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FCSG-Präsident Matthias Hüppi zieht nach Mörschwil

Der Präsident des FC St. Gallen ist bald Mörschwiler. Mit dem Fussballclub verbandelt ist auch die Immobilienfirma hinter dem Bauprojekt.
Johannes Wey
Sein Arbeitsort liegt im Westen, sein Wohnsitz bald östlich der Stadt St. Gallen: FCSG-Präsident Matthias Hüppi. (Bild: PD/FC St. Gallen)

Sein Arbeitsort liegt im Westen, sein Wohnsitz bald östlich der Stadt St. Gallen: FCSG-Präsident Matthias Hüppi. (Bild: PD/FC St. Gallen)

Schon heute wohnt in Mörschwil viel Sportprominenz. Ex-Skirennfahrerin Sonja Nef lebt hier mit ihrem Mann Hans Flatscher, dem Ex-Cheftrainer des Damen-Nationalkaders. Fussballer scheinen das Dorf ebenso zu schätzen, verschiedene Spieler des FC St. Gallen wohnten hier.

Nun zügelt offenbar auch Vereinspräsident Matthias Hüppi nach Mörschwil. Beim Richtfest für die «Schifflistickerei», wo sich bis vor wenigen Jahren die Modelleisenbahnfabrik HAG befand, war Hüppi dabei. Gemeindepräsident Paul Bühler hat ihn als Neuzuzüger begrüsst.

FCSG-Aktionäre in der Bauherrschaft

Wie gross ist die Freude über den prominenten Zuzüger? «Mir sind alle Einwohner gleich viel wert», sagt der Gemeindepräsident. «Wenn Matthias Hüppi irgendwann im kommenden Jahr hierhin zieht, hat das keinen grossen Einfluss auf Mörschwil», erklärt Bühler, der jedes Heimspiel des FCSG besuche.

Hüppis Wahl scheint naheliegend, wenn man sich vor Augen führt, wer hinter dem Bauprojekt in Mörschwil steht: Das Projekt wird von der Müller Fischer AG realisiert, an der die Brüder Jérôme und Patric Müller beteiligt sind. Die beiden gehören zu den Hauptaktionären der FC St. Gallen Event AG. Und ihre Gebrüder Müller AG (Gemag) hat von der Müller Fischer AG mehrere der Reihenhäuser übernommen, die bis kommenden Frühling in der ehemaligen Fabrikhalle an der Huebstrasse entstehen.

Fabian Fischer, Mörschwiler und Mitbesitzer der Müller Fischer AG, will nicht bestätigen, dass Matthias Hüppi bald nach Mörschwil zieht.

«Aber ich freue mich natürlich, dass er Interesse am Projekt gezeigt hat.»

Im ehemaligen Fabrikgebäude, von dessen ursprünglicher Substanz ein grosser Teil erhalten bleibt, werden insgesamt neun Einfamilienhäuser eingebaut. Dazu wird die Halle mit einem zusätzlichen Geschoss in Holzbauweise aufgestockt. Bau- und Verkaufsstart waren im Februar 2018. Die Häuser stiessen auf grosses Interesse, trotz eines Kaufpreises ab 1.8 Millionen Franken.

Umzug in die Region schon länger angekündigt

Für eine Stellungnahme zu seinen Umzugsplänen war Matthias Hüppi nicht zu erreichen. FCSG-Mediensprecher Daniel Last gibt aber an, dass Hüppis definitiver Umzug in die Region St. Gallen feststehe.

Zusammen mit seiner Frau Cornelia wohnt der FCSG-Präsident zwar schon seit dem vergangenen Frühling in der St. Galler Altstadt, bislang allerdings nur tageweise. Das Einfamilienhaus im aargauischen Berikon, das seit über 30 Jahren ihr Zuhause ist, behielten sie vorerst bei. Doch schon im Februar kündete Hüppi gegenüber der «Schweizer Illustrierten» seine Rückkehr an:

«Ich will ein nahbarer Präsident sein, erreichbar für alle Fans.»

Die alte Heimatstadt St. Gallen wird nun offenbar nicht zur neuen. Stattdessen zieht es die Hüppis ins benachbarte Mörschwil.

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