Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Jetzt kommt bei der Geriatrischen Klinik das Gerüst weg

Die Arbeiten an der Geriatrischen Klinik sind in der Halbzeit angelangt. Bisher läuft alles nach Plan. Wiedereröffnung ist im April 2020 angesetzt – in der Cafeteria kann man aber schon jetzt einkehren.
Christoph Renn
Ein Arbeiter entfernt das Baugerüst an der Fassade der Geriatrischen Klinik. (Bild: Benjamin Manser)

Ein Arbeiter entfernt das Baugerüst an der Fassade der Geriatrischen Klinik. (Bild: Benjamin Manser)

Die Fassade lässt es bereits erahnen: Die Geriatrische Klinik St. Gallen rüstet sich für die Zukunft. Und kommt auch äusserlich im 21. Jahrhundert an. Die braunen Fensterrahmen sind Geschichte, die Fester grösser, die Zimmer heller.

Auch im Innern hat sich seit dem Baustart am 10. Juli 2017 einiges getan. Die Inneneinrichtung wurde komplett ausgebaut. Wände wurden entfernt, um die Zimmer grösser gestalten zu können. Doch noch steht viel Arbeit an. «Wir wollen den Neubau der Geriatrischen Klinik im April 2020 eröffnen», sagt Arno Noger, Präsident der Ortsbürgergemeinde St. Gallen. Bis dahin werden die Patienten im Provisorium gepflegt (siehe Zweittext).

Die auffälligste Neuerung der Geriatrischen Klinik ist die Gebäudefront in Richtung Rorschacher Strasse. Der alte Eingang wurde entfernt, die ganze Fläche um eine Zimmerreihe samt Gang ergänzt. «In diese zusätzliche Raumschicht bauen wir vornehmlich Einer- und Zweierzimmer, aber auch Räume für Therapien und Arbeitsplätze», sagt Noger.

Dabei haben die Planer die neuesten Erkenntnisse der klinischen Forschung ebenso berücksichtigt wie die betrieblichen Anforderungen an eine moderne Geriatrische Klinik. «So hat neu jedes Zimmer eine eigene Nasszelle.» Und diese werden grösser als die alten. Denn: «Auch in der Geriatrischen Klinik sind adipöse Patienten ein immer grösser werdendes Thema», sagt Robert Etter, Direktor des Kompetenzzentrums.

Die Cafeteria ist wieder in Betrieb

Nach der Erweiterung der Geriatrischen Klinik stehen bis zu 122 Patientenplätze zur Verfügung. Die Arbeiten dauern jedoch noch mehr als ein Jahr. Ein Teil der Klinik ist bereits jetzt in Betrieb: die Cafeteria im obersten Stock, die nur kurz provisorisch im Parterre betrieben worden war. «Dieses Teilprojekt war dringlich, weil wir die Cafeteria nicht auslagern konnten und auf diese Verpflegungsmöglichkeit für Mitarbeitende und Besuchende angewiesen sind», erklärt Noger.

Die Cafeteria zeigt, wie die Klinik in Zukunft aussehen wird. Der veraltete, dunkle Stil weicht weissen Wänden und freundlichen Farben. «Zudem haben wir die Essensausgabe und die kleine Küche modernisiert», sagt Noger. So könne neu auch ein A-la-carte-Menu angeboten werden. Und die Terrasse ist um einige Sitzplätze erweitert und überdacht worden. «Die modernisierte Cafeteria verfügt neu über 80 Plätze.»

Die Sanierung kostet 50 Millionen Franken

Nach der ersten Hälfte der rund dreijährigen Bauzeit der Geriatrischen Klinik zieht Arno Noger eine positive Zwischenbilanz. «Wir liegen im Zeitplan», sagt er. Auch bei den Kosten zeige sich, dass sie mit der Berechnung richtig lagen. So werden die Sanierung und Erweiterung der Geriatrischen Klinik inklusive Provisorium rund 50 Millionen Franken betragen. Grössere Überraschungen seien ausgeblieben. Ein grosser Brocken sei das Entfernen von asbesthaltigem Material gewesen, das in den Wänden der Klinik aus den 1980er-Jahren verbaut worden war.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.