In St.Gallen eröffnet schon Anfang 2020 eine Beachhalle 

Der Verein «Beachfun» kommt seinem Ziel näher: Er will eine Beachhalle in St. Gallen zu bauen. Noch laufen die Verhandlungen mit zwei Hallenvermietern.

Christoph Renn
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Die Ostschweizerin Laura Caluori ist das Aushängeschild. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Die Ostschweizerin Laura Caluori ist das Aushängeschild. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Der Verein «Beachfun» macht Nägel mit Köpfen. Vor rund einem Jahr setzten sich vier Volleyballbegeisterte an einen Tisch und formulierten ihr Ziel: In St.Gallen eine Beachhalle mit mindestens zwei Feldern zu eröffnen.

«Nach unserem ersten Aufruf haben sich innert kurzer Zeit 14 Leute bei uns gemeldet und Tipps gegeben», sagt Josua Walt, Präsident von «Beachfun». Nun befinde man sich bei zwei Objekten in den letzten Verhandlungen. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis der Mietvertrag unterschrieben werde. «Wir sind sehr zuversichtlich. Die Verhandlungen laufen gut», sagt Walt. Wo genau sich die Beachhalle in St.Gallen befinden wird, verrät er noch nicht. Nur so viel: «Beide Objekte sind optimal für unser Projekt.»

Nach der ersten Hürde, folgt die zweite

Die Suche nach einer passenden Halle war die erste grosse Hürde für den Verein. «Nun hängt alles vom konkreten Standort ab», sagt Josua Walt. Sponsoren, Stiftungen und die Stadt würden umgehend kontaktiert, sobald die Standortfrage geklärt sei.

Um an die nötigen Finanzen zu kommen, zählt der Verein auch auf sein neues Aushängeschild: Mit Laura Caluori hat sich dem Team «Beachfun» eine erfolgreiche Beachvolleyballerin aus der Ostschweiz angeschlossen. Die 25-jährige Profivolleyballerin aus Uzwil hat unter anderem den 1. Platz an der Coop Beachtour in Olten gewonnen und spielte an der U22-Beachvolleyball-EM, wo sie damals den 5. Rang belegte.

Eine Halle für alle – vom Anfänger bis zum Profi

Am ursprünglichen Konzept des Vereins «Beachfun» hat sich nichts geändert. «Wir wollen eine bestehende Halle umfunktionieren», sagt Josua Walt. Die neue Beachhalle soll dereinst Platz für mindestens zwei Spielfelder bieten. Dazu sind mindestens 500 Quadratmeter Fläche nötig. «Zudem planen wir ein Jugend- beziehungsweise Einspielfeld.» Die St.Galler Halle solle allen Platz bieten, vom Anfänger bis zum ambitionierten Beachvolleyballer – und zu einem fairen Preis.

Laut Josua Walt sind dem Verein zudem eine breite Verankerung und die Nachwuchsförderung wichtig. «Deshalb dürfen Jugendliche am Mittwochnachmittag gratis spielen.» Bei der Stadt steht man dem Projekt positiv gegenüber. «Wir sind immer dankbar, wenn aus privaten Initiativen ein neues Angebot entsteht», sagt Marcel Thoma, Leiter des städtischen Sportamtes.