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Vor dem Saisonstart in der Handball-NLB: Jetzt muss Fortitudo dominieren

Nach elf Saisons in der NLA geht es für die Gossauer Handballspieler ab morgen eine Etage tiefer weiter.
Daniel Good
Der Gossauer Davin Ammann, der Publikumsliebling der vergangenen NLA-Saison. Bild: Michel Canonica

Der Gossauer Davin Ammann, der Publikumsliebling der vergangenen NLA-Saison. Bild: Michel Canonica

Am Samstag um 17.30 Uhr beginnt in der Buechenwaldhalle ein neues Kapitel in der Gossauer Vereinsgeschichte. Nach zehn Jahren erfolgreichem Abstiegskampf in der höchsten Schweizer Liga spielt Fortitudo erstmals seit 2008 wieder in der NLB. Der erste Gegner ist Aufsteiger Kreuzlingen, das mit den ehemaligen Gossauer Spielern Valon Dedaj und Attila Kun antritt. Mit Igor Milovic und Thierry Gasser haben die Thurgauer auch zwei ehemalige Akteure St.Otmars in ihren Reihen.

Die Kreuzlinger gewannen in der vergangenen Saison alle Spiele. Fortitudo verbuchte seit 2008 weitaus mehr Niederlagen als Siege. Nun aber ist Fortitudo zum ersten Mal seit elf Jahren in der Favoritenrolle. Nicht nur im Heimspiel gegen Aufsteiger Kreuzlingen, sondern in allen Partien in dieser Saison. «Jetzt sind wir die Gejagten», sagt Trainer Oliver Roth. Wie Gossau den kapitalen Rollenwechsel verkraftet, ist die Kardinalfrage im Vorfeld der Meisterschaft. «Ein paar Siege am Ende der Saison, wenn es jeweils gegen den Abstieg ging, reichen nicht mehr. Wir sind nun in jedem Spiel gefordert», so Roth, der trotz des Abstiegs im Amt blieb.

Ein interessanter Spieler aus der Bundesliga

Das Gossauer Kader ist etwa gleich stark wie in der vergangenen Saison. Mit dem kosovarischen Internationalen Albin Xhafolli stösst ein interessanter Spieler zu Gossau. Der 21-jährige Linkshänder hat mit Gummersbach schon in der Bundesliga gespielt. Xhafolli stand für die deutschen Nachwuchsauswahlen im Einsatz, entschied sich aber, international für den Kosovo aufzulaufen.

Wichtige Spieler in den Reihen Fortitudos bleiben Gabriel Würth, der 2008 mit Gossau aufstieg und als einziger Akteur alle NLA-Saisons mit Fortitudo bestritt, und der frühere NLA-Topskorer Lucius Graf. ­Bedeutendster Abgang ist jener von Samuel Weingartner, der zum BSV Bern wechselte.

Der Sieger des Playoff-Finals steigt auf

Fast alle Trainer sehen Fortitudo in der Favoritenrolle. Gossau hat sich die Qualifikation für den Playoff-Final zum Ziel gesetzt. Dafür muss es nach 26 Runden Erster oder Zweiter sein. Der Sieger der entscheidenden Serie, die über maximal fünf Spiele führt, steigt in die NLA auf.

Will Gossau wieder eine Etage höher kommen, muss es erneut die letzten Partien der Saison dominieren, aber neu auch schon vorher den Ton angeben.

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