Illustratoren im «Haus zur Ameise»: An der «Illu SG» stellen am Wochenende 14 Ostschweizer ihre Werke aus

Am Wochenende findet die zweite Auflage der «Illu SG» mit 14 Ostschweizer Künstlern statt.

Dinah Hauser
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Das «Haus zur Ameise» an der Augustinergasse 17 ist eine Plattform für Illustratoren und Street-Art-Künstler.

Das «Haus zur Ameise» an der Augustinergasse 17 ist eine Plattform für Illustratoren und Street-Art-Künstler.

Bild: Hanspeter Schiess

Immer wieder zieren Illustrationen die Print- und Onlinemedien. Doch wer erinnert sich an die Namen, die hinter dieser Kunstform stecken? Das «Haus zur Ameise» will diese Künstlerinnen und Künstler ins Rampenlicht stellen. Die zweite Auflage der «Illu SG» öffnet diese Woche ihre Türen und zeigt Werke von 14 Ostschweizern. Die meisten davon stammen aus dem Kanton St.Gallen, einer aus dem Thurgau. Mit der Ausstellung soll auch das einjährige Bestehen des «Haus zur Ameise» gefeiert werden.

«Unser Ziel ist es Illustratoren bekannter zu machen und mit den Ausstellungen eine Nische zu füllen», sagt Organisator Mario Miles Wyler. Alle, die ausstellen, sind ihm im vergangenen Jahr besonders aufgefallen. Darunter sind bekannte Namen wie Corinne Bromundt (Printmedien), Nino Christen (Animation und Film) oder Mardi Malt (Illustrationen). Aber auch an Nachwuchs fehlt es nicht. Wyler nennt Laura Kohler und Lea Frei, welche sich noch im Studium befinden oder Mats Hartmann als Quereinsteiger. An Qualität soll es aber auch nicht mangeln: «Die Ausstellenden arbeiten allesamt professionell, auch wenn einige noch nicht so viele Aufträge hatten», sagt Wyler. Im Vergleich zur ersten Ausgabe der «Illu SG» sind die Kriterien also etwas gelockert worden. Damals stellten nur gestandene Illustratoren aus.

«Ich will dieses Jahr auch jungen Künstlern, deren Arbeiten bereits jetzt eine gute Qualität haben, eine Chance geben.»

Von Print über Skizzen bis zu Animationen

Den Besucher erwartet ein breites Spektrum: Von Originalen, über Print- und Auftragsarbeiten bis hin zu Skizzen ist alles dabei. «Es werden auch Animationen gezeigt», kündigt Wyler an. So sind Kurzfilme von Nino Christen und Julia Munz zu sehen. Letztere arbeitet als Textildesignerin und Trickfilmerin. Weiter sind Werke vom in der Stadt St.Gallen lebenden Australier Tolley Illustration zu sehen. Er zeichnete etwa Storyboards für Hollywood Blockbuster wie «Aquaman». Donat Tobler, Astro Martin und Tabea Stiefel stellen ebenfalls aus, sowie Claudia Schildknecht, Dominik Ruegg und Mario Miles Wyler vom «Haus zur Ameise» selber.

Hinweis
Vernissage Donnerstag, 18.30–22.00. Ausstellung Samstag, 14.00–18.00, und Sonntag, 14.00–17.00.