Kampfwahl um Andwiler Gemeinderatssitz: Seline Heim-Keller will es noch einmal wissen

Die CVP-Frau kandidiert noch einmal, nachdem sie im ersten Wahlgang nur eine Stimme mehr als ihre Konkurrentin von der SVP erzielte. 

Melissa Müller
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«Mein Ergebnis war ein Erfolg»: Seline Heim-Keller.

«Mein Ergebnis war ein Erfolg»: Seline Heim-Keller.

Ralph Ribi

Der Andwiler Wahlkampf bleibt spannend: Seline Heim-Keller kandidiert noch einmal für den Gemeinderat. Auch beim zweiten Wahlgang am 8.März 2020 werden also mindestens zwei Frauen gegeneinander antreten.

Die prominente CVP-Politikerin Heim-Keller hatte im ersten Wahlgang am 20.Oktober nur eine Stimme mehr geholt als die politisch unerfahrene Bäuerin Irene Räss. Die SVP-Frau zeigte sich begeistert über ihr Resultat und sagte sofort, sie werde im zweiten Wahlgang wieder antreten. Seline Heim hingegen wollte es sich noch überlegen. Jetzt sagt die 55-Jährige, sie werte ihr Wahlergebnis als «Erfolg». Schliesslich sei sie nach Andwil zugezogen, während Irene Räss als Einheimische im Dorf länger verwurzelt sei. «Ich hatte eine Stimme mehr», sagt Heim. «Bei einem einfachen Mehr hätte ich gewonnen.» (mem)