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Grossalarm in der Stadt St.Gallen: 22-Jähriger Mann aus Sri Lanka in den Drei Weieren ertrunken

In den Drei Weieren wurde am Dienstagabend ein Mann vermisst. Inzwischen haben die Rettungskräfte den Mann tot geborgen.
Linda Müntener
Der Vermisste konnte nur noch tot geborgen werden. (Bild: TVO/Nicole Milz)

Der Vermisste konnte nur noch tot geborgen werden. (Bild: TVO/Nicole Milz)

Sirenen, Blaulicht, Grossalarm. Kurz vor 20 Uhr werden am Dienstagabend in der Stadt St.Gallen Polizei, Feuerwehr sowie der Rettungsdienst alarmiert und in die Drei Weieren gerufen. Grund: Eine Person wird vermisst. Wenig später folgt die traurige Gewissheit: Ein 22-Jähriger Tourist aus Sri Lanka ist im Mannenweier ertrunken. Was ist passiert?

Augenzeugen haben am Dienstagabend beobachtet, wie ein Mann im Mannenweier ins Wasser gesprungen und danach nicht mehr aufgetaucht sei. «Daraufhin haben die Augenzeugen die Polizei alarmiert», sagt Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen. Zahlreiche Badegäste hätten sofort mit der Suche nach dem vermissten Mann begonnen. Die Polizei ist mit Tauchern ausgerückt. Diese haben den Mann schliesslich im hinteren Teil des Mannenweiers, in der Nähe der Frosch-Statue in drei bis vier Metern Tiefe gefunden. Sämtliche Reanimationsmassnahmen blieben erfolglos, sagt Dionys Widmer. Der Mann ist verstorben.

Verstorbener war nach ersten Erkenntnissen Nichtschwimmer

Der Tourist war erst wenige Tage in der Schweiz auf Besuch. Gemäss ersten Erkenntnissen sei er Nichtschwimmer gewesen, sagt Dionys Widmer gegenüber Fm1Today. Die genauen Umstände des Todes klärt die Polizei Stand Redaktionsschluss noch ab. Man gehe derzeit von einem unglücklichen Badeunfall aus, sagt Mediensprecher Dionys Widmer. «Wie es zum Unfall kam, können wir derzeit nicht sagen. Die Ursache wird in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.»

(Bild: TVO/Nicole Milz)

(Bild: TVO/Nicole Milz)

Das Gebiet um den Mannenweier wurde nach dem Vorfall grossräumig abgesperrt. Für Angehörige des Verstorbenen und Augenzeugen hat die Polizei eine psychologische Nothilfe bereit gestellt.

Der Vorfall von gestern Abend ist der zweite Todesfall im Wasser in der Ostschweiz innert eines Monats. Anfang Juli wurde in Arbon ein 83-Jähriger leblos aus dem Bodensee gezogen. Der Mann aus dem Kanton Thurgau war gemäss Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kurz zuvor mit dem Velo an den See gefahren und ins Wasser gestiegen. Eine Dritteinwirkung steht nicht im Vordergrund. Für die genaueren Abklärungen eröffnete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung und beauftragte die Kantonspolizei Thurgau sowie das Institut für Rechtsmedizin mit weiteren Ermittlung.

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