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Grüne Flaniermeile statt Busspur: St.Galler Heimatschutz will einen grosszügigen Boulevard am Oberen Graben

Die Busspur zwischen Schibenertor, Broderbrunnen und Kornhausstrasse wird von den VBSG nicht mehr gebraucht. Der Heimatschutz schlägt vor, darauf Bäume zu pflanzen.
Der Heimatschutz schlägt entlang der Poststrasse und dem Oberen Graben ein konkretes Bepflanzungskonzept vor. (Bild: Urs Bucher)

Der Heimatschutz schlägt entlang der Poststrasse und dem Oberen Graben ein konkretes Bepflanzungskonzept vor. (Bild: Urs Bucher)

(pd/jm) Der Heimatschutz St.Gallen/Appenzell Innerrhoden fordert die Stadt St.Gallen auf, mehr Bäume zu pflanzen. Dies tut der Verband in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Dazu gebe es seit der Umstellung aufs neue ÖV-Konzept neue Möglichkeiten: Nachdem keine VBSG-Linie mehr vom Schibenertor via Oberer Graben und St.-Leonhard-Strasse zum Bahnhof fahre, seien die Busspuren hier frei geworden. Dies erlaube den Rückbau in einen Grünraum.

Der Heimatschutz schlägt ein konkretes Bepflanzungskonzept vor: Die «Plataneninsel» zwischen Union-Gebäude sowie «Seeger» und «News» könne verbreitert und aufgewertet werden, sofern der Individualverkehr auf die nicht mehr genutzte Busspur Richtung Broderbrunnen verlegt werde.

In der Verlängerung, zwischen der Einmündung der Poststrasse bis zum Broderbrunnen, könne der Individualverkehr ebenfalls verschoben werden. So sei ein Grüngürtel vor den privaten Grundstücken möglich. «Ein grosszügiger grüner Boulevard würde eine neue städtische Flaniermeile schaffen und wäre ein Beitrag zur Klimaverbesserung», schreibt der Heimatschutz in seiner Mitteilung. Vom Broderbrunnen weiter entlang der St.-Leonhard-Strasse bis zur Hauptpost könnten beidseitig Baumreihen entstehen.

Damit nicht genug: Der Verband fordert die Stadt auch auf, den asphaltierten Platz rund um den Broderbrunnen wieder in eine Grünfläche mit Bäumen, Stauden und Bänken zu verwandeln. Rund 90 Bäumen könnten so insgesamt gepflanzt werden. Der Heimatschutz ist davon überzeugt, dass sein konkreter Vorschlag machbar und eine willkommene Aufwertung des öffentlichen Raumes wäre.

Wie sich der Heimatschutz die Baumpflanzungen am Oberen Graben, rund um den Broderbrunnen und an der St.Leonhard-Strasse vorstellt. (Illustration: PD)

Wie sich der Heimatschutz die Baumpflanzungen am Oberen Graben, rund um den Broderbrunnen und an der St.Leonhard-Strasse vorstellt. (Illustration: PD)

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