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In Wittenbach zieht die Absage des Teilzonenplans unerwünschte Folgen mit sich

Die Gemeinde Wittenbach sagte die Abstimmung zum Teilzonenplan «Betten Süd II» ab. In einem offenen Brief kritisiert die IG Bettenwiese nun erneut das Vorgehen.
Wasserprobleme auf der Bettenwiese im Dezember 2017. (Bild: PD)

Wasserprobleme auf der Bettenwiese im Dezember 2017. (Bild: PD)

(pd/jm) Die Absage der Referendumsabstimmung Betten Süd II sollte für die Gegner des Teilzonenplans eigentlich eine erfreuliche Überraschung gewesen sein. Doch dies ist nicht der Fall («Tagblatt» vom 13. März).

«Gemeinde und Investorin wollen die Planung für eine Umzonung einfach später wieder aufgleisen, obwohl 849 Wittenbacherinnen und Wittenbacher mit ihrer Unterschrift klar zum Ausdruck brachten, dass sie eine Umzonung von Betten Süd nicht wollen», schreibt die IG in einem offenen Brief an den Gemeinderat.

Planungsleiter in der Baukommission vertreten

Das geeinte Auftreten von Gemeinde und Fortimo AG irritiere sie: «Weshalb steht die Gemeinde nicht näher bei der Bürgerschaft?» Wie viel Einfluss gestehe man einer Investorin zu, die zudem mit ihrem Planungsleiter in der Baukommission der Gemeinde vertreten sei? Dies kritisiert die IG und gibt zu bedenken, dass durch die vereitelte Abstimmung die Bürgerschaft ihren Willen nicht habe zum Ausdruck bringen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Einzonung abgelehnt worden wäre, sei allgemein als hoch eingestuft worden, heisst es im offenen Brief.

Die Argumente gegen den Teilzonenplan seien denn auch erdrückend, findet die IG. Als Beispiele führt sie die ungeklärten Wasserprobleme für die angrenzenden Grundstücke, angeblich falsche Aussagen bezüglich Aufschüttung sowie «Tausende Lastwagenfahrten» auf.
Die Gesetzeslage und die Haltung gegenüber grossen Bauprojekten haben sich wesentlich geändert.

Nach den raumplanerischen Aufgaben müsse der bestehende Richtplan von 2010 überarbeitet werden. Die IG Bettenwiese stellt im Brief die Frage, ob die Bürgerschaft von Wittenbach im Sinne der «Wittenbacher Vision 2030» dabei auch mitreden könne.

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