Kommentar
Eine saubere Busflotte für die Stadt St.Gallen – das geht mit Dieselbussen nicht

42 Millionen Franken für neue VBSG-Busse sind kein Pappenstil. Trotzdem dürfte das Ja der Stadtsanktgaller Stimmberechtigten am 26. September deutlich ausfallen.

Luca Ghiselli
Luca Ghiselli
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Sämtliche Linien des VBSG-Netzes sollen elektrifiziert werden.

Sämtliche Linien des VBSG-Netzes sollen elektrifiziert werden.

Bild: Ralph Ribi

Mit Vorlagen wie der zweiten Etappe der VBSG-Flottenerneuerung ist es so: Sie mobilisieren niemanden wirklich – weder Befürworter noch Gegnerinnen. Zu klar scheint das prognostizierte Resultat, zu trocken die Materie. Es geht um Batteriegelenktrolleybusse. Das Wort allein kann demokratiemüde machen.

Aber es geht eben um mehr. Um 42 Millionen Franken Steuergelder, klar. Aber auch um Fortschritte in der städtischen Klimapolitik. Die grosse Mehrheit der Stimmberechtigten haben St.Gallen das Netto-null-Ziel bis 2050 gesetzt. Wie man es dreht und wendet: Das geht mit Dieselbussen nicht.

Die erste Etappe hat den Weg geebnet: Die St.Galler Busflotte kann schon bald komplett elektrisch werden. Das rettet zwar nicht die Welt. Aber es macht sie zumindest lokal ein bisschen besser.

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