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In neuen Händen: Schützengarten kauft das «Seeger»

Seit mehreren Monaten stand das Haus Oberer Graben 2 zum Verkauf, nun hat es einen neuen Besitzer. Die Brauerei Schützengarten ist ab September neue Inhaberin des «Seeger». Am Konzept soll sich aber nichts ändern.
Das «Seeger» an der Ecke Oberer Graben und Bahnhofstrasse. (Bild: Reto Voneschen)

Das «Seeger» an der Ecke Oberer Graben und Bahnhofstrasse. (Bild: Reto Voneschen)

(pd/lex) Seit einiger Zeit stand das St.Galler Traditionslokal «Seeger» zum Verkauf, nun hat es die Brauerei Schützengarten gekauft. Wie es auf Nachfrage heisst, werden die bestehenden Mietverträge mit der Pächterschaft übernommen: «Das Lokal wird auch weiterhin von der Familie Tomasini betrieben.»

Schützengarten will damit sicherstellen, dass die bedeutende Gastronomieliegenschaft ihren ursprünglichen Bestimmungszweck weiter beibehält und entzieht sie möglichen Spekulationsinteressen. «Dies war ein wichtiges Anliegen der Verkäuferschaft. Auch in den nächsten Jahrzehnten soll das Haus generationenübergreifend von Jung und Alt besucht werden», teilt Reto Preisig, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Brauerei Schützengarten, mit. Ein Wechsel des Gastronomiekonzeptes sei daher nicht geplant.

Das Café Seeger – St.Galler Stadtgeschichte

Das Gebäude des heutigen Café Seeger wurde basierend auf einen Quartierplan von Johann Christoph Kunkler kurz nach 1840 erbaut. Im Jahre 1910 wurde die Liegenschaft durch die Brüder Jakob Seeger und Theodor Seeger erworben. Als Ingenieur entwarf Theodor Seeger die - für die damalige Zeit spektakuläre - freitragende Architektur des Erdgeschosses mit den an Schaufenster erinnernden grosszügigen Verglasungen. Diese bestimmen auch heute noch den baulichen Charakter des Cafés.

Seit dieser Zeit war die Liegenschaft im Familienbesitz und wurde viele Jahre von Jakob Seegers Sohn Curt bewirtschaftet. Curt Seeger prägte das Gesicht des mit der St.Galler Stadtgeschichte eng verknüpften Cafés durch immer neue Ideen. Am bekanntesten durch die Seeger Bar mit dem kabarettistisch begabten Mitarbeiter Johann Linder. (pd/lex)

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