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Weshalb Köbi Kuhn seine Autobiografie zuerst in Gossau vorstellte – und wie er von Barnettas Rücktritt erfuhr

Am Mittwoch stellt Köbi Kuhn seine Biografie in Zürich vor. Vor der Vernissage war er aber in Gossau zu Gast. Dort erzählte er Anekdoten aus seinem Leben – und von einem hiesigen Fussballer.
Perrine Woodtli
Köbi Kuhn und seine Co-Autorin Sherin Kneifl. (Bild: Hanspeter Schiess)

Köbi Kuhn und seine Co-Autorin Sherin Kneifl. (Bild: Hanspeter Schiess)

Es ist kurz vor 18 Uhr. Normalerweise schliesst die Gutenberg-Buchhandlung bald. Nicht an diesem Dienstagabend. Knapp 30 Leute haben sich im Laden versammelt. Mitten unter ihnen befindet sich Köbi Kuhn – Schweizer Fussball- und Trainerlegende. Er sitzt gelassen an einem Tisch und signiert ein Buch nach dem anderen. Sein Buch. Besser gesagt, seine Autobiografie.

Eigentlich findet die Buchvernissage erst am Mittwochabend in Kuhns Heimat Zürich statt. Dass «Köbi National» zuvor ausgerechnet in Gossau gelandet ist, erst recht noch am Welttag des Buches, ist Inhaber André Wigger zu verdanken. Jedes Jahr organisiert er an diesem speziellen Tag einen Anlass. Der Verein Buchstadt St.Gallen hat sich das gemeinsame Leitthema «Die Welt ist rund» ausgedacht. «Dabei dachte ich sofort an das runde Leder», sagt Wigger. Und da Köbi Kuhn seine Biografie herausbringt, konnte es besser nicht passen. «Ich habe ihn einfach angefragt.»

Stammgast im Zürcher Schuhgeschäft

Nebst Kuhn sind auch seine Co-Autorin Sherin Kneifl und seine Schwester nach Gossau gereist. Kuhn holte sich Kneifl ins Boot, da er «besser Fussball spielt, als schreibt». Kneifl liest einige Passagen aus dem Buch und erzählt, wie es für sie war, sich ein Jahr lang intensiv mit dem Leben Köbi Kuhns auseinanderzusetzen. Seine Schwester wiederum entlockt einige Schmunzler. So erzählt sie, dass die Kuhns früher Stammgäste waren in einem Zürcher Schuhgeschäft.

«Weil Köbi ständig in alles hinein tschuttete, waren seine Schuhe vorne immer kaputt.»

Kuhn grinst verschmitzt und zuckt mit den Schultern – so wie er es ständig tut.

Als die Besucher an der Reihe sind, fragt ein Mann, ob er sich an Fredy Scheiwiler, den Gossauer Fussballer, erinnere. «Selbstverständlich», sagt Kuhn. «Ein toller Spieler mit einem guten Charakter.» Ob er auch noch wisse, dass er ihn damals in einem Spiel gefoult habe. «Ja, ganz normal halt, oder.» Und von einem anderen Fussball-Liebhaber wird die Nati-Legende sogar mit Neuigkeiten überrascht. Als Kuhn erfährt, dass FCSG-Spieler Tranquillo Barnetta zurücktritt, lässt er sich erstaunt aufklären – und erzählt gleich eine Geschichte von jener Zeit, als der St.Galler unter ihm in der Nati kickte.

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