumenmarkt. Nachdem die Massnahme auf Anfang Jahr nicht realisiert werden konnte, hält die Stadt den damals bekanntgegebenen Termin von Anfang April ein: Die Abstellplätze sollen per 28. März verschwinden. Darauf macht die Stadtpolizeiderzeit mit Hinweistafeln aufmerksam.

Dienstag, 12. Februar - 19:09 Uhr

Nicht mehr genutzte Busspur: 90 zusätzliche Bäume vom Schibenertor bis zur Hauptpost?

(jm/vre) Die Busspur vom Schibenertor via Broderbrunnen zur Kornhausstrasse wird von den VBSG nicht mehr befahren. Der Heimatschutz St.Gallen/Appenzell Innerrhoden fordert die Stadt jetzt in einer Mitteilung auf, dort Bäume zu pflanzen. Nachdem keine VBSG-Linie mehr vom Schibenertor via Oberer Graben und St.Leonhard-Strasse zum Bahnhof fahre, seien die Busspuren dort frei. Dies erlaube den Rückbau in einen Grünraum.

Der Heimatschutz schlägt ein konkretes Bepflanzungskonzept vor: Die «Plataneninsel» zwischen Union-Gebäude sowie «Seger» und «News» könne verbreitert und aufgewertet werden, sofern der Individualverkehr auf die nicht mehr genutzte Busspur Richtung Broderbrunnen verlegt werde. Zwischen der Einmündung der Poststrasse bis zum Broderbrunnen könne der Individualverkehr ebenfalls so verschoben werden. Damit sei ein Grüngürtel vor den privaten Grundstücken möglich.

«Ein grosszügiger grüner Boulevard würde eine neue städtische Flaniermeile schaffen und wäre ein Beitrag zur Klimaverbesserung», schreibt der Heimatschutz in seiner Mitteilung. Vom Broderbrunnen weiter entlang der St.Leonhard-Strasse bis zur Hauptpost möchte der Verband zusätzlich auf beiden Strassenseiten Baumreihen. Zudem fordert er die Stadt auf, den asphaltierten Platz rund um den Broderbrunnen wieder in eine Grünfläche mit Bäumen, Stauden und Bänken zu verwandeln. Rund 90 Bäumen könnten mit diesem Konzept insgesamt gepflanzt werden.

Dienstag, 12. Februar - 18: 43 Uhr

SOB-Zug bleibt auf offener Strecke stehen: Ursache war vermutlich ein Kurzschluss 

(vre) Am Dienstag hat nach 18.30 Uhr ein Zug der SOB, der von Herisau nach St.Gallen unterwegs war, bei der eigentlich stillgelegten Haltestelle am Gübsensee einen unplanmässigen Stop eingelegt. Weil unklar war, wie lange der unfreiwillige Halt dauern würde, habe ein Teil der Fahrgäste den Zug verlassen und habe sich zu Fuss auf den Weg gemacht, schildert ein betroffener Reisender. Allerdings seien die Fussgänger noch nicht beim Staudamm des Gübsensees gewesen, als der Zug bereits wieder an ihnen vorbeigefahren sei. Als Ursache für den Fahrtunterbruch sei von einem Kurzschluss die Rede gewesen.

Dienstag, 12. März - 12:22 Uhr

Vorberatende Kommission sagt Ja zu 111 Millionen Franken für GBS-Schulhaus im Riethüsli

(SK/vre) Die vorberatende Kommission des St.Galler Kantonsrats hat der Gesamterneuerung und Erweiterung des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums (GBS) in St.Gallen zugestimmt. Die Schulanlage an der Demutstrasse 115 im Riethüsli ist seit vierzig Jahren in Betrieb. Ihre Sanierung ist gemäss Mitteilung der Staatskanzlei dringend.

Die Kosten für die Gesamtsanierung belaufen sich auf 111 Millionen Franken. Davon entfallen 55,7 Millionen auf die Sanierung des bestehenden Gebäudes mit seinen rund 21'000 Quadratmetern Geschossfläche. Im Gesamtbetrag sind 33,6 Millionen für einen Erweiterungsbau und rund drei Millionen für ein Provisorium enthalten. Sanierung und Erweiterung sollen in drei Etappen erfolgen. So bleibt der Schulbetrieb während der Bauarbeiten möglich.

Die Schulanlage der GBS an der Demutstrasse im Riethüsli. (Bild: Hanspeter Schiess - 15. Januar 2019)

Die Schulanlage der GBS an der Demutstrasse im Riethüsli. (Bild: Hanspeter Schiess - 15. Januar 2019)

Das Kantonsparlament berät die Vorlage im April in erster und voraussichtlich im Juni in zweiter Lesung. Sagt es Ja zum Projekt, soll die kantonale Volksabstimmung darüber im November stattfinden. Das GBS ist die grösste Berufsfachschule im Kanton St.Gallen. 4'300 Lernende werden in rund vierzig Berufen ausgebildet, rund 500 Schülerinnen und Schüler besuchen ein Brückenangebot. Dies entspricht rund einem Viertel aller Berufsfachschülerinnen und Berufsfachschüler im Kanton.

Dienstag, 12. März - 10:47 Uhr

Rutschpartie: Ein 75-Jähriger verliert die Kontrolle über sein Auto

(stapo/seh) Am Montag sind auf der Appenzeller Strasse zwischen Winkeln und Herisau zwei Autos frontal ineinander geprallt. Verletzt wurde niemand, der Unfall hat jedoch zu einem grösseren Rückstau in alle Richtungen geführt, wie die Stadtpolizei St.Gallen am Dienstag mitteilt.

Auf der Appenzeller Strasse kam es zum Stau. (Bild: Stapo SG)

Auf der Appenzeller Strasse kam es zum Stau. (Bild: Stapo SG)

Das Unfallauto des 75-jährigen Lenkers. (Bild: Stapo SG)

Das Unfallauto des 75-jährigen Lenkers. (Bild: Stapo SG)

Ein 75-Jähriger hatte am Montag, 10.15 Uhr, aufgrund der schneebedeckten Appenzeller Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Das Unfallauto der 33-Jährigen.  (Bild: Stapo SG)

Das Unfallauto der 33-Jährigen.  (Bild: Stapo SG)

Dabei kollidierte er auf Höhe der Einmündung Heinrichsbadstrasse mit dem entgegenkommenden Auto einer 33-jährigen Lenkerin frontal. Die beiden Lenker sowie das einjährige Kleinkind im Auto der Frau blieben unverletzt. Aufgrund des Unfalles kam es aber zu einem grösseren Rückstau in alle Fahrtrichtungen.

Dienstag, 12. März - 10:05 Uhr

CVP-Regionalpartei schlägt sechs Kandidaturen für die Nationalratsliste der kantonalen CVP vor

Die CVP des Wahlkreises St.Gallen-Gossau schlägt der Kantonalpartei sechs Personen, drei Männer und drei Frauen, für die Nationalratsliste vor. Darüber, wer auf die zwölf Plätze dieser Liste kommt, entscheidet eine kantonale Delegiertenversammlung am 2. April. Unter den von der Regionalpartei St.Gallen Vorgeschlagenen ist auch ein Bisheriger, nämlich Olma-Direktor Nicolo Paganini (Abtwil).

Nicolo Paganini bei seiner Vereidigung als Nationalrat im Frühling 2018. (Bild: Peter Klaunzer/KEY - Bern, 12. März 2018)

Nicolo Paganini bei seiner Vereidigung als Nationalrat im Frühling 2018. (Bild: Peter Klaunzer/KEY - Bern, 12. März 2018)

Weiter portiert die Regionalpartei Stadträtin Helen Alder Frey (Gossau), Kantonsrat Christoph Bärlocher (Eggersriet), Judith Scherzinger Gehrer (Gossau), Richard Ammann (Abtwil) und die ehemalige Stadtparlamentarierin Trudy Cozzio (St.Gallen). Die National- und Ständeratswahlen finden am 20. Oktober statt.

Erste Überraschung im Feld der Vorgeschlagenen ist das politische Comeback von Trudy Cozzio. Die Witwe von Nino Cozzio sass bevor dieser Stadtrat wurde von Anfang 1997 bis Anfang 2007 im St.Galler Stadtparlament. Sie trat mit Blick auf das Exekutivamt ihres Mannes aus der städtischen Legislative zurück.

Ebenfalls bemerkenswert ist die Kandidatur von Richard Ammann: Er sass für die BDP von 2012 bis 2016 im Kantonsrat, aus dem er dann abgewählt wurde. Kurz darauf kandidierte er für die BDP erfolglos für den Regierungsrat. Ende 2016 trat Ammann aus der BDP aus; im Frühsommer 2018 wurde er CVP-Mitglied.

Dienstag, 12. März - 8:20 Uhr

Klimastreik Ostschweiz: Am Freitag findet die fünfte Protestveranstaltung in St.Gallen statt

(vre) Das Kollektiv Klimastreik Ostschweiz ruft für kommenden Freitag zu seiner inzwischen fünften Aktion auf. Treffpunkt dafür ist um 17 Uhr beim Vadian-Denkmal. Wie schon bei den vorherigen Malen ist ein Demonstrationszug durch die St.Galler Innenstadt und danach eine Kundgebung mit Ansprachen geplant.

Die bisherigen Aktionen des Kollektivs Klimastreik Ostschweiz zogen jeweilen Hunderte Schülerinnen und Schüler, aber auch Erwachsene an. (Bild: Mareycke Frehner - 2. Februar 2019)

Die bisherigen Aktionen des Kollektivs Klimastreik Ostschweiz zogen jeweilen Hunderte Schülerinnen und Schüler, aber auch Erwachsene an. (Bild: Mareycke Frehner - 2. Februar 2019)

Insbesondere zur Teilnahme aufgerufen sind gemäss einer Mitteilung vom Montagabend wieder Mittelschülerinnen und Mittelschüler aus der Stadt St.Gallen sowie den Kantonsschulen Trogen, Wil, Wattwil «und anderen Schulen». Auch andere Personen sind am Umzug und der abschliessenden Kundgebung eingeladen.

Dienstag, 12. März - 8:11 Uhr

Eine Sporthalle voller Mineralien und Fossilien

Bereits zum 47. Mal finden am kommenden Samstag und Sonntag, je 10 bis 17 Uhr, die Mineralien- und Fossilientage St.Gallen statt. Austragungsort ist wiederum die Sporthalle Kreuzbleiche. Organisiert wird der Anlass vom Mineralienverein. Zu sehen und teils auch käuflich zu erwerben sind alte und neue Funde von Mineralien, Fossilien und Edelsteinen.

Stöbern an einem Verkaufsstand der Mineralien- und Fossilientage in der Sporthalle Kreuzbleiche. (Bild: Benjamin Manser - 18. März 2017)

Stöbern an einem Verkaufsstand der Mineralien- und Fossilientage in der Sporthalle Kreuzbleiche. (Bild: Benjamin Manser - 18. März 2017)

Zu Gast an den Mineralien- und Fossilientagen ist diesmal die Tektonikarena Sardona. Gezeigt werden in der Sonderschau nicht nur Mineralien aus diesem Gebiet, sondern auch die geologischen Abläufe, die vor Jahrmillionen die sogenannte «Glarner Hauptüberschiebung» mit ihrer aussergewöhnlichen Abfolge von Gesteinsschichten schufen. In der Sporthalle Kreuzbleiche wieder zu sehen ist das Speckstein-Schnitzen. Zudem kann etwa unter Anleitung eines Fachmanns Gold gewaschen werden.

Zum Mineralienverein St.Gallen

Dienstag, 12. März - 7:58 Uhr

Wie die Römer bei uns lebten

Einen Einblick in den «Roman Way of Life», also die römische Art zu Leben, gibt am Mittwoch, 14 Uhr, eine Kinderführung im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen. Sie findet in der laufenden Sonderausstellung «Stadt, Land, Fluss - Römer am Bodensee» statt und eignet sich für Kinder ab sechs Jahren. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme nicht erforderlich; diese kostet fünf Franken.

Ein römischer Legionär während der Museumsnacht 2014 im St.Galler Stadtpark. Als Zeichen seines Ranges trägt der höherer Unteroffizier ein Wolfsfell. (Bild: Hanspeter Schiess - 7. September 2014)

Ein römischer Legionär während der Museumsnacht 2014 im St.Galler Stadtpark. Als Zeichen seines Ranges trägt der höherer Unteroffizier ein Wolfsfell. (Bild: Hanspeter Schiess - 7. September 2014)

In unserer Gegend lebten römische Soldaten beispielsweise in einem Militärlager in Brigantium, dem heutigen Bregenz. Auf der Führung erfahren die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem, wie sich die Rüstung eines römischen Legionärs anfühlt. Sie erfahren aber auch, was bei den Römern in unserer Gegend so alles auf den Tisch kam und wie man ein römisches Badehaus nutzte.

Montag, 11. März - 19:17 Uhr

Franziska Ryser soll auf der grünen Nationalratsliste auf Platz Nummer eins

(vre) Am 19. Oktober sind National- und Ständeratswahlen. Diesen Samstag beschliessen die Grünen des Kantons im botanischen Garten St.Gallen ihre Nationalratsliste. Für den Spitzenplatz, und das ist eine Überraschung, schlägt der Kantonalvorstand Franziska Ryser (St.Gallen) vor. Die 28-Jährige sitzt seit Februar 2013 im Stadtparlament; 2017 war sie dessen Präsidentin.

Franziska Ryser an einem Anlass während ihrer Präsidialzeit im St.Galler Stadtparlament. (Bild: Urs Bucher - 13. Oktober 2017)

Franziska Ryser an einem Anlass während ihrer Präsidialzeit im St.Galler Stadtparlament. (Bild: Urs Bucher - 13. Oktober 2017)

Von den sechs Frauen und sechs Männern, die der grüne Kantonalvorstand für die Nationalratsliste vorschlägt, leben - inklusive Franziska Ryser - fünf in der Stadt St.Gallen. Zum Spitzentrio der grünen Liste soll zusammen mit Ryser und der ehemaligen grünen Nationalrätin Yvonne Gilli (Wil) auch Patrick Ziltener zählen, der gerade für die Grünen als Ständerat kandidiert.

Weiter auf die Nationalratsliste sollen Basil Oberholzer (Kantonsrat), Franziska Wenk (ehemalige Stadtparlamentarierin und Kantonsrätin) sowie Thomas Schwager (ehemaliger St.Galler Stadtparlamentarier und Kantonsrat sowie derzeit amtierender Kantonalpräsident der St.Galler Grünen).

Montag, 11. März - 15:43 Uhr

Neues vom «Brauwerk»: Eröffnet wird das neue Bierrestaurant mit einem Tag der offenen Türe

(vre) Das Wochenende vom 6. und 7. April ist noch ein Termin, den sich die Bierliebhaber in St.Gallen rot in der Agenda anstreichen müssen: Dann öffnet nämlich das Restaurant Brauwerk an der Bahnhofstrasse 19 seine Türen. Die Umbauarbeiten im ehemaligen Restaurant Dufour sind im Endspurt. Am Samstag, 6. April, wird im neuen Restaurant erstmals für die Öffentlichkeit ausgeschenkt, für Sonntag, 7. April, ist ein Tag der offenen Türe geplant, wie «Brauwerk»-Geschäftsführer Joël Hardegger auf Anfrage bestätigt.

Das sanierte Gebäude des neuen Restaurant Brauwerk an der Bahnhofstrasse 19. (Bild: Reto Voneschen - 10. März 2019)

Das sanierte Gebäude des neuen Restaurant Brauwerk an der Bahnhofstrasse 19. (Bild: Reto Voneschen - 10. März 2019)

Herzstück des «Brauwerk» wird im Erdgeschoss das klassische Sudwerk mit einer Braukapazität von 500 Litern sein. An der Bierbar im Gasthausteil sollen Brauwerk- und Schützengarten-Bierspezialitäten ausgeschenkt werden. Die Gär- und Lagertanks sind vom Obergeschoss aus einsehbar. Zu einem besonderen Schmuckstück soll der Holzfasskeller im Untergeschoss werden. Ergänzt wird der neue Treffpunkt für Bierliebhaber mit einer Gartenwirtschaft mit 50 Plätzen im Bahnhofpärkli.

Ein erster Blick ins Innere des Restaurant Brauwerk an der Dufourstrasse 19. (Bild: PD)

Ein erster Blick ins Innere des Restaurant Brauwerk an der Dufourstrasse 19. (Bild: PD)

Neben Bier wird's im «Brauwerk» ein «bieraffines» Angebot an Speisen geben. Zudem sollen darin künftig Anlässe rund ums Bier stattfinden. Dazu gehören Brauereiführungen, Degustationen und Kurse, betreut von Bierfachleuten und Biersommeliers.

Montag, 11. März - 13:37 Uhr

Die Appenzeller Bahnen verdichten ab 18. März den Fahrplan zwischen St.Gallen und Teufen

(pd/vre) Zwischen St.Gallen und Trogen sind die Appenzeller Bahnen (AB) bereits heute in den Stosszeiten im Viertelstundentakt unterwegs. Mit der  Durchmesserlinie, dem Ruckhalde-Tunnel, neuen Kreuzungsstellen und der Auslieferung aller elf Tango-Züge kann dieser dichte Takt gemäss AB-Mitteilung nun bis Teufen verlängert werden. Die Taktverdichtung am Morgen, Mittag und Abend bietet insbesondere Pendlerinnen und Pendlern mehr Züge.

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember verkehren die neuen Tango-Züge der Appenzeller Bahnen direkt zwischen Trogen, St.Gallen und Appenzell. (Bild: Ralph Ribi - 19. Oktober 2018)

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember verkehren die neuen Tango-Züge der Appenzeller Bahnen direkt zwischen Trogen, St.Gallen und Appenzell. (Bild: Ralph Ribi - 19. Oktober 2018)

Am Morgen verkehren die AB damit zwischen St.Gallen und Teufen von 5.50 bis 8 Uhr, am Mittag von 11.40 bis 14 Uhr und am Abend von 16.10 bis 19 Uhr im Viertelstundentakt. Ein Verdichtungszug wird am Morgen, 5.35 Uhr, schon ab Gais über Teufen nach St.Gallen und Trogen geführt.

Ebenfalls ab 18. März gibt es am Morgen, 5.59 Uhr, einen zusätzlichen Schnellzug von Appenzell nach St.Gallen und einen zusätzlichen am Abend, 18.11 Uhr, von St.Gallen nach Appenzell. Dieser Zug hält nur an den grösseren Stationen. Aufgrund der ersten Erfahrungen mit dem neuen, seit Dezember 2018 geltenden Fahrplan gibt es ab 18. März zwischen den Haltestellen St.Gallen Marktplatz und Speicher Schützengarten bei einigen Stationen auch noch kleine Veränderungen bei den Abfahrtszeiten.

Montag, 11. März - 13:17 Uhr

St.Galler Bauernmarkt: Saisonstart 2019 am 5. April mit teilweise neuem Standort

Jetzt ist es klar: Der St.Galler Bauernmarkt startet am 5. April in seine diesjährige Saison. Er findet ab dann bis Ende November jeden Freitag, 7.30 bis 13 Uhr, auf dem Marktplatz statt. Einzige Ausnahme ist Ostern: Weil Karfreitag ein Feiertag ist, findet der Markt mit Produzentinnen und Produzenten aus der weiteren Region am Gründonnerstag, 18. April, 7.30 bis 13 Uhr, statt. Als passende Attraktion warte dann eine grosse Auswahl an naturgefärbten Ostereiern auf die Kundschaft, heisst es in einer Mitteilung.

Der freitäglich Bauernmarkt erfreut sich bei vielen St.Gallerinnen und St.Gallern grosser Beliebtheit. Entsprechend ist der Andrang. (Bild: Reto Voneschen - 6. Juli 2018)

Der freitäglich Bauernmarkt erfreut sich bei vielen St.Gallerinnen und St.Gallern grosser Beliebtheit. Entsprechend ist der Andrang. (Bild: Reto Voneschen - 6. Juli 2018)

Mit dem Start in die neue Saison gibt es auf dem beliebten Markt eine Änderung: Seine Stände werden teilweise neu angeordnet. Ein Teil davon bleibt auf dem Vorplatz östlich der Bank Acrevis. Ein anderer Teil zügelt von der Neugasse auf den Marktplatz. Dies geschieht im Rahmen der städtischen Massnahmen zur Aufwertung der Märkte, insbesondere auch des ständigen Marktes. Dazu zählt nicht nur die Neuplatzierung des Bauernmarktes und der Wochenmärkte, sondern auch die Aufhebung der Marktplatz-Parkplatz auf Anfang April.

Montag, 11. März - 10:44 Uhr

Fahrunfähiger Autolenker verletzt an der St.Galler Bahnhofstrasse drei sieben bis neunjährige Mädchen

(stapo/vre) Ein aussergewöhnlicher Verkehrsunfall hat sich am späten Sonntagnachmittag beim St.Galler Hauptbahnhof ereignet. Ein Autolenker in fahrunfähigem Zustand wollte gegen 16.55 Uhr auf Höhe der Verzweigung Bahnhofstrasse und Schützengasse sein Auto auf dem Trottoir abstellen. Dabei erfasste er drei Schülerinnen im Alter von sieben bis neun Jahren.

Die Bahnhofstrasse kurz vor dem Bahnhofplatz. (Symbolbild: Reto Voneschen - 4. Dezember 2017)

Die Bahnhofstrasse kurz vor dem Bahnhofplatz. (Symbolbild: Reto Voneschen - 4. Dezember 2017) 

Die Mädchen wurden gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Montag eher leicht an den Beinen verletzt. Ihre Eltern brachten sie nach dem Zwischenfall zur Kontrolle ins Kinderspital. Der Unfallfahrer kümmerte sich hingegen nicht um seine Opfer: Er entfernte sich zu Fuss vom abgestellten Auto, kam kurze Zeit später zurück und fuhr davon.

Noch bevor er seine Wohnung erreicht hatte, wurde der 55-jährige Mann von der Stadtpolizei gestoppt. Sie stufte den Unfallfahrer als fahrunfähig ein und nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab. Zudem wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Sie muss zeigen, weswegen der Mann fahrunfähig war. Der Verdacht ist, dass er Drogen und/oder Alkohol konsumiert hatte.

Montag, 11. März - 10:07 Uhr

St.Galler Stadtrechnung 2018: 10,9 Millionen Überschuss statt 9,23 Millionen Defizit

Stadtpräsident Thomas Scheitlin kann erfreuliche Zahlen präsentieren. (Bild: Ralph Ribi)

Stadtpräsident Thomas Scheitlin kann erfreuliche Zahlen präsentieren. (Bild: Ralph Ribi)

(chs) Die Rechnung 2018 der Stadt St.Gallen weist einen Ertragsüberschuss von 10,9 Millionen Franken aus. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 9,23 Millionen. Der Besserabschluss um über 20 Millionen Franken ist gemäss Mitteilung auf tiefere Konsumausgaben, höhere Steuereinnahmen juristischer Personen und auf einen Überschuss bei den Grundstückgewinnsteuern zurückzuführen. Investiert hat die Stadt im vergangenen Jahr 43,2 statt der budgetierten 66,6 Millionen Franken.

Der gute Rechnungsabschluss sei zwar sehr erfreulich, schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung, müsse mit Blick auf die Zukunft aber etwas relativiert werden. «Der Druck, verschobene und neu anstehende Investitionsprojekte umzusetzen, wird wachsen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Verkehrsbauten (Marktplatz), Bildungsbauten (Schulhaus Riethüsli), Kulturbauten (Kunstmuseum) und Gewässerschutzbauten.»

Bei einem Gesamtertrag von 584,9 Millionen Franken (Vorjahr: 591,6 Millionen) und einem Gesamtaufwand von 574 Millionen (Vorjahr: 579,5 Millionen) schliesst die laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 10,9 Millionen Franken ab (Vorjahr: 12,1 Millionen Franken). Wie es in der Mitteilung weiter heisst, wird der Gewinn dem Eigenkapital zugeschlagen, das sich damit auf 118,4 Millionen Franken erhöht.

Die Konsumausgaben verzeichnen gegenüber dem Voranschlag Minderausgaben von 18 Millionen Franken. Die Einnahmen an Ertrags- und Kapitalsteuern juristischer Personen liegen 3,2 Millionen höher als im Voranschlag vorgesehen. Bei den Grundstückgewinnsteuern liegt die positive Abweichung bei 2,5 Millionen.

Die Eigenfinanzierung liegt gemäss Mitteilung der Stadt mit 55,4 Millionen Franken beziehungsweise 128,1 Prozent auf einem hohen Niveau. Die Nettoverschuldung konnte um 12,1 Millionen reduziert werden und beträgt per 31. Dezember 2018 noch 159,2 Millionen Franken.

Montag, 11. März - 8:09 Uhr

Schaufenster des «Basar bizarr» erinnern an Emilie Lieberherr und Emily Wilding Davison 

(vre) Die Künstlerin und Kunstvermittlerin Anita Sonnabend thematisiert in den Schaufenstern ihres Atelierladens im Linsebühl regelmässig aktuelle gesellschaftliche und politische Themen. Bis Ende März erinnert der «Basar bizarr» an zwei Vorkämpferinnen fürs Stimm- und Wahlrecht der Frauen. Erinnern will Sonnabend so aber auch daran, dass bei der Gleichstellung von Mann und Frau noch viel zu tun ist.

«Basar bizarr»-Schaufenster, das im März an Emily Wilding Davison erinnert. (Bild: Anita Sonnabend - 7. März 2019)

«Basar bizarr»-Schaufenster, das im März an Emily Wilding Davison erinnert. (Bild: Anita Sonnabend - 7. März 2019)

Erinnert wird in den Schaufenster an der Linsebühlstrasse 76 an Emilie Lieberherr (1924-2011) und an Emily Wilding Davison (1872-1913). Lieberherr wurde gegen Ende der 1960er-Jahre zu einer der führenden Persönlichkeiten im Kampf um das Frauenstimmrecht in der Schweiz wurde. 1969 war sie Präsidentin des Aktionskomitees für den Marsch nach Bern. 1970 wurde sie für die SP erste Stadträtin in Zürich.

Emily Wilding Davison kämpfte vor dem ersten Weltkrieg in Grossbritannien für die politische Gleichberechtigung der Frauen. Die Suffragette war dabei für ihr militantes Vorgehen bekannt. So wurde sie unter anderem acht Mal inhaftiert. Nach ihrem Tod 1913 beim Pferderennen von Epsom, wo sie vor ein Pferd aus dem Rennstall des Königs geraten war, galt sie als Märtyrerin der Frauenrechtsbewegung.

Montag, 11. März - 7:59 Uhr 

Das Stadtsanktgaller Wetter bleibt diese Woche unbeständig sowie mehrheitlich nass und kühl

(vre) Wechselhaftes Frühlingswetter sagen die Wetterfrösche im Internet der Stadt St.Gallen für diese Woche voraus. Der Montag wird windig und nass, teils mit Schneeschauern. Der sonnigste und trockenste Tag dürfte der Dienstag mit sechs bis sieben Stunden Sonnenschein sein. Donnerstag und Freitag soll es mehr oder weniger durchgehend schneien und regnen.

Für Samstag rechnen die Prognosen mit einer vorübergehenden Wetterbesserung und Temperaturen bis 13 Grad. Am Sonntag und am kommenden Montag wird das Wetter voraussichtlich aber wieder unbeständig und nass. Tagsüber, so sind sich die Internet-Wetterfrösche einig, ist mit Temperaturen von vier bis elf, allenfalls am Samstag sogar mit bis zu 13 Grad zu rechnen.

Angesichts des unbeständigen Wetters dürften auch diese Woche zeitweise Schnappschüsse von wilden Wolkenformationen über Stadt und Region möglich sein. Das Bild entstand vom Aetschberg aus und zeigte die Wolken einer Kaltfront über dem Fürstenland. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 4. März 2019)

Angesichts des unbeständigen Wetters dürften auch diese Woche zeitweise Schnappschüsse von wilden Wolkenformationen über Stadt und Region möglich sein. Das Bild entstand vom Aetschberg aus und zeigte die Wolken einer Kaltfront über dem Fürstenland. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 4. März 2019)

In der Nacht geht's am Wochenanfang gegen Null Grad, allenfalls in der Nacht auf Dienstag sogar auf minus zwei Grad. Danach ist in den Nachtstunden mit Tiefsttemperaturen von zwei bis fünf Grad zu rechnen. Damit ist klar: Auch wenn zeitweise Schneeschauer auftreten, wird es diese Woche in St.Gallen nicht mehr wirklich winterlich: Der wenige fallende Schnee wird angesichts der Temperaturentwicklung nicht lange liegen bleiben.

Sonntag, 10. März - 19:17 Uhr

Grüne von Stadt und Region St.Gallen sagen Nein zum Paket für die Engpassbeseitigung auf der A1

Das Ostportal des Rosenbergtunnels der St.Galler Stadtautobahn unter dem Olma-Areal. Der Autobahntunnel soll im Rahmen der Engpassbeseitigung von zwei auf drei Röhren ausgebaut werden. (Bild: Urs Bucher - 16. November 2018)

Das Ostportal des Rosenbergtunnels der St.Galler Stadtautobahn unter dem Olma-Areal. Der Autobahntunnel soll im Rahmen der Engpassbeseitigung von zwei auf drei Röhren ausgebaut werden. (Bild: Urs Bucher - 16. November 2018)

(pd/vre) Für einen Schnäppchenpreis bekommt die Region St.Gallen eine dritte Tunnelröhre sowie einen zusätzlichen Autobahnanschluss mit Ausfahrten beim Güterbahnhof und bei der Liebegg. Der Bund finanziert das Projekt mit 1,15 Milliarden Franken, während die Standortkantone lediglich 150 bis 200 Millionen beisteuern müssen. Und trotzdem lehnen die Grünen von Stadt und Region das Projekt zur Engpassbeseitigung auf der Stadtautobahn gemäss Mitteilung vom Sonntag dezidiert ab.

Das Vorhaben basiere auf Verkehrsprognosen, die mit den Klimazielen von Paris 2015 unvereinbar seien, begründen die Grünen in ihrer Mitteilung. Nehme man das Zwei-Grad-Ziel ernst, muss man den Verkehr so steuern, dass er nicht weiter zunehme. Stattdessen seien achtzig Prozent der Politikerinnen und Politiker im Kantonsrat der Meinung, dass dem motorisierten Individualverkehr zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden sollten, kritisieren die Grünen.

Mit dem Strassenausbau nehme der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoss zu. Der Tunnel in die Liebegg werde die Abwanderung aus der Stadt in die Appenzeller Wohn- und Schlafgemeinden fördern. Der Pendlerverkehr werde zunehmen, und das Appenzellerland werde noch stärker durch den Ausflugsverkehr belastet. Gefährdet sei so auch das Ziel des städtischen Mobilitätskonzepts, dass der Autoverkehr in St.Gallen nicht weiter zunehmen dürfe, befürchten die Grünen.

Sonntag, 10. März - 18:59 Uhr

Sonntägliche Wetterkapriolen über der Stadt

Sturmwinde, Regenschauer, blauer Himmel, vom Wind zerfledderte Wolkentürme - und einmal sogar ein schwacher Regenbogen (im Bild neben den Türmen der Kathedrale): Der Sonntag wartete mit richtigem Aprilwetter auf - obwohl wir ja erst März haben. (Bild: Sandro Büchler - 10. März 2019)

Sturmwinde, Regenschauer, blauer Himmel, vom Wind zerfledderte Wolkentürme - und einmal sogar ein schwacher Regenbogen (im Bild neben den Türmen der Kathedrale): Der Sonntag wartete mit richtigem Aprilwetter auf - obwohl wir ja erst März haben. (Bild: Sandro Büchler - 10. März 2019)

Sonntag, 10. März - 13:09 Uhr
Der St.Galler Funkensonntag muss wegen Sturm Eberhard abgesagt werden. (Bild: Urs Bucher - 19. Februar 2018)

Der St.Galler Funkensonntag muss wegen Sturm Eberhard abgesagt werden. (Bild: Urs Bucher - 19. Februar 2018)

Der Holzhaufen für den Funken wird am Sonntag auf dem Unteren Brühl demontiert. (Bild: Luca Ghiselli - 10. März 2019)

Der Holzhaufen für den Funken wird am Sonntag auf dem Unteren Brühl demontiert. (Bild: Luca Ghiselli - 10. März 2019)

(stm) Heute Sonntag hätte auf dem Unteren Brühl vor der Tonhalle der Winter symbolisch vertrieben werden sollen. Genau um 19 Uhr wäre ein Holzstoss angezündet worden, auf dem traditionellerweise eine mit Feuerwerkskörpern geladene Strohpuppe verbrannt wird. Je rascher dieser Böögg verbrennt, desto schneller wird es Frühling.

Daraus wird nun aber nichts: Weil der Wind zu stark ist, mussten die Veranstalter den Funkensonntag absagen.

Sonntag, 10. März - 13:03

Ständeratsersatzwahl vom 10. März: Resultat in der Stadt St.Gallen

Das Resultat in der Stadt St.Gallen entspricht dem kantonalen Trend nach 60 ausgezählten Gemeinden. CVP-Regierungsrat Beni Würth liegt im Rennen um die Nachfolge von Karin Keller-Sutter im Ständerat vorne. Auf Platz zwei folgt FDP-Kandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher. Der Abstand zwischen den beiden ist mit 217 Stimmen aber überraschend klein. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Frauenbonus für die FDP-Kandidatin mindestens in der Kantonshauptstadt gewirkt hat.

Wahlprotokoll
Total Stimmberechtigte       - 44'408
Eingelegte Wahlzettel           - 15'384
- davon leer                 - 105
- davon ungültig         - 37
Gültige Wahlzettel                 - 15'242

Wahlbeteiligung: 34,6 %

Kandidatenstimmen
1. Würth Beni (Rapperswil-Jona, CVP)                   - 5'108 Stimmen (33,5 %)
2. Vincenz-Stauffacher Susanne (Abtwil, FDP)    - 4'891 Stimmen (32,1 %)
3. Ziltener Patrick (St.Gallen, GRÜNE)                   - 2'659 Stimmen (17,4 %)
4. Egger Mike (Berneck, SVP)                                   - 1'438 Stimmen (9,4 %)
5. Bösch Sarah Jyoti (St.Gallen, parteilos)            -   509 Stimmen (3,3 %)
6. Graf Andreas (Steinach, Parteifreie SG)           -   358 Stimmen (2,3 %)
7. Pfister Alex (Widnau, parteilos)                           -   198 Stimmen (1,3 %)
    Verschiedene                                                            -     81 Stimmen (0,7 %)

Sonntag, 10. März - 8:40 Uhr

Arbeiten auf der Stadtautobahn gestartet: Verschobene Fahrspuren und Tempo 80

Der Beginn der Baustelle nach dem Sitterviadukt auf Höhe Ausfahrt Kreuzbleiche. (Bilder: Reto Voneschen - 9. März 2019)

Der Beginn der Baustelle nach dem Sitterviadukt auf Höhe Ausfahrt Kreuzbleiche. (Bilder: Reto Voneschen - 9. März 2019)


(vre) Zwischen dem Sitterviadukt der Stadtautobahn und dem Westportal des Rosenbergtunnels haben die Vorbereitungsarbeiten für die Totalsanierung der A1 begonnen. Arbeiten sind auch im Bereich der Autobahnausfahrt Neudorf im Gang. Die Totalsanierung der Stadtautobahn zwischen Winkeln und Neudorf soll in zwei Etappen ab 2021 und 2023 in Angriff genommen werden.

Erstellt werden im Laufe des Jahres 2019 drei Mittelstreifen-Überfahrten. Mit ihnen sollen während der Totalsanierung die Verkehrsströme auf der Autobahn automatisch und flexibel gelenkt werden können. Der Baustellenperimeter wird ab Juni bis zum Stephanshorntunnel, also fast auf die ganze Stadtautobahn, ausgedehnt.

Die Baustelle kurz vor dem Westportal des Rosenbergtunnels.

Die Baustelle kurz vor dem Westportal des Rosenbergtunnels.

Die Arbeiten an der ersten dieser Überfahrten zwischen Sitterviadukt und Rosenbergtunnel sind Ende Februar gestartet worden. Für Autofahrer spürbar sind sie durch die Verschiebung der Fahrspuren auf die Pannenstreifen. Nachts ist zudem die  Beleuchtung im Bereich der Tunnelportale Rosenberg West (bereits erfolgt) und Stephanshorn Ost und West (etwa ab Ende März) ausser Betrieb.

Die Höchstgeschwindigkeit ist in den Baustellenbereichen aus Sicherheitsgründen auf 80 Stundenkilometer beschränkt. Die Kantonspolizei St.Gallen hat angekündigt, hier auch regelmässig Tempokontrollen durchzuführen.

Sonntag, 10. März - 8:35 Uhr

Stadtautobahn St.Gallen: Tunnelreinigung ist für Mai und September geplant

Im Mai sind die Putzmaschinen in den Tunnels der St.Galler Stadtautobahn unterwegs. (Bilder: Urs Bucher - 22. September 2015)

Im Mai sind die Putzmaschinen in den Tunnels der St.Galler Stadtautobahn unterwegs. (Bilder: Urs Bucher - 22. September 2015)

(vre) In diesem Jahr müssen Autofahrerinnen und Autofahrer auf der St.Galler Stadtautobahn nicht nur mit Behinderungen wegen der Vorbereitungsarbeiten für die Totalsanierung rechnen. Im Frühling und Herbst wird parallel zu den Bauarbeiten auch noch die alljährliche Tunnelreinigung durchgeführt.

Klar sind jetzt gemäss Stefan Hauser, Sprecher der Filiale Winterthur des Bundesamtes für Strassen (Astra), die Termine für die diesjährige Reinigung der Tunnels der Stadtautobahn. Der «Frühlingsputz» ist demnach für die Woche vom 12. bis 18. Mai, die Reinigung im Herbst vom 22. bis 28. September geplant.

Ein Reinigungsfahrzeug spritzt die Wände im Stephanshorntunnel ab.

Ein Reinigungsfahrzeug spritzt die Wände im Stephanshorntunnel ab.

Die Termine sind allerdings noch provisorisch, Verschiebungen daher möglich. Das Astra will daher jeweils kurz vor dem Start der Putzaktionen mit Mitteilungen darauf aufmerksam machen. Die Tunnelreinigung auf der St.Galler Stadtautobahn findet jeweils in den Nachtstunden statt. Abschnittweise muss dafür der Verkehr auf das städtische Strassennetz umgeleitet werden.

Samstag, 9. März - 17:23 Uhr

Neues zur St.Galler Fotogeschichte: Als auf der Kreuzbleiche ein Elefant unterwegs war

Alte Fotografien als historische Zeugnisse: Ein oft publiziertes Bild aus der Stadt St.Gallen ist dieser Blick von 1886 vom Turm der Kirche St.Leonhard aufs Bahnareal (links) und die Davidsbleiche (rechts; hier stehen heute die Lagerhäuser). Das Schulhaus St.Leonhard existiert bereits, das Leonhardspärklein davor ist zu erahnen. (Bilder: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen)

Alte Fotografien als historische Zeugnisse: Ein oft publiziertes Bild aus der Stadt St.Gallen ist dieser Blick von 1886 vom Turm der Kirche St.Leonhard aufs Bahnareal (links) und die Davidsbleiche (rechts; hier stehen heute die Lagerhäuser). Das Schulhaus St.Leonhard existiert bereits, das Leonhardspärklein davor ist zu erahnen. (Bilder: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen)

St.Gallen, wie es nicht mehr steht: Das Restaurant Kreuzbleiche an der Rosenbergstrasse 113 zwischen 1900 und 1910. Heute befindet sich hier die Autobahnausfahrt Kreuzbleiche stadteinwärts.

St.Gallen, wie es nicht mehr steht: Das Restaurant Kreuzbleiche an der Rosenbergstrasse 113 zwischen 1900 und 1910. Heute befindet sich hier die Autobahnausfahrt Kreuzbleiche stadteinwärts.

(pd/vre) Dieser Tage erscheint das 159. Neujahrsblatt des Historischen Vereins des Kantons St.Gallen. Es ist der St.Galler Fotogeschichte gewidmet und setzt dabei auch einen Schwerpunkt bei alten Fotografien aus der Stadt St.Gallen. Illustriert werden die Texte mit bekanntem und vor allem unbekanntem Bildmaterial. Darunter befinden sich Trouvaillen, wie etwa die Fotografie eines Elefanten von «Barnum & Bailey», dem US-Zirkus, im Herbst 1902 auf der Kreuzbleiche.

Eine Kuriosität: Der Zirkuselefant am 1. September 1902 auf der Kreuzbleiche. Das Bild stammt vom lokalen Fotografen Otto Rietmann. (Bild: Kantonsbibliothek Vadiana)

Eine Kuriosität: Der Zirkuselefant am 1. September 1902 auf der Kreuzbleiche. Das Bild stammt vom lokalen Fotografen Otto Rietmann. (Bild: Kantonsbibliothek Vadiana)

Am kommenden Mittwoch präsentiert Neujahrsblatt-Redaktor Peter Müller im Anschluss an die Hauptversammlung des Historischen Vereins die neue Publikation. Er bietet ab etwa 19 Uhr im Raum für Literatur in der Hauptpost (Eingang an der St.-Leonhard-Strasse 40) einen spannenden fotografischen Spaziergang durchs Neujahrsblatt 2019 und gleichzeitig durch die jüngere Vergangenheit von Stadt und Kanton St.Gallen. Er erzählt von Dorfbränden und Waschfrauen, aber auch wie eines der bekanntesten Fotos von Rot-Kreuz-Gründer Henri Dunant entstand.

Samstag, 9. März - 16:37 Uhr

Kulturmagazin «Saiten» kann alte Kinosäle bis Ende Juni nutzen: Kultur fürs «Rex» gesucht

Das ehemalige Kino Rex am Blumenbergplatz. (Bild: Benjamin Manser - 8. März 2019)

Das ehemalige Kino Rex am Blumenbergplatz. (Bild: Benjamin Manser - 8. März 2019)


Ein «Nextex» hat St.Gallen in Form des Ausstellungs- und Veranstaltungsortes von Visarte.ost, dem Berufsverband visuelle Kunst, an der Frongartenstrasse 9 bereits. Jetzt kommt die Stadt dank des Kulturmagazins «Saiten» auch noch zu einem «Exrex». So heisst die Zwischennutzung von April bis Ende Juni im alten Kinocenter Rex an der Zwinglistrasse 2.

Wie im ST.GALLER STADT-TICKER bereits gemeldet, werden unter anderem dort, im «Rex 1» und im «Rex Studio», die ersten 25 Jahre des Ostschweizer Kulturmagazins gefeiert. Das «Saiten»-Jubiläum ist aber nur der Startschuss. Nach dem Fest ist das Kino Rex bis Ende Juni für weitere Zwischennutzungen zu haben. Einiges ist bereits in Planung, weitere Ideen sind herzlich willkommen, heisst es seitens der «Saiten»-Macher. Interessierte können sich bei verlag@saiten.ch melden.

Samstag, 9. März - 16:20 Uhr

Das Gebiet Hagenbuch verliert Ende Monat seinen Quartierladen «Hagenbuch26»

Der Eingang zum Laden an der Hagenbuchstrasse 26. (Bild: Reto Voneschen - 9. März 2019)

Der Eingang zum Laden an der Hagenbuchstrasse 26. (Bild: Reto Voneschen - 9. März 2019)

(vre) Ein Plakat an der Eingangstüre und Flyer an der Kasse reden eine deutliche Sprache: «Mit grossem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir das ‹Hagenbuch26› per Ende März schliessen werden», heisst es darauf. Das Geschäft wird seit knapp acht Jahren von Nir Sapan und seinem Team geführt. Eine Nachfolge wird zwar gesucht, ist nach Angaben vom Samstag aber noch nicht in Sicht.

Nir Sapan hat aus dem Geschäft an der Hagenbuchstrasse 26 mehr als einen Quartierladen gemacht. Einerseits bietet das «Hagenbuch26» Aritkel des täglichen Bedarfs an. Daneben wartet es aber auch mit einer überraschenden Palette von hochwertigen und meist biologischen Produkten auf. Unter den Spezialitäten sind etwa Käse und Fleisch, aber auch Wein, Öl oder Bienenhonig.

Diese Auswahl hat dem Laden Stammkundinnen und Stammkunden weit übers Quartier und sogar die Stadt hinaus gebracht. Bekannt ist es auch für die regelmässig durchgeführten Degustationen mit ganz speziellen Produzentinnen und Produzenten. Was Nir Sapan für die Zukunft plant, war am Samstag noch nicht zu erfahren. Zu hoffen ist, dass er und sein grosses Beziehungsnetz der städtischen Detailhandelsszene in der einen oder anderen Form erhalten bleibt.

Samstag, 9. März - 10.29 Uhr

Stiftsbibliothek eröffnet Sommerausstellung: Der Heilige Otmar und die Anfänge des Klosters St.Gallen

Eine Darstellung von St.Otmar mit Abtstab und Weinfässchen aus Süddeutschland. (Bild: PD)

Eine Darstellung von St.Otmar mit Abtstab und Weinfässchen aus Süddeutschland. (Bild: PD)

Die Sommerausstellungen der Stiftsbibliothek St.Gallen gehören mit ihren jeweils rund 120'000 Besucherinnen und Besuchern gesamtschweizerisch immer wieder zu den bestbesuchten Wechselausstellungen mit historischer Thematik. Am kommenden Dienstag, 18.15 Uhr, wird die diesjährige Stibi-Ausstellung im Pfalzkeller eröffnet.

Passend zum Jubiläum der St.Galler Klostergründung ist sie dem Heiligen Otmar und seinem Wirken gewidmet. 719, also vor 1300 Jahren, übertrug der lokale Machthaber Waltram dem aus Alemannien stammenden und in Chur ausgebildeten Otmar die Leitung der Verehrung am Gallusgrab und setzte ihn als Abt ein. Otmar belebte die um 612 von Gallus begründete, danach aber etwas eingeschlafene Mönchsgemeinschaft neu.

Damit etablierte der Heilige das Kloster St.Gallen als religiöses Zentrum mit wachsender Ausstrahlung. Otmar legte damit den Grundstein für den späteren Aufstieg des Klosters zum geistlichen und weltlichen Machtzentrum im Bodenseeraum. Die Schau «Vater für die Armen – Otmar und die Anfänge des Klosters St.Gallen» ist bis 17. November in der Stiftsbibliothek St.Gallen zu sehen.

Zum Flyer der Sommerausstellung.

Freitag, 8. März 18:45 Uhr

Duell zweier Schweizer Meister in der Promotion League: FC La Chaux-de-Fonds gegen den SC Brühl

Der SC Brühl im Meisterjahr 1914 mit Paul Grüninger (dritter von rechts), nach dem das Stadion des SC Brühl benannt ist.  (Bild: SC Brühl)

Der SC Brühl im Meisterjahr 1914 mit Paul Grüninger (dritter von rechts), nach dem das Stadion des SC Brühl benannt ist.  (Bild: SC Brühl)

(dwi) Am Samstag um 16 Uhr wird in der Promotion League ein Fussballspiel zweier ehemaliger Schweizer Meister angepfiffen. Der SC Brühl, Schweizer Meister im Jahr 1914, spielt auswärts im Stade de la Charrière gegen La Chaux-de-Fonds. Die Neuenburger gewannen zwischen 1948 und 1964 sechsmal den Schweizer Cup und dreimal die Meisterschaft. Gegenwärtig belegen die St.Galler «Kronen» in der dritthöchsten Liga der Schweiz den 10. Tabellenplatz, während die Neuenburger die «rote Laterne» halten und mit lediglich sechs Punkten aus 18 Spielen stark abstiegsgefährdet sind.

Freitag, 8. März - 18.10 Uhr

Verschiedene Appenzeller Tänze im Historischen und Völkerkundemuseum lernen

(pd/ren) Das Historische und Völkerkundemuseum hat schon zu historischen Tänzen geladen oder zu einem Schnupperkurs «Bollywood». Jetzt stehen Appenzeller Tänze auf dem Programm, und zwar in der Sonderausstellung «Schlicht und einfach Liner. Druckgrafik und Zeichnungen».

Tanze an einer Stobete auf der Hochalp bei Urnäsch. (Bild: Archiv St.Galler Tagblatt)

Tanze an einer Stobete auf der Hochalp bei Urnäsch. (Bild: Archiv St.Galler Tagblatt)

Der Schnupperkurs vom Sonntag, 11 bis 12.30 Uhr, mit Tanzleiterin Dina Langenegger aus Gais ist ein Anlass für die ganze Familie, für Alte und Junge. Er vermittelt grundlegende Kenntnisse über Appenzeller Tänze und gibt Gelegenheit, einfache Grundschritte zu lernen. Besucherinnen und Besucher, die eine (Appenzeller) Tracht tragen, können gratis an der Veranstaltung teilnehmen.

Freitag, 8. März - 14:22 Uhr

St.Galler Ersatzwahl in den Ständerat: Überraschend wenig Interesse am Urnengang in der Stadt

(vre) Bis Freitagmittag haben 14'158 Stadtsanktgaller Wahlberechtigte ihre Unterlagen für die Ständeratsersatzwahl vom Sonntag retourniert. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von bisher 32,2 Prozent. Über ein Drittel der Couverts ging allerdings bereits am 18. und 19. Februar im Rathaus ein. Danach nahm der Rücklauf rapide ab.

Am Sonntag steht der Pfalzkeller ab 11.45 Uhr als kantonaler Wahltreffpunkt offen. Gegen 12 Uhr werden erste Zwischenresultate der Ständeratsersatzwahl erwartet, nach 13 Uhr sollte das Schlussresultat verkündet werden können. (Bild: Michel Canonica)

Am Sonntag steht der Pfalzkeller ab 11.45 Uhr als kantonaler Wahltreffpunkt offen. Gegen 12 Uhr werden erste Zwischenresultate der Ständeratsersatzwahl erwartet, nach 13 Uhr sollte das Schlussresultat verkündet werden können. (Bild: Michel Canonica)

Ursprünglich war Stephan Wenger, der Sekretär des städtischen Stimm- und Wahlbüros, von einer Wahlbeteiligung zwischen 42 und 46 Prozent ausgegangen. Am Freitag korrigierte er die Prognose auf unter 40 Prozent. In den vergangenen zehn Tagen sei der Rücklauf an Couverts mit Wahlunterlagen unerwartet tief geblieben. Das lässt darauf schliessen, dass die Ersatzwahl für den zweiten Ständeratssitz in der Stadt auf weniger Interesse stösst, als auch von vielen Kommentatoren angenommen.

Der Briefkasten am Rathaus wird am Wahlsonntag, 12 Uhr, letztmals geleert. (Bild: Ralph Ribi - 20. Januar 2006)

Der Briefkasten am Rathaus wird am Wahlsonntag, 12 Uhr, letztmals geleert. (Bild: Ralph Ribi - 20. Januar 2006)

Bis Freitag, letzte Leerung des entsprechenden Briefkastens, kann das Wahlcouvert per Post zurückgeschickt werden. Eine zweite Möglichkeit ist, das Couvert direkt in den Briefkasten links neben dem Eingang zum Rathaus einzuwerfen. Hier erfolgt die letzte Leerung am Sonntag, 12 Uhr. Wer «nach alter Väter Sitte» seine Stimme direkt in die Urne legen will, kann dies am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, im Foyer des Rathauses tun.

Freitag, 8. März - 13:43 Uhr

Traditionelle Polizeikontrolle zum Frühlingsanfang: Bei 61 von 65 Autos war die Beleuchtung defekt

(stapo/vre) Am Donnerstagabend hat die Stadtpolizei auf der Zürcher Strasse in St.Gallen ihre Verkehrskontrolle zum Frühlingsanfang durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem TCS und der City-Garage wurden 65 Autofahrerinnen und Autofahrer sowie ihre Fahrzeuge kontrolliert. 

Von diesen Autos wiesen 61 Mängel an der Beleuchtung auf. Deren Lenkerinnen und Lenker konnten die Defekte vor Ort durch die City-Garage beheben lassen. Registriert wurden zudem 17 Fahrzeuge, die zu schnell unterwegs waren. Der Schnellste fuhr in einer Tempo-60-Zone 70 Stundenkilometer.

Mit dieser alljährlichen Kontrolle will die Polizei gemäss Mitteilung vom Freitag die Verkehrssicherheit erhöhen. Darum wurde speziell auf die Betriebssicherheit und die Beleuchtung geachtet. Und natürlich werden dabei Lenkerinnen und Lenker auf ihre Fahrfähigkeit hin überprüft. Parallel dazu führt die Stadtpolizei jeweils eine Tempokontrolle durch.

Freitag, 8. März - 9:59 Uhr

Polizei hebt in Wohnhaus im St.Galler Stadtzentrum eine Hanfplantage aus

(kapo/vre) Am Donnerstag hat die Kantonspolizei in einem Wohnhaus im St.Galler Stadtzentrum eine Hanfplantage ausgehoben. Der Betreiber der Indoor-Anlage, ein 32-jähriger Schweizer, hatte darin gemäss Mitteilung vom Freitag über 800 Hanfpflanzen angebaut. Bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmte die Polizei zudem zwei Abfallsäcke gefüllt mit getrocknetem Marihuana.

Eine weibliche Hanfpflanze mit Blüten. (Themenbild: Alessandro Della Bella/KEY)

Eine weibliche Hanfpflanze mit Blüten. (Themenbild: Alessandro Della Bella/KEY)

Dem Stadtsanktgaller Hanfbauern waren die Behörden dank Hinweisen und daraufhin folgenden Ermittlungen auf die Schliche gekommen. Bei der Hausdurchsuchung wurden die Produktionsanlage samt Hanfpflanzen sowie das gefundene Marihuana sichergestellt. Von letzterem wurden zudem Proben genommen. Danach sei mit dem Einverständnis des Betreibers der Indoor-Anlage das beschlagnahmte Material vernichtet worden, schreibt die Kantonspolizei.

Freitag, 8. März - 7:07 Uhr

Lebenszeichen vom «Brauwerk 1779»: Nachfolger des Restaurants Dufour eröffnen im April

(vre) Seit einiger Zeit gehen an der Ecke Bahnhofstrasse und Schützengasse die Bauarbeiter ein und aus. Dort wird das ehemaligen Restaurant Dufour ins «Brauwerk 1779» verwandelt. Das «Dufour» war aufgrund seiner vielen Säle und Sitzungszimmer jedem ein Begriff, der in St.Gallen in einem Verein engagiert ist. Das «Brauwerk» soll ein Anlaufpunkt für alle Bierliebhaber werden. Eröffnung, so ist der Facebook-Seite des neuen Treffpunkts zu entnehmen, wird im April sein.

Der Ausbau an der Bahnhofstrasse ist weit fortgeschritten. Erste Brauversuche im Haus sind bereits gelaufen. «Schützengarten»-Chef Reto Preisig hat dieser Tag per Twitter ein weiteres, liebevolles Deko-Detail preisgegeben (Bild). Für die Beschriftung der stillen Örtchen wird das Logo der St.Galler Brauerei, die massgeblich am «Brauwerk» beteiligt ist, herangezogen. Und im Fall der Damen-Toilette passend adaptiert: Der Schüga-Schütze wird auf dieser Türe zur Schüga-Schützin.

Freitag, 8. März - 7:06 Uhr

Ole Lind startet mit seinem neuen «Brüw»: Eine neue Bierbeiz auch an der Goliathgasse

Wegweiser für sie und den Rollstuhlfahrer zum stillen Örtchen im «Brüw». (Bild: PD)

Wegweiser für sie und den Rollstuhlfahrer zum stillen Örtchen im «Brüw». (Bild: PD)

(vre) Apropos Bierbeiz: Auch am anderen Ende der Innenstadt, an der Goliathgasse, tut sich etwas in dieser Richtung. Das «Brüw» von Ole Lind eröffnet am Wochenende vom 15./16. März. Dieses Lokal löst das erste von Lind an der Zürcher Strasse 48 ab. Natürlich hat auch er sich fürs neue Pub - genau wie Schützengarten im «Brauwerk 1779» - etwas Originelles für die Beschriftung des stillen Örtchens ausgedacht. Auch er hat dafür ein Logo weiterentwickelt, nämlich das seiner Beiz.

Blick ins neue «Brüw». (Bild: PD)

Blick ins neue «Brüw». (Bild: PD)

In der Lachen hatte Lind im Sommer 2016 eröffnet. Aus zwölf Zapfhähnen schenkte er dort wechselnde Biersorten aus. Einige waren selbst gebraut. Die anderen wurden in regionalen Kleinbrauereien hergestellt. Zudem konnten Gäste aus einem Sortiment von 40 Flaschenbieren aus der Schweiz und dem Ausland wählen. Im Dezember 2018 hatte Lind an der Zürcher Strasse dicht gemacht und mit dem Umbau des neuen Lokals an der Goliathgasse begonnen.

Freitag, 8. März - 0:24 Uhr

Wenn der Kater im Frühling verschwindet: Flugblätter, eine Datenbank, das Tierheim helfen

Nicht nur die Menschen, auch unsere Haustiere spüren den Frühling. Gerade Katzen mit Freilauf tummeln sich, nachdem der Schnee endlich weg ist, gerne und ausgiebig im Freien. Und auch bei kastrierten Katern können da Frühlingsgefühle ausbrechen: Sie starten zu ausgedehnteren Streifzügen, verlassen sogar das angestammte Revier - und sind plötzlich verschwunden.

Findelkatzen aus der Region St.Gallen landen oft im Tierheim Sitterhöfli. (Bild: Benjamin Manser - 12. Juli 2018)

Findelkatzen aus der Region St.Gallen landen oft im Tierheim Sitterhöfli. (Bild: Benjamin Manser - 12. Juli 2018)

Was tun, wenn der Stubentiger den Ruf der Wildnis, respektive der rolligen Katzen vernommen hat und seinem Instinkt folgt. Zum einen muss man wissen, dass Katzen teilweise auch nach Tagen oder Wochen wieder von allein ins traute Heim zurückkehren können. Zum anderen gibt's für besorgte Halterinnen und Halter von vermissten Samtpfötlern auch Anlaufstellen, die die Suche erleichtern.

Der klassische Weg für die Suche nach dem pelzigen Hausgenossen ist ein Suchplakat an belebten Stellen – etwa einer Bushaltestelle oder in einem Detailhandelsgeschäft – im Quartier. Aufwendiger ist der Druck eines Flugblattes, das in die Briefkästen der Nachbarn verteilt wird. Wirkungsvoll für die Platzierung der Suchmeldung ist auch die Internet-Plattform der Schweizerischen Tiermeldezentrale. Sie wird auch in der Region St.Gallen gut zur Kenntnis genommen.

Mit dem Einzug des Frühlings tauchen sie wieder vermehrt auf im Stadtbild, die Suchplakate für vermisste Katzen. An der Bushaltestelle Lachen hängt derzeit ein solches Plakat, das aber nicht typisch ist: Da ist ein Büsi zugelaufen und jetzt wird die Halterin oder der Halter gesucht. (Bild: Reto Voneschen - 7. März 2019)

Mit dem Einzug des Frühlings tauchen sie wieder vermehrt auf im Stadtbild, die Suchplakate für vermisste Katzen. An der Bushaltestelle Lachen hängt derzeit ein solches Plakat, das aber nicht typisch ist: Da ist ein Büsi zugelaufen und jetzt wird die Halterin oder der Halter gesucht. (Bild: Reto Voneschen - 7. März 2019)

Wer in St. Gallen eine Katze vermisst, sollte sich immer auch bei der Stadtpolizei erkundigen. Ihre Tierschutzbeauftragten wissen Bescheid über zugelaufen  Tiere. Sie erhalten aber auch Meldungen über von Feuerwehr und Polizei auf Stadtgebiet tot eingesammelten Katzen. Erreichbar ist der Tierschutz der Stadtpolizei zu Bürozeiten unter der Direktnummer 071'224'61'03. Weitere Anlaufstellen für jeden St.Galler, der seine Katze vermisst, sind das Tierheim Sitterhöfli und der Tierlidienst des Tierschutzvereins Stadt St.Gallen und Umgebung.

Freitag, 8. März - 0:02 Uhr

«Traumhaftes Schottland»: Filmvortrag von Christian Oeler in St.Gallen und Gossau

Schottland hat hierzulande viele Fans. Der Mythos der Highlands wurde von Historienfilmen wie «Braveheart» oder «Rob Roy» befeuert. Er lässt an neblige Moorlandschaften, Steinkreise aus der Urzeit, kriegerische Clans und geheimnisvolle Lochs (schmale Seen oder Meeresbuchten) mit ihren gruseligen Bewohnern (wie im Loch Ness) denken.

Eilan Donan Castle: Schottland ist berühmt für seine vielen Burgen. (Bild: PD/Christian Oeler)

Eilan Donan Castle: Schottland ist berühmt für seine vielen Burgen. (Bild: PD/Christian Oeler)

Wie nahe sind diese Klischees an der heutigen schottischen Realität? Der Zürcher Naturfilmer Christian Oeler hat Schottland während eines Jahres bereits. Dabei hat er manche Regionen mehrmals zu verschiedenen Jahreszeiten besucht. Seine filmische Reise zeigt er am Sonntag, 14.30 Uhr, im Kirchgemeindehaus St.Mangen in St.Gallen und am kommenden Donnerstag, 19.30 Uhr, im Werk 1 in Gossau.

Oeler zeigt Schottland von seinen besten Seiten, und zwar von den Shetland Inseln im Norden bis zu den Southern Uplands im Süden sowie von den stürmischen Hebriden im Westen bis zur zerklüfteten Küste im Osten. Und natürlich kommen auch schottische Lieblingsthemen ausgiebig zum Zug: die Whisky-Produktion, die Highland-Games oder der Dampfzug aus den Harry-Potter-Filmen.

Zum Trailer und zu weiteren Informationen Vorträge und Filmemacher

Donnerstag, 7. März - 17:10 Uhr

Baustelle am Unteren Graben: Vorbereitungen fürs Parkhaus UG25 sind gestartet

Die Baustelle entlang der Südseite

Die Baustelle entlang der Südseite 

(vre) Am Unteren Graben zwischen der Einmündung der Kirchgasse und dem Platztor wird seit Anfang Woche gebaut. Dabei handelt es sich vorerst um Werkleitungsarbeiten als Vorbereitung für den Ausbau des Parkhauses UG25. Unter anderem muss dafür die Kanalisation verlegt werden. Die Grabarbeiten werden von der Kantonsarchäologie St.Gallen begleitet. Dies, weil sich die Baustelle unterhalb des Kirchhügels von St.Mangen dem Standort der mittelalterlichen Stadtbefestigung - Stadtmauer und Stadtgraben - entlang zieht.

Derzeit müssen Velofahrer am Unteren Graben aufwärts den Drahtesel stossen oder diese Stelle umfahren. (Bild: Reto Voneschen - 6. März 2019)

Derzeit müssen Velofahrer am Unteren Graben aufwärts den Drahtesel stossen oder diese Stelle umfahren. (Bild: Reto Voneschen - 6. März 2019)

In den Social Media zu reden gab die Baustelle Anfang Woche unter Velofahrern. Dies, weil für sie ab dem Platztor den Unteren Graben hinauf während der Bauarbeiten ein Fahrverbot gilt. Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, bestätigt das Fahrverbot. Beim Unteren Graben handle es sich neben der Autobahn um die einzige Hauptverkehrsachse zwischen dem Osten und dem Westen der Stadt St.Gallen. Es sei deshalb eine Auflage von Stadt und Kanton, dass es dort vier Fahrspuren geben müsse.

Die neue Verkehrsführung auf dem Unteren Graben: Die Fahrspuren wurden nach links gerückt. (Bild: Reto Voneschen - 6. März 2019)

Die neue Verkehrsführung auf dem Unteren Graben: Die Fahrspuren wurden nach links gerückt. (Bild: Reto Voneschen - 6. März 2019) 

Wegen der Baustelle auf der Südseite der Strasse mussten die Fahrspuren verschoben und verschmälert werden. So sei es beim Parkhaus UG24/UG25 aus Platzgründen nicht mehr möglich, eine separate Velospur zu markieren. Ein Ausweichen der Velofahrer den Unteren Graben hinauf auf die Fahrbahn ist für die Stadtpolizei nicht zweckmässig: Einerseits sei das für die Zweiradfahrer zu gefährlich. Anderseits würden sie gerade in Stosszeiten den Fluss des Autoverkehrs behindern, was zu zusätzlichen Staus führen würde.

Velofahrer haben nun den Unteren Graben aufwärts die Möglichkeit, abzusteigen und das Velo etwa 100 Meter auf dem Trottoir zu stossen. Zudem könne die Baustelle via Goliathgasse und Marktplatz einfach und bequem umfahren werden, hält Stapo-Sprecher Dionys Widmer auf Anfrage fest.

Donnerstag, 7. März - 16:10 Uhr

Umfrage zum Image der Stadt St.Gallen: Fragebogen für Bevölkerung und Gäste

(sk/vre) Derzeit befragt die Fachhochschule Bewohnerinnen und Bewohner sowie regelmässige Gäste der Stadt St.Gallen über ihre Zufriedenheit. Dies im Rahmen einer Studie, die die FHS zusammen mit der städtischen Standortförderung und Pro City durchführt.

Was zeichnet die Innenstadt für St.Galler und regelmässige Gäste aus? Was fehlt ihr oder läuft verkehrt? Das versucht derzeit eine Umfrage von FHS, städtischer Standortförderung und Pro City herauszufinden. (Bild: Urs Bucher - 13. Februar 2019)

Was zeichnet die Innenstadt für St.Galler und regelmässige Gäste aus? Was fehlt ihr oder läuft verkehrt? Das versucht derzeit eine Umfrage von FHS, städtischer Standortförderung und Pro City herauszufinden. (Bild: Urs Bucher - 13. Februar 2019)

Dazu kann online ein Fragebogen ausgefüllt werden. Der Zeitaufwand dafür liegt bei etwa 15 Minuten. Unter jenen, die bis 1. April an dieser Umfrage teilnehmen, werden zwanzig Pro-City-Gutscheine im Wert von je 20 Franken verlost.

Zur Umfrage

Donnerstag, 7. März - 14:54 Uhr

Theater St.Gallen macht Schicksal von Waris Dirie zum Musical: «Wüstenblume» in St.Gallen

(sda) Mit ihrer Lebensgeschichte will Topmodel Waris Dirie gegen die weibliche Genitalverstümmelung aufrütteln. Nach Welterfolgen als Buch und Film wird die Autobiografie «Wüstenblume» nun zum Musical. Gestern Donnerstag informierte das Theater St.Gallen über das Projekt. Waris Dirie wohnte der Medienorientierung bei.

Die Geschichte des somalischen Nomadenmädchens, das als Dreijährige beschnitten wurde, als 13-Jährige vor der Zwangsheirat mit einem alten Mann floh und später zum Topmodel wurde, berührt auf der ganzen Welt. Heute kämpft Waris Dirie mit der von ihr gegründeten «Desert Flower Foundation» gegen die Genitalverstümmelung.

Waris Dirie, Topmodel und Autorin des Millionen-Bestsellers «Wüstenblume» am Donnerstag in St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 7. März 2019)

Waris Dirie, Topmodel und Autorin des Millionen-Bestsellers «Wüstenblume» am Donnerstag in St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 7. März 2019)

Das Theater St.Gallen macht die Aschenputtel-Geschichte nun zu einem Musical. Es soll am 22. Februar 2020 uraufgeführt wird. Waris Dirie selbst war es, die seit längerer Zeit auf der Suche nach einem Musical-Produzenten gewesen sei, sagte Werner Signer, Direktor des Theaters St.Gallen, am Donnerstag vor den Medient.

Waris Dirie am Donnerstagvormittag in der St.Galler Lokremise. (Bild: Michel Canonica - 7. März 2019)

Waris Dirie am Donnerstagvormittag in der St.Galler Lokremise. (Bild: Michel Canonica - 7. März 2019)

Zwei Szenen aus dem Musical, dessen Cast im Herbst bekannt gegeben wird, wurden am Donnerstag von einer Sängerin und den Musical-Machern Uwe Fahrenkrog-Petersen (Musik) und Frank Ramond (Songtexte) vorgespielt.  Waris Dirie hörte gespannt zu und klatschte begeistert in die Hände. «Ich kann nicht vergessen, was mir angetan wurde. Aber ich lebe noch», sagte sie. Indem sie ihre Geschichte immer wieder erzähle, wolle sie andern Opfern Mut machen.

Donnerstag, 7. März - 11:55 Uhr

Ein englischer Sir erklärt an der Uni seine Kunst

Tony Craggs Skulptur «Early Forms» befindet sich seit 1996 beim Weiterbildungszentrum der HSG in St.Gallen. (Bild: PD)

Tony Craggs Skulptur «Early Forms» befindet sich seit 1996 beim Weiterbildungszentrum der HSG in St.Gallen. (Bild: PD)

(rbe) «Warum Skulptur?» So heisst der Titel des Referats, das der englische Künstler Tony Cragg am Freitag an der Universität St.Gallen halten wird. Zu erwarten ist ein spannender, zugänglicher Vortrag, denn der englische Künstler ist dem Vernehmen nach ein witziger und sympathischer Mensch. Er spricht zudem perfekt Deutsch, da er seit den 1970er-Jahren in Wuppertal lebt.

Mit St.Gallen ist Cragg seit mehr als 20 Jahren verbunden. Seine Bronze-Skulptur «Early Forms» befindet sich seit 1996 beim Weiterbildungszentrum der HSG. Er ist nicht nur ein international erfolgreicher Bildhauer und Grafiker. Er trägt auch den Titel «Commander of the British Empire» und darf sich als solcher offiziell «Sir» nennen. Der Vortrag findet am Freitag, 17.15 Uhr, im Raum 01-U121 statt. Dieser befindet sich im Techniktrakt des HSG-Hauptgebäudes.

Donnerstag, 7. März - 11:02 Uhr

Balkon an der Fluhrofstrasse fängt Feuer - Ursache war glühende Zigarettenasche

(stapo/seh) Am Mittwoch brannte es auf einem Balkon an der Flurhofstrasse, schreibt die Stadtpolizei St.Gallen in einer Mitteilung. Auslöser für das Feuer war noch nicht verglühte Zigarettenasche, die den gelagerten Karton in Brand setzte. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen löschen, Personen wurden keine verletzt.

Die Zigarettenasche setzte den Altkarton auf dem Balkon in Brand. (Bild: Stapo SG)

Die Zigarettenasche setzte den Altkarton auf dem Balkon in Brand. (Bild: Stapo SG)

Am Mittwochabend um 22 Uhr rauchte ein Bewohner an der Flurhofstrasse in St.Gallen auf seinem Balkon eine Zigarette. Dabei fiel die noch glühende Asche zu Boden - Ursache dürfte der heftig wütende Sturm gewesen sein.

Der Balkon wurde in Mitleidenschaft gezogen - wie teuer der Schaden ausfällt, ist noch unklar. (Bild: Stapo SG)

Der Balkon wurde in Mitleidenschaft gezogen - wie teuer der Schaden ausfällt, ist noch unklar. (Bild: Stapo SG)

Nachdem der Bewohner wieder in die Wohnung zurückkehrte, fing der auf dem Balkon gelagerte Karton an zu brennen. Ein Nachbar bemerkte das Feuer und alarmierte die Berufsfeuerwehr St.Gallen. Diese konnten den Brand löschen und die Liegenschaft entlüften. Am Gebäude entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.

Donnerstag, 7. März - 9:55 Uhr

Auch der Hauseigentümer-Verband  fordert raschen Ausbau der S-Bahn in der Stadt St.Gallen

Ein Zug der S-Bahn im Bahnhof Bruggen. (Bild: Ralp Ribi - 3. September 2018)

Ein Zug der S-Bahn im Bahnhof Bruggen. (Bild: Ralp Ribi - 3. September 2018)

(pd/vre) Nach dem VCS kritisiert auch der Hauseigentümer-Verband (HEV) Stadt St.Gallen die Schlüsse, die der Kanton aus einer Studie über den Ausbau der S-Bahn in der Kantonshauptstadt gezogen hat. Dieser müsse bei den Prioritäten im öffentlichen Verkehr dem Wohnstandort und der Entwicklung der Region St.Gallen endlich die nötige Beachtung schenken, fordert der HEV: «Die Versäumnisse bei der S-Bahn St.Gallen sind rascher zu beheben.»

Das vom Kanton 2013 eingeführte S-Bahn-Konzept dürfe mit Blick auf die St.Galler Stadtquartiere Winkeln, Bruggen und Haggen «ohne Erröten» als Flickwerk bezeichnet werden, findet der HEV. Der Verband fordert den Kanton auf, dagegen schnell zu handeln und mit Massnahmen nicht bis 2030 zuzuwarten. Die vom Kanton, der Regio und der Stadt in Auftrag gegebene S-Bahn-Studie zeige, dass mit relativ geringen Investitionen ein Viertelstundentakt bei den Stadtbahnhöfen im Westen erreicht werden könne.

Busse seien aufgrund der langgezogenen städtischen Talsohle keine Alternative zur schnellen S-Bahn. Die Hinhalte- und Verzögerungstaktik des Kantons in der S-Bahn-Frage müsse auch daher ein Ende haben. Und in die Berechnung der Netto-Mehrkosten eines S-Bahn-Ausbaus müssten auch Sparpotenziale bei parallel geführten Buslinien einfliessen, fordert der HEV.

Mittwoch, 7. März - 8:55 Uhr

Gruppe Stägestadt St.Gallen zeigt Filmszenen: Klassiker, die auf Treppen spielen

Liebhaberinnen und Liebhaber von öffentlichen Treppen sowie Filmfreunde müssen sich den Termin vom Montag, 18. März, 18.30 Uhr, rot im Kalender anstreichen. Dann präsentieren die Gruppe Stägestadt St.Gallen und die Kantonsbibliothek im Raum für Literatur an der St.-Leonhard-Strasse 40 den öffentlichen Anlass «Treppen im Film».

Die grosse Freitreppe in der russischen Hafenstadt Odessa ist aufgrund der darauf spielenden Szenen aus «Panzerkreuzer Potemkin» in die Filmgeschichte eingegangen. (Bild: Wikipedia - um 1900)

Die grosse Freitreppe in der russischen Hafenstadt Odessa ist aufgrund der darauf spielenden Szenen aus «Panzerkreuzer Potemkin» in die Filmgeschichte eingegangen. (Bild: Wikipedia - um 1900)

Andreas Stock vom Kinok, Kay Kröger vom Cinéclub und der Historiker Peter Müller präsentieren und kommentieren dabei 15 bis 20 kürzere Filmausschnitte zum Thema. Darunter werden - natürlich - die Treppenszenen aus dem Klassiker «Panzerkreuzer Potemkin» von Sergei Eisenstein oder Ausschnitte aus Thrillern von Alfred Hitchcock sein.

Der öffentliche Anlass vom 18. März dauert rund 75 Minuten. Der Eintritt dazu ist gratis.

Zur Stägestadt St.Gallen

Mittwoch, 6. März - 14:14 Uhr

Unfallstatistik 2018 der Stadtpolizei St.Gallen: Mehr Unfälle und mehr Verletzte, aber keine Toten

(ren) Die Verkehrsunfälle auf St.Galler Strassen haben 2018 zugenommen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist auch die Zahl verletzter Personen höher. Einen deutlichen Anstieg hat die Polizei bei alkoholisierten Lenkern verzeichnet. Dies zeigt die Jahresstatistik 2018 der Stadtpolizei.

Voll gegen den Pfosten auf der grossen Kreuzung in St.Fiden: Einer der 531 Unfälle, die die Stadtpolizei St.Gallen 2018 registriert hat. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 28. Oktober 2018)

Voll gegen den Pfosten auf der grossen Kreuzung in St.Fiden: Einer der 531 Unfälle, die die Stadtpolizei St.Gallen 2018 registriert hat. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 28. Oktober 2018)

Die Stadtpolizei St.Gallen registrierte im vergangenen Jahr insgesamt 531 Unfälle – das sind 49 mehr als 2017. Insgesamt wurden 213 Personen verletzt, das sind 24 Personen mehr als im Vorjahr. Wie 2017 kam es auch im Jahr 2018 zu keinem Verkehrsunfall mit Todesopfern, wie es in der Jahresstatistik heisst.

Zu den vier häufigsten Unfallursachen zählten 2018 das Missachten der Vortrittsregelung, mangelnde Aufmerksamkeit, Fahren in nicht fahrfähigem Zustand sowie nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit. Letztere Unfallursache nahm etwas ab. Dafür gab es einen Anstieg bei den anderen Ursachen.

Weiter zeigt die Statistik, dass die Stadtpolizei 2018 im Vergleich zu den Vorjahren mehr Personen in nicht fahrfähigem Zustand angehalten hat. Die Zahl dieser Fälle nahm um 34 auf 196 zu. Es wurden mehr alkoholisierte Personen, weniger Personen unter Drogeneinfluss sowie etwa gleich viele Personen mit Mischkonsum (Alkohol und Drogen) angehalten als 2017.

Mittwoch, 6. März - 12:23 Uhr

Roger Etter zum dritten Mal in Serie zum besten Fahrlehrer des Kantons St.Gallen gewählt

(pd/vre) Die Autotheorie-App «iTheorie Premium» hat 40'000 Fahrschülerinnen und Fahrschüler des Jahres 2018 eingeladen, ihre Lehrerinnen und Lehrer zu beurteilen. 9'000 von ihnen haben schweizweit geantwortet.

Roger Etter, bester Fahrlehrer im Kanton St.Gallen 2016, 2017 und 2018. (Bild: PD)

Roger Etter, bester Fahrlehrer im Kanton St.Gallen 2016, 2017 und 2018. (Bild: PD)

Für den Kanton St.Gallen wurde Roger Etter von der Star-Drive-Fahrschule an der Langgasse in St.Gallen zum besten Fahrlehrer gewählt. Er hat den kantonalen Titel zum dritten Mal in Folge gewonnen. Im gesamtschweizerischen Klassement landete Etter auf Platz 35.

Eine Fahrlehrerin aus der Stadt landete in der Wertung für den Kanton St.Gallen ebenfalls auf dem Siegertreppchen: Simone Toff von der Fox-Fahrschule an der Kräzernstrasse in Winkeln wurde Dritte. Gesamtschweizerisch erreichte sie den 73. Platz.

Mittwoch, 6. März - 11:49 Uhr

Wohnungstür aufgebrochen und Bargeld gestohlen

(kapo/vre) Am Dienstag haben Einbrecher in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr eine Wohnung an der St.-Jakob-Strasse in St.Gallen heimgesucht. Sie brachen gemäss Mitteilung der Kantonspolizei die Wohnungstür auf und verschafften sich Zutritt zu den Räumen. Daraus stahlen sie Bargeld; wie gross die Beute ausfiel, ist noch unbekannt. An der Wohnungstür entstand Sachschaden von mehreren Hundert Franken.

Mittwoch, 6. März - 11:09 Uhr

Schüler und Lehrer in den Engelwies-Schulhäusern werden von einer bakteriellen Hautinfektion geplagt

(sk/seh) Während der letzten Monate sei es bei einigen Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrkräften in den Schulhäusern im Engelwies zu einer bakteriellen Hautinfektion gekommen. Das schreibt die Stadt am Mittwoch in einem Communiqué.

Das Bakterium hat Resistenzen gegenüber verschiedenen Antibiotika entwickelt. (Bild: Matthias Hiekel/KEY)

Das Bakterium hat Resistenzen gegenüber verschiedenen Antibiotika entwickelt. (Bild: Matthias Hiekel/KEY)

Im Verlauf der vergangenen Monate haben sich Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte der Engelwies-Schulhäuser mit dem sogenannten MRSA-Bakterium angesteckt. Die Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden darüber bereits informiert. Bei MRSA handelt es sich um das Bakterium Staphylococcus aureus, das Resistenzen gegenüber verschiedenen Antibiotika entwickelt hat. Meistens treten nach Kontakt mit MRSA-Bakterien keine Komplikationen auf. Im Falle einer Infektion sind in den meisten Fällen Haut- und Weichteile betroffen. Diese Infektionen können in der Regel gut mit Antibiotika behandelt werden und heilen dann auch problemlos ab.

Wie andere Bakterien wird auch MRSA über Körperkontakt übertragen: über Hände, beim Turnen, selten aber auch über Gegenstände. Ist Letzteres der Fall kann es zu einer Häufung von Infektionen kommen. Durch einfache Hygienemassnahmen wie regelmässiges Händewaschen kann das Infektionsrisiko anderseits auch stark eingedämmt werden. Der Schulbetrieb wird gemäss Mitteilung nicht beeinflusst. Bei einer Infektion und Therapie sei der Schulbesuch weiter möglich, wenn die Wunde abgedeckt sei.

Damit neue Übertragungen verhindert werden können, ist es gemäss Mitteilung der Stadt aber wichtig, Infektionen schnell zu erkennen und korrekt zu behandeln. Eltern, die bei ihren Kindern und Jugendlichen Veränderungen an der Haut mit Rötung, Eiter oder Pusteln feststellen, sollten dies dem Haus- oder Kinderarzt sowie der Lehrerin oder dem Lehrer melden.

Mittwoch, 6. März - 9:09 Uhr

Die Ständeratswahl live im Pfalzkeller verfolgen

Bei kantonalen Wahlen ist der Pfalzkeller unter dem Regierungsgebäude in St.Gallen immer ein beliebter Treffpunkt für Politiker, Medienleute und andere Interessierte. (Bild: Michael Canonica - 28. Februar 2016)

Bei kantonalen Wahlen ist der Pfalzkeller unter dem Regierungsgebäude in St.Gallen immer ein beliebter Treffpunkt für Politiker, Medienleute und andere Interessierte. (Bild: Michael Canonica - 28. Februar 2016)

(SK/vre) Am Wochenende wird im Kanton St.Gallen der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Karin Keller-Sutter (FDP) im Ständerat gewählt. Der Kanton betreibt dazu am Sonntag im Pfalzkeller in St.Gallen ein öffentliches Wahlzentrum. Geöffnet ist es ab 11.45 Uhr.

Mit ersten Resultaten rechnen die Verantwortlichen des Kantons um 12 Uhr. Voraussichtlich um 13 Uhr sollte das Schlussresultat vorliegen. Damit wird klar sein, ob es einer der sieben Kandidierenden im ersten Wahlgang das absolute Mehr geschafft hat oder ob ein zweiter Wahlgang nötig wird. 

Mittwoch, 6. März - 8:49 Uhr

Funkensonntag in St.Gallen: Der Böögg brennt wieder auf der Wiese vor der Tonhalle

Der Funkensonntag ist in der ganzen Ostschweiz eine Tradition. Im Bild der Funken auf dem Unteren Brühl in St.Gallen von 2015. (Bild: Ralph Ribi - 22. Februar 2015)

Der Funkensonntag ist in der ganzen Ostschweiz eine Tradition. Im Bild der Funken auf dem Unteren Brühl in St.Gallen von 2015. (Bild: Ralph Ribi - 22. Februar 2015)

(vre) Am kommenden Sonntagabend wird auch auf dem Unteren Brühl in St.Gallen der Winter symbolisch vertrieben. Punkt 19 Uhr wird der Holzstoss angezündet, auf dem traditionellerweise eine mit Feuerwerkskörpern geladene Strohpuppe verbrannt wird. Je rascher dieser Böögg verbrennt, desto schneller wird es Frühling.

Der Funken wird am kommenden Sonntag, punkt 19 Uhr, angezündet. Bereits ab 18.30 Uhr gibt's auf der Wiese vor der Tonhalle Verpflegung vom Grill und Getränke. Sie werden von den Jugendlichen von Blauring und Jungwacht Heiligkreuz vorbereitet und verkauft.

Mittwoch, 6. März - 8:13 Uhr

Lesebühne Tatwort: 62. Ausgabe mit André Herrmann und «Protokoll»-Geschichten

(pd/vre) Diesen Sonntag, 20 Uhr, findet in der Süd-Bar am Oberen Graben 3 in St.Gallen wieder eine Ausgabe der Lesebühne Tatwort statt. Es ist die 62. Geboten wird wie üblich bein Sonntagabendanlass eine wilde Mischung aus Live-Literatur, Satire, Comedy und Slam Poetry.

Die erste Ausgabe von Tatwort fand vor bald acht Jahren in der Baracca-Bar statt. (Bild: Michel Canonica - 10. Oktober 2011)

Die erste Ausgabe von Tatwort fand vor bald acht Jahren in der Baracca-Bar statt. (Bild: Michel Canonica - 10. Oktober 2011)

Diesmal geht's bei Tatwort ums Thema «Protokoll». Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen dazu mit den vom Publikum im Februar vorgeschlagenen und gezogenen Begriffen «Emphase», «Pleonasmus» und «Defenestration» einen möglichst unterhaltsamen und passenden Text verfassen und vortragen.

Gast am 62. Tatwort ist Schriftsteller und Comedy-Autor André Herrmann. Er gehörte zu den Gründern der Lesebühne «Schkeuditzer Kreuz» in Leipzig sowie «Fuchs & Söhne» in Berlin. Er war zudem Teil des legendären Team Totale Zerstörung, das 2011 und 2012 die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften gewann. Heute konzipiert und schreibt er Comedy-Programme fürs Fernsehen.

Zum Vorverkauf

Dienstag, 5. März - 19:59 Uhr

Schnitzelbank-Duo Lästerzungen hört auf: Viel Lob, Standing Ovations und Abschiedsrituale

(vre) Für alt CVP-Regierungsrat Martin Gehrer und Sohn Cyril ist die Fasnacht 2019 der letzte Auftritt als Schnitzelbank-Duo Lästerzungen. Martin Gehrer, früher mit Bruder Leo und seit einigen Jahren mit Sohn Cyril unterwegs, hört nach 27 Jahren als Schnitzelbänkler auf. Sehr zum Bedauern vieler Stadtsanktgaller Fasnächtlerinnen und Fasnächtler.

Die «La Verità»-Gäste am Dienstagabend bei der Verabschiedung der Lästerzungen. (Bild: PD/Astrid Kuhn - 5. März 2019)

Die «La Verità»-Gäste am Dienstagabend bei der Verabschiedung der Lästerzungen. (Bild: PD/Astrid Kuhn - 5. März 2019)

Etwas ganz Spezielles hat sich zum Abschied der Lästerzungen auch Astrid Kuhn vom «La Verità» im Gewölbekeller des Hauses «Zur Wahrheit» am Gallusplatz einfallen lassen. Das Markenzeichen der Lästerzungen sind speziell für jeden Vers präparierte Zeitungsseiten. Wirtin Kuhn hatte ebenfalls solche Seiten vorbereitet, die die Gäste dem Duo am Dienstagabend beim letzten Auftritt im Lokal entgegenhielten. «Mir werdet Euch vermisse und säged danke für 27 Johr Läschterzunge. Schö gsi, tschüss, da wärs», war darauf zu lesen.

Die Lästerzungen, deren Verse schon immer mit zu den besten der St.Galler Stadtfasnacht gehört hatten, wurden bei jedem Auftritt seit dem Schmutzigen Donnerstag frenetisch gefeiert. An den Fasnachtsabenden in der Kellerbühne und in den Fasnachtsbeizen gab's viel Applaus und immer wieder auch Standing Ovations.

Dienstag, 5. März - 18:51 Uhr

Michael Elsener setzt an der St.Galler Stadtfasnacht das Verhüllungsverbot durch

(vre) Nachdem das Stimmvolk des Kantons St.Gallen im vergangenen Herbst ein Verhüllungsverbot (primär gegen Burkaträgerinnen) erlassen hat, lag die Idee eigentlich auf der Hand: Comedian Michael Elsener war für seine satirische Sonntagabendsendung «Late Update» am Schmutzigen Donnerstag in der St.Galler Altstadt unterwegs und versuchte, Fasnächtlerinnen und Fasnächtler ihre Verhüllung abzunehmen.

«Kantonspolizist» Michael Elsener biss bei einem Demaskierungsversuch beim St.Galler Pandabären auf Granit. (Screenshot: Reto Voneschen - 5. März 2019)

«Kantonspolizist» Michael Elsener biss bei einem Demaskierungsversuch beim St.Galler Pandabären auf Granit. (Screenshot: Reto Voneschen - 5. März 2019)

Diese nahmen's gelassen; die meisten ordneten den von einem Filmteam begleiten «Kantonspolizisten» und seine Begleiterin als das ein, was es war: ein Scherz. Einzelne stellten vor laufender Kamera auf stur und weigerten sich mitzumachen. Darunter war der jugendliche Träger einer Panda-Maske in der Neugasse: «Vorname? Panda. Name? Bär.»

Zum Stadt- oder Fasnächtlergespräch wurde Michael Elsener aufgrund seiner Aktion während der Fasnacht jedenfalls nicht. Dafür fehlt seiner noch jungen Sendung vermutlich die Reichweite, die die Vorgänger Giacobbo/Müller zuletzt hatten. Peinlich berührte einzelne Städter allerdings das Verhalten zweier Seniorinnen, die Elsener übereifrig bei der Enthüllung (fasnächtlicher) Burkaträgerinnen zur Hand gingen.

Zur Homepage von Michael Elsener

Zum Fasnachtsclip auf Instagram

Dienstag, 5. März - 17:24 Uhr

Olma mit neuer Herbstveranstaltung: 30 Brauereien erwarten an zwei Tagen rund 6000 Bierliebhaber

Biertrinker am Konstanzer Oktoberfest. (Bild: Reto Martin - 28. September 2018)

Biertrinker am Konstanzer Oktoberfest. (Bild: Reto Martin - 28. September 2018)

(vre) Am 20. und 21. September führen die Olma-Messen erstmals ein Bierfestival auf dem St.Galler Messegelände durch. Am «Bierprobier» werden 30 Brauereien ihre Produkte präsentieren. Erwartet werden zum Anlass gemäss Mitteilung vom Dienstag 6'000 Bierliebhaberinnen und Bierliebhaber. Er soll künftig jedes Jahr als «eigenständiges Bierfestival für die Ostschweiz» durchgeführt werden.

Das Signet des «Bierprobier».

Das Signet des «Bierprobier».

Das «Bierprobier» funktioniert ähnlich wie die griechischen Touristen-Weinfeste: Jede Besucherin und jeder Besucher mietet sich ein Glas und kann sich danach durch die ganze Breite des Bierangebotes probieren. Brauer geben dazu Einblick in die Geheimnisse ihrer Braukunst und Produkte. Dazu gibt's ein Festivalrestaurant, ein zum Bier passendes Essensangebot und Musik. Neue Bier-Lieblinge können direkt im Festival-Biershop gekauft werden.

Mit dem Bierfestival wollen die Olma-Messen an die vermutlich über 1200 Jahre alte Bierkultur im alten Kloster St.Gallen anknüpfen - und diese Tradition weiterpflegen. Das «Bierprobier» versteht sich zudem als regionale Vermarktungsplattform für das Bier. Der Brauereibranche und der Brauereiszene soll damit die Möglichkeit geboten werden, «Bier als Genussmittel bekannter zu machen».

Zu den Details des «Bierprobier»

Dienstag, 5. März - 14:03 Uhr

Die Stadtpolizisten Roger Spirig und Thomas Christen sind neu auf Instagram und Facebook

Instagram-Profil von Polizist Thomas Christen. (Screenshot: Seraina Hess - 5. März 2019)

Instagram-Profil von Polizist Thomas Christen. (Screenshot: Seraina Hess - 5. März 2019)

(seh) Zwei St.Galler Stadtpolizisten sind ab sofort in den sozialen Medien unterwegs: Roger Spirig und Thomas Christen posten auf Facebook und Instagram Episoden aus ihrem Arbeitsalltag. Die Idee hinter den Social-Media-Polizisten sei, «mehr Bürgernähe und Vertrauen herzustellen», zitiert am Dienstag «20 Minuten» Stapo-Mediensprecher Dionys Widmer.

Im Umgang mit den beiden Plattformen angelernt wurden die beiden Polizisten durch die Kommunikationsabteilung der Stadtpolizei. Denn auf Instagram und Facebook ist Vorsicht geboten: So dürfen Persönlichkeitsrechte Dritter nicht verletzt oder Details aus Polizeiakten nicht bekannt gegeben werden.

Die Bilder eines Polizeieinsatzes im Kybunpark oder einer herrenlosen Landschildkröte scheinen zu gefallen: Thomas Christens Instagram-Profil (staposgchristen) zählt am Dienstagmittag schon über 520, jenes von Roger Spirig (staposgspirig) knapp 600 Abonnenten.

Dienstag, 5. März - 13:55 Uhr

Maschinen für über 10'000 Franken gestohlen

(kapo/vre) Am vergangenen Wochenende, in der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen, haben Diebe eine Baustelle an der Bernhardswiesstrasse in St.Gallen heimgesucht. Sie wuchteten die Türe eines Baucontainers auf und stahlen daraus verschiedene Handwerksmaschinen. Der Wert ihrer Beute beläuft sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Dienstag auf über 10'000 Franken.

Dienstag, 5. März - 13:51 Uhr

Laichwanderung der einheimischen Amphibien: Jetzt feiern die Frösche wieder Hochzeit

Grasfrösche inmitten von Laichballen in einem Weiher bei Abtwil. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 5. März 2019)

Grasfrösche inmitten von Laichballen in einem Weiher bei Abtwil. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 5. März 2019)

(vre) Die Laichwanderung von Grasfröschen, Erdkröten und Molchen ist in den tieferen Lagen der Region St.Gallen schon in vollem Gang. Die Hüpfer wandern derzeit zu den Gewässern, in denen sie selber vor Jahren als Kaulquappe aus dem Ei geschlüpft sind.

In den höheren Lagen sind die Temperaturen in der Dämmerung teils noch etwas tief, so dass die Tiere noch nicht in Massen unterwegs sind. Die St.Georgen-Strasse entlang des Wenigerweiers ist mit Rücksicht auf diese Tiere von 18 Uhr bis 7 Uhr morgens gesperrt.

Während die Weibchen der Erdkröten nach der Paarung unauffällige lange Bänder mit Eiern um Wasserpflanzen wickeln, fällt der Laich von Grasfröschen sofort auf: Es handelt sich um Ballen mit Hunderten und Tausenden von Eiern. Daraus schlüpfen die Kaulquappen (im Volksmund Rossnägel) und entwickeln sich bis Frühsommer vom Wasserlebewesen zum Lungenatmer.

Zur Froschrettung des Naturschutzverein Stadt St.Gallen

Dienstag, 5. März - 13: 49 Uhr

Bergclub St.Gallen auf den Spuren von Ueli Brägger 

Am Samstag, 16. März, wandert der Bergclub St.Gallen im Toggenburg. Die Tour führt auf den Spuren von Ueli Brägger. Sie führt über Grueben und Krinau nach Dreischlatt zum Haus, wo der «arme Mann im Toggenburg» seine Jugendjahre verbrachte. Treffpunkt zur Wanderung ist um 8.20 Uhr beim Hauptbahnhof St.Gallen, Rückkehr um spätestens 16.30 Uhr. Die Wanderzeit beträgt vier Stunden. Infos und Anmeldung bis 15. März bei Albert Germann (071'377'17'29 oder germann.albert@bluewin.ch).

Zum Bergclub St.Gallen

Dienstag, 5. März - 13:42 Uhr

Die Velosaison steht in den Startlöchern – und die Velobörsen in der Region St.Gallen auch

(vre) Auch wenn die Wetterlage wieder etwas unbeständiger ist, mit den milderen Temperaturen und den längeren Tagen steigt bei vielen die Lust aufs Velofahren. Denjenigen, die günstig einen neuen Drahtesel brauchen, bieten ab März zahlreiche Velobörsen landauf, landab meist gebrauchte Velos zu fairen Preisen an. Wer das eigene Zweirad verkaufen möchte, kann dies dort ebenfalls tun.

Velobörsen und Veloflohmärkte boomen seit einigen Jahren. (Bild: Reto Voneschen - 25. April 2015)

Velobörsen und Veloflohmärkte boomen seit einigen Jahren. (Bild: Reto Voneschen - 25. April 2015)

Ab sofort sind im Online-Kalender von Pro Velo zahlreiche Velobörsen aufgeschaltet; die Liste deckt die ganze Schweiz ab und reicht terminlich von Frühling bis Herbst. Die darin aufgeführten Veranstaltungen werden oft von regionalen Filialen von Pro Velo oder anderen Vereinen durchgeführt. Für die Region St.Gallen weist der Pro-Velo-Kalender ebenfalls mehrere Börsen aus.

Die erste findet am 30. März, 8 bis 16 Uhr, in Winkeln statt. Der Veloflohmarkt wird von der Männerriege auf dem Areal von Schläpfer Altmetall an der Schoretshuebstrasse 23 organisiert. Weitere Börsen im Kanton St.Gallen finden sich im Kalender an jenem Wochenende in Wattwil und Sargans.

Am 27. April dann bietet das Fürstenland gleich zwei Velobörsen: Eine von 10 bis 11.30 Uhr beim Schulhaus Grund in Flawil, eine von 8 bis 12 Uhr beim Rathaus in Wil. Am gleichen Wochenende findet allerdings auch die grösste Börse der Region statt, die im Pro-Velo-Kalender noch nicht eingetragen ist: Der Veloflohmarkt des VCS unter dem St.Galler Waaghaus. Er ist auf Samstag, 27. April, 9 bis 12.30 Uhr, terminiert.

Zur Checklist für Käufe an der Velobörse oder am Veloflohmarkt

Dienstag, 5. März - 11:00 Uhr

Frauentag in St.Gallen: Blumen, Frauenfilme und gratis ins Museum

(vre) Am Freitag ist internationaler Frauentag. Er wird wie jedes Jahr auch in der Stadt St.Gallen begangen. Im St.Galler Frauentagkomitee zusammengeschlossene Frauenorganisationen führen ab 16.30 Uhr auf dem für diesen Tag umbenannten Bärinnenplatz die traditionelle Frauenbar samt Mimosenverteilung durch. Charlotte Weniger (Saxophon) und Susanne Scheier (Gitarre) begleiten die Aktion musikalisch.

Internationaler Frauentag 2018: Andrea Hornstein von der Politischen Frauengruppe (PFG) verteilt auf dem Bärinnenplatz Mimosen an Passantinnen. Der Brauch stammt aus dem Süden, wo die Mimosen eine er ersten Blumen ist, die im Frühling üppig blüht. (Bild: Michel Canonica - 8. März 2018)

Internationaler Frauentag 2018: Andrea Hornstein von der Politischen Frauengruppe (PFG) verteilt auf dem Bärinnenplatz Mimosen an Passantinnen. Der Brauch stammt aus dem Süden, wo die Mimosen eine er ersten Blumen ist, die im Frühling üppig blüht. (Bild: Michel Canonica - 8. März 2018)

Ab 18.30 Uhr gibt's einen Frauenabend in der Grabenhalle - mit Essen, ab 19.30 mit Vorträgen und Diskussion sowie einer Silent Disco. Auf dem Programm stehen ein «Stop Hate Speech» von Sophie Achermann von der Alliance F und der Vortrag «Diskriminierung und Sprachhandeln» von Philosophin Deborah Mühlebach.

Einen Frauentag führt  auch das Kinok in der Lokremise durch. Das St.Galler Studiokino zeigt am Freitag ausschliesslich Frauenfilme: Um 14.30 Uhr startet die Serie mit «Astrid». Danach folgen um 17 Uhr «Female Pleasure», um 18.50 Uhr «RBG» (als Vorpremiere) und um 20.45 Uhr «The Wife».

Verschiedene Institutionen, darunter das Museum im Lagerhaus (geöffnet 14 bis 18 Uhr), schenken den Frauen am Freitag den Eintritt. Im Kunstmuseum (geöffnet 10 bis 17 Uhr) und in der Kunstzone in der Lokremise (geöffnet 13 bis 20 Uhr) kommt zum Gratiseintritt ein Kaffegutschein. Von 15 bis 17 Uhr spielt zudem das Trio IntoNation im Café des Kunstmuseums musikalische Häppchen von Balkan Folk über Blue Grass, Tango und Evergreens bis Klassik.

Dienstag, 5. März - 10:45 Uhr

Jahresbericht der Waldregion St.Gallen: Von Burglind, Herbststürmen und Borkenkäfern

(SK/vre) Mit dem Jahresbericht 2018 blickt die Waldregion St.Gallen auf ein bewegtes Waldjahr zurück. 2018 war gemäss Mitteilung der Staatskanzeli geprägt von Stürmen, Trockenheit und Borkenkäfer. Das Sturmtief Burglind anfangs Januar und die Stürme im Herbst haben im Wald Spuren hinterlassen. In der ganzen Waldregion, die von Wil übers Fürstenland und die Region St.Gallen bis an den Bodensee reicht, sind lokal Bäume umgestürzt oder abgebrochen.

Sturm Burglind knickte Anfang 2018 auch in den Wäldern der Ortsbürgergemeinde St.Gallen Bäume um, die dann Waldwege blockierten. (Bild: Urban Hettich - 5. Januar 2018)

Sturm Burglind knickte Anfang 2018 auch in den Wäldern der Ortsbürgergemeinde St.Gallen Bäume um, die dann Waldwege blockierten. (Bild: Urban Hettich - 5. Januar 2018)

Meist handelte es sich dabei um sogenannte Streuschäden. also um umgestürzte Einzelbäume. Es gab nur wenige flächige Schäden zu beklagen. Das in der Waldregion angefallene Sturmholz von knapp 13’500 Kubikmetern entspricht in etwa 18 Prozent einer Jahresnutzung. Im Vergleich zu den Jahrhundertstürmen Vivian (1990) und Lothar (1999) sind die Waldeigentümer im nördlichen Teil des Kantons St.Gallen 2018 mit einem blauen Auge davongekommen.

Ein Borkenkäfer. (Bild: Winfried Rothermel/KEY)

Ein Borkenkäfer. (Bild: Winfried Rothermel/KEY)

Um dem Borkenkäfer möglichst wenig Brutmaterial zu bieten, wurden im vergangenen Jahr insbesondere die umgekippten Fichten schnellst möglich aufgerüstet (rund 6’000 Kubikmeter Holz). Die Borkenkäferpopulation hat in den letzten Jahren wegen der langanhaltenden Trockenheit und den diversen Sturmereignissen in der St.Galler Waldregion 1 zugenommen, und damit auch das alljährlich anfallende Käferholz. Insgesamt wurde 2018 88'040 Kubikmeter Holz aus den Wäldern zwischen Wil St.Gallen und Rorschach genutzt.

Zur Waldregion St.Gallen

Montag, 4. März - 20:55 Uhr

Pro Velo St.Gallen gründet eine Velopolo-Gruppe: Erstes Training am Mittwoch

Pro Velo ist die Schweizer Lobby der Velofahrerinnen und Velofahrer. Die Organisation verfügt auch über eine Sektion in St.Gallen und Umgebung. Und sie hat einen überraschenden Plan: Sie will eine eigene Velopolo-Gruppe gründen. Am Mittwoch treffen sich Interessierte erstmals. Danach soll ein regelmässiges Treffen am ersten Mittwoch im Monat stattfinden.

Velopolo-Spieler in der ungarischen Hauptstadt Budapest. (Bild: Wikipedia - 20. April 2008)

Velopolo-Spieler in der ungarischen Hauptstadt Budapest. (Bild: Wikipedia - 20. April 2008)

Diesen Mittwoch ist der Treffpunkt die Velopolo-Halle im alten Güterbahnhof. Danach wird die Pro-Velo-Veloplo-Gruppe wahrscheinlich nach St.Georgen zügeln. Velo- oder Radpolo wird in der Stadt St.Gallen bereits seit 2009 gespielt. Die Sportart verbindet Elemente von Radball und Pferdepolo.

Die Teams von je zwei bis vier Velofahrern versuchen, den Ball mit einem Schläger mit langem Stiel ins gegnerische Tor zu treiben. Es ist erlaubt, den Ball mit den Rädern abzufangen. Lange Zeit wurde Velopolo fast ausschliesslich von Frauen in Sporthallen gespielt. Seit einigen Jahren erfreut sich Velopolo weltweit vor allem unter Velokurieren wachsender Beliebtheit. Hochburgen sind unter anderem New York, London oder München.

Zum Doodle fürs erste Velopolo-Training von Pro Velo St.Gallen

Montag, 4. März - 20:22 Uhr

13 neue Parkplätze beim Gaiserbahnhof können vorübergehend genutzt werden

Der neue Parkplatz beim Gaiserbahnhof. Wo früher die Züge Richtung Teufen, Gais und Appenzell abfuhren, stehen heute Autos und Velos. (Bild: Reto Voneschen - 3. März 2019)

Der neue Parkplatz beim Gaiserbahnhof. Wo früher die Züge Richtung Teufen, Gais und Appenzell abfuhren, stehen heute Autos und Velos. (Bild: Reto Voneschen - 3. März 2019)

(vre) Auf dem Gleisfeld vor dem Gaiserbahnhof, auf dem früher die Züge Richtung Teufen, Gais und Appenzell abfuhren, sind in den vergangenen Monaten Parkplätze entstanden, und zwar für Velos wie auch für Autos. Velofahrer können hier schon seit einiger Zeit ihre Drahtesel während maximal 48 Stunden anbinden. Autofahrer dürfen hier neuerdings ebenfalls für eine Stunde parkieren.

Die Parkiermöglichkeit ist allerdings nur provisorisch und vorübergehend. Wenn das Stadtsanktgaller Tiefbaumt voraussichtlich in ein paar Monaten damit beginnt, die St.Leonhard-Strasse stadtauswärts zu sanieren, entsteht auf der Asphaltfläche vor dem Gaiserbahnhof der Installationsplatz für diese Baustelle. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Parkplatz definitiv eingerichtet.

Vor dem Gaiserbahnhof sind derzeit 18 Parkfelder markiert. Fünf gelbe sind für die SBB und die Appenzeller Bahnen reserviert, 13 weisse sind für die Öffentlichkeit. Die Plätze sind von Montag bis Samstag tagsüber bewirtschaftet; eine Stunde Parkierzeit kostet zwei Franken. Zu- und Wegfahrt erfolgen über die St.Leonhard-Strasse, und zwar ausschliesslich in Fahrtrichtung stadtauswärts.

Die Parkplätze beim Gaiserbahnhof sind für Autofahrer gedacht, die im oder um den St.Galler Hauptbahnhof etwas zu erledigen haben. Die Hauptzufahrt für Motorisierte befindet sich mit der Neugestaltung des Bahnhofplatzes auf der Nordseite des Bahnhofs. In der Tiefgarage der Cityparking AG steht dafür sogar eine gedeckte Vorfahrt - ein sogenanntes «Kiss and Ride» - zur Verfügung.

Montag, 4. März - 19:33 Uhr

Gospel-Klassiker am nächsten Sonntag im Gottesdienst in der Linsebühl-Kirche

Gospel im Centrum in Aktion. (Bild: PD)

Gospel im Centrum in Aktion. (Bild: PD)

Am kommenden Sonntag, 10 Uhr, findet in der Linsebühl-Kirche ein Gottesdienst mit Gospel im Centrum und Pfarrer Stefan Lippuner statt. Dabei führt der Chor mit rund 150 Sängerinnen und Sängern unter Leitung von Thomas Dillenhöfer und Andreas Hausamann klassische Spirituals auf. Darunter sind «Deep River», «Down by the Riverside» oder «It’s me, oh Lord». Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes sind wie immer zum Mitsingen eingeladen.

www.gospelimcentrum.ch

Montag, 4. März, 10:56 Uhr

Stadtpräsident Thomas Scheitlin sitzt bei Akris an der Pariser Fashion Week in der ersten Reihe

(ghi)  An der Pariser Fashion Week steht die französische Hauptstadt ganz im Zeichen der Mode. Auch das St.Galler Label Akris präsentierte am Sonntag seine neue Kollektion – mit einem prominenten Gast aus der Heimat in der ersten Reihe.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin liess es sich nicht entgehen, die Kreationen von Chefdesigner Albert Kriemler live zu bestaunen. Die Show scheint Scheitlin gefallen zu haben: Sein Instagram-Foto versah er mit dem Hashtag #fantastic.

Montag, 4. März - 10:50 Uhr

Umfangreiche Bauarbeiten an der Lindenstrasse beim Kantonsspital

(sk/vre) Am Montag, 11. März, starten die Stadtwerke und das Tiefbauamt mit Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten an der Lindenstrasse beim Kantonsspital. Dadurch kann es gemäss Mitteilung der Stadt zeitweilig zu Behinderungen des Verkehrs kommen. Die Busse der VBSG-Linie 11 (Abacus-Platz) verkehren während der ganzen Bauphase bis September wie im Fahrplan vorgesehen. Die Haltestelle Spitalstrasse muss aber leicht verschoben werden.

In einem ersten Schritt erschliessen die Stadtwerke den Abschnitt der Lindenstrasse zwischen Steinach- und Splügenstrasse mit Fernwärme. Anschliessend folgen die Greith- und die Schlösslistrasse. Nach Abschluss dieser Arbeiten stellt das Tiefbauamt auf dem ersten Abschnitt zwischen Steinach- und Spitalstrasse die Fahrbahn und das Trottoir instand. Dabei werden die Randsteine und Beläge ersetzt. An der Bushaltestelle werden zudem die Haltekanten erhöht.

Montag, 4. März - 10:45 Uhr

Wenn Mitglieder der Stadtregierung referieren: Scheitlin zum Bodensee, Pappa zur Smart City

(vre) Mitglieder der St.Galler Stadtregierung haben eine volle Agenda. Nicht zuletzt, weil sie die Stadt bei vielen grossen, kleinen und ganz kleinen Veranstaltungen vertreten müssen. Heute Abend sind gleich zwei Mitglieder des Stadtrats referierenderweise im Einsatz: Stadtpräsident Thomas Scheitlin spricht im Rahmen einer HSG-Vorlesungsreihe über den Bodensee, Baudirektorin Maria Pappa diskutiert unter anderem mit Vertretern von Avenir Suisse über urbane Herausforderungen.

Der Bodensee bei Rorschach. (Bild: Urs Jaudas - 5. Dezember 2010)

Der Bodensee bei Rorschach. (Bild: Urs Jaudas - 5. Dezember 2010)

Thomas Scheitlins Auftritt findet von 18.15 bis 19.45 Uhr, im Hofkeller unter dem Regierungsgebäude statt. Der Eingang zum Kellerraum befindet sich am Südrand des Klosterplatzes beim Klosterhof 3. Der Auftritt findet im Rahmen der öffentlichen HSG-Vorlesung «Der Bodensee als Beziehungsraum» statt. Die Reihe geht der Rolle nach, die die Städte um den See im Herzen Europas gespielt haben und spielen.

Baudirektorin Maria Pappa hat vermutlich das härtere Los gezogen: Sie sitzt mit zwei Vertretern von Avenir Suisse, FDP-Ständeratskandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher und dem Blogger Marcel Baur ab 19 Uhr in der Militärkantine auf einem Podium. Es diskutiert nach einem Referat über die liberale Smart City über «Urbane Herausforderungen für den Ringkanton St.Gallen»

Montag, 4. März - 10:30 Uhr

Naturschutzverein will das Breitfeld erhalten: Resolution gegen Pferdesportzentrum

(seh) Der Verband Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) möchte auf dem Breitfeld ein Nationales Pferdezentrum Ostschweiz erstellen. Nur schon die Projektskizze hat eine Kontroverse ausgelöst. An seiner Hauptversammlung hat der Naturschutzverein Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS) jetzt einstimmig die Resolution «Das Breitfeld muss leben» beschlossen.

Blick übers Fussballstadion ins Breitfeld. Das Nationale Pferdesportzentrum soll an den Rand der grossen Wiese in der Mitte des Bildes zu stehen kommen. (Bild: Urs Bucher - 16. Januar 2019)

Blick übers Fussballstadion ins Breitfeld. Das Nationale Pferdesportzentrum soll an den Rand der grossen Wiese in der Mitte des Bildes zu stehen kommen. (Bild: Urs Bucher - 16. Januar 2019)

Sie richtet sich gegen das Projekt, das eine Reithalle mit Aussenplatz, einen Übungsplatz für Vierspänner und einen 10'000 Quadratmeter grossen Platz für Lastwagen vorsieht. Dazu kämen zwei Stallungen mit je 24 Pferdeboxen. Gemäss NVS-Vorstand existiert ein Beschluss der St.Galler Stadtregierung, der klar festhält, dass solche Baupläne auf dem Breitfeld nicht bewilligungsfähig ist.

Dem NVS sei in Zusammenhang mit Einspracheverfahren zugesichert worden, dass die grosse Wiese am östlichen Ende des Breitfelds nur für drei Grossveranstaltungen (Olma, CSIO und Open-Air-Festival) zeitweise zur Verfügung gestellt werde. Dies, weil es sich beim Breitfeld um ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung und gleichzeitig um ein für die ganze Region wichtiges Naherholungsgebiet handle.

Der Naturschutzverein Stadt St.Gallen und Umgebung will daher in diesem Gebiet «keine zusätzliche Beeinträchtigung mehr tolerieren». Es seine im Gegenteil Massnahmen zur ökologischen Aufwertung des ganzen Areals nötig: «Im Breitfeld ist nicht der einzelne Frosch entscheidend, sondern der Erhalt des ganzen Ökosystems.» In seiner Resolution fordert der NVS den St.Galler Stadtrat auf, Massnahmen zur Sicherung und ökologischen Aufwertung des Breitfelds zu treffen: «Auch der NVS ist bereit, dabei seinen Beitrag zu leisten.»

Montag, 4. März - 9:35 Uhr

Fasnachtspräsident zieht eine positive Bilanz: Friedlich und ohne schwere Zwischenfälle

(vre) Zwar geht auch die St.Galler Stadtfasnacht erst in der Dienstagnacht zu Ende. Erfahrungsgemäss sind die beiden letzten Tage aber eher etwas für Eingeweihte und Angefressene. Eine erste Bilanz der närrischen Tage mit Bruno Bischof, dem Präsidenten der Fasnachtsgesellschaft St.Gallen, ist daher am Platz.

Am grossen Fasnachtsumzug vom Sonntagnachmittag in der St.Galler Marktgasse. (Bild: Benjamin Manser - 3. März 2019)

Am grossen Fasnachtsumzug vom Sonntagnachmittag in der St.Galler Marktgasse. (Bild: Benjamin Manser - 3. März 2019)

In diesem Jahr ist Bischof wieder rundum zufrieden. Man könne erneut auf sehr friedliche Fasnachtstage zurückblicken. Es habe, und das sei das Wichtigste, keine schweren Zwischen- oder Unfälle gegeben, sagt der Präsident der Fansachtsgesellschaft. Die verschiedenen Anlässe seien gut gelaufen und auch der Publikumsaufmarsch sei im Schnitt gut bis sehr gut gewesen.

Bruno Bischof, Präsident der Fasnachtsgesellschaft St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 2. März 2014)

Bruno Bischof, Präsident der Fasnachtsgesellschaft St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 2. März 2014)

Grossen Anteil am Erfolg der diesjährigen Fasnacht habe das ideale Wetter gehabt, ist Bischof überzeugt: «In den entscheidenden Momenten war es trocken und frühlingshaft mild.» Man habe sich gerne im Freien aufgehalten. Das habe sich zwar negativ auf die Zahl der Besucherinnen und Besucher der Fasnachtsbeiz ausgewirkt, für die Gassen- und Quartierfasnacht sei das aber ideal gewesen.