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Gegen Tristesse und für das Klima: St.Galler Grünliberale fordern mehr Bäume und Pflanzen in Strassennähe

Die Grünliberalen im St.Galler Stadtparlament stören sich an überbreiten Fahrspuren und geteerten Vorplätzen. Sie drängen deshalb in einer Interpellation auf mehr Grün im Strassenraum.
Luca Ghiselli
Die Grünliberalen wünschen sich zum Beispiel im Grossacker mehr grüne Inseln für den Strassenraum. (Bild: Mareycke Frehner)

Die Grünliberalen wünschen sich zum Beispiel im Grossacker mehr grüne Inseln für den Strassenraum. (Bild: Mareycke Frehner)

Ob im Grossacker beim Silberturm, an der Rorschacher Strasse 226 beim neuen Geschäftshaus, der Neuapostolischen Kirche oder der Shopping-Arena in Winkeln: Die Grünliberalen im Stadtparlament stören sich an überbreiten Fahrspuren, langen Abbiegespuren und geteerten Vorplätzen. Diese ergäben ein «tristes Bild», schreiben sie in einer Interpellation. Dabei liesse sich «ohne Verlust für die Verkehrssicherheit an jenen Stellen diverse Grünflächen und -elemente in den Strassenraum integrieren.»

Die Interpellanten sind überzeugt, dass solche Grünelemente gerade in den heissen Sommermonaten wertvoll für die Aufenthaltsqualität in Strassennähe sind. Bäume, Kletterpflanzen und Ähnliches trügen viel zu einem angenehmen Stadtklima bei. Im Unterschied zu grossflächig versiegelten Flächen entlasteten lebendige Grünstrukturen auch die Kanalisation und würden somit auch die Wasserqualität fördern.

Wasserdurchlässige Beläge wären eigentlich Pflicht

Die Interpellanten stützen sich in ihrer Fragestellung auf einen Artikel der städtischen Bauordnung, der das Einbauen von wasserdurchlässigen Belägen in Verkehrsanlagen vorschreibt. Sie fragen den Stadtrat in der Interpellation, weshalb die Verwaltung den besagten Artikel in der Bauordnung kaum durchsetzt. Zudem wollen sie wissen, ob der Stadtrat ihre Überzeugung teile, wonach in Zeiten immer heisser werdender Sommer mehr Grün im Strassenraum dem Stadtklima guttäte.

Schliesslich fragen sie, ob die städtische Verwaltung über interne Leitlinien zur Gestaltung von Strassenräumen mittels Grünelementen verfügt, wie es beispielsweise die Stadt Zürich tut. Falls dies nicht der Fall sein sollte, wollen die Interpellanten gleich auch wissen, ob es der Stadtrat als zweckmässig erachte, solche Standards zu erarbeiten oder andernorts bestehende Leitlinien an hiesige Verhältnisse angepasst zu übernehmen.

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