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Eggersriet-Grub: Hausaufgaben für den Schulrat

Der Schulrat Eggersriet-Grub muss sich überlegen, ob der bisherige Schulstandort nicht doch weiterhin genutzt werden kann. Der Schulpräsident ist enttäuscht. Die politische Gemeinde bleibt gelassen.
Johannes Wey
Das Schulhaus Eggersriet ist in die Jahre gekommen und zu klein. (Bild: Benjamin Manser (27. März 2019))

Das Schulhaus Eggersriet ist in die Jahre gekommen und zu klein. (Bild: Benjamin Manser (27. März 2019))

Der Eggersrieter Schulratspräsident Lukas Beck ist enttäuscht, aber nicht überrascht. Die Schulbürger verlangten am Montag eine Machbarkeitsstudie für ein Schulhaus – ob saniert und erweitert oder komplett neu – am bisherigen Standort im Dorf. Der Antrag des Schulrats, einen Wettbewerbskredit für einen Neubau auf der Heimatwiese zu sprechen, wurde damit hinfällig («Tagblatt» von gestern).

Der Entscheid habe sich abgezeichnet, sagt Beck. «Mehrere Schulbürger hatten sich im Vorfeld bei uns erkundigt, wie sie an der Versammlung einen Antrag vorbringen können.» Die Gegner des neuen Standorts hätten sich vor der Versammlung für die Prüfung des bisherigen Schulstandorts starkgemacht.

Nachträglich Information nützte nichts

Nach kritischen Wortmeldungen an der Informationsveranstaltung hatte der Schulrat im Mitteilungsblatt und auf der Website vertiefte Informationen zur Verfügung gestellt.

«Das war den Bürgern
offenbar zu wenig fundiert.»

Eine weitere Machbarkeitsstudie liefere aber zugegebenermassen ein genaueres Bild. «Darum drehen wir nun diese Ehrenrunde und nehmen zusätzlich Geld in die Hand», sagt Beck. Ursprünglich hatte der Schulrat gehofft, im günstigsten Fall Ende 2021 mit dem Bau zu beginnen und das neue Schulhaus 2024 beziehen zu können. Jetzt rechnet Beck mit einer Verzögerung von rund einem Jahr.

Nun prüft der Schulrat für den bisherigen Standort auch eine Totalsanierung mit Erweiterung sowie einen Neubau. Unter anderem muss über die Wahl des Architekturbüros, den Zeitplan und die Informationspolitik entschieden werden. Wenn die Machbarkeitsstudie vorliege, könnten die Schulbürger die Vor- und Nachteile beider Standorte gegeneinander abwägen. Die Ängste, was bei einem Wegzug aus dem Zentrum auf der heutigen Schulhausparzelle gebaut würde, könne aber auch die zweite Studie nicht zerstreuen.

Gemeinde erarbeitet Idee für Zentrumsparzelle

Diesbezüglich ist die politische Gemeinde am Zug. Ein entsprechendes Anliegen wurde dem Gemeinderat am Montag mit auf den Weg gegeben. «Ich kann mir gut vorstellen, dass wir die Bevölkerung einbeziehen, ähnlich wie das Mörschwil kürzlich getan hat», sagt Gemeindepräsident Roger Hochreutener. Sollte das neue Schulhaus nicht auf der Heimatwiese realisiert werden, wären auch die Entwicklung und der Verkauf der Parzelle im Dorf unmöglich. Das würde sich auch auf die Finanzierung des Projektes auswirken. Die politische Gemeinde werde die Entwicklung aber verfolgen, um finanziell für beide Möglichkeiten gewappnet zu sein.

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