Jubilar
Ein Stadtsanktgaller wird 100 Jahre alt: Während dem Zweiten Weltkrieg diente er als Metzger im Militär

Die Stadtpräsidentin hat am Sonntag Arnold Müller besucht, der seinen 100. Geburtstag feiern konnte. In den Kriegsjahren war Müller im Versorgungstrupp tätig.

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Arnold Müller und Stadtpräsidentin Maria Pappa.

Arnold Müller und Stadtpräsidentin Maria Pappa.

Bild: PD

Im Betagtenheim Halden an der Oberhaldenstrasse war am Sonntag Stadtpräsidentin Maria Pappa zu Besuch. Sie gratulierte dort Arnold Müller, der den 100. Geburtstag feiern konnte.

Müller kam am 12. September 1921 in Rotmonten als Sohn eines Stadtpolizisten auf die Welt, wie aus Notizen seines Sohnes hervorgeht. Seine Schulzeit verbrachte er komplett in St. Gallen. Zur Lehre wechselte er dann in den Thurgau. In Oberaach bei Amriswil machte er die Ausbildung zum Metzger. Nach Abschluss besuchte Müller die Rekrutenschule und leistete während des Zweiten Weltkriegs Aktivdienst – als Metzger bei den Versorgungstruppen.

Von der Metzgerei zum Industriebetrieb

1945 heiratete Müller Elsy Schöni mit der er später einen Sohn bekam und zog in ein Haus in Neukirch-Egnach. Heute besteht die Familie ausserdem aus drei Enkeln und drei Urenkeln.

Nach Kriegsende arbeitete Arnold Müller in der Speditionsabteilung eines Industriebetriebs in Arbon. Als Nebenamt verwaltete er ab den 1960er-Jahren die Gemeindekrankenkasse Egnach. Der Garten war sein grosses Hobby und speziell seine Bäume. Zudem besuchte er oft Spiele des FC St. Gallen, war im Turnverein, ging Wandern und Velofahren.

Mit rund 84 Jahren zügelten Elsy und Arnold Müller ins Alterswohnheim Neukirch-Egnach. Als Elsy verstarb, zog es Arnold zurück nach St. Gallen in die Nähe seiner Verwandten. Nun lebt er seit 2010 im Betagtenheim Halden. (pd/mha)

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