St.Galler Jungkult sucht junge Künstler

Jugendliche haben vielfältige Talente. Das können sie am 10. August am Jungkult-Festival in der St.Galler Altstadt auch zeigen. Organisatorinnen und Organisatoren suchen ab sofort Jugendliche, die dabei auftreten wollen.

Aliena Trefny
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Der Breakdance-Battle auf dem Bärenplatz ist eine der beliebtesten Vorstellungen des Jungkult-Festivals. (Bild: Ralph Ribi, 2017)

Der Breakdance-Battle auf dem Bärenplatz ist eine der beliebtesten Vorstellungen des Jungkult-Festivals. (Bild: Ralph Ribi, 2017)

Musik, Tanz, Poetry-Slam, Live-Painting, Magie, Jonglage und vieles mehr zeigen junge Talente am Jungkult-Festival. Der Anlass soll Jugendlichen bis 25 Jahre die Chance geben, Bühnenerfahrung zu sammeln und so bekannter zu werden. Junge Talente aus der Region, die ihre spezielle Begabung zeigen wollen, können sich ab sofort für das Jungkult-Festival vom 10. August bewerben.

Vielseitiger und mehr Publikum

Letztes Jahr feierte das Festival sein fünfjähriges Bestehen. Damals startete es schon am Freitagabend mit Konzerten, bevor es am Samstag so richtig losging mit allen Darbietungen. Mehrere tausend Besucher waren an den beiden Tagen dabei, da der Anlass über die Jahre in der Region bekannter geworden ist. Vera Heinzelmann, Medienverantwortliche von Jungkult, sagt: «Das Festival hat sich enorm entwickelt: Das Programm ist vielseitiger geworden und das Publikum grösser.» Auch das Gelände, auf dem die Aufführungen stattfinden, ist gewachsen; es erstreckt sich nun über die Marktgasse vom Vadian bis zur Kirche St. Laurenzen.

Das Festival wird dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Clanx Festival in Appenzell organisiert. Vom 24. bis am 26. August bekommen die Künstler, die schon in St. Gallen aufgetreten sind, so doppelt die Chance, ihre Kunst zu präsentieren. Das Non-Profit Open Air gibt es seit 2003.

Auf dem Bärenplatz liefern sich Jugendliche jedes Jahr eine Breakdance-Battle. Das ist einer der beliebtesten Programmpunkte des Festivals, die Leute scharen sich um die jungen Tänzer. Eine Runde dieses Wettbewerbs dauert eine Stunde. Andere Künstler sind zum Teil den ganzen Tag lang an ihrem Platz, um ihr Können zu zeigen.

Mit viel Mühe und Leidenschaft dabei

Die Idee des Jungkult-Festivals ist es, Vorurteile gegenüber Jugendlichen zu begraben, indem sie zeigen, dass sie fleissig, ehrgeizig und leidenschaftlich an etwas arbeiten können. Denn es steckt viel Arbeit hinter jedem Auftritt der Künstler. Sei es eine Tanzchoreografie, ein Comic oder eine Poetry-Slam-Lesung: Die Jugendlichen arbeiten zum Teil jeden Tag an ihrer Nummer. Vera Heinzelmann ist beeindruckt von der Vielfältigkeit ihrer Talente und Darbietungen. «Es gibt jedes Jahr immer wieder Überraschungen; das schätze ich sehr an diesem Projekt.» Letztes Jahr war zum Beispiel erstmals Felix Stöckle dabei. Seine Kunst ist das Sticken. Er hat Stofftaschen mit subtilen Motiven, zum Beispiel dem Umriss einer Zwiebel, bestickt.

Anmeldung fürs Jungkult-Festival unter www.jungkult.ch.