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Wer unterstützt wen? Die Übersicht zum Wittenbacher Wahlkampf

Mit der SVP hat vergangene Woche die letzte Ortspartei ihre Empfehlung für die Wahl des Wittenbacher Gemeindepräsidenten am 23. September abgegeben. Die Übersicht.
Johannes Wey
Keine Partei unterstützt den parteilosen Oliver Gröble. (Bild: Mareycke Frehner, 17. Juli 2018)

Keine Partei unterstützt den parteilosen Oliver Gröble. (Bild: Mareycke Frehner, 17. Juli 2018)

Die spannendste Frage im Wittenbacher Wahlkampf seit das Kandidatenfeld feststeht: Wen unterstützen SP und SVP? Seit vergangener Woche liegen die Wahlempfehlungen aller Parteien vor. Und es hat sich gezeigt, dass Oliver Gröble nicht nur ohne Partei, sondern auch ohne Unterstützung einer Partei in den ersten Wahlgang am 23. September geht.

SP für den FDPler, SVP für den CVPler

Die SP Wittenbach-Häggenschwil-Muolen hat sich Mitte August für Georges Gladig ausgesprochen. Der Kandidat der FDP sei seit vielen Jahren mit Wittenbach verbunden und habe sich insbesondere als Präsident der regionalen Oberstufenschulgemeinde für die Gemeinde engagiert, teilte die SP mit. Nebst dieser Erfahrung auf Behördenseite bringe er auch eine «Aussensicht» aus Berufs- und Vereinswesen mit.

Die SVP Wittenbach-Häggenschwil-Muolen hingegen sicherte wenige Tage später, am 22. August, dem CVP-Kandidaten Norbert Näf ihre Unterstützung zu.

Wenig überraschend waren die Empfehlungen der grossen beiden Ortsparteien CVP und FDP, die das Rennen ums Gemeindepräsidium für gewöhnlich unter sich ausmachen. Die CVP hat dabei die Nase vorn, seit 1900 stellte sie sechs Gemeindepräsidenten, die FDP zwei.

Hearings ohne Empfehlung

Nicht nur die politischen Parteien, sondern auch Interessengruppen haben die drei Kandidaten Georges Gladig, Oliver Gröble und Norbert Näf zu Vorstellungsrunden eingeladen. Auf eine eigene Wahlempfehlung verzichteten der Gewerbeverein, die IG Denkmal und die IG Bruggwald aber. Laut Präsidentin Heidi Riklin gibt der Gewerbeverein grundsätzlich keine Empfehlung ab. «Trotzdem ist die Wahl wichtig für uns. Deshalb haben wir die Kandidaten eingeladen», sagt Riklin. Sie wünsche sich einen «gewerbefreundlichen» Gemeindepräsidenten. Die IG Denkmal sehe sich als Informationsplattform und nicht als Instanz für Wahlempfehlungen, sagt Michel Klein. Die Kandidaten seien gleich zu zwei Treffen eingeladen worden. Ein Fragebogen an die drei ist unter www.wittenbach-ig.ch zu finden. Bei der IG Bruggwald seien rund 30 Zuhörer zum Treffen gekommen, sagt Jens Wiesenhütter. Nebst allgemeinen Fragen kamen auch quartierbezogene Themen wie die Beschulung der Oberstufenschüler oder die Frage der Grenzziehung aufs Tapet. «Diesbezüglich zeigten sich alle drei gesprächsbereit», sagt Wiesenhütter. (jw)

Norbert Näf. (Bild: Sabrina Stübi, 18. Juni 2018)

Norbert Näf. (Bild: Sabrina Stübi, 18. Juni 2018)

Nach Albert Etter und Fredi Widmer will die CVP nun den dritten Gemeindepräsidenten in Folge stellen und beschloss Anfang Juli, den auswärtigen Norbert Näf zu unterstützen. Ausschlaggebend sei sein Rucksack an Aus- und Weiterbildungen sowie die über 25-jährige Erfahrung mit Führungsaufgaben in Gemeindeverwaltungen. Mit Näf verfüge man über «den idealen Kandidaten».

Georges Gladig. (Bild: Sabrina Stübi, 18. Juni 2018)

Georges Gladig. (Bild: Sabrina Stübi, 18. Juni 2018)

Die FDP hatte sich bereits am 20. Juni auf ihren Kandidaten Georges Gladig eingeschworen. Das damalige Hauptargument dient Gladig nun gar als Wahlkampfslogan: Er sei «einer von uns» und kenne als Wittenbacher die Bedürfnisse der Bevölkerung. Zudem sei Gladig eine mitreissende Persönlichkeit mit einer begeisternden Art.

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