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Rorschach: Heisse Stimmung auf dem Eis

Die Eisarena am See in Rorschach lockt so viele Besucher an wie noch nie. Das sei keinesfalls selbstverständlich, sagt Organisatorin Tanja Alismeno. Eine Zwischenbilanz.
Marco Cappellari

Ein paar Vorsichtige gleiten langsam über das Eis, Geübtere ziehen kunstvoll ihre Bahnen und die Kleinsten messen sich im Hockey: Es herrscht Hochbetrieb am See in Rorschach wie sonst selten im Winter. Auch im sechsten Jahr lockt die Eisarena zahlreiche Besucher an. «Es läuft besser als wir erwartet hatten», sagt Tanja Alismeno, Vorstandsmitglied von Netzwerk Rorschach, das die Eisarena organisiert. «Wir verzeichnen einen klaren Besucheranstieg im Vergleich zu den vorherigen Jahren.»

Gross und Klein geniessen die Sonne und die Eisbahn am See, die Organisatoren sind zufrieden. Abends lockt die warme Fonduebeiz. (Bild: Rudolf Hirtl)

Gross und Klein geniessen die Sonne und die Eisbahn am See, die Organisatoren sind zufrieden. Abends lockt die warme Fonduebeiz. (Bild: Rudolf Hirtl)

Dabei ist es längst nicht selbstverständlich, dass der Anlass durchgeführt werden kann. «Es ist jedes Jahr ein finanzieller Kampf», sagt Alismeno. Zahlen will sie keine nennen, aber sie stellt klar: «Lohnen» tue sich das Ganze nicht. Zumindest nicht in finanzieller Hinsicht. «Der eigentliche Lohn sind die positiven Rückmeldungen der Besucher und die strahlenden Gesichter der Kinder.»

Alismeno und ihr Team vom Netzwerk Rorschach sowie die insgesamt vier Eismeister, die alleine im vergangenen Jahr 400 Arbeitsstunden in vier Wochen geleistet haben, arbeiten allesamt ehrenamtlich. Finanziell können sie auf die Unterstützung ihrer Sponsoren zählen; dazu gehören unter anderem die Ortsbürgergemeinde und die Stadt Rorschach, die Raiffeisenbank, Private sowie die Nachbarsgemeinde Rorschacherberg.

Der anhaltende Erfolg der Eisarena ist nicht zuletzt dem guten Wetter zu verdanken; in bisher drei Wochen hätten sie erst an einem Tag Pech gehabt. Mit gutem Wetter allein ist es aber nicht getan. «Ich denke, was die Leute wirklich schätzen ist, dass wir hier einen Begegnungsort geschaffen haben, wo man sich trifft und gemeinsam draussen Zeit verbringt», sagt Alismeno.

Fondue-Alphütte unter neuer Führung

Dazu gehört für viele auch das Fondue nach dem Schlittschühlen. Das beheizte Alphüttli hinter der Eisbahn ist täglich ab 18 Uhr geöffnet. Anders als in den vorangehenden Jahren wird dieses nicht mehr vom Netzwerk Rorschach betrieben, sondern vom Team des Seecafés Arion. Eigentlich hätte es 2018 das letzte Mal Fondue geben sollen. «Denn Alex Kleger, der das bisher verantwortet hat, hat sich aus zeitlichen Gründen entschieden, das Fonduebeizli einzustellen», sagt Alismeno. Der Aufschrei sei bei den Besuchern aber gross gewesen. «Deshalb sind wir sehr froh, die Lösung mit Rahel Wagner und ihrem Arion-Team gefunden zu haben.»

Ob es eine siebte Ausgabe der Eisarena geben wird, steht angesichts des finanziellen Risikos noch in den Sternen. «Aber wenn ich mich hier umschaue und in die Gesichter der Kinder schaue, dann bin ich mir sicher: Wir wollen die Eisarena auf jeden Fall auch im nächsten Jahr wieder aufstellen», sagt Alismeno.

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