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Grossandrang in der Pilzkontrolle im Botanischen Garten St.Gallen

Der Sommer war heiss und trocken. Eigentlich gingen viele Pilzler davon aus, dass es damit eine magere Pilzsaison 2018 geben würde. Sie lagen offenbar falsch: Der Andrang in der Pilzkontrolle des Botanischen Gartens St.Gallen deutet auf rekordverdächtig viele Pilze in den Wäldern hin.
Reto Voneschen
Ein Idyll wie aus dem Bilderbuch: Pilze auf dem bemoosten Waldboden. (Leserbild: Hans Adelmann - 6. August 2014)

Ein Idyll wie aus dem Bilderbuch: Pilze auf dem bemoosten Waldboden. (Leserbild: Hans Adelmann - 6. August 2014)

Die Pilzkontrolle im Botanischen Garten im St.Galler Stephanshorn läuft auf Hochtouren. Es würden derzeit so viele Pilze wie kaum je zuvor vorbeigebracht, sagt Gartenleiter Hanspeter Schumacher. Bereits jetzt habe man mehr Kontrollen vorgenommen als im ganzen Jahr 2017. Und das vergangene Jahr gelte allgemein als gutes Pilzjahr.

Botaniker Hanspeter Schumacher ist etwas erstaunt über das grosse Pilzvorkommen. Nach einem Dürresommer wie in diesem Jahr sei die Ausbeute der Pilzler in aller Regel nicht sehr gross. Man wisse zwar, dass gewisse Arten wie der Wiesenchampignon nach Hitzeperioden auf ausgiebige Regenfälle mit grossem Wachstum reagierten. Das sei auch jetzt feststellbar.

Nichts für Pilzsammler: ein junger Fliegenpilz wie aus dem Bilderbuch am Gübsensee. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 28. September 2018)
Und ein ausgewachsener Fliegenpilz beim Seealpsee. (Leserbild: Remo Schläpfer - 19. September 2018)

Ein kräftiger Steinpilz aus den Appenzeller Hügeln. (Leserbild: Uli Butz - 18. September 2018)
Da schlägt des Pilzsammlers Herz höher: Die reiche Steinpilz-Ausbeute eines Waldspaziergangs im Rheintal. (Leserbild: Toni Sieber - 15. September 2018)
Stimmungsbild mit Pilz im Wald in Rotmonten bei St.Gallen. (Leserbild: Franziska Hörler - 15. September 2018)
Pilze dicht an dicht im Bischofszeller Wald. (Leserbild: Reto Schlegel - 17. September 2018)
Ein Pilz wie eine Koralle im Wald bei Sitterdorf. (Leserbild: Reto Schlegel - 25. September 2018)
Und gleich nochmals ein Prachtexemplar von Pilz aus dem Sitterdorfer Wald. (Leserbild: Reto Schlegel - 16. September 2018)
Ein prächtiger Steinpilz am Weg auf den Gäbris. (Leserbild: Angelika Ebneter - 12. September 2018)
Ein Pilzduo im Moos. (Leserbild: Franz Häusler - 5. September 2018)
Und noch ein herrlicher Steinpilz, diesmal mitten im Wald im Appenzellerland. (Leserbild: Marianne Ouwerkerk - 26. August 2018)
Baumstrunk übersät mit Pilzen. (Leserbild: Heidy Heller - 3. November 2017)
Pilze kommen in allen möglichen Formen und Farben daher: Scharlachrote Kelchbecherlinge im alten Sandsteinbruch bei Lutzenberg. (Leserbild: Daniel Widmer - 4. April 2017)
Verschiedene Pilzarten bevorzugen als Standort totes Holz - im Bild im Wald bei Eschenz. (Leserbild: Christian Müller - 16. November 2016)
14 Bilder

Trotz Dürresommer: Rekordverdächtig viele Pilze

Bei anderen Arten folge in der Regel auf grosse Trockenheit eine schlechte Sammelsaison. Das sei in diesem Jahr absolut nicht der Fall, sagt Schumacher. Einzelne Pilzlerinnen und Pilzler aus Stadt und Region berichten sogar von «ausserordentlich grossen Beständen» etwa bei den Steinpilzen.

Abhängig von Temperatur und Niederschlägen

Wie die Pilzsaison jetzt weiter geht, ist für Hanspeter Schumacher vom Botanischen Garten offen. Das hänge von der Temperaturentwicklung und den Niederschlagsmengen ab. Die meisten Pilze mögen es nämlich nicht zu kalt, lieben aber Feuchtigkeit.

Pilzkontrolle in St.Gallen

Die Pilzkontrolle im Botanischen Garten St.Gallen ist am Montag, 7.30 bis 8.30 Uhr, sowie täglich von Montag bis Freitag, 16.30 bis 17 Uhr, in Betrieb. Am Samstag und Sonntag bleibt sie geschlossen.

In einigen Gemeinden des Kantons St.Gallen gelten weiterhin Schonzeiten für das Sammeln von Pilzen. Was wo gilt, ist in einem Merkblatt des kantonalen Amtes für Natur, Jagd und Fischerei ersichtlich. (vre)

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