Im Abgang zeigen die Verwaltungsratsmitglieder der Sana Fürstenland AG Grösse

Das Tischtuch zwischen dem Gossauer Stadtrat und den abtretenden Verwaltungsratsmitgliedern um Kathrin Hilber war zerschnitten. Trotzdem bleiben die vier am Ruder, bis Ersatz gefunden ist. Dafür könnte der Stadtrat bereits einen Kandidaten ins Auge gefasst haben.

Johannes Wey
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Johannes Wey

Johannes Wey

Ralph Ribi

Letztlich wollte der Gossauer Stadtrat den Verwaltungsrat der Sana Fürstenland AG doch in corpore wiederwählen. Doch da war das Tischtuch zwischen den frei wählbaren Mitgliedern um Präsidentin Kathrin Hilber und der Hauptaktionärin bereits zerschnitten.

Dass gleich alle vier Verwaltungsratsmitglieder hinschmeissen, die nicht von Amtes wegen im Gremium sitzen, zeigt, wie tief das Zerwürfnis ist. Der Schritt ist nur konsequent, wenn das Vertrauen erst dahin ist.

Von Grösse zeugt, dass Hilber & Co. im Amt bleiben, bis ihre Nachfolge geregelt ist. Sonst wäre die regionale Altersversorgerin schon heute ohne Verwaltungsrat dagestanden. Nun drängt die Suche nach der neuen Besetzung. Gut möglich ist mit Blick auf die Vorgeschichte, dass die Stadt Gossau schon Kandidatinnen und Kandidaten im Auge hat.

Ein Aspirant auf das Präsidium könnte mit dem Gossauer Finanzchef Heinz Loretini bereits im Verwaltungsrat sitzen. Als Präsident der Gemeinnützigen und Hilfsgesellschaft St.Gallen hat er jedenfalls einschlägige Erfahrung.

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