Inspiriert von «Mambo No.5»: Der Männerchor Engelburg singt über die Frauen

Der Unterhaltungsabend des Männerchors Engelburg am Samstag ist ganz dem weiblichen Geschlecht gewidmet.

Elena Fasoli
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Der Männerchor Engelburg bei den Proben. (Bild: Elena Fasoli)

Der Männerchor Engelburg bei den Proben. (Bild: Elena Fasoli)

Ramona, Veronika, Anita, Sylvie und Katjuschka: Im Programm für den Unterhaltungsabend des Männerchors Engelburg finden sich zahlreiche weibliche Vornamen. Das diesjährige Motto lautet nämlich «A little bit of…» und wurde vom Lied «Mambo No.5» des Sängers Lou Bega inspiriert.

«Der rote Faden unseres Unterhaltungsabends sind Frauennamen», sagt Josef Mestka. Der Präsident des Organisationskomitees sagt, mit traditionellen Unterhaltungsabenden locke man heutzutage niemanden mehr an. Deshalb haben die 26 Sänger nach einer frischen Idee gesucht.

Das Ergebnis präsentieren sie am Samstag um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Engelburg. Eines der Lieder ist der musikalischen Leiterin Ekaterina Pichlbauer gewidmet. «Unsere Dirigentin fordert uns ganz schön», sagt Mestka.

Ein sechssprachiges Programm

Pichlbauer gibt sich in den letzten Proben nicht so schnell zufrieden. Immer wieder motiviert sie den Chor, auf die Details zu achten. «Es ist ein emotionaler Prozess für mich», sagt sie. Auch für die Sänger sind die Anforderungen hoch. «Wir singen alle Lieder auswendig», sagt Mestka. Besonders für die älteren Mitglieder könne dies anspruchsvoll sein.

Da der Männerchor mit einem multikulturellen Programm überzeugen will, sind auch die sprachlichen Leistungen der Sänger gefragt. Sie treten zum Beispiel mit einem spanischen Stück auf, das auf dem Banjo begleitet wird. «Eine achtjährige Solosängerin singt ein russisches Lied und wird dabei von uns unterstützt», sagt Mestka. Ausserdem singt der Chor auch noch auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

Die erste Hälfte des Abends besteht aus Klassikern der Musikgeschichte. «Im zweiten Teil des Abends begleitet uns die Band ‹Brockoli› mit stimmungsvollen Tönen», sagt Pichlbauer. Zudem sorgen die Tänzerinnen von «Amatrices» für eine Auflockerung des Programms.

Noch etwas ist in diesem Jahr speziell: Der Männerchor zeigt zum ersten Mal seine neue Uniform. «Deshalb möchten wir an diesem Anlass unseren Sponsoren danken», sagt Josef Mestka. Ausserdem hoffe der Chor, das eine oder andere neue Mitglied zu gewinnen. 

«Es wäre schön, auch jüngere Männer zu motivieren, mit uns zu singen.»