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Erweitertes Olma-Areal: Grüne Flächen, Sitzplätze und Velowege

Das erweiterte Olma-Areal wird laut dem Stadtrat attraktiv gestaltet. Eine permanente Durchquerung ist aber weiterhin nicht möglich.
Das Olma-Areal. (Quelle: pd)

Das Olma-Areal. (Quelle: pd)

Vor knapp anderthalb Jahren haben die Stimmbürger dem Bau einer neuen Olma-Halle zugestimmt. Noch dieses Jahr soll das Baugesuch eingereicht werden. Das Stadtparlament hatte im September 2017 den Olma-Deckel samt neuer Halle genehmigt, ergänzte die Vorlage aber mit drei Anträgen. Zu diesen hatte SP-Parlamentarier Gallus Hufenus noch offene Fragen. Er reichte eine Einfache Anfrage ein (Ausgabe vom 10. Mai).

Das St.Galler Stadtparlament beauftragte den Stadtrat in den Anträgen damit, sich für einen «möglichst attraktiven öffentlichen Vorplatz und durchlässige Fusswege» einzusetzen. Davon sei noch wenig ersichtlich, schrieb Hufenus im Vorstoss. Der Stadtrat beantwortet dies nun wie folgt: Die Vorgabe eines attraktiven, zusammenhängenden und öffentlichen Messeplatzes an der St.Jakob-Strasse werde mit dem Siegerprojekt erfüllt. Mit der geplanten Bepflanzung von Bäumen werde «ein stimmiger Übergang» zum Quartier an der Rosenheim- und Splügenstrasse geschaffen. Mit einer neuen Treppe zur Splügenstrasse werde zudem die Anbindung an den Bahnhof St.Fiden ermöglicht.

Vorplatz ist fast immer öffentlich zugänglich

Auch zur Rosenheimstrasse sei eine Treppe mit Sitzstufen und Bepflanzungen vorgesehen. Die Stufen und der nördliche Teil des Vorplatzes seien – ausser während der grossen Messen – öffentlich zugänglich. Hingegen werde der Vordachbereich nördlich der neuen Halle ganzjährig für Anlieferungen und Materialtransporte benötigt. Der Schellenweg als Nord-Süd-Verbindung werde wie bereits heute für den Langsamverkehr zugänglich sein, heisst es. Der nördliche Abschnitt des Schellenwegs werde im westlichen Bereich des Messeplatzes «grosszügig gestaltet». Dieser Bereich werde für den Langsamverkehr gut begeh- und befahrbar sein. Der südliche Abschnitt zwischen Halle 9 und Halle 1 hingegen sei rampenartig, steil und dürfte nur zu Fuss begehbar sein.

Eine permanente Durchquerung des Olma-Areals für den Langsamverkehr in Ost-West-Richtung werde aus Betriebs- und Sicherheitsgründen weiterhin nicht möglich sein, schreibt der Stadtrat.

Die Genossenschaft könne die mit einer Verkehr-Durchmischung verbundenen Risiken nicht tragen. Für eine permanente Ost-West-Querung des Gebiets werde der Splügenweg auf die Südseite der neuen Halle 1 verlegt und verbreitert. Er soll mit Grünelementen, Sitzgelegenheiten und geeigneten Beleuchtungsmitteln versehen werden.

Gallus Hufenus wollte auch wissen, inwieweit das erweiterte Olma-Areal niederschwellig zugänglich gemacht werde. Im Hinblick auf den Neubau seien sich die politische Gemeinde St.Gallen und die Olma-Messen einig, dass die Nutzung der Hallen durch nicht kommerzielle Nutzungen gefördert werden soll, so die Antwort des Stadtrats. «Entsprechend soll unter Einbezug der neuen Halle eine Vereinbarung zwischen der Stadt und den Olma-Messen ausgehandelt werden.»

Aufenthaltsorte auf dem Dach sind nicht möglich

Auf dem Dach der neuen Halle sind Fotovoltaikanlagen geplant. Dies erachtet Hufenus als selbstverständlich. Er wollte wissen, ob weitere Nutzungen geplant seien. Laut dem Stadtrat soll die Hauptdachfläche begrünt werden. Aufenthalts- und Begegnungsorte auf dem Dach seien gemäss aktuellem Stand aber nicht möglich. Die statischen Möglichkeiten würden zurzeit geprüft.

Auf der Halle 1 ist zudem ein Aufsatz geplant, eine «Laterne», die mit hinterleuchtetem Weissglas verkleidet ist.

Hufenus fragte, wie der Stadtrat zur dadurch verstärkten Lichtverschmutzung stehe.

«Gemäss dem Lichtkonzept der Stadt St.Gallen sollen Gebäude wie Arenen, Einkaufszentren oder wie im konkreten Fall Messehallen durch Zeichen, Schriften und Marken nach aussen repräsentiert werden, die auch in der Nacht sichtbar sind», hält der Stadtrat fest. Durch die sogenannte transluzide Laternenschicht erhalte die Lichtführung tagsüber, aber auch nachts viel Qualität, heisst es weiter. Das Licht könne im Sinne des Lichtkonzepts eingesetzt werden. (woo)

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