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St.Galler Museumsnacht: Hinter die Kulissen eines Trickfilms schauen

Im «Haus zur Ameise» und im Kinok kann man heute Abend in die quirlige Welt der Animationsfilme eintauchen.
Melissa Müller
Das Kinok zeigt 15 Kurzfilme von über 100 Schweizer Animationskünstlerinnen, Sounddesignern und Charaktergestaltern. (Bild: PD)

Das Kinok zeigt 15 Kurzfilme von über 100 Schweizer Animationskünstlerinnen, Sounddesignern und Charaktergestaltern. (Bild: PD)

Das «Haus zur Ameise» an der Augustinergasse eröffnet heute um 18 Uhr an der Museumsnacht die Wanderausstellung «Swiss Animation – bewegt!». Dabei kann man erleben, wie ein Animationsfilm entsteht – von den ersten Skizzen und Notizen über Storyboards weiter zu Bild-Drehvorlagen oder Modellen und Puppen. «Wir haben auch Requisiten wie Häuschen und Vögelchen aus zwei Puppentrickfilmen», sagt Mario Wyler vom «Haus zur Ameise».

Preisgekrönte Animationsfilmer gewähren einen Blick hinter die Kulissen. Georges Schwizgebel, der Mitglied des Oscar-Komitees ist, stellt Folien aus, auf denen er mit Acryl seine Trickfilmbilder gemalt hat. Anja Kofmel stellt Entwicklungsstudien aus. Sie hat mit «Chris the Swiss» über ihren Cousin, der an der Kriegsfront starb, ein aufwühlendes Stück Schweizer Kino geschaffen.

Liebe an der Tankstelle

Parallel zur Vernissage in der «Ameise» läuft im Kinok heute um 18 Uhr und um 23.15 Uhr das Kurzfilmprogramm zur Ausstellung. Der Schweizer Trickfilmverein feiert damit sein 50-Jahr-Jubiläum. Über 100 Kunstschaffende – Animatoren, Regisseurinnen, Sounddesigner, Musikerinnen, Charakterdesigner – haben sich zu Gruppen zusammengeschlossen. Die Kollektive waren bezüglich Stil und Story frei. Entsprechend unterschiedlich fallen die 15 Kurz­filme aus. In 40 Minuten ergebe dies einen quirligen Einblick in die Welten des aktuellen Schweizer Animationsfilms, schreibt das Kinok. Beispielsweise in «Tankstelle», der nicht nur ein Drama um eine unausgesprochene Liebe skizziert, sondern mehrere Animationstechniken verbindet. (pd/mem)

Vernissage «Haus zur Ameise»: 18 Uhr. Kurzfilme im Kinok: 18 Uhr und 23.15 Uhr. Eintritt zu beiden Veranstaltungen mit Museumsnacht-Ticket.

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