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Internationaler Museumstag in St.Gallen: Clowns, Führungen und kleine Detektive

Am Sonntag ist internationaler Museumstag. Auch die Museen der Stadt St.Gallen
locken mit kostenlosem Eintritt und zahlreichen Sonderveranstaltungen.
Roger Berhalter
Für Kinder und Familien wird am Sonntag am Museumstag einiges geboten. (Bild: Michel Canonica, 21. Mai 2017)

Für Kinder und Familien wird am Sonntag am Museumstag einiges geboten. (Bild: Michel Canonica, 21. Mai 2017)

Mit den «Drei Fragezeichen» einen Fall lösen, mit Clowns durchs Museum streifen, mit Wasser planschen: All das und mehr ist am Museumstag in den St.Galler Museen möglich. Die meisten Institutionen sind am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet und bieten bei kostenlosem Eintritt verschiedene Führungen und Sonderanlässe an. Der Museumstag ist damit auch eine niederschwellige Gelegenheit, ein städtisches Museum kennenzulernen.

Im Naturmuseum ist derzeit die interaktive Ausstellung «Wasser – alles klar» zu sehen. Passend zu dieser Sonderausstellung wird am Sonntag mit Wasser experimentiert. An sechs interaktiven Stationen der Wanderausstellung können die Museumsbesucher selber erleben, wie wichtig das Element Wasser ist.

Clowns zwischen Circus-Knie-Kostümen

Das Motto des diesjährigen Museumstags lautet «Museen – Zukunft lebendiger Traditionen». Auf eine lange Tradition zurückschauen kann der Circus Knie. Im Textilmuseum sind derzeit Kostüme und Accessoires aus dem Fundus der Schweizer Zirkusfamilie ausgestellt, vom bunten Zaumzeug der Pferde bis zu den glitzernden Kleidern der Artisten.

Um 11 Uhr findet eine Führung für Erwachsene und Jugendliche statt. Für Kinder und Familien gibt es um 14 Uhr eine spezielle Tour durch den «Mode Circus Knie». Danach sind die Clowns Pepita und Estella in der Ausstellung anzutreffen. In der Lounge des Textilmuseums gestaltet Kunstvermittlerin Lisa Kirschenbühler zusammen mit Kindern und Erwachsenen Kunst aus Popcorn.

Fälle lösen mit den "Drei Fragezeichen"

Im Historischen und Völkerkundemuseum können die Besucher ab 11 Uhr auf mehreren Führungen auf Entdeckungsreise gehen. Viele Programmpunkte sind speziell für Kinder und Familien gedacht. So ermitteln ab 12.30 Uhr die «Drei Fragezeichen» spezielle Fälle, um 14 und 15 Uhr ist ein Theater für Kinder ab vier Jahren zu sehen, und vor dem Museum werden Windrädli und Tulpen aus Papier gebastelt. Im Innenhof können die Kleinen von 13-16 Uhr wie in der Steinzeit mit Ocker und Kohle malen.

Im Museum im Lagerhaus sind derzeit Bilder des Künstlers Antonio Ligabue zu sehen, der auch als Schweizer Van Gogh bezeichnet wird. Am Sonntag ist die Ausstellung zwischen 11 und 17 Uhr frei zugänglich. Um 11 Uhr wird die Museumsdirektorin Monika Jagfeld alle Interessierten durch die Ausstellung führen.

Interaktive Ausstellung im Kirchhoferhaus

Im Kunstmuseum finden um 10, 11 und 15 Uhr Führungen durch die aktuellen Ausstellungen statt. Der Perkussionist Andi Pupato und der aus «Die grössten Schweizer Talente» bekannte Alphornist Enrico Lenzin unterhalten die Gäste vor dem Museum musikalisch. Ausnahmsweise öffentlich zugänglich ist auch das zum Kunstmuseum gehörende Kirchhoferhaus. Das Kunstlabor lädt ein zum Gestalten und Experimentieren, im Obergeschoss erwartet die Besucher eine Ausstellung mit interaktiven Stationen.

Die Kunstzone in der Lokremise ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Um 13 Uhr besteht dort die Möglichkeit, bei einer öffentlichen Führung mehr über die aktuelle Ausstellung «Camouflage» zu erfahren. Zudem ist die Installation «The House of Friction – Pumpwerk Heimat» im Wasserturm neben der Lokremise zugänglich. Zutritt ist ab 18 Jahren erlaubt, empfohlen werden feste Schuhe und robuste Kleider.

Im Museum of Emptiness an der Haldenstrasse verbindet die Künstlerin Beatrice Dörig das Zeichnerische mit der Bewegung des Gehens. Mit ihrem Werk «Chronos» macht sie Zeit körperlich erfahrbar. Zwischen 11 und 17 Uhr zeigt die Künstlerin jeweils zur vollen Stunde ihre Performance.

Neun Häuser unter einem Dach

Die neun grössten Museen der Stadt wollen in Zukunft vermehrt gemeinsam auftreten. Sie präsentieren sich unter dem Titel «Museumsstadt St.Gallen». Einerseits in gedruckter Form auf einem Flyer, anderseits auf Facebook und Instagram. «Als Museumsstadt St.Gallen ist man stärker präsent als ein einzelnes Haus», heisst es in einer Medienmitteilung. Einen eigenen Museumsverband wolle man aber nicht bilden. Handlungsbedarf sehe man vor allem im Bereich des Tourismus.

Ab Sonntag ist in den beteiligten neun Museen ein Flyer in deutscher und englischer Sprache erhältlich. Er richtet sich vor allem an Touristen, mit besonderem Augenmerk auf Individualtouristen. Auf dem Flyer werden die Museen kurz vorgestellt: Der Botanische Garten, das Historische und Völkerkundemuseum, die Kunsthalle, das Kunstmuseum, das Museum im Lagerhaus, das Naturmuseum, das Sitterwerk, der Stiftsbezirk sowie das Textilmuseum.

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