Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Hochfliegende Pläne fürs St.Galler Platztor: Ende Juni entscheidet das Volk

Reto Voneschen
Das Areal am Platztor in St.Gallen. Hier soll der neue Campus der Universität St.Gallen entstehen. (Bild: Urs Bucher)

Das Areal am Platztor in St.Gallen. Hier soll der neue Campus der Universität St.Gallen entstehen. (Bild: Urs Bucher)

Nachdem niemand das fakultative Referendum gegen das Budget 2019 und die damit verbundene Steuerfusssenkung ergriffen hat, ist keine städtische Abstimmungsvorlage fürs laufende Jahr spruchreif. Weil’s um die Nachfolge von Stadtpräsident Thomas Scheitlin gehen dürfte, werden die nächsten Stadtwahlen sicher spannend, sie finden aber auch erst Ende September 2020 statt. Das heisst nun aber nicht, dass sich die städtischen Stimm- und Wahlberechtigten einfach zurücklehnen können. Auf kantonaler Ebene stehen im Gegenteil Urnengänge an, die für die Kantonshauptstadt von grosser Bedeutung sind.

Ein Vorbote des berüchtigten St. Galler Wahlmarathons

Den Reigen eröffnet am 10. März die Ständeratsersatzwahl. Aspirationen auf den Sitz von Neo-Bundesrätin Karin Keller-Sutter (FDP) haben auch drei Kandidierende aus Stadt und Region St. Gallen angemeldet. Das sind Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP) aus Abtwil sowie Patrick Ziltener (Grüne) und Sarah Bösch (parteilos), beide aus St. Gallen.

Die Ersatzwahl ist ein Vorbote des be­rühmt-berüchtigten St. Galler Wahlmarathons, der im Herbst mit den nationalen Wahlen startet: Am 20. Oktober werden National- und Ständerat neu bestellt. Dann geht’s Schlag auf Schlag weiter: Am 8. März 2020 folgen kantonale Parlaments- und Regierungswahlen. Als Drittes stehen wie immer die kommunalen Wahlen auf dem Programm. In der Stadt St. Gallen sind das die Erneuerungswahlen für Stadtparlament und Stadtrat am 27. September 2020.

Für alle Stadtparteien bedeutet die dichte Kadenz an Wahlen ab diesem Frühling Dauerstress. Sie sind ständig auf der Suche nach Kandidierenden für die eine oder andere Liste. Wobei die nur Monate auseinanderliegenden Wahltermine auch die Chance darstellen, unbekannte oder junge Kandidierende in nationalen und kantonalen Wahlen aufzubauen, sodass sie dann auf kommunaler Ebene punkten können.

Kantonaler Abstimmungstermin für HSG-Ausbau und Klanghaus

Eine Abstimmungsvorlage, die die Kantonshauptstadt speziell interessieren muss, liegt derzeit beim Kantonsrat. Er wird die Vorlage über den Bau eines Campus für die Universität St. Gallen am Platztor in der Session vom 18./19. Februar in zweiter Lesung beraten. Die Realisierung des Projekts bis 2027 soll insgesamt 207 Millionen Franken kosten. Davon trägt der Bund 25, die HSG 20, die Stadt 2 und der Kanton 160 Millionen. Die Vorlage untersteht der Volksabstimmung. Der Urnengang dafür ist auf einen separaten kantonalen Abstimmungstermin gelegt worden. Zusammen mit dem Klanghaus-Projekt wird voraussichtlich am 30. Juni über den HSG-Ausbau entschieden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.