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SP Stadt St.Gallen: Ja zum Schulhaus Zil, Ja zu Kandidat Andri Bösch

Die SP Stadt St. Gallen hat an ihrer Mitgliederversammlung einstimmig die Ja-Parole zur Sanierung des Schulhauses Zil gefasst – und Andri Bösch vorläufig verabschiedet.
Roger Berhalter

Das Traktandum «Schulhaus Zil» war schnell abgehandelt. SP-Stadträtin Maria Pappa stellte an der Mitgliederversammlung der städtischen SP am Donnerstagabend die Abstimmungsvorlage zur Sanierung des Schulhauses vor. Anschliessend fassten die Mitglieder in der Aula des Schulhauses St. Leonhard einstimmig die Ja-Parole.

Am 23. September wird das städtische Stimmvolk entscheiden. Auch der Bundesbeschluss Velo kommt dann zur Abstimmung, eine nationale Vorlage, die Velowege in der Bundesverfassung auf die gleiche Stufe wie Wanderwege stellen will. SP-Nationalrätin Claudia Friedl legte an der Mitgliederversammlung die Pro-Argumente dar, und bat die Genossinnen und Genossen, mit einem Ja zur Vorlage ein Zeichen für die Veloförderung zu setzen.

Burkaverbot als «rein symbolpolitischer Akt»

Auf kantonaler Ebene steht am 23. September die Abstimmung über ein Gesichtsverhüllungsverbot an. «Ich nenne es Burkaverbot, denn darum geht es», sagte Andri Bösch von den Juso. Am Vortag hatte er versucht, den Mitgliedern der kantonalen SVP die Vorlage Gesetz auszureden – mit bescheidenem Erfolg. Vor den Genossinnen und Genossen hingegen hatte Bösch ein Heimspiel. Er legte ihnen ein Nein nahe und machte seinem Ärger über den «rein symbolpolitischen Akt» Luft.

Bösch wurde an der Versammlung nach zweijähriger Mitarbeit auf dem SP-Sekretariat verabschiedet. Parteisekretär Daniel Hungerbühler liess die gemeinsame Zeit Revue passieren und fand lobende Worte. «Ohne dich hätten wir jetzt wohl Boris Tschirky im Stadtrat», spielte er auf Böschs Kandidatur als Stadtrat im vergangenen Jahr an.

Ein schwerer Moment für Bösch

Auch Bösch kam darauf zu sprechen. Vor einem Jahr hatten ihm die Mitglieder der SP-Stadtpartei die Unterstützung versagt und stattdessen Sonja Lüthi von den Grünliberalen portiert. «Das war damals kein schöner Abend für mich», sagte Bösch. Doch von Verbitterung keine Spur: Bösch dankte vielmehr der Partei für die gute Zeit und versprach, vorerst nicht nach Zürich abzuwandern.

Peter Olibet, Präsident der städtischen SP, dankte Bösch und deutete schmunzelnd an, dass es mit dessen politischer Karriere noch lange nicht vorbei sei: «Auf der nächsten Liste stehst du auf einem der ersten Plätze. Du gehörst in einen Rat!»

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