HANDBALL
Europacupspiele in Polen: Für Brühl gilt es ernst auf dem internationalen Parkett

Die St.Gallerinnen treffen in der zweiten Runde der European League am Freitag und Samstag auf den polnischen Meister Zaglebie Lubin. Beide Partien finden in Polen statt.

Matthias Schlageter
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Brühls Topskorerin Malin Altherr spielte kürzlich mit der Schweiz in der EM-Qualifikation gegen Polen.

Brühls Topskorerin Malin Altherr spielte kürzlich mit der Schweiz in der EM-Qualifikation gegen Polen.

Marc Schumacher/Freshfocus (Winterthur, 10. Oktober 2021)

Die zweite Runde in der European League wird nach dem letztjährigen Verzicht aufgrund der Coronapandemie der erste Brühler Auftritt im Europacup seit 2019 ein. Die erste Begegnung am Freitag um 17 Uhr ist das offizielle «Heimspiel» der Brühlerinnen, die ihr Heimrecht aber abgetreten haben und beide Spiele in Lubin absolvieren.

Ein St.Galler Trio kann nicht dabei sein

14 Spielerinnen des LC Brühl traten am Donnerstagmorgen die Reise nach Polen an. Überraschungen gibt es im Kader von Trainer Nicolaj Andersson nicht. Die Spielerinnen, die bislang in der Meisterschaft aufgelaufen sind, vertreten die Brühler Farben auch in Lubin. Von den verletzten und rekonvaleszenten Spielerinnen ist lediglich Patrizia Brunner mit dabei, die nach überstandener Verletzung und Erkrankung erstmals in dieser Saison einsatzfähig ist. Mathilde Schaefer, Stéphanie Lüscher und Julia Forizs bleiben hingegen in St.Gallen.

Mit MKS Zaglebie Lubin treffen die Brühlerinnen auf die amtierenden polnischen Meisterinnen. Lubin sicherte sich 2021 zum zweiten Mal nach 2011 den Titel. Zur nationalen Spitze zählt Lubin aber schon seit vielen Jahren.

Einige Polinnen haben Erfahrungen mit Schweizerinnen

Die Polinnen, die über einige Nationalspielerinnen verfügen, die in den vergangenen Jahren für ihr Land an Endrunden gespielt haben, gehen als Favoritinnen in die beiden Partien. Dies auch, nachdem erst vor wenigen Tagen das polnische Nationalteam den Schweizerinnen die Grenzen aufgezeigt hat unter aktivem Mitwirken einiger Lubin-Spielerinnen.

Nichtsdestotrotz wollen die Brühlerinnen eine gute Visitenkarte in Polen abgeben und bereit sein, wenn die Polinnen ihnen Chancen für eine Überraschung bieten.

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