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Waldkircher sagen dieses Mal Ja zum neuen Sportplatz

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger heissen das Projekt auf dem Grundstück Breiten mit 825 Ja- zu 593 Nein-Stimmen gut. Dies nachdem ein erstes Projekt 2008 scheiterte.
Perrine Woodtli
Der neue Sportplatz auf dem Grundstück Breiten soll zwischen St.Pelagiberg- und Egelseestrasse liegen. (Bild: Urs Bucher)

Der neue Sportplatz auf dem Grundstück Breiten soll zwischen St.Pelagiberg- und Egelseestrasse liegen. (Bild: Urs Bucher)

Beim zweiten Anlauf hat es geklappt. Nachdem das Projekt für einen Sportplatz 2008 scheiterte, hiessen die Waldkircher am Sonntag das Projekt gut: mit 825 Ja- zu 593 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 58,2 Prozent. Damit kann der neue Sportplatz auf dem Grundstück Breiten für 2.95 Millionen Franken erstellt werden.

Er sei «sehr erleichtert und glücklich», sagt Gemeinderat Daniel Fürer, der die Arbeitsgruppe leitet. «Ich hatte zwar ein gutes Gefühl und war der Meinung, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, doch sicher kann man sich nie sein.» Die vierjährige Vorarbeit habe sich nun ausgezahlt.

Die Ausgangslage sei dieses Mal eine ganz andere gewesen als 2008 – die Vorarbeit sei fundierter und transparenter gewesen. Das sei sicher ein ausschlaggebender Punkt, warum es nun geklappt habe, sagt Fürer. Er spricht die Infoanlässe und den Parteienaustausch an. «Wir sind auf die verschiedenen Bedürfnisse eingegangen und haben uns die Zeit genommen, das alte Projekt aufzuarbeiten. Das haben wir gebraucht.»

Knapp 600 Bürger stehen Projekt kritisch gegenüber

Obwohl über 800 Waldkircher Ja zum Sportplatz sagten, stimmten auch knapp 600 dagegen. Fürer glaubt, ein Grund dafür sei die Tatsache, dass viele der Ansicht seien, dass der Sportplatz hauptsächlich nur den Sportvereinen zugutekomme. «Das stimmt zwar, jedoch profitieren auch andere davon, etwa Private oder die Schulen.»

Die Gemeinde Waldkirch schreibt in einer Mitteilung, dass die Unterstützung aus den Reihen verschiedener Parteien, von Vereinen aber auch Teilen der Bevölkerung, bereits im Vorfeld spürbar gross gewesen sei. Die SVP Waldkirch-Bernhardzell war die einzige Partei, welche die Nein-Parole gefasst hatte. «Trotzdem ist auch zu beachten, dass 593 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ein Nein in die Urne gelegt haben und dem Projekt kritisch gegenüberstehen», heisst es weiter. Dies gelte es zu respektieren.

Gemeinderat nimmt nun die Umsetzung in Angriff

Jemand, der ebenfalls mehr als zufrieden ist mit dem Ergebnis, ist Andy Sager, Präsident des FC Waldkirch-Bernhardzell. «Besser geht es nicht», sagt er, während er auf dem Weg zur Arbeitsgruppe ist, um mit allen anzustossen. Trotz eines «gewissen Optimismus» war auch er sich nicht ganz sicher, ob es klappt. Umso grösser nun die Erleichterung und Freude. Die Chats des Fussballclubs seien den ganzen Sonntag lang «heiss gelaufen», sagt Sager. Man werde am Dienstag gemeinsam anstossen.

Dafür, dass rund 600 Waldkircher gegen den Sportplatz waren, hat Sager zwei Erklärungen. «Ein Punkt sind sicher die Kosten, die sind unbestritten eher hoch. Die Gemeinde hat in letzter Zeit bereits viel Geld ausgeben, etwa für das Schulhaus», sagt er und ergänzt:

«Wer nicht gerne Geld ausgibt, bleibt kritisch.»

Jene Partei, «die sich gegen das Projekt aussprach», erhalte in Waldkirch zudem viel Zuspruch, sagt Sager, einst selber Vorstandsmitglied bei der SVP. Das Ergebnis sei mit fast 60 Prozent Ja-Stimmen aber klar.

Die Gemeinde wird nun die Planung und Umsetzung des Projekts in Angriff nehmen. Zusätzliche Informationen gibt der Gemeinderat in den nächsten Wochen bekannt.

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