Rorschachs Stadtpräsident Robert Raths zur Behördenlohn-Initiative: «Ich bin froh, gab es keine Mehrheit»

Seit Anfang Jahr ist Robert Rahts (FDP) Stadtpräsident von Rorschach. Sein Lohn war auch in Thal Thema, wo Raths zuvor waltete.

Jolanda Riedener
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Robert Raths ist seit Anfang Jahr Stadtpräsident von Rorschach.

Robert Raths ist seit Anfang Jahr Stadtpräsident von Rorschach.

Bild: Urs Bucher

Im Gegensatz zu den umliegenden Gemeinden stimmte die Rorschacher Bevölkerung der SVP-Initiative «Behördenlöhne vors Volk» mit 727 Ja- zu 644 Nein-Stimmen zu. Für Stadtpräsident Röbi Raths kein Grund, etwas zu ändern.

Sehen Sie nach dem Abstimmungsresultat in Rorschach Handlungsbedarf?

Röbi Raths: Nein. Das Thema ist jetzt vom Tisch. Ich bin froh, hat sich keine Mehrheit für die Initiative gefunden. Wäre sie angenommen worden, hätte dies zu einem grossen Mehraufwand geführt. Ausserdem bin ich für Transparenz und habe früher an Bürgerversammlungen in Thal mein Honorar offengelegt.

Ihr Vorgänger Thomas Müller hat 225000 Franken im Jahr verdient, ohne sein Nationalratsmandat. Wie hoch ist Ihr Lohn?

Ich erhalte denselben Betrag – inklusive Spesen.