«Jetzt müssen wir noch mehr Gas geben» - die CVP Rorschach will ihre drei Kantonsratssitze verteidigen 

Die CVP hat aktuell drei Kantonsräte aus dem Wahlkreis Rorschach. Zustehen würden ihr aber nur zwei.

Jolanda Riedener
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Die Kandidatinnen und Kandidaten der CVP für den Kantonsrat (von links): Felix Bischofberger, Dominik Gemperli, Luzia Krempl-Gnädinger, Kathrine Keller Haan, Philipp Limacher, Stefan Meier, Sandro Parissenti, Andreas Popp und Gregor Thurnherr.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der CVP für den Kantonsrat (von links): Felix Bischofberger, Dominik Gemperli, Luzia Krempl-Gnädinger, Kathrine Keller Haan, Philipp Limacher, Stefan Meier, Sandro Parissenti, Andreas Popp und Gregor Thurnherr.

Bild: PD

Die meisten Parteien haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten bereits bekannt gegeben, mit denen sie für die kommende Kantonsratswahl antreten wollen. Nun hat auch die CVP Region Rorschach ihre zehn Plätze besetzt. Wenig überraschend stehen die bisherigen Felix Bischofberger (Gemeinderat, Altenrhein), Dominik Gemperli (Gemeindepräsident, Goldach) und Luzia Krempl-Gnädinger (Goldach) zu oberst auf der Liste. Zwar stehen der CVP nur zwei Kantonsratsplätze zur Verfügung. Da Dominik Gemperli aber bei den letzten Wahlen in Andwil angetreten ist und nach seinem Umzug nach Goldach in diesem Jahr für Michael Hugentobler nachrückte, politisierten vorübergehend drei CVP-Kantonsräte aus dem Wahlkreis Rorschach.

Für die Regionalpartei stellt dies eine besondere Herausforderung dar: «Für uns ist klar, jetzt müssen wir noch mehr Gas geben, um die drei Kantonsräte zu verteidigen», sagt Sandro Parissenti, Präsident der CVP Region Rorschach.

Durchmischte Kandidaten aber wenig Frauen

Neben den drei bisherigen stehen folgende weitere Kandidaten auf der CVP-Liste: Kornel Eberle (Mörschwil), Kathrine Keller Haan (Staad), Philipp Limacher (Rorschacherberg), Stefan Meier (Rorschach), Sandro Parissenti (Berg SG), Andreas Popp (Steinach) und Gregor Thurnherr (Rorschacherberg). Im Geschlechterverhältnis macht das nur zwei Frauen auf acht Männer.

«Wir haben viele Frauen, die in unserer Region politisch engagiert sind», sagt Parissenti. Allerdings wollten sich viele nicht als Kantonsräte aufstellen lassen. «Dennoch weisen unsere Kandidaten ein breites Spektrum auf», sagt er. Sie würden einen Querschnitt der Bevölkerung abbilden, sowohl in Bezug auf den Beruf, als auch auf die Wohngemeinden.

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