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St.Maria Neudorf: Die Sanierung
der Kirche war billiger als budgetiert

Die katholische Kirchgemeinde St.Gallen kann eine positive Bauabrechnung präsentieren. Die Erneuerung der Fassade der Kirche St.Maria Neudorf war deutlich günstiger als geplant.
Roger Berhalter
Voll eingerüstet: Die Kirche St. Maria Neudorf während der Renovation des Dachs und der Fassade. (Bild: Michel Canonica (29. Juni 2016))

Voll eingerüstet: Die Kirche St. Maria Neudorf während der Renovation des Dachs und der Fassade. (Bild: Michel Canonica (29. Juni 2016))

Walter Wagner vom Kirchenverwaltungsrat ist zufrieden. «Die Kirche St.Maria Neudorf präsentiert sich in neuem Glanz. Das ist sehr erfreulich», sagt Wagner am Mittwochabend an der Sitzung des katholischen Kirchgemeindeparlaments im Waaghaus. Erfreulich sind aus Sicht der Kirchgemeinde auch die Zahlen aus der Bauabrechnung 2017.

Budgetiert waren für die Aussenrenovation der Kirche 4'080'000 Franken. Die Bauabrechnung weist nun Bruttokosten von rund 3'490'000 Franken aus, also 590'000 Franken weniger. Die tatsächliche Ersparnis ist allerdings geringer, wie Wagner an der Sitzung den Parlamentsmitgliedern erklärt. Dies, weil ein grosser Teil der Planungskosten schon 2013 und 2014 angefallen und in früheren Jahresrechnungen verbucht worden sei. Das effektive Bauprojekt schliesse rund 318'000 Franken oder gut 9 Prozent günstiger ab, verglichen mit den Nettokosten von 3'405'000 gemäss Kostenvoranschlag.

Präsidium im Amt bestätigt

Die Bauarbeiten zur Aussenrenovation der Kirche St.Maria Neudorf begannen im April 2016 und verliefen «mehrheitlich nach Plan», wie es in der Vorlage an das Kirchgemeindeparlament heisst. Bis zum Wintereinbruch im Dezember 2016 waren die Dachdeckerarbeiten weitgehend abgeschlossen. Die historischen Glasfenster wurden gereinigt und wo nötig restauriert. Am 26. Februar 2017 wurde die Turmkugel montiert, die unter anderem Zeitungen aus der Bauzeit der Kirche von 1914 bis 1917 enthält. Die Schlussarbeiten am Turm dauerten bis Juni, und am 2. Juli 2017 fand der 100-Jahr-Jubiläumsgottesdienst mit Bischof Markus Büchel statt.

Das Parlament heisst die Bauabrechnung an der Sitzung einstimmig und ohne Diskussion gut. Auch die übrigen Traktanden werden schnell abgehandelt. Vreni Bärtsch-Frick wird als Präsidentin des Kirchenverwaltungsrats im Amt bestätigt, ebenso Vizepräsident Stefano Nagel. Beide stellen sich für ein weiteres Amtsjahr zur Verfügung. Markus Clerici wird als Stimmenzähler verabschiedet, als sein Nachfolger wird Andres Büsser gewählt.

Ein Plus von 12'807 Franken

Die Jahresrechnung 2017 der Kirchgemeinde schliesst mit einem Plus von 12'807 Franken. Budgetiert war ein Defizit von 170'000 Franken. «Aus Rot mach Schwarz», kommentiert Norbert Ackermann vom Kirchenverwaltungsrat. Leider sei der Mehrertrag aber nicht durch zusätzliche Einnahmen zustande gekommen, sondern durch nicht getätigte Ausgaben. «Die Freude über das positive Ergebnis wird somit etwas gedämpft.». Das Kirchenparlament heisst die Jahresrechnung gut, ebenso die Investitionsrechnung mit Nettoinvestitionen von 575'000 Franken.

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