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Katholische Kirche im Riethüsli wird abgerissen

Die katholische Kirche im Riethüsli wird zurückgebaut. Das hat das Katholische Kirchgemeindeparlament beschlossen. Eine Sanierung der Kirche wäre zu teuer geworden.
Claudia Schmid
Die katholische Kirche im Riethüsli ist baufällig und wird deshalb abgerissen. (Bild: Michel Canonica (St. Gallen, 28. Oktober 2015))

Die katholische Kirche im Riethüsli ist baufällig und wird deshalb abgerissen. (Bild: Michel Canonica (St. Gallen, 28. Oktober 2015))

Die katholische Kirche Riethüsli wird zurückgebaut. Das hat das Katholische Kirchgemeindeparlament diskussionslos und einstimmig beschlossen. Die Mitglieder genehmigten die Verwaltungsvereinbarung betreffend Paritätische Nutzung ökumenisches Zentrum Riethüsli.

Zu Beginn der Sitzung am Dienstagabend bestellte das Kirchgemeindeparlament das Präsidium für das Amtsjahr 2019. Als Präsident wurde Stefano Nagel gewählt, der die Nachfolge von Vreni Bärtsch-Frick antritt. Der neue Vizepräsident heisst Andres Büsser und die Stimmenzählerinnen Claudia Gollino und Anna-Maria Stampfli.

Schäden an der «Behelfskirche» sind gross

Sonja Gemeinder, Kirchenverwaltungsrätin, ging vor der Abstimmung auf die Vorgeschichte ein. Sie erinnerte daran, dass die Schäden am Holztragwerk der «Behelfskirche» dermassen gross sind, dass eine Sanierung aus finanziellen Gründen nicht angemessen wäre.

Die räumlichen Bedürfnisse der Pfarrei seien mit der paritätischen Nutzung der evangelisch-reformieren Kirchengebäude ausreichend abgedeckt. Zudem komme die Vereinbarung der stets enger werdenden ökumenischen Zusammenarbeit entgegen. In der Vereinbarung werden die Kosten und organisatorischen Zuständigkeiten des Betriebes geregelt. Die Gebäude bleiben im Besitz der Evangelisch-reformieren Kirchgemeinde. Für die Katholische Kirchgemeinde entstehen jährlich wiederkehrende Kosten von 132500 Franken. Die Vereinbarung soll bereits per 1. Juli in Kraft treten.

Defizit geringer als budgetiert

Kirchenverwaltungsrat Norbert Ackermann erläuterte die wichtigsten Ergebnisse der Jahresrechnung 2018. Er bezeichnete den Rechnungsabschluss trotz Defizit als befriedigend. Zum einen sei das budgetierte Defizit geringer ausgefallen, zum anderen liege es im üblichen Schwankungsbereich. Es beträgt statt 190'950 nur 70'999 Franken.

Der Aufwand fiel um 1,513 Millionen Franken geringer aus als budgetiert, wobei vor allem der Sachaufwand und die Abschreibungen ins Gewicht fielen. Der Ertrag liegt 1,393 Millionen Franken unter Budget, was auf geringere Wertvermehrungen, weniger Reservebezüge und weniger Steuererträge als budgetiert zurückzuführen ist.

Die Mitglieder des Kirchenparlamentes stimmten den Anträgen zur Jahresrechnung 2018 einstimmig zu. Damit genehmigten sie die laufende Rechnung und die Investitionsrechnung. Der Minderertrag der laufenden Rechnung von rund 71'000 Franken wird dem Eigenkapital belastet.

2018 war ein «bewegendes und bewegtes» Jahr

Der Amtsbericht 2018 wurde von Armin Bossart, Präsident des Kirchenverwaltungsrates, vorgestellt. Er enthalte die wichtigsten Eckdaten und Parameter der Katholischen Kirchgemeinde St. Gallen, sagte er und bezeichnete das Geschäftsjahr 2018 als ein sehr bewegendes und bewegtes.

Armin Bossart sprach vor allem die personellen Herausforderungen an. Nach dem tragischen Tod von Pfarrer Josef Wirth und dem pensionsbedingten Rückzug von Pfarrer Heinz Angehrn hätten zwei der drei Seelsorgeeinheiten auf dem Gebiet der Kirchgemeinde seit dem Sommer 2018 Pfarrvakanzen aufgewiesen. Auch der Amtsbericht wurde einstimmig genehmigt.

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