In Tübach sind sieben neue Ordensschwestern ins Kloster St.Scholastika eingezogen

Das Kloster St. Scholastika ist wieder bewohnt, nachdem die Kapuzinerinnen im April 2019 ausgezogen sind. Beim Bistum heisst es, es sei ein Glücksfall, dass eine neue Gemeinschaft gefunden wurde.

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Im Kloster leben neu sieben Schwestern der Familie Mariens und ein Laienmitglied.

Im Kloster leben neu sieben Schwestern der Familie Mariens und ein Laienmitglied.

Bild: PD

(pd/mha) Der grösste Wunsch der Kapuzinerinnen aus Tübach ist in Erfüllung gegangen: Im Kloster St. Scholastika lebt seit Kurzem wieder eine Schwesterngemeinschaft. Das geht aus einer Mitteilung des Bistums St. Gallen hervor.

Im April 2019 gaben die Kapuzinerinnen-Schwestern das Kloster auf. Für die sechs Schwestern, zwischen 80 und 90 Jahren, war der Klosteralltag schwierig zu bewältigen. Sie zogen nach St. Gallen ins Kloster Notkersegg.

Nach 18 Monaten ist das Kloster wieder belebt

Vor einigen Wochen wurde bekannt: Schwestern der katholische Gemeinschaft Familie Mariens ziehen ins St. Scholastika. Nun sind die sieben Schwestern eingezogen, teilt das Bistum mit. Dass das Kloster nach nur eineinhalb Jahren wieder seinem Zweck diene, sei heutzutage ein Glücksfall.

Die Kapuzinerinnen von St. Scholastika haben mit der Familie Mariens eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Klosteranlage in einem nächsten Schritt zu übergeben. Auf welchem Rechtsweg und unter welchen Bedingungen dies geschehen soll, wird gemäss Mitteilung in den nächsten Monaten erarbeitet.

Schwestern sind zwischen 25 und 53 Jahre alt

Die Familie Mariens ist geprägt von der besonderen Verehrung Marias, der Mutter Jesu Christi. In Tübach leben neu vier Frauen aus der Schweiz, zwei aus Deutschland und eine aus Österreich. Die jüngste ist 25 Jahre alt, die älteste 53 Jahre. Zusätzlich wohnt Barbara Sidler als Laienmitglied im Kloster St. Scholastika. Sie lebt seit Jahren in Tübach und unterstützte die Kapuzinerinnen.

Die Familie Mariens lade in der Klosterkirche zur Anbetung ein, heisst es in der Mitteilung. Pater Janko Studer feiere regelmässig Eucharistie und spende weitere Sakramente, wie etwa die heilige Beichte.