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In Mörschwil abkupfern

Gossau senkt den Steuerfuss um fünf Prozentpunkte. Damit lässt die Stadt den kleinen Nachbarn Andwil wieder hinter sich. Und Gossau nähert sich Wil an.
Johannes Wey
Johannes Wey, Ressortleiter Gossau und Region.

Johannes Wey, Ressortleiter Gossau und Region.

Kurz nachdem das Parlament die Rechnung 2018 mit einem Ertragsüberschuss von zehn Millionen Franken präsentiert hatte, wurde die Forderung laut: Die Steuern sollen runter. Dem kommt der Stadtrat nun nach: Für 2020 beantragt er eine Senkung um fünf Prozentpunkte auf 116 Prozent.

Da dürften viele Gossauer aufatmen. Vier Jahre lang war dieser Steuerfuss heilig, bis er 2013 um zehn Prozentpunkte angehoben werden musste. Nun könnte der Satz wieder auf diesen Stand sinken. Gossau rückt damit an Wil heran und lässt den kleinen Nachbarn Andwil wieder hinter sich.

Einige Jahre könnte er auf diesem Niveau bleiben, bevor die neuen Sportanlagen zu Buche schlagen. Wolfgang Giella kann sich deshalb für die Budgetsitzung das Ritual seines Mörschwiler Amtskollegen Paul Bühler abkupfern. Der bittet bei jeder Steuersenkung um Verständnis für den Fall, dass er die Steuern einmal erhöhen muss. In Gossau ist dieser Fall wahrscheinlicher.

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