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Horner Feuerwehr bekommt neuen Kommandanten und eine neue Schnelleingrifftruppe

2019 wird bei der Feuerwehr Horn einiges neu: Es gibt einen Wechsel im Kommando, zudem entsteht ein Rettungsdienst aus Ortsansässigen, der besonders schnell an der Unfallstelle sein soll.
Martin Rechsteiner
Claudio Forster übernimmt im Januar das Kommando der Feuerwehr Horn.

Claudio Forster übernimmt im Januar das Kommando der Feuerwehr Horn.

Auch bei der Feuerwehr Horn gibt es auf das neue Jahr einen Wechsel im Kommando. Nach 30 Jahren Einsatz wurde der aktuelle Kommandant, Willi Frischknecht, verabschiedet. Er übergibt das Zepter im neuen Jahr an Claudio Forster Willi Frischknecht wurde nach 30 Jahren Einsatz in der Feuerwehr Horn anschliessend an die Schlussübung Ende Oktober im Kreise der Feuerwehr gebührend verabschiedet. Seit Frischknecht im März 2017 die Rolle des Feuerwehrkommandanten übernommen hatte, war er für die Ausbildung und den Einsatz von rund 60 Feuerwehrangehörigen verantwortlich.

Er erlebte Grosssätze wie denjenigen beim Brand des Saurer-Werks 2012, denjenigen des Radunerareals 2015 oder den Übertritt der Goldach im Jahr 2001. Seine Kameraden bedankten sich für seine kollegiale und kompetente Art und übergeben das Zepter an Claudio Forster, der ab Januar 2019 die Stelle des Kommandanten übernehmen wird

Schneller als die Ambulanz

Ebenfalls erhält die Feuerwehr Horn ein neues Organ. Der Gemeinderat hat zusammen mit dem Feuerwehrkommando beschlossen, einen First-Responder-Dienst innerhalb der Horner Feuerwehrorganisation aufzubauen. Dabei handelt es sich um speziell ausgebildete und mit Defibrillatoren ausgerüstete Ortsansässige, die bei einem Unglück mit Verletzten dabei helfen, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens zu überbrücken. Denn durch ihren Wohn- und Arbeitsort in Horn sollen sie vor dem Rettungsdienst vor Ort sein können

In seiner Mitteilung von vergangener Woche machte der Horner Gemeinderat deutlich, weshalb es diese Schnelleingrifftruppe brauche: «Wenn ein Patient ein Herz-Kreislaufproblem oder einen Stillstand erleidet, muss dieser innert kürzester Zeit richtig und effizient reanimiert werden, damit er eine bessere Überlebenschance hat.» Bereits nach drei bis fünf Minuten ohne entsprechende Massnahmen erleide das Gehirn Schädigungen. «Jede Minute ohne effiziente Nothilfe verringere die Überlebenschance um etwa zehn Prozent.»

Einsatz bei Alarm auf 144

Da die professionellen Rettungsdienste aus örtlichen und kapazitiven Gründen nicht immer und überall in der Lage seien, diese Aufgabe zeitgerecht zu erfüllen, und zufällig anwesende Laien oft nicht wüssten, welche Massnahmen sie treffen müssen, brauche es die First Responder. Der Dienst ist in Horn in die Notfallversorgung eingebettet und wird durch die Kantonale Notruf- und Sanitätsnotrufzentrale Thurgau, Telefon 144, aufgeboten. Der Dienst ist seit Mitte Dezember 2018 aktiv und wurde auch schon zu einem ersten Einsatz aufgeboten, wie die Gemeinde weiter schreibt. Dabei habe sich gezeigt, dass die Meldewege und Organisation reibungslos funktionieren.

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