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Erste Veranstaltung innert zwanzig Minuten ausverkauft: Goldacher Kleinkunstbühne startet mit Erfolg ins Jubiläumsjahr

Das Team der Goldacher Kleinkunstbühne in der Aula hat das diesjährige Programm veröffentlicht. Der Programmverantwortliche spricht über den gelungenen Verkaufsstart und darüber, weshalb Kultur gerade in Goldach so beliebt ist.
Sheila Eggmann
Kleinkünstler Stefan Heuss stellt seine kreativen Erfindungen im März in der Aula vor. (Bild: PD)

Kleinkünstler Stefan Heuss stellt seine kreativen Erfindungen im März in der Aula vor. (Bild: PD)

«Kultur in der Aula» kommt frisch aus der Sommerpause. Was macht das Organisationsteam während der programmfreien Zeit?

Guido Schwalt: Auch im Sommer gibt es viel zu tun. Unser 14-köpfiges Team ist viel herumgereist. Wir haben uns mögliche Programme angeschaut, im In- und Ausland. Auch mussten wir die Saison vorbereiten, zum Beispiel die Website aktualisieren oder die Flyer gestalten.

Guido Schwalt, Programmverantwortlicher von «Kultur in der Aula»

Guido Schwalt, Programmverantwortlicher von «Kultur in der Aula»

Gestern ist der Vorverkauf für die 25. Saison gestartet.

Und wie! Der Abend mit Secondhand Orchestra war schon nach 20 Minuten ausverkauft.

Auch die Kulturpässe sind wie bereits in den letzten Jahren ausverkauft. Wieso läuft Kultur gerade in Goldach so gut?

So genau können wir uns das auch nicht erklären. Es zeigt aber, dass wir einen guten Job machen und die Leute uns vertrauen. Wir kennen inzwischen unser Publikum und umgekehrt. Das war natürlich nicht immer so. Anfangs haben wir etwa 30 Pässe pro Jahr verkauft. Jetzt sind es 240. Wir führen sogar Wartelisten für die Pässe.

Auf was achten Sie bei der Programmgestaltung?

Auf die Abwechslung. Wir berücksichtigen Schweizer und ausländische Künstler und Künstlerinnen. Auch achten wir bewusst darauf, Frauen mit ins Programm zu nehmen. Das ist allerdings nicht so einfach, denn in der Kleinkunst gibt es deutlich weniger Frauen als Männer.

Gibt es einen Act, den Sie unbedingt noch nach
Goldach holen wollen?

Eigentlich nicht. Wir kriegen wöchentlich Anfragen von Künstlern und Künstlerinnen, die hier auftreten wollen, und können natürlich nicht alle berücksichtigen. Wir wollen dabei bleiben, pro Saison etwa sieben Kulturwochenende zu organisieren. Natürlich bekommen wir aber auch mal Absagen wegen der Grösse der Aula. Es gibt Künstler, die nicht vor so kleinem Publikum auftreten.

Die Nachfrage zeigt aber, dass ihr auch eine grössere Halle füllen könntet.

Das kann sein. Das wollen wir aber nicht. Wir würden niemals die Location wechseln, nur um dann einen bestimmten Künstler im Programm haben zu können. Wir bleiben in der Aula.

Sie sind schon lange im Kulturbusiness, dirigieren seit 40 Jahren die Stadtmusik Rorschach und sind Leiter der Goldacher Musikschule, die Sie auch selbst gegründet haben. Haben Sie nie genug von Kultur?

Nein, niemals. Das kann ich mit gutem Gewissen sagen. Kultur ist mein Hobby und Beruf. Davon kriege ich nie genug.

Die Saison beginnt «scho guet» mit dem Künstlerduo Muheim & Channa

Das Programm startet am 25. und 26. Oktober mit dem musikalischen Kabarett von Muheim & Channa (CH), «Chunt scho guet». Bereits ausverkauft ist das Wochenende vom 15. und 16. November mit dem Secondhand Orchestra (CH), «Sgt. Pepper – ein Mundartabend». Am 10. und 11. Januar spielt das Frölein Da Capo (CH) «Kämmerlimusik». Am 7. und 8. Februar kommt der Appenzeller Comedian Simon Enzler (CH) mit dem Programm «wahrhalsig». Am 28. und 29. Februar trägt Kabarettist Uli Boettcher (D) sein Programm «Ü50 – Silberrücken im Nebel» vor. Am 13. und 14 März spielt Lars Reichow (D), «Freiheit!». Den Abschluss macht Stefan Heuss (CH) mit «Die grössten Schweizer Patente» am 27. März. Als leicht verschrobener Erfinder stellte er bei «Giacobbo/Müller» regelmässig Innovationen vor, die den Anspruch hatten, Alltagsprobleme technisch elegant aus der Welt zu schaffen. Mit dabei ist Dide Marfurt, Berufsmusiker und Multi-Instrumentalist als Innovationsorchester. Für diesen Abend sind die Kulturpässe nicht gültig. Die Programme starten jeweils um 20 Uhr in der Aula beim Schülerweg 2 in Goldach. Tickets kosten für Erwachsene 30 und für Jugendliche 20 Franken.

Hinweis
www.kulturideaula.ch

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