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Internationales Treffen in St.Gallen: Kampfkünstler kommen in die Stadt

Nächste Woche treffen sich Capoeira-Trainer aus Brasilien, Spanien und Deutschland in St.Gallen. Unter anderem finden öffentliche Workshops statt.
Marlen Hämmerli
Capoeira ist ein Kampftanz aus Brasilien. (Bild: Getty)

Capoeira ist ein Kampftanz aus Brasilien. (Bild: Getty)

Wer Capoeira mag, kommt die nächsten zwei Wochen voll auf seine Kosten. Am Montag startet das «Ideal Capoeira Festival», das der Verein Ideal Capoeira veranstaltet. Auch in St. Gallen finden Anlässe statt.

Aus Brasilien, Spanien und Deutschland reisen dazu Trainer, sogenannte Mestres an. Am Montag 20. und 27. Mai, 19.30 bis 21 Uhr, sowie am Mittwoch 22. und 29. Mai, 20.15 bis 21.15 Uhr, geben sie verschiedene Workshops in Capoeira, dem brasilianischen Kampftanz. «Alle, die sich dafür interessieren, sind eingeladen reinzuschauen, zuzuschauen und mitzumachen», sagt Jano Paar vom Verein. Die Workshops für Erwachsene finden in der Movement Academy an der Fürstenlandstrasse 103 statt, jene für Kinder am 22. und 29. Mai, 17.15 bis 18.15 Uhr, im Schulhaus Buchental an der Lindenstrasse 105. Eine Anmeldung ist nicht nötig, einzig Turnkleidung muss mitgebracht werden.

Zehn Jugendliche aus Brasilien reisen an

Zum Festival reisen zehn Jugendliche aus Brasilien – ebenfalls Vereinsmitglieder – nach St. Gallen. Denn der Verein ist nicht nur in St. Gallen tätig, sondern auch in Brasilien, Spanien, Deutschland, Österreich und Liechtenstein. «Wir wollen den Jugendlichen zeigen, wie wir leben und woher die Leute aus ihrem Verein kommen», sagt Paar. Die Brasilianer wohnen während zweier Wochen bei acht Gastfamilien, gehen mit zur Arbeit, auf Wanderungen und werden an Vorführungen eingebunden.

Das Festival findet zwar jedes Jahr statt, dieses Jahr ist es aber besonders gross. So findet etwa in Liechtenstein ein Lager für Jungtrainerinnen und -trainer statt. Der Verein plant zudem 2020 ein Jugendcamp in Spanien und ein Treffen in Brasilien. Für das zweijährige Jugendprogramm erhält «Ideal Capoeira», zu dem auch ein Kinderhilfswerk gehört, Unterstützung von Erasmus+, dem EU-Programm für allgemeine, kulturelle und berufliche Bildung.

Das Hilfswerk Anajô hilft Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen. Ihnen wird Capoeira-Unterricht angeboten, dafür, dass sie die Schule besuchen. Diese hat ebenfalls das Hilfswerk aufgebaut.

Weitere Infos sind abrufbar unter www.idealcapoeira.ch und www.kinderhilfswerk-anajo.com. Auskunft erteilt Jano Paar unter Telefon 078 654 40 50.

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