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Kaum Widerstand für den HC Thurgau

Der HC Thurgau revanchiert sich gegen Winterthur mit einem 8:0-Sieg für das
0:3 im ersten Saisonvergleich.
Thomas Werner
Nicola Aeberhard hält sein Tor gegen Winterthur rein. (Bild: Mario Gaccioli)

Nicola Aeberhard hält sein Tor gegen Winterthur rein. (Bild: Mario Gaccioli)

Gegen erschreckend harmlose Winterthurer konnten die Thurgauer ihre Nerven schonen und Kräfte für das morgige Spitzenspiel in Langenthal sparen. Darauf deutete in der Startphase allerdings noch nichts hin. Sieben Minuten lang wähnte man sich nach dem ersten Puckeinwurf als Gast beim «Hobby-Chneble» und nicht in der Swiss League. Jeder versuchte sich als Solist, der Blick für die Mitspieler fehlte völlig, die beiden Torhüter blieben beschäftigungslos. Phasenweise gab’s Slapstick on Ice. Etwa als zwei Winterthurer sich gegenseitig umfuhren. Melvin Merola nutzte die überraschende Freiheit kaltblütig aus. Aus dem Nichts heraus brachte er den HC Thurgau mit 1:0 (8.) in Führung.

Thurgauer für einmal sehr effizient

Und, Überraschung: die Mannschaft von Trainer Stephan Mair kann effizient sein. Denn nur 153 Sekunden später führte sie bereits mit 3:0, ohne spielerisch wirklich in der Partie angekommen zu sein. Nur 41 Sekunden nach dem 1:0 traf Patrick Brändli und beendete damit bereits den Arbeitstag von Winterthurs Goalie Justin Gianola. Nachfolger Tim Guggisberg blieb allerdings nur 102 Sekunden lang unbezwungen, dann gelang Kellen Jones – neu im Topskorer-Outfit – sein fünftes Saisontor.

Als nach nur 44 Sekunden im Mitteldrittel Adam Rundqvist auf 4:0 erhöhte, war’s um die Gäste endgültig geschehen. Die Mannschaft von Trainer Michel Zeiter hinterliess nun phasenweise einen bemitleidenswerten Eindruck. Auf der anderen Seite realisierten die Thurgauer, dass sich ihnen an diesem Abend eine erstklassige Gelegenheit bot, ihr Selbstvertrauen weiter aufzupolieren. Diese Chance ergriffen in erster Linie die Jones-Brüder, die nun andeuteten, dass sie ihr Potenzial im ersten Drittel der Qualifikation längst noch nicht ausgeschöpft haben.

Ohne ernsthaften Widerstand war das Thurgauer Spiel nun gradliniger und schneller. Connor Jones, Kellen Jones und Lars Frei stellten noch vor der zweiten Pause auf 7:0. Der jederzeit souveräne HCT-Goalie Nicola Aeberhard geriet auch im Schlussabschnitt nie in Nöte. Im Gegensatz zu Gegenüber Guggisberg, der noch gegen Merola den Kürzeren zog.

Jetzt ist wieder die Defensive gefordert

Dank des Erfolgs gegen Winterthur winkt morgen in Langenthal gar der Vorstoss auf Tabellenrang drei. Gegen den Meister der zweithöchsten Liga werden die Thurgauer allerdings wieder ganz anders gefordert werden. Entscheidend sein wird, ob es gelingt, den Schalter in der Defensive nach diesem lockeren Abend gegen den Nachbarn wieder umzulegen.

Thurgau – Winterthur 8:0 (3:0, 4:0, 1:0)
Güttingersreuti, Weinfelden – 1335 Zuschauer – SR Hungerbühler/Wiegand, Nater/Haag.
Tore: 8. (7:02) Merola (Parati) 1:0. 8. (7:43) Brändli (Rehak, Altorfer) 2:0. 10. Kellen Jones (Janik Loosli) 3:0. 21. Rundqvist (Janik Loosli) 4:0. 30. Connor Jones (Hobi) 5:0. 34. Kellen Jones (Connor Jones) 6:0. 35. Frei (Niedermaier) 7:0. 48. Merola (Hobi, Fechtig) 8:0.
Strafen: Je 3-mal 2 Minuten.
Thurgau: Aeberhard; Parati, Seiler; Wildhaber, Scheidegger; Collenberg, Fechtig; Engeler; Janik Loosli, Connor Jones, Kellen Jones; Hobi, Rundqvist, Merola; Altorfer, Brändli, Rehak; Niedermaier, Hollenstein, Frei.
Winterthur: Gianola (ab 7:43 Guggisberg); Küng, Bachofner; Pozzorini, Roos; Schmutz, Blaser; Guerra; Brace, Torquato, Wieser; Bozon, Mason, Monnet; Lazarevs, Diem, Zahner; Hess, Alihodzic, Bleiker; Allevi.
Bemerkungen: Thurgau ohne Michael Loosli, Moosmann (beide verletzt), Zanzi, Steinauer, Huber, Moser und Schnetzer (alle Farmteam); Winterthur ohne Kobach, Hänggi, Homberger (alle verletzt), Forrer, Sigg und Raggi (alle überzählig).

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