Handball
Zoltan Cordas verlängert den Vertrag um zwei Jahre: St.Otmars Trainer bleibt bis 2024

Die Verantwortlichen des St.Galler Handballklubs schaffen frühzeitig Klarheit. Der nach dieser Saison auslaufende Vertrag mit Zoltan Cordas wird vorzeitig bis nach der Saison 2023/24 ausgedehnt.

Ives Bruggmann
Drucken
Teilen
Trainer Zoltan Cordas (rechts) bleibt St.Otmar weitere zwei Jahre erhalten.

Trainer Zoltan Cordas (rechts) bleibt St.Otmar weitere zwei Jahre erhalten.

Nik Roth

Der TSV St.Otmar und Trainer Zoltan Cordas haben sich auf eine vorzeitige Verlängerung des ursprünglich bis zum Ende der Saison 2021/22 laufenden Vertrages geeinigt. Der neue Kontrakt endet nun nach der Saison 2023/24. «Damit baut der TSV St.Otmar auf Kontinuität in der festen Überzeugung, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gesetzt zu haben», teilt der Verein mit.

Bereits als Spieler bei St.Otmar

Zoltan Cordas war bereits als Spieler sehr erfolgreich. Er stand sowohl für die jugoslawische als auch für die österreichische Nationalmannschaft im Einsatz. Die erste Auslandstation in seiner langen Karriere war 1989 der TSV St.Otmar. 2020 kehrte Cordas als Trainer nach St.Gallen zurück.

Zoltan Cordas (links) und Präsident Hans Wey bei der Vertragsunterzeichnung.

Zoltan Cordas (links) und Präsident Hans Wey bei der Vertragsunterzeichnung.

Bild: PD

Bereits im ersten Jahr beim TSV St.Otmar wurde er seinem Ruf, ein äusserst professioneller und zielorientierter Trainer zu sein, gerecht. Er bewies sich aber auch als hervorragender Ausbildner der jungen Spieler und brachte sich erfolgreich in die Nachwuchsarbeit ein. «Aufgrund dieser Tatsachen freuen sich die Vereinsverantwortlichen über die vorzeitige Vertragsverlängerung mit ihrem im positiven Sinne handballverrückten Trainer», heisst es in der Vereinsmitteilung weiter.

Abgang Spellerbergs kompensiert

In seinem ersten Vertragsjahr musste Cordas den Abgang des dänischen Spielertrainers Bo Spellerberg wett machen. Dies gelang mit einem Durchschnitt von beinahe 30 erzielten Toren pro Spiel vor allem in der Offensive ausgezeichnet. Unter der Regie des Spielgestalters Andrija Pendic bilanzierte St.Otmar die drittmeisten Tore in der Hauptrunde. Pendic wurde Topskorer – und später zum MVP der Liga gewählt. Nach Platz fünf in der Hauptrunde scheiterten die St.Galler im Playoff-Viertelfinal an Suhr Aarau.

Aktuelle Nachrichten