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Jörg Bechinger wird neuer St.Galler Ehren-Födlebürger: Mit Bratwurstposse zu Fasnachtsehren

Der St.Galler Ehren-Födlebürger 2019 heisst Jörg Bechinger und ist Metzgermeister in St.Georgen. Er ist bekannt für seine Bratwürste, und eine Posse genau um diese Würste an der letztjährigen Olma bescherte ihm jetzt Fasnachtsehren.
Reto Voneschen
Metzgermeister Jörg Bechinger am Samstagabend im Konfettiregen. (Bild: Benjamin Manser - 2. März 2019)

Metzgermeister Jörg Bechinger am Samstagabend im Konfettiregen. (Bild: Benjamin Manser - 2. März 2019)

Bechinger verkaufte im Herbst 2018 erstmals seine Würste im Rotach-Grill des bekannten St.Galler Gastronomieunternehmers Simon Steingruber («Spitalkeller», «Dreilinden», «Irish Pub»). Im ersten Anlauf nahm die städtische Marktpolizei den Stand auch problemlos ab. Zwei Tage vor Messebeginn tauchte sie aber nochmals auf, und Jörg Bechinger musste seinen Schriftzug aussen am Stand abdecken.

Weil er nur "Gast" im Rotach-Grill ist, darf er an dessen Aussenseiten nicht für sich und seine Bratwurst werben. So steht's im Marktreglement, so wurde es auch verfügt. Pikant allerdings: Im Inneren des Standes durfte Jörg Bechinger ein riesiges Signet seiner Metzgerei platzieren; dort ist das gestattet.

Metzgermeister Jörg Bechinger musste im Herbst seinen Schriftzug am Olma-Stand abdecken. (Bild: Urs Bucher)

Metzgermeister Jörg Bechinger musste im Herbst seinen Schriftzug am Olma-Stand abdecken. (Bild: Urs Bucher)

Aber noch nicht genug: Weil nach dem ersten Abkleben der Schriftzug aussen am Stand immer noch leicht durchschimmerte, erschien die Marktpolizei ein drittes Mal, auf dass der Bechinger-Schriftzug wirklich unleserlich gemacht werde. Anlass für die Intervention gegen das Bechinger-Signet soll der Hinweis eines anderen an der Olma Würste verkaufenden St.Galler Metzgers gewesen sein.

Eine Bechinger-Wurst für den Kybunpark?

Zum Föbü-Verschuss vom Samstagabend trat Jörg Bechinger – logischerweise – als Bratwurst verkleidet sowie von Senftuben und einer Bierflasche begleitet an. Dass er vor die Konfettikanone musste, begründete Hanspeter Trütsch, Ex-TV-Mann, selber Föbü und Moderator für den diesjährigen Verschuss, zum einen damit, dass er die schweizweit anerkannt beste Stadionwurst nicht für den FC St.Gallen, sondern für den SC Brühl produziert.

Dass das nicht unbedingt so bleiben muss, zeigte sich vor dem Verschuss beim dritten von drei Wünschen des Neo-Föbü: Er wünschte sich, dass im Kybunpark bald einmal nicht nur der beste Fussball gespielt, sondern auch die beste Stadionwurst der Schweiz gegessen werde. Dieser Wunsch wurde vom Publikum ausgiebig beklatscht.

(Bild: Benjamin Manser)(Bild: Benjamin Manser)
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Der Metzgermeister Jörg Bechinger wird zum St.Galler Ehren-Födlebürger 2019 ernannt

Vorher hatte Hanspeter Trütsch allerdings noch zwei weitere Gründe für den «Verurteilung» von Jörg Bechinger zum Föbü aufgelistet: Der erste war die Bratwurstposse an der Olma. Und der zweite, dass Bechinger seine Metzgerei bisher nicht verkauft hat, sondern immer noch Tag für Tag selber Hand anlegt und vor allem wurstet.

Schoggiduft und ein neuer Festtag

Vor dem Gang vor die Konfettikanone hat jeder neue Föbü drei Wünsche frei. Jene von Jörg Bechinger wurden am Samstagabend zu Fussen des Vadian-Denkmals heftig beklatscht. Neben dem Politikum, welche Wurst im FCSG-Stadion gegessen werden soll, sprach er den Schoggiduft an, der vor dem Auszug von Maestrani immer über St.Georgen gelegen hat. Diesen Duft wünschte sich Bechinger stellvertretend für St.Geörglerinnen und St.Geörgler fürs Quartier zurück.

Föbü Jörg der 45. Bechinger im Konfettihagel. (Bild: Benjamin Manser - 2. März 2019)

Föbü Jörg der 45. Bechinger im Konfettihagel. (Bild: Benjamin Manser - 2. März 2019)

Und der Tag des Kinderfests sollte nach Meinung des 45. Föbü künftig ein städtischer Feiertag sein, an dem die Geschäfte geschlossen bleiben sollen… «Und zwar wirklich alle! Auch die Grossen!», tönte es neben tosendem Applaus aus der mehrhundertköpfigen Publikumskulisse zurück. Der Verschuss des Neo-Föbü selber war dann nur noch Formsache. Und ging in diesem Jahr wieder einmal ohne Blessuren für den Geehrten ab.

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