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Kleinkunst für Rorschach: Würth Haus bietet Künstlern eine neue Plattform

Das Würth Haus in Rorschach hat sich längst etabliert in der Kulturszene, auch ausserhalb der Hafenstadt. Nun soll eine neue Kleinkunstreihe Abwechslung bringen und auch weniger bekannten Künstlern eine Plattform bieten.
Jolanda Riedener
Eric Gadient (links) und Olli Hauenstein gaben eine Kostprobe ihres Programms. Am 25. Mai sind sie mit ihrer Show Clown-Syndrom im Würth Haus zu Gast. (Bild: Jolanda Riedener)

Eric Gadient (links) und Olli Hauenstein gaben eine Kostprobe ihres Programms. Am 25. Mai sind sie mit ihrer Show Clown-Syndrom im Würth Haus zu Gast. (Bild: Jolanda Riedener)

«Veranstaltungen im kleineren Rahmen berühren das Publikum besonders», sagt Jürg Putzi, Leiter Eventmanagement im Würth Haus Rorschach. Künstler und Publikum würden sich dann besonders spüren. Deshalb lanciert das Würth Haus eine neue Kleinkunstreihe unter dem Namen Kulturschraube. Ziel sei es, Kleinkunst zu fördern und Künstlern fernab vom Mainstream eine Plattform zu bieten. «Auch unbekannte Künstler wollen wir im Rahmen der Reihe einladen», sagt Putzi. Dies ohne auf die bewährten saalfüllenden Veranstaltungen zu verzichten.

Ziel sei es auch, die starre Saalbestuhlung im Carmen-Würth-Saal aufzubrechen. «Möglich sind auch Veranstaltungen an anderen Orten im Haus, zum Beispiel in der Kunstzone, falls sich dies anbietet», sagt Putzi.

Jürg Putzi ist Leiter Eventmanagement des Würth Haus Rorschach. (Bild: Jolanda Riedener)

Jürg Putzi ist Leiter Eventmanagement des Würth Haus Rorschach. (Bild: Jolanda Riedener)

Goldacher Lokalmatador und Clowns zur Premiere

Den Auftakt zur Kulturschraube macht am Freitag, 24. Mai, ein Poetry-Slam-Trio. Mit dem Goldacher Renato Kaiser, der aktuell in der SRF-Satiresendung «Late Update» regelmässig zu sehen ist, stehen Kilian Ziegler und Gina Walter auf der Bühne. Alle drei haben mit ihrer Sprachakrobatik bereits Preise gewonnen.

Am Samstag darauf, dem 25. Mai, bringt das Duo Clown-Syndrom die Zuschauer zum Lachen. Eine Kostprobe gaben Olli Hauenstein und Eric Gadient bereits diese Woche vor den Medien. Hauenstein hat über 30 Jahre Bühnenerfahrung. Gadient ist ein Schauspieler mit Down-Syndrom. «Wir spielen seit über 15 Jahren Theater zusammen. Das ist eine wichtige Voraussetzung, denn wir kennen uns sehr gut», sagt Hauenstein. Ihre Shows seien geprägt durch viel Improvisation und das funktioniere.

Begleitet werden sie vom Pianisten Andreas Kohl. Das Duo tourt durch die ganze Schweiz und hatte bereits Aufführungen im Paul-Klee-Museum oder am Theater am Hechtplatz in Zürich. Mit ihrer Nummer in der Sardinendose sorgen die Komiker für herzhafte Lacher. Putzi sagt:

«Wir wollen Kunst zeigen, die ans Herz geht.»

Im Oktober ist die zweite Ausgabe der Reihe geplant. Am Freitag, 25. Oktober, sind vier Liedermacher zu Gast: Geschichten, poetische Songs und viel Kabarett erwartet die Gäste. Tags darauf treten die Blasmusik-Shootingstars Federspiel auf. Die Formation aus Österreich besteht aus sieben Bläsern und bewegt sich zwischen Tradition und Moderne. Aushängeschild der Veranstaltungsreihe ist eine Skulptur. Realisiert hat die Kulturschraube das Arboner Unternehmen Konform. «Die Idee ist, dass sich – wie bei einer Schraube – zwei Dinge verbinden: das Publikum und die Künstler», sagt Putzi.

Die Kulturschraube soll Wiedererkennungswert bieten. (Bild: Jolanda Riedener)

Die Kulturschraube soll Wiedererkennungswert bieten. (Bild: Jolanda Riedener)

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